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SC73
Bild (1/1): Riley Ulster Imp (1934) - abgebildet auf dem Programm der RAC Tourist Trophy von 1934 (© Archiv Jeroen Booij, 1934)
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    Riley Ulster Imp - erfolgreich als Rennwagen und Alltagsfahrzeug

    2010
    Text:
    Archiv Jeroen Booij / Tamara Tanner
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (1)
    Archiv Jeroen Booij 
    (15)
    Bruno von Rotz 
    (11)
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    Früher wurden viele sogenannte "Specials" aus Limousinen und Kabriolimousinen der Marke Riley hergestellt. Auch heute sind derartige Umbauten sehr populär. Damals wie heute wurden und werden unzählige Falcons, Lynx und Gamecocks der Marke Riley in spezielle Rennsportwagenwagen konvertiert.

    Dies war auch nicht sonderlich schwierig, da Riley in ihren Strassenfahrzeugen in etwa dieselbe Mechanik verwendete wie in ihren Rennwagen. Es gab aber auch Rennwagen, welche ab Werk gefertigt wurden, diese waren aber viel seltener.

    Riley Ulster Imp (1934) - ein Werksteam-Rennwagen, der auch den Alltagsbetrieb verkraftet
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jeroen Booij

    Einer dieser eher seltenen Exemplare ist der Riley Ulster Imp als Werksteam-Fahrzeug aus dem Jahre 1934. Und obwohl er als Rennwagen gebaut wurde, wurde der für diesen Artikel portraitierte Wagen jahrelang   als gewöhnliches Alltagsfahrzeug eingesetzt.

    Erfolge im Motorsport dank dem Riley 9 HP

    Zwischen 1930 und 1933 errang Riley so manchen Erfolg im Motorsport, viele der Siege und Platzierungen wurden dabei mit dem Riley Brooklands Speed Nine von 1927 eingefahren. Dieser war vom Ingenieur und Rennfahrer Parry Thomas entwickelt worden mit der Idee, aus dem bekannten Riley 9 HP des Jahres 1926 einen für Amateure erschwinglichen Wettbewerbswagen zu entwickeln. Dieser erfolgreiche Rennsportwagen löste dann auch einen wahren "Run" aus, nachdem er im Jahre 1928 sein erstes Rennen prompt gewonnen hatte.

    Ein Erfolg reihte sich von nun an an den anderen. An der Ulster Tourist Trophy 1929 sowie 1930 und 1931 gab es Klassensiege für die neuen Riley Rennwagen, 1932 schaute sogar der Gesamtsieg heraus. Die Tourist Trophy war übrigens auch Namensgeber für die "Ulster Imps", welche dort durch ihre Siege grosses Aufsehen erregt hatten.

    Im Jahr 1933 erreichte ein Riley den Rang 4 im 24-Stunden-Rennen von Le Mans, ein Jahr später platzierten sich die Riley-Teams auf den Plätzen 2, 3, 5, 6, 12 und 13. Beim 500-Meilen-Rennen von Brooklands 1934, 1935 und 1936 siegte Riley ebenso wie in der Kleinwagenklasse der Rallye Monte-Carlo im Jahr 1931.

    Riley MPH (1935) - Preis von Bremgarten im Jahr 1936
    © Zwischengas Archiv

    Mehr Leistung und weniger Gewicht

    Das ursprüngliche Design des Vierzylinders stammte aus dem Jahre 1926 von Percy Riley, einem Sohn des Riley-Gründers William Riley. Dieser wies zwei über Ketten angetriebene hochliegende Nockenwellen, halbkugelförmigen Verbrennungsräumen und einem Querstromzylinderkopf auf. Das Chassis stammte von Stanley Riley, einem weiteren Sohn William Rileys. Es entsprach der "Underslung"-Bauweise und war stärker, aber auch schwerer als sein Vorgänger. Die "Rennwagen-Imps" besassen einen sehr kurzen Radstand; von Achse zu Achse wurden nur 226 cm gemessen.

    Riley Ulster Imp (1934) - Vierzylindermotor mit zwei über Ketten gesteuerte hoch liegenden Nockenwellen
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jeroen Booij

    Die Antriebswelle wurde mit abnehmbaren Ausgleichsgewichten versehen und poliert. Die Wasserpumpe wurde nun durch die Einlassnockenwelle angetrieben und die Ölpumpe durch eine stärkere ersetzt, welche nun doppelt so viel Öl aus der vergrösserten Ölwanne pumpen konnte.

    Viele Teile wurden gewichtsoptimiert. So bestanden die Lenksäule und Teile der Trommelbremsen nun aus Duraluminium, das Getriebegehäuse wurde aus Magnesium gefertigt. Ausserdem wurde der Verdichtung angehoben und die Ventilsteuerung feinjustiert. Dank diesr Anpassungen leistete der Motor nun 70 PS bei 5500 U/min.

    680 kg schwer wog der sportliche Riley, die Höchstgeschwindigkeit betrug fast 160 km/h.

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    Rücktritt aus dem Rennsport

    Der bekannteste Riley Ulster Imp, unter den gerade einmal elf hergestellten Exemplaren, war jener mit der Nummer "KV 9475". Sein erster Besitzer war kein anderer als der junge Mike Hawthorn, welcher damit sein Debüt im Rennsport 1934 an den Brighton Speed Trials feierte, wo er in seiner Klasse triumphierte.

    Riley Ulster Imp (1934) - der brühmteste der Werkswagen, ursprünglich im Besitz des jungen Mike Hawthorn
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jeroen Booij

    Der Riley Ulster Imp mit der Nummer "KV 9476", der für diesen Artikel abgebildet wurde, ist sozusagen das kleine Brüderchen - oder Schwesterchen, wenn man denn so will - von Hawthorns Imp.

    Nach dem Ende der Rennsaison wurde der Wagen an einen Privatmann namens George Taylor aus London verkauft. Dieser entschied, das Imp-Chassis zwar zu behalten, darauf aber einen Standardaufbau mit MPH-Heck zu setzen.

    Riley Ulster Imp (1934) - auf Nötigste konzentriert
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jeroen Booij

    Taylor fuhr das Auto tagtäglich bis ins Jahr 1937, bis er bei einem Unfall beschädigt wurde. Nach der Reparatur in den Winter Garden Garages in London schien der Wagen gemäss Taylor aber dann sogar besser zu laufen als zuvor. Jedenfalls konnte er offensichtlich damalige MGs und Wolseley Hornets problemlos ausbeschleunigen, hierbei half sicher das installierte Wilson-Vorwählgetriebe.

    Wenige Zeit nach der Reparatur wurde der Wagen gestohlen. Als er wiedergefunden wurde, war die Kupplung kaputt und ein weiteres Mal wurde der Wagen in derselben Garage, welche zugleich eine Aston Martin-Verkaufsvertretung war, repariert. Taylor verlor aber das Interesse an seinem Ulster Imp und so kaufte er sich stattdessen einen Aston Martin. Den Ulster Imp liess er in der Reparatur-Garage zurück.

    Nach Restaurierung wieder in Schwung

    Die nächsten Besitzer waren dann Rowland Smith Motors in 1938, Charles Collins, Thomas McIntosh und zuletzt (1969) Frank Hawk. Letzterer beschloss, seinen neu erlangten Ulster Imp in den Zustand zurückzuversetzen, in dem ihn Taylor 1935 gekauft hatte. Mit Hilfe des ehemaligen Riley-Mechanikers Henry Geary restaurierte er das Chassis und die Karosserie. Ausserdem montierte er neue Kotflügel und ersetzte die Motorhaube. Die Vorderachse wurde mit Nickel überzogen und der Motor erhielt neue Kolben und Kugellager. Wo nötig wurden Teile ausgewuchtet und poliert. Durch diese Restaurierung befand sich der Riley Ulster Imp wieder in einem sehr guten Zustand.

    Riley Ulster Imp (1934) - ohne Spitzheck, aber umso authentischer
    © Copyright / Fotograf: Archiv Jeroen Booij

    Für die nächsten vierzig Jahre befand sich der Riley Ulster Imp von 1934 in den Händen von Frank Hawk, was immerhin die Hälfte seiner bisherigen Lebzeit beträgt.

    SC73

    Massive Wertsteigerung

    Für einen gewöhnlichen Imp bezahlte man früher, als er neu herauskam, £395. Im Jahr 2010 wurde sein Wert auf etwa £300‘000 und mehr geschätzt. Die Frage bleibt nun, ob der Wagen erneut einen Besitzer hat, der ihn über 40 Jahre behalten wird. Sicher werden wir dies erst Mitte des 21. Jahrhundert wissen ...

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    ···
     
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