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    Rallye Monte Carlo 1959 - Der Rallyesport am Scheideweg

    Erstellt am 20. Januar 2011
    Text:
    Bernhard Brägger
    Fotos:
    Archiv 
    (1)
     
    1 Fotogalerie

    Ende der fünfziger Jahre steht der Rallyesport vor einer entscheidenden Wende. Professionelle Rallyefahrer nehmen Platz in professionell vorbereiteten Tourenwagen. Viele Werke haben die Werbewirksamkeit dieser Sportart entdeckt.

    Die Rallies selber werden immer schneller, die verlangte Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht die 65 km/h-Grenze. Auf den öffentlichen Strassen sorgen die mit grossen Startnummern und Rallyeschildern gekennzeichneten Rallyewagen für Unsicherheit und Ärger bei den übrigen Verkehrsteilnehmern. Hohe Geschwindigkeiten auf Landstrassen und Ortsdurchfahrten führen zu Unfällen mit Einheimischen und Touristen.

    Viele Veranstalter versuchen dieser Konfrontation mit dem normalen Strassenverkehr aus dem Wege zu gehen. Verkehrsarme Routen und Tageszeiten werden ausgesucht. So organisiert die Rallye Liège-Rom-Liège auf  teilweise sehr schlechten, abgesperrten Strassen Prüfungen, für die eine unmöglich zu haltende Durchschnittsgeschwindigkeit festgesetzt wird. Die Regelmässigkeitsprüfungen treten ins zweite Glied zurück. Der Trend auf ruhigen Etappen zu spektakulären, geheimen oder auch zu voraus bekannten Spezialprüfungen zu fahren, setzt  sich durch.

    Solche Spezialprüfungen auf Bestzeit brauchen starke Wagen. PS sind gefragt. Motoren werden getunt, Fahrwerke verbessert, verstärkt, abgeändert. Die Reglemente der FIA werden immer wichtiger, denn sie allein bestimmen die erlaubten Verbesserungen.

    Zwei Kategorien spielen eine wesentlich Rolle: Die Tourenwagen mit den Untergruppen 1 und 2 und die Gran-Turisme-Wagen mit den Untergruppen 3 und 4. Der Tourenwagen der Untergruppe 1 ist ein in grosser Serie hergestelltes Auto, der Grand-Turisme-Wagen der Gruppe 3 ein Fahrzeug in kleiner Serie mit hoher Leistung. Diese beiden Kategorien dürfen nur wenig verändert werden: Bremsbeläge, Zündkerzen, Stossdämpfer, Reifen. Das Reglemente der Untergruppen 2 und 4 erlauben tiefgreifendere  Korrekturen: Kurbel- und Nockenwelle, Kolben, Pleuelstangen, Fahrwerke, Bremsen usw. Die Fahrzeuge der Untergruppen 3 und 6 eigenen sich weniger für den Rallyesport.

    Die Sicherheit für die Insassen wird zum Thema. Erste einfache Überrollbügel, Schalensitze, 4-Punktsicherheitsgurte, Schutzhelme, die ersten flammabweisenden Overalls. Feuerlöscher kommen auf den Markt. Mechanische Geräte zeigen die zurückgelegten Kilometer an, andere überwachen auf der Verbindungsetappe die einzuhaltenden Durchschnittsgeschwindigkeiten. Das Rallyeauto entfernt sich langsam aber unaufhörlich weg vom Serienexemplar zum hochspezialisierten Wettbewerbswagen. Erste Ansätze von Road Books und Streckenaufschriebe für die Spezialprüfungen werden von Organisatoren resp. Fahrern und Beifahrern erstellt.

    Eine Neuentwicklung in Sachen Reifen sorgt an der Monte 1959 für Aufsehen: Spikes. Eine Unmenge an Plattfüssen gehen auf das Konto dieser „neuen Erfindung“. Das Innenleben der Reifen ist diesen Eiskrallen noch nicht gewachsen. Bei starker Beanspruchung bohren sich die Stahlstifte sowohl in das Eis wie auch in die Luftschläuche! Gatsonides/Becquart auf Triumph TRA können ein Liedchen davon singen: Rang 68!

    P.S. Englands Öffentlichkeit verfolgt die „Monte“ schon seit Jahren mit wachsendem Interesse. England ist auch seit Jahren mit dem grössten Starterfeld unterwegs. So auch1959, wo über 70 Fahrzeuge aus England teilnehmen. Die englische Automobilindustrie versucht deshalb immer wieder ihre Erfolge propagandistisch auszuwerten. Bös muss das Erwachen der Engländer 1959 gewesen sein, denn drei Wagen französischer Bauart, ein Citroen ID 19, ein Simca Aronde P 60 und ein Panhard Coach belegen die drei ersten Ränge. Aber das ist noch nicht alles. Alle drei Wagen sind von unbekannten französischen Privatfahrern gelenkt. Das Sieger-Trio Coltelloni/Alexander/Desrosiers, die zweitplazierten Thomas/Delière und die dritten Surlès/Pinoers kennt praktisch niemand. Die Rallye wird als mittelschwer eingestuft. Einzig das englische Frauenteam Pat Moss/Ann Wisdom gewinnt auf einem englischen Produkt, einem Austin, die Coupe des Dames.

    Quelle:

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