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    Mit dem 500-PS-Mustang in die Wolken am Pikes Peak Hillclimb 2012

    16. August 2012
    Text:
    Gerhard Pegam
    Fotos:
    Mike Rogers 
    (6)
    Rowan Horncastle 
    (4)
     
    10 Fotogalerie

    Das Pikes Peak Bergrennen wurde bereits 1916 zum ersten Mal organisiert und ist damit das zweitälteste Motorsport-Ereignis in Amerika. Die Strecke umfasst 156 Kurven. Der Start liegt auf 2’860 Meter Höhe und es werden 1’440 Meter Höhenunterschied, bei durchschnittlich 7 % Steigung, bewältigt.

    Karte der Bergrennstrecke auf den Pikes Peak (2012)

    Auf dem Weg zum Ziel, das sich auf dem Gipfel in 4’301 Meter (14.110 Fuß) Höhe über dem Meeresspiegel befindet, verlieren die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren durch die dünne Höhenluft rund ein Drittel ihrer Leistung. Seit August 2011 ist die gesamte Rennstrecke asphaltiert.

    Verschiebung wegen Waldbränden

    Aufgrund der katastrophalen Wandbrände in Colorado konnte die für den 8. Juli geplante Veranstaltung allerdings nicht durchgeführt werden und musste auf den 12. August 2012 verschoben werden.

    Neben Walter Röhrl war 2012 mit Gerhard Pegam ein weiterer deutschsprachiger Teilnehmer gemeldet. Nach der erfolgreichen Teilnahme an der legendären „La Carrera Panamericana“ in Mexico 2011, wollte sich der in Deutschland lebende Österreicher heuer auf dem „Pikes Peak“ mit einem knapp 500 PS starken 65er Ford Mustang GT 350 R aus dem Rennstall von Todd Landon einen weiteren motorsportlichen Traum erfüllen. Mit Isabell Brack konnte Pegam eine sehr erfahrene und gefragte Copilotin für dieses Abenteuer gewinnen.

    Walter Röhrl verhindert

    Leider musste der zweifache Rallye-Weltmeister (1980, 1982) Walter Röhrl zum Ersatztermin dann aus persönlichen Gründen passen, so dass die geplante Rückkehr zum fünfundzwanzigsten Jubiläum seiner Rekordfahrt auf den Pikes Peak – nicht nur zum Leidwesen vieler Audi Fans - ins Wasser fiel.

    1987 stellte Röhrl beim Pikes Peak International Hill Climb einen vielbeachteten neuen Rekord für die 19,99 Kilometer lange Bergstrecke auf den Gipfel des Pikes Peak auf. In einem rund 600 PS starken Audi Sport Quattro S1 benötigte er für den damals noch mit einer durchgängig unbefestigten Fahrbahndecke versehenen Pikes Peak Highway 10 Minuten und 47,85 Sekunden. Er war damit der erste Fahrer, der die Strecke in weniger als 11 Minuten bewältigte.

    Sorgfältige Vorbereitung

    Bereits Anfang Juni hatte Pegam im Rahmen eines Testwochenendes am Pikes Peak Gelegenheit sich mit dem Berg, der Strecke, dem Team, dem Auto, den Reifen vertraut zu machen. Und die ersten Eindrücke waren ausgesprochen überwältigend und faszinierend. 

    Der Berg hat einen ganz speziellen Charakter. Während in Europa bei jedem Bergrennen in längere gerade Teilstücke mittlerweile Schikanen eingebaut werden, geht es am Pikes Peak mit voll ausgedrehtem vierten Gang sprichwörtlich an der Tischkante entlang. Leitplanken: Fehlanzeige. An vielen Stellen geht es unmittelbar neben dem Asphaltband mehrere hundert Meter senkrecht den Berg runter. Da im Gipfelbereich auch laufend starker Wind bläst, ist die Griffigkeit des Asphaltbelages aufgrund der unkalkulierbaren Staubschicht nur schwer einzuschätzen. Schnell wechselnde Wetterverhältnisse wie Regen, Hagel und Schneefall (ja, im August!) geben dem Rennen eine ganz spezielle Note.

    Technische Abnahme und Training ohne Probleme

    Die technische Abnahme des Autos wurde am 7. August ohne Probleme bestanden, und somit durften Pegam/Brack am Training und an der Qualifikation für das Rennen teilnehmen. Das Team hatte drei völlig problemlose Trainingstage. Als sechstschnellste (von 18 Startern) konnten sie sich in der „Vintage Division“ auch problemlos qualifizieren.

    Pegam meinte zu diesem Ergebnis: „Damit fiel mir ein großer Stein vom Herzen, denn schließlich war für mich ja alles neu: die Strecke, die Höhenlage, das Auto, die Reifen, die Copilotin. Im letzten Training verunfallte leider unser Teamkollege – und absolut schnellster Mann der Vintage-Division - Ralf Christensson mit seinem Mustang und auch Ralf Murdock musste seinen schnellen Camaro abstellen. Damit durften wir das Rennen am Sonntag als vierte der historischen Vintage-Division in Angriff nehmen. Das war besser als ich mir erwartet hatte“

    Heisse Bergfahrt

    Viele unfallbedingte Unterbrechungen verzögerten den Start von Pegam/Brack am 12. August immer wieder. Bei Temperaturen von mehr als 45 Grad Celsius im Cockpit, musste in voller Adjustierung mehr als eine Stunde am Vorstart gewartet werden, bis es endlich losging. War das Wetter zunächst hochsommerlich schön und heiß, kam im weiteren Verlauf des Nachmittags eine Gewitterfront immer näher. Schließlich, um 12:58, war der Start frei für Pegam/Brack.

    Flott, aber ohne zuviel Riskio einzugehen machte sich das Team Pegam/Brack auf die knapp 20 Kilometer lange Strecke. Im oberen Drittel der Rennstrecke kletterten die Öltemperaturen auf bedenkliche 135 Grad Celsius. Was jetzt? Abstellen? Oder volles Risiko und einen Motorschaden riskieren? Wie genau ist eigentlich die Temperaturanzeige? Dies alles ging Pegam im teilweise bis zu knapp 180 kmh sauschnellen obersten Abschnitt der Strecke durch den Kopf.

    Zur Erinnerung: keine Leitplanken, hunderte Meter tiefe Abgründe unmittelbar neben dem Asphaltband…..Man entschied für volles Risiko. Der Wunsch, den Gipfel zu erreichen war größer als alle Bedenken. Dann auch noch erste Regentropfen, vorsichtig durch die letzten zwei Kehren und durchs Ziel auf 4’301 Meter! Geschafft!

    Schneeballschlacht auf dem Gipfel

    Pegam: „Die Emotionen am Gipfel waren unbeschreiblich. Ich hatte schon befürchtet, dass der Motor gar nicht bis zum Gipfel halten würde und wir kurz davor ausfallen. Umso schöner war dann das Gefühl doch den Gipfel erreicht zu haben. Alle Teilnehmer haben sich gegenseitig gratuliert und gefeiert. Jess Neal, dem Sieger der Vintage Racing Car Division, liefen die Tränen über’s Gesicht, obwohl er schon fünfmal an diesem Rennen teilgenommen hat.
    Zahlreiche, zum Teil schwere Unfälle führten allen vor Augen, wie gefährlich dieses Rennen eigentlich ist. Organisation und Sicherheitsmassnahmen halten leider bei weitem nicht mit dem europäischen Standard mit. Zum Glück sind aber alle Unfälle glimpflich ausgegangen. Aufgrund zahlreicher Rennunterbrechungen und einsetzendem Regen, Hagel und Schneefall saßen wir aber für mehrere Stunden auf dem Gipfel fest. Immerhin kamen wir so auch noch in den Genuß einer Schneeballschlacht auf 4'300 Meter Meereshöhe.“

    Gesamtentscheidung im Hunderstelabstand

    Mit 9:46:16 gewann Rhys Millen in seinem Hyundai-Turbo-Protoypen mit nur 2 Hundertstel Vorsprung (!) vor Porsche-Werksfahrer Romain Dumais. Der bisherige Rekordhalter Nobuhiro Tajima muß seinen Elektro-Prototypen nach einem Feuer an Bord abstellen.

    Pegam/Brack übergaben den Mustang ohne den geringsten Kratzer zurück an Todd Landon. Mit 12:43:501 wurde der ausgezeichnete 6. Gesamtrang in der Vintage Division erzielt. Getreu dem Motto von Colin McRae: „We are not here for a long time, but for a good one” suchen sie jetzt neue Abenteuer….

    Der Autor hat seine Erlebnisse auch in einem Blog zum Pikes Peak Hillclimb Abenteuer 2012 veröffentlicht.

    Alle 10 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
    Quelle:

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