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Bild (1/1): Le Mans 1951 Programm (© Zwischengas Archiv)
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    Le Mans 1951 - Triumph der englischen Autoindustrie

    7. Juni 2011
    Text:
    Bruno von Rotz
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    Schon im Vorfeld der 24 Stunden von Le Mans 1951 war klar gewesen, dass ein harter Kampf an die Spitze des Klassikers führen würde. Kaum jemand hätte aber auf die weitgehend unerprobten kurzfristig präsentierten Jaguar XK 120C (C Type) als Siegeskandidaten getippt.

    Viele neue Fahrzeuge

    Während die Vorjahressieger auf die bereits bewährten Talbot-Lago T26 GS zurückgriffen, kam Jaguar überraschend mit einem völlig neuen XK 120 C in Le Mans an. Aus dem Seriensportwagen XK 120 war ein ernstzunehmendes Renngerät entstanden, 950 kg schwer und 190 PS stark, was einem Leistungsgewicht von 5 PS/kg entsprach.

    Neu waren auch die Wagen von Cunningham (C-2R). Die Chrysler Firepower Aggregate leisteten 220 PS, die einem Wagengewicht von 1300 kg gegenüberstanden. Optisch orientierten sich die Cunningham-Fahrzeuge an der damaligen italienischen Sportwagen-Schule.

    Healey hatte für Le Mans einen besonders aerodynamischen Prototypen entwickelt, Jowett eine Rennsportversion des Jupiters gebaut. MG brachte einen stromlinienförmig verkleideten TD in die Sarthe, sozusagen den Grundstein für den späteren MG A.

    Zum ersten Mal überhaupt in Le Mans vertreten waren Porsche, Lancia und Osca.

    Ein Rennen der Ausdauer

    Um in Le Mans siegreich zu sein, war eine zuverlässige Technik von höchster Wichtigkeit. Entsprechend unwahrscheinlich war ein Sieg einer Neuentwicklung. Talbot-Lago war im Vorfeld als Favorit gehandelt worden und auch den Ferrari-Sportwagen wurde einiges zugetraut. Auch den grossvolumigen Cunningham und Allard wurden gute Chancen für vordere Plätze eingeräumt, aber kaum jemand dachte an Jaguar.

    Dass sich Zuverlässigkeit auszahlt, bewies das hervorragende Abschneiden der Marke Aston Martin, die mit fünf nur leicht modifizierten Serien-Coupés antrat und alle ins Ziel brachte und den schnellsten Wagen auf das Podest (3. Platz im Gesamtklassement) heben konnten. Beim bestplatzierten Aston Martin handelte es sich übrigens um einen DB2, der bereits 1950 in Le Mans dabei gewesen war und nachher von David Brown als Privatfahrzeug eingesetzt worden war!

    Acht verschiedene Marken auf den ersten acht Plätzen

    Ein spannendes Rennen mit vielen verschiedenen Siegeskandidaten war erwartet worden und tatsächlich hatten sich in den frühen Morgenstunden des Sonntags acht verschiedene Marken auf den ersten acht Plätzen positioniert. Danach allerdings schieden die schnellsten Ferrari und Allard aus und auch anderen Teilnehmerfahrzeugen machte die zunehmende Distanz zu schaffen, so dass sich am Schluss fünf Marken die ersten zehn Plätze teilten.

    Gesamtsieg und Rekordfahrt des Jaguar XK 120 C

    Der schnellste Mann in der Sarthe war 1951 Stirling Moss. Noch bei feuchter Strecke brach er den Rundenrekord in fünf Runden gleich dreimal. Seine schnellste Runde fuhr er in 4 Minuten 46,8 Sekunden, was einem Schnitt von 169,656 km/h entsprach. Fangio auf dem Talbot brauchte für seine schnellste Runde fast 7 Sekunden länger Zeit.

    Nach zwei Stunden hatte Moss einen Vorsprung von einer Runde auf Gonzales auf dem Talbot-Lago. In der 92. Runde aber war das Rennen von Moss, der in seiner ganzen Karriere Le Mans nie gewinnen sollte, zu Ende, der XK 120 C hatte einen technischen Defekt. So war die Bühne frei für Walker/Whitehead, die das Rennen nach 3’611,180 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 150,465 km/h als Sieger beendeten. Ein neuer Wagentyp hatte Le Mans auf Anhieb und mit Rekorddistanz gewonnen - eine Sensation!

    Amerikaner geschlagen

    Die auch geschwindigkeitsmässig nicht ganz konkurrenzfähigen Cunningham und Allard litten unter diversen technischen Problemen und konnten nie in den Spitzenkampf eingreifen.

    Franzosen und Italiener nur in den kleinen Klassen erfolgreich

    Während die grossen Talbot-Lago hinter den Erwartungen zurückblieben, konnte Renault die Klasse bis 0,75 Liter gewinnen und drei der vier Fahrzeuge ins Ziel bringen. De Montrémy/Hémard brachten den Monopole wieder an die Spitze der Indexwertung, gefolgt von Gaillard/Chancel auf Dyna Panhard.

    Lurani/Bracco gelang mit ihrem fast serienmässigen Lancia Aurelia GT ein überraschender 12. Platz und auch der Klassensieg in der Klasse 1,5 bis 2 Liter und schlugen somit den Favoriten Ferrari!

    Talbot-Lago musste sich mit einem zweiten Platz zufrieden geben, trotz sechs gestarteten Fahrzeugen. Simca trat mit fünf Autos an, die allesamt ausschieden.

    Der beste Ferrari lief auf dem achten Platz ein, eine Enttäuschung, nachdem man sogar mit dem Gesamtsieg spekuliert hatte. Von neun gestarteten Fahrzeugen kamen nur vier ins Ziel.

    Achtungserfolg von Porsche

    Ferdinand Porsche hatte noch vor seinem Tod dem Renndirektor Charles Faroux während des Pariser Autosalons versprochen, mit dem Porsche 356 in Le Mans teilzunehmen. Zu Ehren des Firmengründers trat Porsche mit drei 356ern an, wovon allerdings nur einer überhaupt startete und ins Ziel kam, auf Platz 20. Die andern beiden Fahrzeuge wurden bereits während Test- und Trainings-Fahrten zerstört (Hoffnungsträger Rudolf Sauerwein kam von der Strecke und verweilte das Wochenende mit Beinbruch in der Klinik Le Mans, Ersatzfahrer waren keine vorhanden). Immerhin holte sich Porsche aber den Klassen-Sieg der Klasse 0,75 bis 1,1 Liter und setzte damit einen Grundstein in der Rennsportgeschichte des Hauses Porsche.

    Tödlicher Unfall wegen Stacheldraht

    In der fünften Runde kam Larivière auf dem Ferrari von der Strecke ab und schlitterte unglücklich in eine Drahtabsperrung und verlor dabei sein Leben. Das Rennen ging weiter.

    Regenwetter und neue Regeln

    Während 16 Stunden fiel Regen, die Rekordfahrt von Jaguar erscheint darob noch viel eindrucksvoller. Als neue Finesse hatte man für das Jahr 1951 Reserveplätze eingeführt und acht Teams zusätzlich für das Rennen klassifiziert, um allenfalls sich zurückziehende Fahrzeuge zu ersetzen.

    Ausblick und Bedeutung von Le Mans 1951

    Das Rennen von 1951 war erst die dritte Durchführung der 24 Stunden seit dem zweiten Weltkrieg gewesen und hatte zum ersten Mal dank der Teilnahme grosser Marken wieder die Massen mobilisieren können. Damit wurde die Nachkriegsphase erst so richtig eingeläutet und auch die Rennen in den folgenden Jahren waren durch spannende Spitzenkämpfe und eine breite Teilnahme der führenden Autohersteller aus vielen verschiedenen Ländern geprägt.

    Gesamtklassement

    1. Walker/Whitehead, Jaguar XK 120C (3441 cm3), 3611,180 km (Schnitt 150,465 km/h)
    2. Meyrat/Mairesse, Talbot T26 GS (4483 cm3), 3’487,020 km
    3. Macklin/Thompson, Aston Martin (2580 cm3), 3’476,900 km (Sieger der Klasse 2 bis 3 Liter)
    4. Levegh/Marchand, Talbot (4483 cm3),
    5. Abecassis/Shawe-Taylor, Aston Martin (2580 cm3),
    6. Rolt/Hamilton, Healey (3842 cm3),
    7. Parnell/Hamsphire, Aston Martin (2580 cm3),
    8. Chinetti/Lucas, Ferrari (4102 cm3),
    9. Mahe/Peron, Ferrari (2563 cm3),
    10. Mann/Goodall, Aston Martin (2580 cm3),
    11. Lawrie/Waller, Jaguar (3441 cm3)
    12. Lurani/Bracco, Lancia Aurelia GT (1991 cm3), 3’172,380 km (Sieger der Klasse 1,5 bis 2 Liter)
    13. Clark/Scott, Aston Martin (2580 cm3)
    14. Winterbottom/Marshall, Frazer Nash (1973 cm3)
    15. Mme Simon/Miss Haig, Ferrari (1995 cm3)
    16. Moran/Cornacchia (Ferrari 2563 cm3)
    17. Chambas/Morel, Talbot (4483 cm3)
    18. Walters/Fitch, Cunningham (5426 cm3)
    19. Stoop/Wilson, Frazer Nash (1974 cm3)
    20. Veuillet/Mouche, Porsche (1086 cm3), 2’842,650 km (Sieger der Klasse 0,75 bis 1,1 Liter)
    ...
    23. Becquart/Wilkins, Jowett (1486 cm3), 2’748,090 km (Sieger der Klasse 1,1 - 1,5 Liter)
    24. Landon/Briat, Renault (747 cm3), 2’668,750 km (Sieger der Klasse bis 0,75 Liter)
    ...

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