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Bild (1/1): Rallye Monte Carlo 1911 - Rougier gewinnt die erste Sternfahrt nach Monte Carlo (© Zwischengas Archiv)
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    Rallye Monte Carlo 1911 - Rougier und Beutler

    20. Januar 2011
    Text:
    Bernhard Brägger
    Fotos:
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    Henri Rougier - Flieger, GP-Rennfahrer und Sieger

    Aus Paris, Genf, Boulogne-sur-Mer, Brüssel, Wien und Berlin treffen im Verlaufe des 28. Januar 1911 16 von 23 gestarteten Teilnehmern der Rallye Automobile Monaco  im Fürstentum ein. Henri Rougier - Flieger und bekannter GP-Rennfahrer -  gewinnt diese erste vom „Club Sport Automobile et Vélocipédique de Monaco“ organisierte Sternfahrt. Rallye-Automobile Monaco heisst sie und soll der dahinsiechenden, monegassischen  Wintersaison auf die Beine helfen.  Im 1'020 Kilometer entfernten Paris gestartet, holt Rougier auf seinem nur 25 PS starken Turcat-Méry die 10'000 Französischen Francs von der Direktion des Spielkasinos persönlich ab.

    Nach folgenden Regeln – verbreitet in handgeschriebenen Briefen an die europäischen Automobilclubs, der USA und Ägypten - soll die Rangliste erstellt werden. Die Durchfahrts-Geschwindigkeit zwischen Startort und Ziel muss mindestens 10 km/h betragen, die Carrosserie nach der Zieleinfahrt  keine Beschädigungen von Randsteinen und Felsvorsprüngen aufweisen und das Auto hat eine gewisse Eleganz auszustrahlen. Auch wird der allgemeine Zustand des Wagens - und die zurückgelegte Distanz von der sachverständigen Jury beurteilt. Und zu guter Letzt noch dies: Je mehr Personen sich in die ungeheizten Fahrzeuge verkriechen, desto grösser  ist die Siegeschance. Ist ja klar: Nur volle Wagen garantieren ein volles Casino! Dass diese Kriterien der Willkür Tür und Tor öffnen, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Der folgende Fall  Julius Beutler und sein Martini beweisen die Behauptung.

    Julius Beutler und sein Schweizer Martini

    Julius Beutler aus Berlin auf dem Schweizer Martini geht als erster Protestierender in die 100 jährige Geschichte der Rallye Monte Carlo ein. Trotz der über 600 km längeren Anfahrt aus Berlin, muss er dem Franzosen Rougier den Sieg überlassen. Quasi als Trostpreis für die undurchsichtige Bewertung erhält er eine mächtige Trophäe mit dem Namen “Das Genie und der Fortschritt.“ Die Episode ist wegweisend für den Verlauf der Rallye Automobile Monaco. Ständig wird es Ärger mit den schwierig zu interpretierenden Reglementen-, den undurchsichtigen Ranglisten- und den chauvinistisch geprägten Juryentscheiden geben.

    Noch 1966 werden die Organisatoren die drei erstplatzierten Mini Coopers nach der Zieldurchfahrt nach Hause schicken. Die Engländer werden anstelle von Doppelfadenlampen oder Kippsiegellampen nicht abblendbare Einfadenlampen verwenden. Allerdings wird mittels Drehknopf die Lichtintensität etwas gemildert. Klarer Fall für die Jury – das Reglement wird abblendbare Lichter vorschreiben. Nur soll das den Sportkommissaren schon vor dem Start bekannt gewesen sein! Und so werden die Monegassen und Franzosen in Anbetracht der überlegenen Minis einen lahmen Citroen DS 21 als Siegerauto aus dem Hut zaubern.

    Quelle:

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