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Bild (1/1): Wehmütige Erinnerungen - Startaufstellung zum 1000 km-Rennen 1968 (© HP Seufert, 1968)
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    Rückspiegel Juni 1978 - Motorsport-Schlagzeilen vor 40 Jahren

    6. Juni 2018
    Text:
    Rainer Braun
    Fotos:
    McKlein 
    (1)
    HP Seufert 
    (1)
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    Auch im Juni 1978 gab es für uns Journalisten und Streckensprecher so einiges zum Staunen und Schmunzeln, a ber auch Nachdenkliches. Da war zum Beispiel der junge Senkrechtstarter Markus Höttinger, der drei Wochen nach seinem 22. Geburtstag auf dem Flugplatzkurs von Mainz-Finthen beim 5. Lauf zur Deutschen Rennsport-Meisterschaft die etablierten DRM-Stars erneut düpierte. Nach seinem Sensationssieg auf der Nordschleife Anfang Mai schlug der Marko-Schützling aus Österreich in seinem himmelblauen GS-BMW 320i-Sauger zum zweiten Mal zu. Vor allem den Turbo-Piloten war das Lachen vergangen, weil Höttinger ihnen mit dem unterlegenen Sauger schon wieder die Show gestohlen hatte. Zugegeben, als Freund von Markus und gleichzeitig auch Streckensprecher in Finthen konnte ich eine gewisse Freude über diesen neuerlichen Sieg am Mikrofon nicht verbergen - wie das eben so ist, wenn sich der Reporter freut, dass David gegen Goliath tatsächlich gewinnt…

    Ärgert die Turbo-Fraktion - Wunder-Bubi Markus Höttinger
    © Copyright / Fotograf: Archiv BMW

    Einen echten Beitrag zum Schmunzeln und Diskutieren lieferte das Brabham-Alfa-Formel 1-Team von Bernie Ecclestone. Da hatte Niki Lauda doch tatsächlich mit dem vieldiskutierten „Staubsauger“-Brabham den Schweden-GP in Anderstorp gewonnen. Gleich um mehr als eine halbe Minute enteilte Lauda mit der überdimensionalen Turbine im Heck seinen Verfolgern Patrese, Peterson & Co. Natürlich gab es gleich nach der Zieldurchfahrt einen Riesenwirbel, mehrere Konkurrenz-Teams legten sofort Protest mit der Begründung ein, dass mit der Schaufelrad-Konstruktion unerlaubter Abtrieb generiert werde. Weil die FIA im Vorfeld den Ventilator im Heck als zulässig erklärt hatte, blieb den Kommissaren vor Ort keine andere Wahl, als alle Einsprüche abzuweisen. Da jedoch alle protestierenden Rennställe in die Berufung gingen, musste der Fall zur erneuten Prüfung und Entscheidung zur FIA-Sportkommission nach Paris überwiesen werden. Sechs Tage nach dem Schweden-GP entschied man sich in Paris mit 3:2 Stimmen für ein sofortiges Verbot der Staubsauger-Technik. Gleichzeitig wurde die Technische F1-Kommission angewiesen, die Regeln hinsichtlich aerodynamischer Hilfen entsprechend zu präzisieren, um solcherlei Auswüchse in Zukunft zu verhindern. Die neun Punkte von Schweden durften Lauda (Fahrerwertung) und Brabham (Konstrukteurs-Wertung) übrigens behalten, aber zum folgenden WM-Lauf in Frankreich musste der Brabham-Alfa schon ohne die Heckturbine antreten.

    Wehmütige Erinnerungen - Startaufstellung zum 1000 km-Rennen 1968
    © Copyright / Fotograf: HP Seufert

    Zum Schluss noch eine eher traurige Geschichte: Nicht nur ich, sondern auch viele meiner Kollegen aus der schreibenden Zunft, hatten den Eindruck, dass das einst so stolze ADAC 1000 km-Rennen am Nürburgring immer mehr zu einem nationalen Schaulaufen von GT- und Tourenwagen zu verkommen scheint. Zwar gab es ein Riesenfeld von rund 80 Startern, aber trotz der gigantischen Armada von privat eingesetzten Touren- und GT-Wagen fehlten dem Rennen Attraktivität und grosse Namen. Der Niedergang begann schon 1976, als die Regelmacher in Paris beschlossen, die Marken-WM nur noch für Gruppe 5-Produktionswagen und nicht mehr wie seit Beginn des Championats 1953 üblich für die attraktiveren Sportwagen und Prototypen auszuschreiben. Nur in Le Mans durften die echten Sportwagen weiter rennen, allerdings ohne WM-Wertung. Umso trauriger präsentierte sich das traditionelle 1000 km-Rennen am Ring. Da gab es zwar ein Dutzend 935er-Turbo-Porsche privater Teams mit ein paar Starfahrern und mehrere Gruppe 5-BMW 320 besetzt mit F1-Piloten. Der Rest aber bestand aus wenig attraktiven Gruppe 4-Autos (u.a. Porsche Carrera) und Gruppe 2-Wagen wie Ford Escort, Opel Kadett, Commodore, VW Scirocco, NSU TTS, alle besetzt mit wackeren Privatfahrern.

    Letztmals mit offenen Sportwagen - Start zum 1000 km Rennen 1975
    © Copyright / Fotograf: Archiv Behrndt

    Zehn, zwölf Jahre zuvor las sich die Starterliste noch so: Ferrari Dino, 250 LM und GTO, Chaparral 2D, Alfa T 33, AC Cobra, Ford GT 40, Porsche 906, 907, 910, Alpine A 211, Lotus 47 oder Abarth OT. Zwar durften schon immer GT- und Tourenwagen als „Feldfüller“ mitfahren, aber das Salz in der Suppe waren doch stets die Sportwagen und Prototypen. Das beweisen auch die Zuschauerzahlen – zehn Jahre zuvor säumten noch gut 100’000 Fans die Nordschleife, jetzt waren es nur noch knapp 30’000. Das Ergebnis des 1000 km-Rennens von 1978 will ich Ihnen auch nicht vorenthalten: Fünf privat eingesetzte Porsche 935 Turbo auf den ersten fünf Plätzen, danach auf den Rängen sechs und sieben des Gesamtklassements bereits die ersten BMW 320. Und der beste Opel Commodore sowie der schnellste Escort RS 2000 Gr. 2 schafften es immerhin unter die Top 30 –mit acht Runden Rückstand.

    Nur noch GT und Tourenwagen - Start zum 1000 km-Rennen 1978 - in Führung drei private Porsche 935
    © Copyright / Fotograf: Archiv Porsche

    Bis zum nächsten Monat
    Herzlichst


    F 1-WM: Riesenwirbel um „Staubsauger“-Brabham

    Während das Lotus-Duo Andretti und Peterson beim Spanien-Grand Prix in Jarama fast wie selbstverständlich einen weiteren Doppelsieg einfährt, gibt es beim Schweden-GP in Anderstorp nach dem ersten Lauda-Sieg im „Staubsauger“-Brabham-Alfa gewaltigen Ärger. Der erstmals eingesetzte, voluminöse Heck-Ventilator löst eine kontroverse Diskussion zwischen Teams, Technikern, Fahrern und FIA aus. Während Lauda und Brabham-Konstrukteur Gordon Murray behaupten, das ganze Ventilator-System diene lediglich der Motor- und Wasserkühlung, sind die Gegner überzeugt, dass die vom Boden angesaugte Luft erheblich höhere Kurvengeschwindigkeiten erlaubt. Weil die Proteste von insgesamt fünf Teams aber noch an der Rennstrecke von den Sportkommissaren verworfen werden, gehen Lotus und weitere Rennställe in die Berufung. Verhandelt wird der Fall jetzt vor der FIA-Sportkommission in Paris, die die „Staubsauger“-Konstruktion noch vor dem ersten Start ausdrücklich als „technisch legal“ erklärt hat. Derweil freuen sich die beiden Lotus-Piloten Andretti und Peterson abseits allen Palavers über ihre solide Doppel-WM-Führung mit 36 und 30 Punkten. Wenig später wird die Staubsauger-Konstruktion von jener FIA verboten, die vorher ihren Segen gegeben hatte…

    Brabham BT46 (1978) - Niki Lauda fuhr die Staubsauger-Version beim GP von Schweden, das Foto zeigt aber eine Version ohne die umstrittene Einrichtung
    © Archiv Automobil Revue

    F2-EM: BMW-Junioren weiter auf Titelkurs

    Auch die drei Juni-Rennen in Italien, Frankreich und England mit Siegen von Derek Daly (Vallelunga), Bruno Giacomelli (Rouen) und Keke Rosberg (Donington) bringen keinen Wechsel an der Tabellenspitze. Zwar liefert Punkteleader Giacomelli in Donington statt eines möglichen fünften Saisonsiegs einen deftigen Totalschaden, aber das ändert nichts an der komfortablen Führung des Italieners und seines Schweizer BMW-Juniorkollegen Marc Surer. Manfred Winkelhock belegt als dritter BMW-Formel 2-Junior mit 7 Punkten den zehnten Tabellenrang.

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    Rallye-WM: Röhrl verbläst die Weltelite

    Bei der Rallye Akropolis feiert Walter Röhrl mit Co Christian Geistdörfer seinen ersten WM-Laufsieg im Fiat-Werksteam. Nur die Markenkollegen Alen/Kivimäki können das Röhrl-Tempo einigermassen mitgehen, der Rest des Feldes bleibt gegen die beiden Fiat Abarth 131 ohne die geringste Chance. Für Röhrl ist es nach 1975 (Opel Ascona) bereits der zweite Akropolis-Erfolg. Mit dem Doppelsieg baut Fiat in der WM-Wertung die Führung gegenüber Verfolger Ford weiter aus.

    Sieg in Griechenland - Röhrl/Geistdörfer im Fiat Abarth 131
    © Copyright / Fotograf: McKlein

    DRM: Höttinger zum Zweiten in Mainz-Finthen

    Während die Turbo-Speerspitzen Toine Hezemans (Porsche 935, Reifendefekt) und Harald Ertl (BMW 320, Motorschaden) in beiden Divisionen Federn lassen, schlägt Markus Höttinger im GS-Saugmotor-BMW 320 nach dem Eifelrennen am Ring und einem dritten Platz auf der Avus nun auf dem Flugplatzkurs vor den Toren von Mainz erneut zu. Mit seinem zweiten Saison-Sieg rückt der junge österreichische Senkrechtstarter im Titelkampf auf Gesamtrang drei vor und übernimmt in der 2- Liter-Division sogar die Führung. Bereits eine Woche vor dem DRM-Lauf in Mainz hatte Österreichs Jungstar sein erstes grosses Heimspiel auf dem Österreichring gewonnen im BMW 3.0 CSL gewonnen. Im Rennen der „Porsche 935-Division“ über 2 Liter Hubraum feiert Bob Wollek ebenfalls seinen zweiten Saisonsieg.

    24 h Le Mans: Start-Ziel-Sieg für Renault

    Die Franzosen haben ihr grosses Ziel endlich erreicht. Erstmals siegt ein Renault beim 24 Stunden-Klassiker in Le Mans. Didier Pironi und Jean-Pierre Jaussaud bringen den Renault Alpine A 442-Sportwagen (#2) mit fünf Runden Vorsprung auf den Porsche 936 von Jürgen Barth/Bob Wollek/Jacky Ickx ungefährdet ins Ziel. Mit 5044,530 km erzielt das siegreiche Renault-Duo auch einen neuen Distanz-Rekord. Der neue 800 PS starke Werks-Porsche 935 mit Schurti/ Stommelen bleibt wegen technischer Probleme weit hinter den Erwartungen zurück.

    Renault Alpine A442 (1978) - Sieger der 24 Stunden von Le Mans 1978
    © Zwischengas Archiv

    In aller Kürze:

    Capri Turbo fast fertig - Ford-Partner Zakowski, Sportchef Kranefuss
    © Copyright / Fotograf: 

    Ford und Zakspeed arbeiten mit Hochdruck an einem Turbo-Capri für die 2 Liter-Division der DRM. Premiere soll Ende Juli beim DRM-Lauf im Rahmen des deutschen F1-GP in Hockenheim sein +++ Teo Fabi (ITA, March-Toyota) und Jan Lammers (NED, Ralt-Toyota) siegen in den Formel 3-EM-Läufen sieben (Dijon) und acht (Monza). Im Titelkampf hat Lammers nur noch einen Punkt Rückstand auf den Schweden Anders Olofsson +++ Bertram Schäfer (Ralt-BMW) ist mit seinem vierten Saisonsieg im vierten Rennen des deutschen F3-Championats seinen Verfolgern bereits weit enteilt +++ Helmut Henzler (March) führt zur Halbzeit der Formel Super V-EM deutlich vor den Verfolgern Kennerth Persson (SWE) und Jo Gartner (AUT) +++ Bob Wollek/Henry Pescarolo (FRA, Kremer Porsche 935) gewinnen den sechsten Lauf zur Marken-WM in Misano +++ Mario Ketterer (TOJ-BMW) fährt am Schauinsland neuen Bergrekord und bezwingt den dreifachen Europa-Bergmeister Mauro Nesti (ITA) +++ Umberto Grano/Markus Höttinger (ITA/AUT) siegen in einem BMW 3.0 CSL beim Tourenwagen-EM-Lauf auf dem Österreichring. Der Italiener ist mit 100 Punkten jetzt alleiniger Tabellenführer +++ Röhrl/Geistdörfer (Lancia Stratos) sichern sich beim 5. Lauf der Rallye-DM ihren zweiten Saisonsieg, kommen aber wegen vorangegangener Ausfälle für den Titelgewinn nicht mehr in Frage +++ Walter Struckmann, Justiz-Vollzugsbeamter aus Stadthagen, hat alle bisherigen fünf Rennen zum VW Golf GTI-Cup gewonnen +++ Willi Kauhsen, Besitzer des WKRT-Teams in Aachen und 1975 mit Alfa Romeo Titelgewinner in der Marken-WM, versucht derzeit, für das kommende Jahr ein eigenes Formel 1-Projekt zu realisieren +++ Hainbach/Linzen (Ford Escort RS) führen weiter mit grossem Vorsprung die Tabelle der Rallye-DM an +++ Al Unser (USA, Lola-Cosworth) heisst der Sieger des 500 Meilen Rennens von Indianapolis.

    Super V-EM-Titel rückt näher - March-Pilot Helmut Henzler
    © Copyright / Fotograf: Archiv VW Motorsport

    Dies ist ein Artikel aus der Rubrik "Rainer Brauns Rückspiegel" .

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