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Bonhams Chantilly 2019 Teil 1
Bild (1/1): Titelanwärter, Teamkollegen, Konkurrenten - Zakspeed-Capri-Piloten Ertl und Heyer (© Kräling, 1979)
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SwissClassics Nr 72
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    Rückspiegel April 1979 - Motorsport-Schlagzeilen vor 40 Jahren

    9. April 2019
    Text:
    Rainer Braun
    Fotos:
    Kräling 
    (3)
    unbekannt 
    (2)
    Renault Sport 
    (1)
    Archiv 
    (1)
     
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    Liebe Leserinnen und Leser,

    wenn Teamchefs den Mut aufbringen, mit Eigenkonstruktionen in der Formel 1-WM oder der Formel 2-EM anzutreten, verdient das zwar höchsten Respekt, aber leicht haben sie es nun wirklich nicht. Diese Erfahrung hatte in der Vergangenheit beispielsweise schon ATS auf ebenso schmerzhafte wie teure Art machen müssen. Im April 1979 erging es auch Willi Kauhsen mit seinem WK005-Ford und Willy Maurer mit dem von Gustav Brunner gebauten Maurer MM1-BMW bei ihren jeweiligen Premiere-Rennen nicht viel besser. Der WK005 mit dem Italiener Gianfranco Brancatelli im Cockpit hatte absolut null Chance, in der Vorqualifikation zum spanischen Grand Prix auch nur in die Nähe jener Zeitbarriere zu kommen, die eine Teilnahme am offiziellen Zeittraining ermöglicht hätte. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, erkannte Willi Kauhsen die brutale Realität. Da blieb nur die Hoffnung auf Besserung beim nächsten WM-Lauf in Belgien, eine Art Heimspiel vor der eigenen Haustüre des in Aachen beheimateten Teamchefs. Im Kollegenkreis war eigentlich schon vor dem zweiten Versuch in Zolder klar, dass es wohl auch der letzte sein würde. Denn die zu Tage getretenen Defizite und Mängel an Fahrwerk und Motor waren einfach zu deutlich – so fehlten in Spanien allein schon vier Sekunden zum Besten der Nichtqualifizierten. Von der wackeligen Finanzierung des Projekts erst gar nicht zu reden.

    Noch nicht konkurrenzfähig - Brancatelli im Kauhsen WK 005
    © Copyright / Fotograf: unbekannt

    Ähnlich erging es auch Willy Maurer mit seinem neuen Formel 2-Projekt. Bis Ende April kam der MM 1 noch nicht einmal über seine Fahrerlager-Präsenz hinaus. Pilot Armin Hahne, vom Tourenwagen hoffnungsfroh ins Formel 2-Cockpit gewechselt, zeigte sich tief frustriert. Doch hier gab es zumindest von der Team-Struktur her einen Hoffnungsschimmer, denn der ehrgeizige Unternehmer Maurer („Mampe“, „Sebamed“) scharte in der Folge immer mehr fähige Ingenieure und Techniker um sein Team und war fest gewillt, sein Ding durchzuziehen – auch wenn sich alles äußerst schwergängig anließ. Auch finanziell stand das Team auf soliden Füßen, was erfahrungsgemäß aber kein Erfolgsgarant sein muss. So konnte man nach den ersten desolaten Auftritten wenigstens hoffen, dass aus der Maurer-Truppe im Laufe der Zeit vielleicht doch mal mehr als nur ein Hinterbänkler-Team werden könnte. Dass die schwarzen Maurer-Rennwagen schon ein paar Jahre später eine ganze F2-EM-Saison beherrschen würden, konnte zu diesem Zeitpunkt nun wirklich niemand ahnen.

    Frustrierter Teamchef Willy Maurer
    © Copyright / Fotograf: unbekannt

    Thema Rennsport-Meisterschaft, kurz DRM: Hier sind die Kräfteverhältnisse wieder ein bisschen gerade gerückt worden. Hans Heyer im Zakspeed-Turbo Capri hat seinen Herausforderer und Teamkollegen Harald Ertl nach dem Zolder-Sieg fürs erste wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Sowohl in Hockenheim als auch auf der Nordschleife. Da auch Klaus Ludwig im Kremer-Porsche am Ring ein Patzer beim Überrunden unterlief (der Chauffeur eines deutlich langsameren Tourenwagens war angesichts des herannahenden Porsche-Tornados offenbar restlos überfordert), konnte Heyer sogar zur Tabellenspitze aufschließen und als gemeinsamer Leader mit Ludwig den Ring gut gelaunt verlassen.

    Titelanwärter, Teamkollegen, Konkurrenten - Zakspeed-Capri-Piloten Ertl und Heyer
    © Copyright / Fotograf: Kräling

    Beide kamen bis dahin auf je zwei Siege und je einen zweiten Platz. Ertl hingegen stand die Enttäuschung im Gesicht geschrieben, denn er ahnte da schon, was ohnehin alle Insider wussten – wenn der Heyer erst mal Oberwasser hat, ist er nur noch durch technische Defekte zu bremsen. Derweil äußerten sich am Ring auch die Ford-Strategen Zakowski und Kranefuss mit Blick auf das heikle Stall-Duell ihrer beiden Capri-Piloten Heyer und Ertl zum noch heikleren Thema Stallregie: „Die wird es keinesfalls geben, die beiden sollen das alleine auskegeln.“ Klar war zu diesem frühen Zeitpunkt zumindest schon mal, dass es in der DRM-Saison 1979 keinen Sieg eines Saugmotor-Autos geben würde. Zu überlegen waren die bis zu 600 PS starken Turbo-Triebwerke von Ford und BMW in der kleinen Division, vom geschlossenen Club der Porsche 935-Turbo jenseits der 2 Liter-Division erst gar nicht zu reden.

    Herzlichst


    Formel 1-WM: Doppelsieg und Desaster für Ferrari

    Nur neun Autos im Ziel, viele Karambolagen und technische Defekte und der zweite Ferrari-Doppelsieg in Folge – das ist die Bilanz des USA-GP in Long Beach. Gilles Villeneuve gewinnt erneut vor Jody Scheckter, Alan Jones (Williams-Ford) wird Dritter. In Jarama beim GP von Spanien meldet sich Ligier mit beiden Autos in Reihe eins und dem dritten Saisonsieg wieder zurück. Patrick Depailler gewinnt diesen vierten WM-Lauf, Laffite fällt nach Schaltfehler mit überdrehtem Motor aus. Ferrari erlebt ein Desaster – Scheckter wird nur Vierter und Villeneuve läuft sogar nur auf Rang sieben ein. Und auch Jochen Mass (Arrows) geht als Achter leer aus. Der deutsche „Kauhsen WK005“ mit dem Italiener Brancatelli bleibt bei seinem ersten Auftritt in der Qualifikation hängen. In der WM-Tabelle zieht Depailler mit Villeneuve gleich – beide haben jetzt je 20 Punkte.

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    SwissClassics Nr 72

    Formel 2-EM: Harte Zeiten für March-Werksteam

    Erster F2-Saisonsieg für Surer - mit auf dem Podium Winkelhock und Henton
    © Copyright / Fotograf: Kräling

    Nach dem völlig missratenen Auftakt in Silverstone enden auch die EM-Läufe in Hockenheim und Thruxton für das werksbetreute BMW-March-Trio Marc Surer, Beppe Gabbiani und Riccardo Zunino ohne die erhofften Podiumsplätze. In Hockenheim siegt Keke Rosberg (FIN, March-BMW), in Thruxton Rad Dougall (RSA, March-Hart). Erst das vierte Punktrennen am Nürburgring bringt den Durchbruch: Surer gewinnt mit ebenso mutiger wie riskanter Reifenwahl (Slicks auf noch nasser Strecke) auf der Nordschleife vor Brian Henton (March-Hart) und Manfred Winkelhock (Ralt-BMW). Tourenwagen-Pilot Markus Höttinger erreicht im werksunterstützten March-BMW im dritten Anlauf mit Rang sieben sein bestes F2-Resultat. In der EM-Tabelle sind die eigentlichen Titelfavoriten des March-BMW-Werksteams aber noch weit zurück – hier führt überraschend der Südafrikaner Rad Dougall vor dem Briten Brian Henton (March-Hart) und Derek Daly (IRL). Die Premiere des angekündigten Maurer MM1-BMW mit Armin Hahne fällt erneut aus, die Neukonstruktion bekommen die Zuschauer beim Eifelrennen nur im Fahrerlager zu Gesicht. Wegen technischer Probleme zieht Team-Eigner Willy Maurer das Auto noch vor Beginn des Qualifyings zurück.

    Formel 3-EM: Renault und Prost nicht zu schlagen

    Drei F3-EM-Siege in Folge - Jungstar Prost im Martini-Renault
    © Copyright / Fotograf: Renault Sport

    Die neue Erfolgs-Kombination in der Formel 3- Europameisterschaft heißt Alain Prost (Fahrer), Martini (Chassis) und Renault (Motor). Auch am Österreichring und in Zolder fährt der Franzose die gesamte Konkurrenz in Grund und Boden. Nachdem March-Alfa-Mann Ghinzani für seinen Vallelunga-Sieg als sogenannter „B-Fahrer“ aus der Formel 2 keine Punkte für die F3-EM bekommt, gehen die neun Zähler für einen Sieg zum dritten Mal in Folge an Prost. Erfreulich aus deutscher Sicht sind die Auftritte von zwei hochtalentierten Nachwuchsfahrern: Helmut Henzler im March-VW-Spiess fährt am Ö-Ring auf Pole und vor seinem Ausfall auch noch die schnellste Rennrunde. Und Hans-Georg Bürger (Ralt-Toyota) stellt sich in Zolder als Dritter zu Prost und Michele Alboreto (March-Toyota) aufs Siegerpodium. Für Bürger ein besonders wichtiger Erfolg, steht er doch unter wohlwollender Beobachtung von BMW-Sportchef Jochen Neerpasch für höhere Aufgaben.

    SC-Abo-Kampagne

    DRM: Heyer und Ludwig im Gleichschritt

    Turbo D-Zug - Heyer in Front, Ertl auf Platz 4 eingeklemmt
    © Copyright / Fotograf: Kräling

    In der deutschen Rennsportmeisterschaft ist ohne Turbo-Power nichts mehr zu gewinnen. In der Zweiliter-Division revanchiert sich Hans Heyer im Zakspeed-Turbo-Capri für die Zolder-Niederlage und siegt sowohl in Hockenheim als auch am Nürburgring jeweils vor Manfred Winkelhock (BMW 320). Harald Ertl im zweiten Turbo-Capri muss sich in Hockenheim mit Rang drei zufrieden geben und verlor am Nürburgring wegen eines geplatzten Motors einen sicheren zweiten Platz – allerdings hat er bis zum Ausfall nie eine echte Chance gegen seinen Teamkollegen Heyer. Heyer ist mit drei Zielankünften aus drei Rennen jetzt punktemäßig wieder vor Erzrivale Ertl, der überdies vom Überrundungs-Pech des Klaus Ludwig in der großen Division profitiert und sich mit dem Kremer-Porsche 935-Piloten die Tabellenspitze teilt. Ludwig verpasst nach Zolder und Hockenheim auf der Nordschleife den Hattrick in der Hubraum-Division über 2000 ccm nur, weil ein zur Überrundung anstehender, deutlich langsamerer Konkurrent unaufmerksam ist und ihn in einen Dreher zwingt. Die Führung ist dahin, mehrere Markenkollegen ziehen zunächst vorbei – aber mit einer mutigen Aufholjagd rettet er wenigstens noch Position zwei hinter Sieger Bob Wollek (Loos-Porsche 935).

    Rallye-DM: Privatier vor den Werksteams

    Großer Aufmarsch von VW, Audi, Toyota, Opel und Ford mit werksunterstützten Teams bei der Saarland-Rallye, dritter Lauf zur deutschen Rallyemeisterschaft. Am Ende siegt jedoch keines der Werksautos, sondern der private Porsche 911 von Lokalmatador Manfred Hero mit Co-Pilot Horsch. Auf den weiteren Plätzen: Bohne/Diekmann (VW Golf GTI), Smolej/Hopfe (Audi 80) und Kleint/Wanger (Opel Ascona).

    In aller Kürze

    Grano/Giacomelli (BMW 3.2 CSL) gewinnen die Tourenwagen-EM-Läufe in Vallelunga und Mugello jeweils vor ihren Markenkollegen Facetti/Finotto ++ Niederlage für das Mercedes-Werksteam bei der East- African-Safari-Rallye: Die drei 450 SLC (Plätze 2, 4 und 6) mit Mikkola, Cowan und Waldegaard werden von einem Datsun 160J mit den Einheimischen Metha/Doughty besiegt ++ Günther Gebhardt (March) siegt im ersten Lauf zum Formel Super V-Europa-Cup in Hockenheim ++ Jöst/Merl/Ketterer (Porsche 908 Turbo) sind beim dritten Lauf zur Sportwagen-WM in Dijon nicht zu schlagen – mit vier Runden Rückstand kreuzen Wollek/Ickx/Schurti (Loos Porsche 935 Turbo) die Ziellinie ++ Marc Surer gelingt bei einem Teststart in der Deutschen Rennsport Trophäe (DRT) für GT-Fahrzeuge im Zuge des DRM-Laufs auf der Nordschleife der erste offizielle Sieg eines BMW M1. Zuvor hatte Niki Lauda den M1 am Salzburgring einem ausführlichen Test unterzogen ++ Die offizielle Renn-Premiere der neuen BMW M1-Procar-Serie ist für das Rahmenprogramm des GP Belgien in Zolder am 13. Mai terminiert.

    BMW M1 (1979) - Vorstellung der Rennversion-Gruppe 4
    © Archiv Automobil Revue

    Sämtliche Rainer Braun Artikel in dieser Serie finden Sie unter diesem Link .

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