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Bild (1/6): Toyota Celica 1600 ST (1972) - nur die Metallic-Farben kosteten Aufpreis, sonst war alles dabei (© Bruno von Rotz, 2013)
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    Toyota Celica ST 1600 - Bonsai-Mustang mit sportlichen Ambitionen

    Erstellt am 23. Oktober 2013
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Balz Schreier 
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    Als Toyota 1970 das Coupé Celica präsentierte, konnte man weder auf Traditionen noch auf erfolgreiche Vorgänger zurückgreifen. Trotzdem geriet der japanische Sportwagen zum Erfolg.

    Toyota Celica 1600 ST (1972) - der Kühlergrill besteht aus Kunststoff, was als Verkaufsvorteil angepriesen wurde
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Keine Sportwagen-Tradition

    Es gab bei Toyota eigentlich nur zwei ernsthafte Sportwagen vor dem Celica-Coupé, der nur für wenige erschwingliche GT 2000, der als Cabrio sogar in einem James-Bond-Film seine Aufwartung machte, und der ultrakompakte Sports 800, der mit 3131 produzierten Exemplaren primär für Japan gebaut wurde.

    Der Markt, vornehmlich die Kunden in den USA, aber auch in Europa, aber kauften Ende der Siebzigerjahre gerne praktische Sport-Coupés wie Ford Mustang, Ford Capri, Datsun 240Z oder Fiat 124 Sport. Toyota, immerhin schon damals einer der grössten Autoproduzenten der Welt, hatte in dieser Disziplin nichts zu bieten und wollte Abhilfe schaffen.

    Weil der neue Wagen günstig sein sollte, musste er seine Technik mit anderen Modellen, in diesem Falle mit der ebenfalls neuen Limousine Carina, teilen und damit war natürlich schon das Meiste vorgegeben. Beim Styling aber hatte man mehr Freiheit und so entstand ein hübsches Coupé mit einer zwar hohen, aber gestreckten Gürtellinie. Eine lange Schnauze mit vier Rundscheinwerfern und ein kurzes, knackiges Heck komplettierten das ansehnliche Paket.

    Startschuss im Oktober 1970

    Toyota Celica (1971) - ausgestellt auf dem Automobilsalon von Tokio
    © Archiv Automobil Revue

    Vorgestellt wurde das Paar Carina-Celica an der Tokio Motor Show im Oktober 1970. Und er traf den Geschmack der Betrachter gut, der amerikanische Stil kam an, auch wenn kein V8 unter der Haube werkelte. Im Dezember 1970 erfolgte der Serienanlauf und schon bald transportierten die 14 grossen Toyota-Autotransportschiffe, auf denen bis 2000 Fahrzeuge Platz hatten, Celicas in die ganze Welt, aber vornehmlich natürlich in die USA.

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    Einfache Technik

    Das Paket traf den Geister der Zeit. Die selbsttragende Karosserie gefiel und die Technik war robust und zuverlässig. Als Motor kam ein 1588 cm3 grosser Vierzylinder zum Einsatz, der mit hängenden Ventilen und einer seitlichen Nockenwelle im Modell LT 79 PS, im Modell ST 86 PS entwickelte. Allerdings differierten die PS-Zahlen stetig, wurden einmal in DIN-, einmal in SAE-Pferdestärken gemessen, so dass beim Modell 1600 ST auch 106 SAE-PS bei 6’000 U/min notiert werden konnten, was natürlich eindrücklicher tönte.

    Toyota Celica (1971) - Blick in den Motorraum
    © Archiv Automobil Revue

    Geschaltet wurde von Anfang an über ein Fünfganggetriebe, das die Kraft via Kardanwelle an die Hinterräder sandte. Vorne führten McPherson-Federbeine die Räder, hinten sorgte eine einfache Starrachse für Bodenkontakt. Gebremst wurde mit Scheiben vorne und Trommeln hinten.

    Das Studium der technischen Unterlagen offerierte also wenig Aufregendes.

    Muscle Car auf japanisch

    Die Automobil Revue konnte bereits im Sommer 1971 das Modell ST probefahren und lobte die umfangreiche Grundausstattung (nur Metallic-Lack musste extra bezahlt werden), das gut schaltbare Fünfganggetriebe und das problemlose Fahrverhalten. Dass einer der “Deluxe”-Raddeckel bei den Wedeltests das Weite suchte, war damals nicht so selten.

    Toyota Celica (1971) - Armaturenbrett der ST-Ausführung
    © Zwischengas Archiv

    Für den Sprint von 0 bis 100 km/h wurden 14,1 Sekunden notiert, als Höchstgeschwindigkeit 178 km/h gemessen. Geradezu begeistert zeigte sich das AR-Test-Team vom Interieur: “Das sportliche Armaturenbrett des Celica erweckt beim darauf geeichten Betrachter geradezu Hochgefühle; seine sechs Zeigerinstrumente nehmen etwa dreiviertel der ganzen Breite ein; alle Instrumente - Geschwindigkeitsmesser mit Tageszähler, Drehzahlmesser, Benzinstand, Kühlwassertemperatur, Öldruck, Ladekontrolle - sind blendungsfrei und lassen sich am Tag und bei Nacht rasch ablesen ...”

    In der Tat war das Celica Coupé mit allem versehen, was man zum Fahren brauchte. Sogar ein Radio, eine halbautomatische Antenne, ein beleuchtetes Handschuhfach, ein Kühlergrill aus Kunststoff und ein Imitationsholzlenkrad wurden ohne Aufpreis geliefert. Kein Wunder, sagte die AR dem Neuankömmling zum Preis von CHF 12’400 (in Deutschland DM 10’480) gute Chancen voraus: “Er ist von der Leistung aus keine Rakete, wohl aber ein attraktiver Stern, der nicht nur die junge Fahrergeneration anziehen kann”.

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    Schwieriger Markt Deutschland

    Weniger Begeisterung brachte die deutsche Presse dem japanischen Coupé entgegen. Manfred Jantke schrieb 1972 in der Zeitschrift Auto Motor und Sport: “Diese Toyota-Wagen sind nicht besser und nicht schlechter als Durchschnittsautos europäischer Produktion ... was japanischen Motorrädern zum Siegeszug auch in Deutschland verhalf, nämlich die Revolution in Technik und Styling, ist japanischen Autos nicht gegeben.”

    Es muss hier noch gesagt werden, dass das Händlernetz von Toyota in Deutschland zu jener Zeit noch stark im Aufbau war, was natürlich gegenüber der etablierten Konkurrenz von Ford (Capri) und Opel (Manta) ein grosser Nachteil war. Und als der VW Scirocco dazu kam, machte dies die Sache für das Celica Coupé nicht leichter, wie ein Vergleichstest in der Zeitschrift ‘hobby’ im Jahr 1975 zeigte, wo der Toyota auf dem zweitletzten Platz landete.

    Modell GT mit Doppel-Nocker

    Toyota Celica GT (1973) - Reihenvierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen
    © Archiv Automobil Revue

    Wer es sportlicher und etwas mondäner wollte, konnte je nach Markt schon nach kurzer Zeit zum Modell “GT” greifen, das zwar rund 20% mehr kostete als das Modell “ST”, dafür aber auch einen Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen aufwies. 101 DIN-PS bei 5’800 U/min waren das Ergebnis, die Höchstgeschwindigkeit stieg damit auf 179,5 km/h. Vor allem aber entwickelte der Motor ein kerniges Ansaug- und Auspuffkonzert und er drehte etwas geschmeidiger.

    Auch mit Heckklappe

    Ab 1976 gab es dann das Modell “Liftback”, das eine grosse Heckklappe, umklappbare hintere Sitze und damit mehr Variabilität bot. Im selben Jahr wurden alle Modelle leicht “geliftet”, Haube, Kühlergrill, Aussenspiegel, etc. wurden dem Zeitgeschmack angepast. Auch ein Zweilitermotor mit 120 PS war nun erhältlich.

    Knapp zwei Jahre später wurde Ende 1977 der Nachfolger vorgestellt, der technisch wenig neues bot, aber ein vollständig neues und etwas geräumigeres Karosseriekleid erhalten hatte.

    ZG Archiv AMS 2019

    Das Erfolgsmodell mit heutigen Augen betrachtet

    Toyota Celica 1600 ST (1972) - amerikanischer Look, Doppelscheinwerfer und nach oben gezogene Stossfänger
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Der Toyota Celica wurde zum Erfolg und man versteht es, wenn man sich heute ein gut erhaltenes Celica Coupé von aussen und von innen betrachtet. Die Form hat die Zeit gut überstanden, eine hohe Gürtellinie haben heutzutage ja die meisten Autos.

    Die Proportionen stimmen auch im 21. Jahrhundert noch, wenn auch die Reifen vom Format 165/13 gar altmodisch aussehen und die Raddeckel etwas billig wirken. Den Kühlschlitzen auf der Motorhaube kann man eine gewisse Originalität nicht absprechen, Gesicht und Heck wirken elegant, auch wenn der Wagen mit nur 1,6 Meter Breite recht schmächtig aussieht.

    Toyota Celica 1600 ST (1972) - das Heck wirkt eher amerikanisch
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Innen beeindruckt das umfangreiche Armaturenbrett noch heute, hier wird echtes Sportwagen-Flair geboten, auch wenn das Holz kein Holz ist. Die Sitzposition in den mit schweisstreibendem Vinyl überzogenen Sesseln stimmt, die rechte Hand fällt automatisch auf den Schalthebel.

    Toyota Celica 1600 ST (1972) - die Instrumente sitzen in tiefen Höhlen, blenden dafür aber auch nicht
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Gestartet wird mit Zündschlüssel rechts an der Lenksäule und los geht’s. Die Gänge lassen sich exakt und trocken wechseln, keines der Pedale verlangt nach langen Fitness-Center-Besuchen. Nur vom Motor würde man sich gerne etwas inspirierendere Lautäusserungen wünschen.

    Keine Rakete

    970 kg Leergewicht und rund 90 PS, damit lassen sich natürlich keine Bäume ausreissen. Aber man fühlt sich auch nicht untermotorisiert, solange man sich nicht zu einem Bergrennen anmeldet.

    Beim Tankstellenbesuch freut man sich dafür über die geringe Spritrechnung, denn maximal 50 Liter können getankt werden und der Verbrauch liegt normalerweise deutlich unter 10 Litern pro 100 km (die Automobil Revue musste 1971 bei ruhiger Fahrt auf der Autobahn und Durchschnittsgeschwindigkeiten von 100 km/h gar nur 6,9 Liter pro 100 km in den Tank schütten).

    Toyota Celica 1600 ST (1972) - Kenner konnten sofort die PS-Zahl ablesen
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Auf die erste Generaton der Celica folgten bis ins Jahr 2005 sechs weitere, vom Heckantrieb wechselte man irgendwann zum Frontantrieb, die erste Generation aber ist unvergessen. Zurecht.

    Wir danken der Oldtimer Galerie Toffen , die uns ein Kennenlernen des Toyota 1600 ST von 1972 ermöglichte, der dort zum Kauf angeboten ist.

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    ···
     
    Quelle:

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    56******:
    29.10.2017 (10:02)
    Und noch eine Erweiterung der Presseartikel:. AUTO ZEITUNG 14 und 15 1973. Vergleichstest des Celica LT mit 79 PS gegen Manta 16SR, FIAT 128 Coupé, Capri 1,6 Liter, Renault 15TS, Peugeot 304 Coupé S. In der Halbzeit (Fahrleistungen) lag die Celica in Führung und fiel dann auf Rang 3 zurück wegen Unterhaltskosten, teuere Ersatzteile, dünnes Servicenetz und unsicherer Wiederverkauf.
    56******:
    29.10.2017 (09:53)
    Noch eine Erweiterung der Presseartikel:
    Oldtimer Praxis Oktober 2001: Made in Japan - 77er Celica Liftback ST (TA28) Leserauto mit WES-Zulassung
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