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Bild (1/49): BMW M1 Procar am Norisring - ProCar-DTM_M1 Norisring_19_0440 (© Daniel Reinhard, 2019)
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    BMW M1 Procar-Serie kehrt nach 39 Jahren an den Norisring zurück

    8. Juli 2019
    Text:
    Daniel Reinhard
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (52)
     
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    Das BMW M1 Procar Revival am DTM-Wochenende auf dem Norisring vom 5. bis 7. Juli 2019 war ein absoluter Publikumserfolg. 14 Exemplare des legendären BMW M1 Procar drehten anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums auf dem 2,3km kurzen Stadtkurs ihre Runden. Am Steuer sassen Legenden wie Hans-Joachim Stuck (GER), Marc Surer (SUI), Jan Lammers (NED) und Harald Grohs (GER), die alle in diesem Fahrzeug grosse Erfolge gefeiert hatten. Sie standen gemeinsam mit ihren Fahrerkollegen, sowie dem damaligen Chef der BMW Motorsport GmbH, Jochen Neerpasch, den Fans für Gespräche und Fotos zur Verfügung.

    BMW M1 Procar am Norisring - Grohs, Neerpasch, Lammers, Surer
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Die Procar-Serie war einzigartig und mit grosser Sicherheit nie mehr wiederholbar. Marken-Cups gab und gibt es wie Sand am Meer, denn alles begann in Frankreich mit Renault und dem R8 Gordini Cup. Es folgte der R5 Cup, die R5-Turbos, die Alpine V6 Turbos, die Sport Spider und Megane. Porsche ist genauso seit Jahrzehnten mit dem Porsche Cup und dem Super-Cup unterwegs, dazwischen gab es auch noch den 944-Cup. Selbst Alfa Romeo hatte mit dem Zagato eine eigene Meisterschaft und Ferrari begann mit dem 355 ebenfalls mit den hauseigenen Rennen.

    BMW M1 Procar am Norisring - BASF
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Doch kein einziger Marken-Cup hatte auch nur annähernd die Attraktivität der M1 Procar-Serie. Der grosse Coup von Jochen Neerpasch, dem Vater des M1, Bernie Ecclestone und Max Mosley war die Miteinbeziehung der F1 Fahrer. Denn die ersten fünf aus dem Formel1-Qualifying fuhren am Samstag-Nachmittag in den von BMW gestellten Werkautos gegen eine Horde von Touren- und Sportwagenfahrer in baugleichen M1 Sportwagen mit rund 470 PS. So war das Salz in der Suppe gegeben, denn die F1-Fahrer wollten besser sein wie die Touren- und Sportwagen-Piloten und diese wollten im Gegenzug beweisen, dass auch sie ein Wort mitreden können. Keine Regel ohne Ausnahme, so bekamen die Ferrari- und Renault-Fahrer als einzige keine Starterlaubnis ihres Arbeitgebers für den M1. 

    BMW M1 Procar am Norisring - Buler
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    «Saugeil»

    Hans Joachim Stuck dazu: «Die Kombination aus den fünf schnellsten Formel-1-Fahrern und 14 coolen Privatfahrern hat es so nie mehr gegeben. Dazu kommt der einmalige Sound des BMW M1. Das ist bis heute einmalig. Ich will die Fahrt einfach geniessen. Ob ich Zweiter, Dritter oder Vierter werde, ist mir vollkommen egal. Ich will das Fahrzeug fahren, hören und erleben. Rennen habe ich in meinem Leben genug gewonnen und dieses Auto ist und bleibt einfach SAUGEIL»

    BMW M1 Procar am Norisring - UHER, Cassani Racing, mit Hans Joachim Stuck
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Wie ist es überhaupt zur legendären Procar-Serie gekommen? Der in erster Linie für den Renneinsatz konzipierte Mittelmotor-Sportwagen wurde im Herbst 1978 vorgestellt. Da Verzögerungen im Produktionsprozess der Italiener eine termingerechte Homologation verhinderten, rief der damalige BMW-Motorsport-Geschäftsführer Jochen Neerpasch gemeinsam mit den Formel-1-Managern Max Mosley und Bernie Ecclestone eine völlig neue Rennserie ins Leben. Die insgesamt 19, in den beiden Jahren 1979 und 1980 ausgetragenen Rennen der Procar-Serie entwickelten sich zu einer idealen Bühne für den später auch in anderen Rennserien erfolgreichen BMW M1, der die Herzen vieler Motorsportfans auch heute noch hochschlagen lässt.

    BMW M1 Procar am Norisring - Im Fahrerlager
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Hans Joachim Stuck gewann 1979 zwei der acht Rennen in Zandvoort und Monza und schloss die Meisterschaft auf dem zweiten Platz hinter dem kürzlich verstorbenen Niki Lauda ab. Im darauf folgenden Jahr gelang Stuck mit dem BMW M1 Procar erneut zwei Siege (Monaco, Nürnberg), die ihn in der Gesamtwertung hinter den Formel-1-Weltmeistern Nelson Piquet und Alan Jones auf den dritten Platz führten.

    BMW M1 Procar am Norisring - Hans Joachim Stuck
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Prominenz am Revival

    Am Sonntag besuchten zudem prominente Gäste die BMW M1 Procar Veranstaltung: Fürst Albert von Monaco, der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und der ITR-Vorsitzende Gerhard Berger statteten dem BMW M1 Fahrerfeld einen Besuch ab. Berger besass selbst noch bis vor wenigen Wochen einen M1 Procar.

    Am Sonntagmorgen kam Fürst Albert von Monaco im Golfkart, samt einigen Bodyguards im Anhang, zum Vorstart der BMW-Boliden gerollt und posierte für ein Gruppenfoto mit Gerhard Berger, Jochen Neerpasch, Jan Lammers, Marc Surer und Hans Joachim Stuck.

    BMW M1 Procar am Norisring - Berger, Lammers, Stuck, Prinz Albert, Surer, Neerpasch (v.l.n.r.)
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Zum Procar Revival konnte die BMW Group Classic zahlreiche prominente Fahrer für eine Rückkehr ins Cockpit des BMW M1 gewinnen. Beim Procar-Rennen 1980 auf dem Norisring siegte Hans-Joachim Stuck vor Jan Lammers und Marc Surer – genau diese drei Legenden feierten an diesem Wochenende in Nürnberg nach 39 Jahren ein "Déja Vu"!

    BMW M1 Procar am Norisring - Surer, Stuck, Lammers (v.l.n.r.)
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Gerhard Berger, Vorsitzender der DTM-Dachorganisation ITR: "Ich bin nur einmal meinen Renn-M1 bei einem Klassik-Event (Spielberg 2016) gefahren. Der Sound des Sechszylinder-Motors ist atemberaubend. Ich glaube die M1-Meute im Renntempo auf dem Norisring war ein einzigartiges Erlebnis für unsere Fans."

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    Neu wird mit einer Challenge gefahren

    Das Revival war kein Rennen, aber dank Gleichmässigkeit mit einer gewissen Challenge verbunden. Jeweils die dritte Runde der drei Läufe (freies Training ausgenommen) markierte die Referenzzeit, die dann später immer wieder eingehalten werden musste. Natürlich war diese Challenge nicht für alle gleich attraktiv, die meisten wollten einfach nur frei nach dem Motto "Gib Gas, ich will Spass" fahren. Die Zuschauer hat's aber mächtig gefreut und sie jubelten bei jedem Zweikampf, der natürlich nicht mit dem Messer zwischen den Zähnen ausgetragen wurde, da ein heutiges Procar-Auto doch einen Wert von rund einer Million Euro hat.

    BMW M1 Procar am Norisring - Gefüllte Tribünen
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Natürlich wollen wir der Vollständigkeit halber doch noch den Sieger der Gleichmässigkeit  bekannt geben. Zwei Läufe gewann Ulli Mang im "Airpress"-Auto und im dritten Lauf stand Michael Kammermann mit seinem "Buler-Flammenwerfer" ganz oben. Marc Surer und Jan Lammers belegten je einmal den guten zweiten Platz. 

    Schade, dass so was heute leider undenkbar geworden ist, denn wie verrückt wäre es wohl, wenn Hamilton, Vettel und Verstappen auch noch gegen Farfus, Rast und Kobayashi in identischen Sportwagen kämpfen würden. Einmal mehr passt die altbekannte Leier: "Früher war alles besser!"

    BMW M1 Procar am Norisring - Marlboro
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    ka******:
    12.07.2019 (21:23)
    Hoffentlich gibt es in Zukunft noch viel mehr von diesen Top Events, vor allem mit den sagenhaften und unbeschreiblichen M1 Procars.
    Die muß man unbedingt live erleben und vor allem hören. Der Sound ist einfach genial.....weiter so!!!!
    m1******:
    09.07.2019 (17:41)
    Schöner Bericht, tolle Bilder, schade, daß die restlichen Fahrer nicht mit Namen genannt werden!
    Es gibt zwischenzeitlich auf YouTube div. Filme von diesem genialen Ereignis !
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