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VW Bus T1, T2 oder T3 – welcher Bulli passt zu mir ?

Erstellt am 25. August 2020
, Leselänge 12min
Text:
Sven Jürisch
Fotos:
Kai-Uwe Knoth 
46
Tamiya 
1

Zusammenfassung

Irgendwann hat jeder schon Begegnungen mit dem Volkswagen Bus gehabt. Nicht selten erwacht Jahre später daraus der Wunsch selber Besitzer des Wolfsburger Alleskönners zu werden. Nur welcher klassische VW Bus passt zu mir. Ein Selbstversuch mit den ersten drei Baureihen bringt es an den Tag.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Drei Klassiker mit Heckmotor
  • Museumstour oder Daily Driver
  • Komfort nur für Gäste
  • Flower ohne Power
  • Sieg der Moderne
  • Allround Oldi
  • Technischer Daten-Vergleich

Geschätzte Lesedauer: 12min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Fahrplanwechsel in der heimischen Oldtimer-Garage. Statt den jahrelang gefeierten Turbo-Coupés und potenten V8-Limousinen hat mich mit Ende 40 das Bulli-Fieber gepackt. Schluss mit der Hektik, mit schneller, höher, breiter Automobilen. Autowandern steht auf dem Programm oder wie es Balu der Bär sagt, "Probier’s mal mit Gemütlichkeit". Selbst das angedachte Tempolimit von 130 km/h hat für mich seinen Schrecken irgendwie verloren. Langsamkeit schont das Material. Kurz, ich habe es nicht mehr eilig und Neider-Prestige vor dem Reihenhaus brauche ich auch nicht. Das Thema VW Bus passt für mich im Hier und Jetzt. Natürlich nur mit Stil und klassischem Boxer im Heck.

 
12min
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Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von he******
01.09.2020 (07:21)
Antworten
Der ideale T2: 70ps mit Empi Ganghebel, da kommt Freude auf! Fährt zügig und schaltet besser, - sehe nur lächelnde, freundliche Gesichter und Daumen hoch, im Gegensatz zum 911er, da fühlt man den Neid und ist ein "Klassenfeind"....fahre lieber mit meinem Bulli!
von we******
01.09.2020 (10:03)
Antworten
VW T1 Westfalia SO-42. Vorne Scheibenbremsen, Zweikreisbremsanlage, Motor vom T2 a mit Weber Doppelvergaser. Diese zusätzliche Sicherheit sollte schon sein. Ein Traum von einem Oldtimer. Meiner Meinung nach sehr schön und gut zu fahren, auch auf längeren Strecken. Wer solch einen Wagen fährt genießt und rast nicht. Ist natürlich kein Neuwagen und kommt an einen T2 oder T3 vom Fahrverhalten nicht heran.
von jw******
01.09.2020 (11:20)
Antworten
Nett geschriebene Geschichte, aber dass der T2 einfach nur ein altes Auto ist, dass die Passanten und anderen Verkehrsteilnehmer kalt lässt, ist natürlich Unsinn. Auf der Tour über die Dörfer mag das so sein, weil so mancher Bauer den T2 als alten, rostigen Lastesel erinnert oder sogar noch nutzt. In der Stadt (und ich meine richtige Städte wie Hamburg, Berlin oder München) würden sich manche Leute am liebsten vors Auto werfen, um ihn länger betrachten zu können.
Dieses Auto ist die beste Kombination aus (runder) Original-Optik und Alltagstauglichkeit.
von jp******
01.09.2020 (14:25)
Antworten
Das der t2 mit dem kleinen Motor ebenfalls kein dynamikwunder ist ist klar, mit 70 ps ist er durchaus gut zu fahren.

Und ein t3 Syncro mit Klima kostet mehr als ein t2.
Und ja die alten bullis rosteten schlimm aber die meisten t3 sind heute auch nicht mehr und haben einen komplexen blechaufbau.
von ca******
23.10.2020 (16:49)
Antworten
Ein erfrischender Bericht, auch deswegen, weil es im Zusammenhang mit dem VW Typ 2 einmal nicht um Camping und Vanlife geht. Die meisten der überlebenden Busse und Kombis von T2 und T3 sind zwischenzeitlich mehr oder weniger professionell in Camper - oder was der Besitzer darunter versteht - verwandelt worden, sodass der Bestand profaner Pkw-Versionen zusätzlich zum altersbedingten Schwund weiter reduziert wurde.

Alle 3 beschriebenen Versionen sind in meinen Augen Ikonen der Fahrzeuggeschichte, aber ich stimme dem Schreiber zu, der echte Alltagstauglchkeit nur (noch) dem T3 zugesteht. Hätte er einen T2b mit Typ 4 Motor und einen T3 mit 50PS Lufti oder Diesel zur Verfügung gehabt, dann hätte sich das Bild vielleicht verschoben. Und zum T1: ganz im Ernst, welcher Besitzer nutzt solch einen schönen Oldtimer tatsächlich noch im Alltag?

Eine kleine Korrektur zum Text kann ich mir nicht verkneifen: "wbx" ist das Szene-Kürzel für alle Wasserboxer des T3 und nicht nur die Bezeichnung für die bei VW entwickelten und bei Oettinger gebauten Sechszylinder. Oettinger selbst nutzte das Kürzel auch nicht nur für die Sechszylinder (VW Bus Oettinger wbx6), sondern auch für seine optimierten Vierzylinder, wie zum Beispiel den wbx4 2100 E mit 105 PS.

Wir haben seit Jahren als Hobby- und Freizeitfahrzeug eine Caravelle CL mit 9 Sitzen und dem 2,1ltr. Wasserboxer mit 112 PS. Die darf hier und da frisch gewaschen zu Bulli- oder Oldtimer-Veranstaltungen, aber vor allem ist sie als Family- and Friends-Shuttle, als Transporter für alles Sperrige von Mehrschichtplatten bis Kühlschrank und als williges Zugpferd auch für Doppelachs-Hänger im Einsatz.

Was der Artikel nicht erwähnt, weil dazu solch kurze Testfahrten nicht ausreichen: selbst ein T3 bedarf intensiver Pflege von Karosserie und Technik. Wenn einer da nicht dran bleibt, kann das schnell sehr ins Geld gehen oder bei vernachlässigter Karosserie zu einem traurigen Ende führen.

Und selbst unsere gehätschelte Caravelle ist für Überraschungen gut, weil eben die Technik und vor allem alles rund um die Einspitzanlage auch 30+ alt ist. Letzten Sommer hat sie uns wunderbar die 800km nach Österreich gebracht - bis zur letzten Ausfahrt vor unserem Ziel. Die Rückfahrt war dann nur noch Huckepack möglich, weil Fehlersuche und Reparatur an Steuergerät und Peripherie vor Ort schlichtweg nicht möglich war. Daher als Tipp für Interessenten: es sollten immer finanzielle Reserven für Reparatur-Überraschungen vorhanden sein. Schnell kommen da 4-5.000 zusammen, die für den Einzelfall gestemmt werden müssen.

Und daraus folgt die 2. Korrektur zum Artikel: er vermittelt den Eindruck, dass es alle Teile rund um den T3 - zum Beispiel bei Volkswagen Classic Parts - noch gibt. Richtig ist, dass das Team bei VW CP gut sortiert ist und es außerdem eine große Szene freier Teilelieferanten gibt, aber es gibt längst nicht mehr alles. Steuergeräte und Luftmassenmesser zum Beispiel sind aktuell nur gebraucht aufzutreiben und damit nicht viel besser als das Teil, das ersetzt werden muss. Stoffe wie das beliebte "Gitterpunkt-Velours", das auch bei anderen VW-Modellen in gehobenen Ausstattungen verbaut wurde gibt es überhaupt nicht mehr und das gleiche gilt für die ein oder andere Dichtung, die vor allem dem Komfort dient.

Aber obwohl ich das alles weiß: der nächste T3 wartet nach 3 Jahren Restaurierung auf die letzten Handgriffe, um als Luxusbus Vanagon GL mit Klima und Automatik unsere Caravelle ein wenig zu entlasten und zu ergänzen.
von xj******
30.11.2020
Antworten
Tatsächlich ist ein später t2 2.0 mit 70 PS ordentlich zu bewegen. Ich hatte in den 80er Jahren ein 78er L Modell mit Schiebedach, ausklappbarem Trittbrett und Automatik. Leider habe ich ihn 1988 verkauft....rostfrei mit 85000 km :-(

Seit 3 Monaten steht jetzt ein 83er rostfreier T3 Dehler Profi 1.9 wbx (78 PS) mit Automatik und schlanken 96000 km in der Halle. In den 80ern unser damals unerreichbarer Traum. Heute endlich erfüllt, mit jeder Menge Spaß und Entschleunigung pur als Dreingabe :-). Dabei aber keinesfalls ein rollendes Hindernis.

Das dahingehend "schlimmste" Erlebnis war Ende der 80er Jahre ein gemieteter T3 50PS Saugdiesel mit Westfalia Ausbau und Klapp-Hochdach. Ein uns begleitender 70 PS VW LT Sven Hedin mutierte im direkten Vergleich zum rassigen Sportwagen. Wir im T3 dagegen fürchteten, in Südfrankreich von der Dune de Pilat eingeholt und verschüttet zu werden.
Noch heute schwöre ich in geselligen Rotweinrunden, dass bei Rückenwind die Fliegen an der Heckscheibe dieses T3 klebten ;-)

Ab dem T2 geht nicht nur deshalb nach meinem Geschmack nichts über das Motorengeräusch eines der größeren Luftboxer oder wbx.
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