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Bild (1/1): Porsche 928 S (1980) - wirkt auch unter einer Schneedecke attraktiv (© Daniel Reinhard, 2017)
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Porsche 928 S (1979-1983)
Coupé, 300 PS, 4664 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Porsche 928 (1977-1982)
Coupé, 240 PS, 4474 cm3
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    Porsche 928 S - Langstrecken-GT und Winterauto in einem?

    18. Januar 2017
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (30)
    Porsche AG 
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    Der Porsche 928 war dem Genfer Autosalon 1977 mit Pauken und Trompeten gestartet, gewann 1978 als erster Sportwagen die Auszeichnung “Auto des Jahres” und erhielt von allen Seiten positives Feedback. Doch es gab auch Kritik. Gefordert wurde mehr Leistung und sparsamere Motoren und die lieferte Porsche dann ab 1979 mit dem 928 S.

    Porsche 928 S (1980) - heutzutage sind nicht mehr viele bei Schnee und Eis anzutreffen
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Endlich 250

    Vorgestellt wurde die leistungsstärkere Version 928 S auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) im Herbst 1979 in Frankfurt. Die Presse freute sich, denn endlich lief der V8-Porsche nun 250 km/h. Mit dem Preissprung von 16’000 DM auf 72’900 DM (CHF 71’700) erhielt der Porsche 928 aber nicht nur mehr Leistung, sondern auch eine umfangreichere Ausstattung. Im Gegenzug wurde das Basismodell etwas abgemagert und kostete neu DM 56’900 (CHF 56’450).

    Technische Verfeinerung

    Um zwei Millimeter hatte man den Aluminium-Achtzylinder aufgebohrt, was den Hubraum auf 4664 cm3 brachte. Gleichzeitig wurde die Verdichtung auf 10,0:1 erhöht.

    Porsche 928 S (1980) - 300 PS durftes es im 928 S sein
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Mit Superbenzin befeuert leistete der Motor nun exakt 300 PS bei 5900 Umdrehungen. Das Drehmoment stieg von 344 auf 385 Newtonmeter, der Spitzenwert fiel aber erst bei 4500 Umdrehungen an. Um die Leistungssteigerung möglich zu machen, griffen die Schwaben auf neue Kolben, andere Nockenwellen, grössere Ventile und optimierte Brennraumformen zurück. Auch die Auspuffanlage wurde modifiziert.

    Porsche 928 S (1985) - Durchsichtszeichnung
    © Copyright / Fotograf: Porsche AG

    Aufhängungstechnisch musste wenig verändert werden, die Bremsen allerdings wurden kräftiger ausgelegt.

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    Aerodynamische Verbesserungen

    Der Porsche 928 S erhielt vorne und hinten je einen mattschwarzen Spoiler. Dieser senkte den Luftwiderstand auf cw 0.38 und verringerte zudem den Auftrieb. Gleichzeitig gab man ihm seitliche Rammschutzleisten, um die runden Flanken vor Feindberührungen zu schützen.

    Im Innern gab es serienmässig eine Teillederausstattung und eine Klimaautomatik, einige Schalter wurden verschoben, Details korrigiert. Das Lenkrad wie nun vier Speichen auf und wurde in den Farben Schwarz, Braun und Weinrot verbaut.

    Porsche 928 S (1980) - mit Dreigangautomatik von Daimler-Benz
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Die Automatikversion, die weiterhin auf die Wandlerautomatik von Daimler-Benz zurückgriff, kostete DM 2100 (CHF 2125) Aufpreis, elektrisch verstellbare Sitze gab es für 1000 Franken pro Seite, ein Schiebebach für 2010, Ganzleder für 2025 Franken. Auch Metallicfarbe (CHF 1215), ein Sperrdifferential (CHF 965) oder diverse Audio-Anlagen konnten bestellt werden.

    So mancher 928 S jedenfalls wechselte als Neuwagen die Hand für über 80’000 Franken oder DM.

    Gentleman-Express

    Für die beträchtliche Summe, ein Ferrari Mondial 8 kostete zu jener Zeit CHF 77’800, ein Mercedes-Benz 500 SLC CHF 72’850, erhielt man einen sehr sportlichen Granturismo, der das Zurücklegen langer Strecken ohne Strapazen gestattete. Die Automobil Revue schrieb im Sommer 1980 nach umfangreichen Testfahrten mit der Fünfgang- und der Automatik-Version:
    “Mit diesem überlegenen Temperament ist der 928 S als ideales und schnelles Reisecoupé besonders für die Autobahnen in der Bundesrepublik Deutschland bestens geeignet. Herrscht nicht zu dichter Verkehr auf diesen gut ausgebauten und übersichtlichen, breiten Betonbahnen, wird einem derart schnellen Porsche bereitwillig Platz gemacht. In der Schweiz und wohl auch in an- deren europäischen Ländern kann diese generöse Geste nicht im gleichen Masse beobachtet werden, denn auch die 928-Piloten haben sich an die vorgeschriebenen Limiten zu halten. Und das fällt mitunter schwer. Ungewollt beschleunigt man beim Überholen etwas über das gestattete Tempo hinaus, zumal der Geschwindigkeitsmesser wie auch der Tourenzähler recht klein sind.”

    Porsche 928 S (1979) - Klaus Ludwig umrundet mit dem 928 S den Nürburgring schneller als mit dem Carrera
    © Zwischengas Archiv

    Und “Auto Motor Sport” lobte: “Auf der Autobahn spielt der grosse Porsche seine Trümpfe aus.”

    SC73

    Schneller und sparsamer

    252 km/h schnell lief der handgeschaltete 928 S bei den Messungen der Automobil Revue, die Automatikvariante liess es bei 249 km/h bewenden. Tempo 100 km/h war aus dem Stand schon nach 6,8, respektive 7,6 Sekunden erreicht. Für den Spurt von 0 bis 160 km/h zog die Dreigang-Automatik-Version mit dem Handschalter sogar gleich, 15,9 Sekunden waren in beiden Fällen nötig. Erst bei 165 km/h musste die Wandlerautomatik in den dritten Gang schalten, während der Handschalter einen Gangwechsel mehr brauchte.

    Porsche 928 S (1980) - das S-Modell ist an den Spoilern und Schutzleisten erkennbar
    © Zwischengas Archiv

    Gespannt waren die Redakteure natürlich auf die Verbrauchswerte. Diese hatten von der Motorenkur deutlich profitiert. Im Schnitt liefen bei der Automatik-Version 14,1 Liter pro 100 km durch die Bosch K-Jetronic Einspritzung, der handgeschaltete Wagen genehmigte sich 2,4 Liter mehr, also 16,5 Liter, was man damals angesichts des üppigen Temperaments als günstig betrachtete.

    Wer den 928 S allerdings forderte und schnell fuhr, konnte auch deutlich mehr verbrauchen. Die Automobil Revue notierte 19,9 Liter pro 100 km als Spitzenwert, bei Vollbeschleunigung liefen sogar 46 Liter pro 100 km in die Zylinder. Beim Test von Auto Motor und Sport wurden 21,4 Liter pro 100 km verbrannt.

    Porsche 928 S (1980) - unveränderte Silhouette
    © Zwischengas Archiv

    Ein Grund für den immer noch nicht unbescheidenen Verbrauch war neben dem mit 1525 kg beträchtlichen Leergewicht auch der nicht zu vernachlässigende Luftwiderstand, der sich bekanntlich aus cw-Wert (0.38) und Querschnitt berechnet. Mit 1,84 Meter Breite und 1,28 Meter Höhe konnte der Porsche hier nicht punkten.

    Die Automobil Revue war vom 928 S begeistert:
    “Der Porsche 928 ist ein aussergewöhnliches Auto, das in der neuen, verbesserten S-Ausführung mit 300 PS und hervorragenden Fahrleistungen die Spitzengruppe der Sportwagenklasse erreicht hat. Die äusserst gepflegte Machart, die solid wirkende Bauweise und vor allem, die verbesserte Wirtschaftlichkeit zeigen, dass sich der Hersteller mit der Zweitauflage um ein zeitgerechtes, schnelles Reisecoupé bemüht hat, das zudem für ein so leistungsfähiges Fahrzeug recht geringe Wartungsansprüche stellt. Der nicht gerade bescheidene Preis lässt sich mit dem Gebotenen durchaus rechtfertigen. Spitzenleistungen fordern eben ihren Preis.”

    Viel wäre möglich gewesen

    Der eine oder andere wunderte sich damals schon, ob denn der Porsche 928 S noch in die aktuelle Zeit passe. Zwar wurden die technische Reife und der gebotene Komfort von allen Seiten gelobt, es wurden aber auch moderne spritsparende Innovationen wie Leichtbau oder Zylinderabschaltung vermisst.

    Beides gab es bei Porsche zumindest in der Forschungsabteilung. Bereits 1979 hatte Porsche einen V8 mit Zylinderabschaltung gezeigt, der im Leerlauf 35%, bei ECE-City-Test 19% und bei Konstantgeschwindigkeiten 8% einsparte im Vergleich zu einem baugleichen Motor herkömmlicher Bauart. Und Mit dem TOP-Motor, was für “thermodynamisch optimierter Porsche-Motor” stand, liess sich durch diverse Optimierungen und Verfeinerungen 6 bis 12% weniger Verbrauch erzielen.

    Beim Porsche 960, einem optisch dem normalen 928 ähnlichen Prototypen, der 1981 in Genf und auf der IAA in Frankfurt gezeigt wurde, zog man auch karosserieseitig alle Register. Durch Einsatz von hochfestem Stahl für die Struktur und neuen Aluminiumlegierungen für Karosserieteile (Anticorodal) schaffte man es, den Aufbau um 106 Kilogramm zu erleichtern, so dass die ganze Roharosserie bei unverminderter Steifigkeit nur noch 161 kg wog. Zusammen mit anderen gewichtsoptimierenden Massnahmen konnte das Gesamtgewicht des Prototypen auf 1090 kg gesenkt werden.

    Hätte man den Wagen auch noch aerodynamisch verfeinert und mit dem Top-Motor mit zusätzlicher Zylinderabschaltung in die Serie übernommen, wäre sicherlich ein Sportwagen mit einem Verbrauch deutlich unter 10 Litern pro 100 km/h entstanden, schliesslich gelang es der Automobil Revue bereits mit der normalen Version bei ruhiger Fahrweise im einstelligen Bereich zu bleiben.

    Doch die technischen Innovationen blieben (vorerst) genauso im Prototypenstadium stecken, wie das im 960 verbaute automatisierte Doppelkupplungsgetriebe, das erst über 20 Jahre später bei Audi und Volkswagen zur Serienreife entwickelt werden sollte.

    Tatsächlich erhielt der 928 S 1983 zur IAA zehn zusätzliche PS und wurde in dieser Form noch bis 1986 weitergebaut, so dass am Schluss 22’662 928 S das Werk verlassen hatte. Allerdings variierten die Leistungsangaben je nach Zielland (und Abgasvorschriften) während der Bauzeit.

    Einsatz als Winterauto?

    Als Autobahngleiter, mit dem sich durchaus auch sehr hohe Reisedurchschnitte erreichen liessen, hatte sich der 928 S also bewährt. Kein Wunder fuhren sowohl Porsche-Chef Peter Schutz als auch Ferry Porsche einen 928 als Dienstwagen.

    Porsche 928 S (1980) - zum Porsche-Schriftzug gab es den "928 S"-Schriftzug
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Wie gut aber war ist mit mit einem der 8315 zwischen 1980 und 1983 gebauten Porsche 928 S im Winter angezogen? Grundsätzlich eignet sich der 928 durchaus als Ganzjahresauto, vorausgesetzt man wechselt zu Beginn der kalten Jahreszeit rechtzeitig auf Winterreifen. Die Stahlstrukturen ist vollverzinkt, die Radhäuser gross genug, um im Notfall auch Schneeketten Unterschlupf zu gewähren. Auch die Heizung ist in der Lage, mit kühlen Temperaturen umzugehen.

    Und mit seiner dank Transaxle-Bauweise ausgeglichenen Gewichtsverteilung müsste sich der Porsche eigentlich auch auf Schnee und glitschigen Untergründen einigermassen wohl fühlen. Das tut er auch, vorausgesetzt, die Gegend ist flach. Sobald es aber hinauf oder hinuntergeht, spürt man dann schnell, dass man 1,5 Tonnen Stahl, Aluminium und Kunststoff mit sich führt. ABS gab es 1980 auch noch nicht, ein Sperrdifferential nur gegen Aufpreis. Und wenn dann noch eine Wandlerautomatik an Bord ist, die Bewegungen des Gasfusses mit Verzögerung und moduliert an die Hinterräder weitergibt, dann kann das Fahren durchaus anspruchsvoll werden.

    Porsche 928 S (1980) - eindeutig beschriftet
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Doch schon damals waren die Strassen an den meisten Tagen schneefrei. Heute sind sie dies noch viel öfters und dann kann der Porsche 928 S alle seine Trümpfe ausspielen, sein weitgehend neutrales Fahrverhalten präsentieren, seine üppige Bremskraft unter Beweis stellen. Selbst über 35 Jahre nach seiner Entstehung ist der grosse Porsche das geblieben, wofür ihn die Leute damals bereits kauften, ein komfortabler Sportwagen, den man gerne jeden Tag benutzt und der Spass macht, egal ob man zum Bäcker fährt, um Brötchen zu holen, oder 1000 km zurücklegen muss, um ein fernes Reiseziel zu erreichen.

    Wir danken Ruedi Müller, der uns seinen Porsche 928 S auch im Schneetreiben für eine Foto-Session zur Verfügung gestellt hat.

    SC73

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    Neueste Kommentare

     
     
    phantom:
    24.01.2017 (14:22)
    Ich fahre diesen 1980 928S sehr gerne. Kam gestern gerade zurück von einem 1'500 km langen Trip mit einem Kollegen nach Brüssel und Antwerpen. Nicht das kleinste Problem, auch als in einem Hotel keine Garage verfügbar war und der Porsche in dieser Kälte draussen stand. Die Scheiben waren schnell frei gekratzt. Der Motor blubberte nach dem ersten Startversuch. Wir fuhren meistens Landstrasse, öfters schneebedeckt, quer durch Frankreich.
    sa******:
    24.01.2017 (13:47)
    928 und Winter sind 2 Dinge die überhaupt nicht zusammen passen.
    Ich sagte immer:
    "Wolfeles Hinterachse führt bereits im Stand bei längerer Windbelastung zu Bremsplatten". Soviel zur Spurkonstanz beim Einfedern. Und Paul hätte doch Kolbenringe spendieren sollen, aber das ist ein anderes Thema.
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    Porsche 928 S (1979-1983)
    Coupé, 300 PS, 4664 cm3
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