Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Zwischengas Premium Light SKY: Jetzt Premium Light kaufen
Bild (1/2): Le Mans 1981 Plakat (© Zwischengas Archiv)
Fotogalerie: Nur 2 von total 14 Fotos!
12 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

Aus dem Zeitschriftenarchiv

Suche nach ähnlichem Inhalt

Inserate

Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Ferrari 512 BB (1976-1981)
Coupé, 340 PS, 4942 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Porsche 912 (1965-1969)
Coupé, 90 PS, 1582 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Porsche 912 (1965-1969)
Targa, 90 PS, 1582 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Porsche 911 (1964-1967)
Coupé, 130 PS, 1991 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Porsche 911 (1966-1967)
Targa, 130 PS, 1991 cm3
 
Pantheon Basel - Ikonen und Boliden 2019: Pantheon Basel - Ikonen und Boliden 2019
Artikel drucken
Diese Funktion ist nur dann verfügbar, wenn Sie angemeldet sind.

  • Falls Sie einen Benutzernamen haben, melden Sie sich an (Login).
  • Ansonsten können Sie sich kostenlos registrieren!
  • Persönliches Archiv
    Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

    Sie haben Benutzername und Passwort?
    Dann melden Sie sich an (Login).

    Noch kein Benutzername?
    Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

    Le Mans 1981 - ungefährdeter Sieg des favorisierten Porsche 936

    15. Mai 2011
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Archivbild 
    (7)
    Porsche Archiv 
    (3)
    Porsche AG 
    (3)
    Archiv 
    (1)
     
    14 Fotogalerie
    Sie sehen 2 von 14 Fotos
    Weshalb nicht alle Fotos?

    Wie kann man alle Fotos sehen?

    12 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
    Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

    Als spannungsloses, wenn auch nicht ereignisloses Rennen gingen die 24 Stunden von Le Mans von 1981 in die Rennsportliteratur ein. Ein ungefährdeter Porsche-Sieg war erwartet worden. Leider waren zwei tödliche Unfälle, denen der Pilot Jean Louis Lafosse und ein Streckenposten zum Opfer fielen, zu beklagen.

    Reglementstechnisch war 1981 ein Übergangsjahr: Bisherige Fahrzeuge nach Gruppe 5 und 6 durften nochmals starten, die neue Gruppe C (C82) war erstmals zugelassen. Nach IMSA-Vorbild starteten auch diverse Unterkategorien: GTP (Prototypen), GTO (über 2.5 Liter) und GTU (unter 2,5 Liter) sowie die seriennahe Strassenklasse GTX.

    Sieg für die zuverlässigen Porsche 936

    Erst gegen Ende des Winters hatte sich Porsche entschlossen, offiziell in Le Mans anzutreten. Mangels einer Neukonstruktion ersann man sich eines Veteranen aus dem Jahre 1977, mischte diesen aber mit High-Tech-Komponenten zusammen. Der Cocktail, der dabei enstand, funktionierte. Die Kombination 936-Chassis, Indianapolis-2,65-Liter-Turbomotor (gedrosselt von 900 auf 620 PS) und 4-Gang-Getriebe aus dem Can-Am 917-10/30 lag mit den erfahrenen Piloten Jackie Ickx und Derek Bell ab Stunde 4 ununterbrochen und störungsfrei an erster Position und gewann das Rennen. Für Ickx, der kurz vor seinem Rücktritt stand, war dies der fünfte Sieg in Le Mans. Mehr Probleme machte der zweite 936/81, der nach diversen verlängerten Boxenstopps mit Mass/Schuppan/Haywood auf dem 12. Platz des Gesamtklassementes landete.

    Dreissig Jahre Le Mans für Porsche

    1951 hatte Porsche zum ersten Mal in Le Mans teilgenommen und feierte also sozusagen das dreissigjährige Jubiläum, zu dem sogar Ferry Porsche anreiste.

    Enttäuschender 917 K

    Der von Kremer für einen französischen Fertighausfabrikanten nach dem alten Gruppe-6-Reglement aufgebaute Porsche 917 (K 81) konnte weder im Training noch im Rennen überzeugen und war nicht in der Lage, in die Fussstapfen seiner Ahnen zu treten. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von weniger als 300 km/h auf der langen Geraden und diversen Problemen im Rennen spielte der 5-Liter-Sauger keine Rolle.

    Gemischte Gefühle beim Rondeau

    Während die schnelleren Rondeau mit 3,3-Liter-Cosworth wegen Problemen mit den Benzinpumpen scheiterten, konnten die konservativer motorisierten 3-Liter-Rondeaus Platz 2 und 3 holen. Der Grund für den Ausfall der Benzinpumpen lag bei der Montage. Bei Cosworth war der bisherige Monteur gestorben, sein Nachfolger hatte zwar die Arbeiten korrekt nach Vorgaben gemacht, liess aber bei der Versplintung offensichtlich das Feingefühl (oder das Wissen um die Tricks) des Vorgängers vermissen.

    Überraschender Ferrari 512 BB

    Der schon in die Jahre gekommene Ferrari 512 BB mit Langheckkarosserie überraschte positiv, hatten doch diese Fahrzeuge in der Vergangenheit nicht mit Konstanz in Le Mans brilliert. Dieses Mal aber stimmte fast alles und der beste 512 BB wurde Fünfter. Es wäre sogar noch mehr möglich gelegen, aber der bis zur 19. Stunde auf Platz 4 vorgerückte  Wagen von Cudini/Curdijan/Morton verunfallte und musste das Feld räumen.

    Porsche 944 GTP LM - Vorbote der Serie

    Porsche hatte neben den Prototypen auch zwei Rennwagen aus der 924/944-Baureihe am Start. Während der 924 Carrera GT von Schurti/Rous/Brunn mit Motorproblemen herumschlug und auf dem 12. Platz landete, erreichte der zukunftsgerichtete 944 Turbo, bei dem erstmals eine vollelektronische Benzineinspritzung von Bosch zum Einsatz kam, mit Barth/Röhrl den hervorragenden 7. Gesamtrang, notabene mit der geringsten Standzeit an den Boxen. Dafür waren allerdings einige Kompromisse nötig gewesen. Wegen Problemen mit der Standfestigkeit musste die Leistung des halbierten 928-Triebwerkes auf 410 PS reduziert werden. Röhrl bescheinigte dem Fahrzeug denn auch “eine ganz brauchbare Strassenlage” und schwieg bezüglich der Motorenleistung, wie Bernd Ostmann in AMS 13/1981 zu berichten wusste.

    Lancia als Sieger in der Zweiliterklasse

    Mit dem Montecarlo Gruppe 5 holte sich Lancia den Sieg in der Zweiliterklasse und damit wichtige Punkte für die Marken-WM. Zwei der vier Wagen fielen wegen Unfall und Motorendefekt aus, die verbliebenen fuhren auf dem 8. und 14. Platz ins Ziel.

    Defektserie beim BMW M1

    Erfolglos mussten die BMW M1 die Segel streichen. Ein Fahrzeug musste wegen Unfall aufgeben, vier fielen Defekten zur Folge, wobei insbesondere Schäden am Schwingungsdämpfer zu reden gaben.Auch die WM-Peugeot konnten nicht überzeugen und vielen Defekten und Unfällen zum Opfer.

    Zum ersten Mal mit Pace Car

    Zum ersten Mal in der Geschichte des 24 Stunden Rennens wurden Pace Cars - Mercedes-Benz S-Klasse-Limousinen - eingesetzt, welche bereits früh zum Einsatz kamen: Auf der Hunaudières knallte ein Gruppe C Peugeot WM P81 in die Leitplanken und verletzte einige Marshalls. Insgesamt wurden die Pace Cars drei Mal auf die Strecke geschickt.

    Frau am Start und Sechste im Gesamtklassement

    Die einzige Frau am Start hiess Anne-Charlotte Verney, die seit 1974 regelmässig in Le Mans antrat. Mit dem 6. Gesamtplatz erreichte sie die zweitbeste Platzierung unter den Frauen in der ganzen Geschichte von Le Mans. Besser war nur noch Odette Siko, welche 1932 auf den 4. Platz fuhr.

    Unterschiedliche Verbräuche im Feld

    Interessant lesen sich die Verbrauchszahlen, die die Automobil-Revue 26/1981 aufführte:

    • Porsche 924 Carrera GT: 35,75 Liter/100 km
    • Ferrari 512 BB: 38,52 Liter/100 km
    • Rondeau-Cosworth: 38,65 Liter/100 km
    • WM-Peugeot: 42,78 Liter/100 km
    • Lancia Montecarlo: 45,04 Liter/100 km
    • Porsche 944 Turbo: 48,05 Liter/100 km
    • Porsche 936/81: 51,89 Liter/100 km

    Schlussklassement:

    1. Porsche 936/81 mit Jacky Ickx und Derek Bell, 4’825,348 km, 201,05 km/h
    2. Rondeau M 379 CL (3-Liter-Cosworth-Motor) mit J. Haran, Ph. Streiff und J.L. Schlesser, 4’839,323 km, 193,30 km/h
    3. Rondeau M 379 CL mit Fr. Migault und G. Spice, 4’571,205 km, 190,48 km/h
    4. Porsche 935 K3, J. Cooper, D. Wood und C. Bourgoignie, 4’507,520 km, 187,81 km/h
    5. Ferrari 512 BB, J.C. Andruet, C. Balllot-Lena, 4’469,433 km, 186,22 km/h
    6. Porsche 935 K3, A.C. Vernay, R. Cooke, B. Garretson, 4’466,362 km, 186.09 km/h
    7. Porsche 944 GTP LM, J. Barth und Walter Röhrl, 4’404,594 km, 183,52 km/h
    8. Lancia Montecarlo, E. Cheever, M. Alboreto, C. Facetti, 4’391,600 km, 182,98 km/h
    9. Ferrari 512 BB, P. Dieudonné, J. Xhenceval, J.P. Libert, 4’370,941 km, 182,12 km/h
    10. Porsche 935/2, D. Schornstein, H. Grohs, G. Von Tschirnhaus, 4’370,685 km, 182,11 km/h

    Weitere Informationen

    • AR 26/1981 vom 18. Juni 1981, ab Seite 9: Ickx’ (mit Bell) fünfter Volltreffer
    • AMS 13/1981 vom 30. Juni 1981, ab Seite 141: Alte Kameraden - 24 Stunden von Le Mans: Porsche siegte grandios mit einem alten Auto und altgedienten Piloten

    Alle 14 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
    Quelle:

    Keine Kommentare

     
    Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  • Aus dem Zeitschriftenarchiv

    Suche nach ähnlichem Inhalt

    Inserate

    Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

    Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
    Ferrari 512 BB (1976-1981)
    Coupé, 340 PS, 4942 cm3
    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Porsche 912 (1965-1969)
    Coupé, 90 PS, 1582 cm3
    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Porsche 912 (1965-1969)
    Targa, 90 PS, 1582 cm3
    Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
    Porsche 911 (1964-1967)
    Coupé, 130 PS, 1991 cm3
    Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
    Porsche 911 (1966-1967)
    Targa, 130 PS, 1991 cm3
    Heel Porsche Fahrer Banner: Porsche Fahrer