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Ohne Vergaser liefen sie alle nicht …

Erstellt am 1. Juni 1973
, Leselänge 10min
Text:
Richard von Frankenberg
Fotos:
Daniel Reinhard 
13
Bruno von Rotz 
7
RM/Sotheby's 
1
Balz Schreier 
1
Artcurial 
1
Courtesy of Bonhams 
1
Romeo Gross 
1
Archiv 
24

Zusammenfassung

Bevor die Einspritzung zum Standard wurde, waren Vergaser die gängigste Variante, einem Motor das zum Laufen nötige Benzin-Luft-Gemisch zuzuführen. Bereits ab den Anfängen des Automobils ging die Vergaser-Entwicklung Hand in Hand mit der Motoren-Entwicklung. Ihren Höhepunkt hatte die Vergasertechnik in den Sechzigerjahren, als sich die Ablösung durch die Einspritzung bereits abzeichnete. Heute gibt es immer weniger Spezialisten und Experten, die sich mit der traditionellen Technik auskennen. Dieser Bericht schaut auf die Anfänge der Vergasertechnik zurück …

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Kaum eine Vergaserfabrik hat überlebt
  • Schwierige Anfänge
  • Der Übergang zur Spritzdüse
  • In Richtung Spezialistentum
  • Vervielfachung
  • Und dann noch der Fallstromvergaser
  • Sparapparate?

Geschätzte Lesedauer: 10min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Als man zur Führerscheinprüfung noch einige technische Kenntnisse mitbringen mußte, pflegte einem der Fahrlehrer gründlich den Vergaser zu erklären. Er sagte mit Vorliebe, der Vergaser arbeite genau wie ein Parfüm-Zerstäuber, nur daß es sich nicht um Parfüm, sondern um Benzin handle, was da von der Luft mitgerissen und verwirbelt werde. Spätestens dann, wenn man in eine Werkstatt kam und das Vergaser-Einstellen von den Mechanikern als eine Art Geheimwissenschaft hingestellt wurde, die nur wenigen zugänglich sei, sah man, daß ein Vergaser offenbar doch etwas komplizierter arbeitet als ein Parfüm-Zerstäuber.

 
10min
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Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von be******
09.02.2021 (06:38)
Antworten
Ich hatte für meinen 230.6 mercedes /8 die zwei zenith-doppelvergaser revidiert bzw. Dies versucht. Dieses in den 70er Jahren eingesetzte feinmechanische "Uhrwerk" war das letzte Aufbäumen der Vergaserkunst, Skulpturen gleich. Für jeden noch so abstrusen Betriebzustand gab es eine korrigierende Funktion.
von di******
09.02.2021 (10:11)
Antworten
.................den berühmtesten Vergaser ließen Sie leider unerwähnt: WEBER 40/42/45/50 DCOE, Standardausstattung bei Alfa, z.T. Ferrari und Lamborghini.
MfG. Hans Dittgen.
Antwort von sp******
11.02.2021 (10:44)
Die gab es auch alle von Dellorto und waren meist zuverlässiger.
von old fart
09.02.2021 (12:30)
Antworten
Gratulation zum Titelbild der SU Carbs vom E Type. Wie die 2 bisherigen Kommentare zeigen, würde eine, je nach Tiefe ev. mehrteilige Fortsetzung des Themas wohl einige Leser interessieren. Ich stelle mir vor, dass eine wohl eher knappe Beschreibung der wichtigsten Typen, wie die oben erwähnten Weber / Dellorto, & Zenith / Solex & auch SU / Zenith - Stromberg sowie Carter & Rochester schnell viele Seiten füllen könnten.
Antwort von he******
10.02.2021 (18:20)
Fänd ich auch sehr gut...
von Reiffan
09.02.2021 (19:16)
Antworten
"Bevor die Direkteinspritzung zum Standard wurde, waren Vergaser die gängigste Variante, einem Motor das zum Laufen nötige Benzin-Luft-Gemisch zuzuführen." So das Intro im Mail von Zwischengas. Das stimmt so nicht, denn die meisten Einspritzungen waren keine Direkteinspritzungen d.h. das Benzin wurde eben nicht direkt in den Brennraum, sondern vielmehr ins Saugrohr VOR dem Brennraum eingespritzt.
Deshalb sollte der Satz so beginnen: "Bevor die Einspritzung zum Standard wurde, waren Vergaser..."
Die Benzin-Eispritzung bei Autos begann sich Mitte der 1970er Jahre langsam durch zu setzen um dann Mitte der 1980er Jahre zum Standard zu werden. Erste Benzin-DIREKT- Einspritzungen gab es Mitte der 1990er Jahre um dann in den 2000er Jahren weitere Verbreitung zu erlangen...
Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
09.02.2021 (21:19)
Komplett einverstanden und entsprechend angepasst. Danke für den Hinweis.
von sp******
11.02.2021 (10:07)
Antworten
Man hätte noch herausstellen können, daß die frühen Vergaser keine wirklich zuverlässigen Schwimmer und Schwimmerventile hatten. Daher mußte man immer bei Stops den Benzinhahn schliessen. Ausserdem verwendete man fast nur Steigstrom-Vergaser, wenn der überlief, dann tropfte es auf die Straße und nicht in den Motor, damit konnte man Vergaserbrände vermeiden. Der Fortschritt kam aus der Fliegerei, wo man Vergaser für Kunst- und Rückenflug benötigte. Mit gut fiunktionierenden Schwimmern konnte man dann Quer- und Schrägstromvergaser bauen.
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