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Bild (1/1): Porsche Plakat: Rallye Monte Carlo (1970) (© Zwischengas Archiv)
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    Rallye Monte Carlo 1970 - Erneut Porsche Doppelsieg

    Erstellt am 21. Januar 2011
    Text:
    Bernhard Brägger
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    Björn Waldegard gewinnt mit Beifahrer Lars Helmer nach 1969 auch die Rallye 1970 auf einem Porsche 911S. Auf dem zweiten Platz landen die Franzosen Gérard Larousse/Gelin. Nicolas/Roure können sich auf dem Alpine-Renault knapp zwischen dem Porsche von Larrousse/Gelin und jenem von Ake Andersson/Thorszelius hineinzwängen. Eine turbulente Rallye auf Schnee und Glatteis, mit vielen Zuschauern und dramatischen Stories.

    Andruet/Ecot mit einem vom Werk gemeldeten Alpine-Renault verpassen die Durchgangskontrolle von Fugeret, werden zu Recht disqualifiziert und müssen nun vom Strassenrand aus das Geschehen verfolgen. So lautet die offizielle Version. In Wirklichkeit verschuldet Andruet einen Unfall mit einem zivilen Renault und muss aufgeben.

    Europameister Harry Kallström auf Lancia geht in der schmalen Schlucht von St. Auban der Sprit aus und der nachfolgende Ake Andersson hat keine andere Wahl, als mit seinem Porsche den Lancia Fulvia HF 1600 ins Ziel zu stossen!

    Waldegard/Helmer schrecken nicht davon ab, mit Racingpneus über Eisflächen zu rutschen. Die Endabrechnung gibt ihnen recht. Der Zeitgewinn auf den trockenen Teilstücken am Turini oder Couillole überwiegt bei weitem den Zeitverlust auf den schneebedeckten Streckenteilen.

    Vor der Chartreuse herrscht bei Porsche – unter Rennleiter Rico Steinemann – ein interner Reifenkrieg. Schlussendlich setzen sich die Fahrer gegen die Eisspione und Reifentechniker durch und lassen von Dunlop Gürtelreifen mit 540 Spikes aufziehen – pro Reifen natürlich! Und das Ergebnis:Waldegard/Helmer büssen auf die entfesselt fahrenden Lampinen/Davenport auf dem nur 820 kg schweren und ca. 140 PS starken Lancia an die zwei Minuten ein. Auf den schnee- und eisfreien Partien rutschen die potenten Porsches mit dieser Unzahl von Nägeln hilflos von einer Strassenseite zur andern.

    Die Reifenwahl wird je länger je mehr zur Wissenschaft. Ein Blick auf Dunlop: Allein für die drei Porsche-Werkswagen sind 740 Reifen bereit. Sechs Lastwagen, mehrere Kombi- und Personenwagen schleppen tonnenweise Racing-, Schnee- und Eisreifen heran. Und da gibt es noch Goodyear. Sie produzieren sogar einen Reifentyp mit 1200 Spikes. Diese Dreikantspitzen krallen sich nicht nur ins Eis, sie machen den Anwohnern die Strassen kaputt. Doch darüber macht sich der arrogante Rallyetross keine Gedanken.

    Die Minis haben ihre Pflicht getan, die Minis können gehen! Nur vereinzelte Privatfahrer halten den sympathischen Zwergen die Treue. In ihrer 10jährigen Karriere haben sie von Liège-Rome-Liège über die 1100-Seen-Rallye bis zur Rallye Akropolis alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt - und nicht zu vergessen: 3mal die Monte.

    In der Nacht der langen Messer – so wird seit wenigen Jahren die letzte Schlaufe über die Pässe der Alpes Maritimes oder der Haute-Provence genannt – landet der aggressiv fahrende Lampinen auf dem Dach und verheizt von den sechs Werks-Lancia den vierten!  Und was hat das alles mit der Nacht und ihren Messern zu tun? "La nuit des longs couteaux“ auf französisch oder „Night of the Long Knives“  auf englisch, wird hie und da zur Beschreibung aktueller, politischer Begebenheiten genutzt. Was aber hat Rallye-Sport mit Politik zu tun? Eigentlich nichts, oder doch?

    P.S. Beim Siegerinterview nach Schwierigkeiten gefragt, weiss der alte und neue Sieger Waldegard nichts Wesentliches zu erzählen, ausser von den fünf improvisierten Schweissungen am Sitze seines Beifahrers. Nicht verwunderlich. Lars Helmer wiegt gut und gerne seine 130 Kilogramm.  Die Coupes des Dames gewinnen Marie Claude Beaumont/Martine De La Grandrive auf einem Opel Commodore GSE. Von den 77 gestarteten, erzielen sie den  22. Rang.

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