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Bild (1/3): Triumph GT 6 (1971) - Klappen auf - mit praktischer Heckklappe (© Bruno von Rotz, 2014)
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Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Triumph / GB GT 6 Mk III (1970-1973)
Coupé, 105 PS, 1998 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Triumph / GB GT 6 Mk I (1966-1968)
Coupé, 95 PS, 1998 cm3
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  • Triumph GT6 - mehr als der E-Type des armen Mannes

    Erstellt am 5. Juni 2014
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bruno von Rotz 
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    Er hatte eigentlich alles, was ein erfolgreicher Sportwagen haben muss. Er war hübsch anzusehen, bot gute Fahrleistungen, kam von einer Firma mit Tradition und kostete vergleichsweise wenig. Der Triumph GT 6. Trotzdem wurde er nicht zu dem Erfolg, den sich die englischen Erbauer gehofft hatten. Eigentlich unverständlich, oder doch nicht?

    Triumph GT 6 (1971) - lange Haube, kurzes Heck - so sehen Sportwagenträume aus
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Italienisches Design

    Die Strategen von Triumph hatten die Zeichen der Zeit früh erkannt. Die grosse Ära der rustikalen Roadsters schien in den Sechzigerjahren zu Ende zu gehen, die Kunden suchten mehr Komfort und Eleganz. So erging ein Auftrag an Giovanni Michelotti, sich doch einmal ein paar Gedanken zu einem Coupé auf Spitfire-Basis zu machen. Es entstand ein hübsches Fastback-Coupé, das die Triumph-Rennsportabteilung als Basis für einen Le-Mans-Einsatz von 1965 nutzte.

    Bis zum Serien-Coupé aber war noch ein langer Weg, denn um das erhöhte Gewicht der Coupé-Karosserie zu kompensieren, musste der Vierzylinder des Spitfire durch ein kräftigeres Aggregat ersetzt werden, das schliesslich vom Triumph Vitesse übernommen werden konnte. Der schwere Motor und die Ansprüche an das Coupé machten viele Modifikationen notwendig, so dass es bis zur Markteinführung noch bis 1966 dauerte.

    Triumph GT 6 (1966) - hübsches Coupé mit klassischen Proportionen
    © Archiv Automobil Revue

    Baukastensystem

    Günstig hatte der neue Sportwagen vor allem zu sein, da führte dann kein Weg am existierenden Teileregal von Triumph vorbei. So orientierte sich das als “GT 6” vorgestellte Coupé an seinen Konzernbrüder und wies vorne Einzelradaufhängungen an doppelten Querlenkern und Schraubenfedern, hinten eine Pendelachse mit Querblattfeder auf. Das Getriebe hatte vier Gänge und einen Overdrive zum dritten und vierten Gang gegen Aufpreis (Layock-de-Normanville).

    Triumph GT 6 (1971) - knapp über 100 PS leistet der Zweiliter
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Der 1998 cm3 grosse Motor orchestrierte sechs in Reihe liegende Zylinder und leistete 95 PS bei zivilen 5000 Umdrehungen. Mit 865 kg blieb der Wagen leicht.

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    Geringe Abmessungen

    Das geringe Gewicht war teilweise den sehr kompakten Abmessungen zu verdanken. Nur gerade 3,68 Meter lang und 1,45 Meter Breit war das Coupé bei 1,19 Metern Höhe. Da der nicht kompakte Reihensechszylinder bereits beträchtlichen Raum einnahm, blieb für die hinteren Sitze so wenig Platz, dass man den Wagen als reinen Zweisitzer sehen musste, ganz im Gegensatz zur Konkurrenz, die sich Ende der Sechzigerjahre etwa mit dem Ford Capri und dem Opel Manta zeigte.

    Triumph GT 6 (1971) - weniger als 1,5 Meter breit
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Dafür brillierte der GT 6, wie auch sein kleiner Bruder Spitfire, von einem konkurrenzlos engen Wendekreis von weniger als acht Metern. Da reichte schon eine normale Landstrasse für einen “U-Turn”.

    Zu viele Kompromisse?

    Wegen der komplett umklappbaren Front, der eleganten Linienführung mit der kurzen Kabine und wohl auch wegen des Sechzylinders bekam der Wagen von Beginn weg den Spitznamen “E-Type des armen Mannes”. Für arme Leute war er natürlich nicht, günstig aber schon.

    Nicht zuletzt dank des tiefen Preises (unter 1000 Pfund in England, 12950 Franken in der Schweiz, 11990 DM in Deutschland, 82000 Schilling in Österreich) wurde dem Wagen viel Sympathie entgegen gebracht, die Kritiken waren am Anfang durchaus wohlwollend. Doch schon bald rief die teilweise etwas antiquierte Technik schnell auch negative Kommentare hervor.  Labiles Kurvenbremsen, bescheiden wirkende Bremsen und ungenügendes Raumgefühl wurden genannt. Nicht alle dem Regal entnommenen und zusammenkomponierten Teile brillierten offensichtlich im neuen Kleid.

    Triumph GT 6 Mark II (1968) - mit höher gesetzten und massiveren Stossstangen
    © Archiv Automobil Revue

    Triumph rüstete nach und verbesserte die Hinterachse durch Ergänzung um zwei Querlenker und Rotoflexkupplungen. Das auch sonst modellgepflegte Coupé nannte sich nun Mk 2 und leistete dank eines optimierten Zylinderkopfs jetzt 105 PS bei 5300 Umdrehungen. Um den neuen amerikanischen Sicherheitsbestimmungen zu genügen, mussten die Stossstangen höher montiert werden, was dem Coupé nicht zu mehr Eleganz verhalf.

    Preislich aber blieb alles beim alten, mit 12’800 Franken wurde der Wagen in der Schweiz zum Beispiel gar noch etwas günstiger, schon damals profitierten Autokäufer von günstigen Wechselkursen.

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    Noch ausgereifter und schöner als Mk 3

    Bereits 1970 griff Michelotti erneut zum Zeichenstift und verabreichte dem GT 6 eine geglättete Front und ein an die übrigen Triumph-Modelle angepasstes Heck, was zu einem stimmigen Gesamtbild führte.

    Triumph GT 6 Mark III (1972) - deutliche optische Unterschiede zum Vorgänger Mark II
    © Archiv Automobil Revue

    Die Pendelachse wurde ein weiteres Mal angepasst und der Innenraum einmal mehr aufgefrischt, um dem Coupé, das nun Mk III genannt wurde, noch etwas mehr Kultiviertheit anzuerziehen.

    Doch die besten Jahre hatte der GT 6 bereits hinter sich, modernere Sportwagen wie der Datsun 240 Z machten ihm das Leben schwer, amerikanische Abgasvorschriften schnürten seine Leistungsfähigkeit, die Absatzzahlen sanken und angesichts ähnlich ausgerichteter Fahrzeuge im British Leyland Konzern wurde die Produktion nach knapp fast 40’100 Exemplaren Ende 1973 eingestellt.

    Vielleicht strichen die Verantwortlichen den falschen Wagen, denn just im selben Jahr erkürte die amerikanische Zeitschrift Road & Track den GT 6 als den am besten für Amateurrennen geeigneten Sportwagen. Bei minutiösen Messungen auf der Rennstrecke liess der Triumph Konkurrenten wie den Opel GT, den Fiat 124 oder den MG B GT hinter sich.

    Passt wie der sprichwörtliche Turnschuh

    Ja, der Triumph GT 6 ist kompakt, das spürt man bereits beim Einsteigen. Trotzdem fühlt man sich sofort wohl, nur das Zündschluss sucht man erst vergeblich, bis man es knapp oberhalb des Knies ertastet. Vom flüsternden Sportwagen hat Heinz Kranz in der Zeitschrift ‘hobby’ einmal gesprochen, ganz so leise ist er aber natürlich nicht, trotz des wirklich seidigen Motorlaufs.

    Triumph GT 6 (1971) - sportliche Atmosphäre im Triumph
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Man sitzt bequem, die Rundumsicht ist für ein Coupé gut, vor sich hat man eine riesige Motorhaube. Das griffgünstige Lederlenkrad und der kurze Schalthebel, mit dem sich die vier Gänge herrlich knackig wechseln lassen, verströmen zusammen mit dem Armaturenbrett britische Sportwagenatmosphäre.

    Über 100 locker trabende Pferde reichen für zügiges Vorwärtskommen, aber auf ein Rennen mit einem modernen Golf Diesel möchte man es nicht ankommen lassen. Muss man aber auch nicht, denn der der GT 6 will sich als Gran Turismo und nicht als Rennwagen verstanden wissen und als Reisewagen ist der Triumph auch heute noch ein angenehmer Zeitgenosse.

    Triumph GT 6 (1971) - knapp über 40'000 Exemplare wurden von allen drei Serien gebaut
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Der perfekte Oldtimer?

    Als Klassiker hat der GT 6 eigentlich alles, was einen Oldtimer-Besitzer glücklich macht. Er sieht gut aus, ist sportlich zu fahren, die Teile sind gut verfügbar und günstig. Zudem ist er bezahlbar, wenn man denn ein passendes Exemplar finden kann. Vor allem aber weist der Engländer einen restaurierungsfreundlichen Aufbau mit einem separaten Kastenrahmen auf. Einer goldenen Zukunft steht also nichts entgegen.

    Die drei Serien im Überblick

    Modell Bauzeit Leistung PS Gewicht kg Produktion Technische Daten
    GT 6 Mk 1 1966-1968 95 865 15818 Link
    GT 6 Mk 2 1968-1970 105 915 12066 Link
    GT 6 Mk 3 1970-1973 105 915 13042 Link


    Wir danken classic-autos.ch für die Gelegenheit, mit dem restaurierten orange-braunen Triumph GT 6 von 1971 Kontakt schliessen zu können.

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    ma******:
    29.11.2014 (11:31)
    Schade, dass er nur noch so selten zu finden ist
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    Triumph / GB GT 6 Mk II (1968-1970)
    Coupé, 105 PS, 1998 cm3
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    Triumph / GB Italia (1959-1963)
    Coupé, 90 PS, 1991 cm3
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    Triumph / GB Herald (1959-1961)
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