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Bild (1/2): Porsche 911 Cabrio (1982) - der offene 911-er war der Mittelpunkt des Porsche-Standes (© Bruno von Rotz, 1982)
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    Porsche 911 SC Cabriolet - mit Luftkühlung für die Besatzung

    Erstellt am 13. September 2015
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
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    Bruno von Rotz 
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    Als das Porsche 911 SC Cabriolet 1982 vorgestellt wurde, konnte man nicht gerade von einem Boom der offenen Autos sprechen. Trotzdem half gerade die Cabrio-Variante dabei, den 911 als Langzeitklassiker zu etablieren.

    Porsche 911 SC Cabriolet (1983) - reinsitzen und losfahren
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Cabrio-Tradition

    Schon vom Porsche-Ur-Typ 356 gab es Cabriolet-Varianten und sie waren auch beliebt, obschon ihr Verkaufsanteil gegen Ende der Baureihe immer mehr zurückging.

    Entsprechend wurden auch beim Nachfolger 901/911 offene Versionen diskutiert, auf den Markt kam aber 1965 dann nicht ein Cabriolet, sondern der Targa.

    Porsche 911 2.7 Targa (1977) - die Fuchs-Räder waren ein beliebtes Zubehörteil
    © Copyright / Fotograf: Archiv Porsche AG

    Nicht das erste 911 Cabriolet

    Allerdings hatte man durchaus auch an einer komplett offenen 901-Variante gearbeitet und sogar eine gebaut. Richtig nötig hatte man diese aber nicht und so war schon früh der Fokus der Entwickler auf die Coupé-Version gelegt worden, mit dem Nebeneffekt, dass ein  geköpfter 901 einfach nicht stabil genug war und so der festigende Targa-Bügel nicht nur aus Sicherheits- sondern auch aus Steifigkeitsperspektive sehr viel Sinn machte.

    Porsche 901 Cabriolet Prototyp (1964) - bis zu den Türhinterkanten exakt identisch zum 901
    © Copyright / Fotograf: Wolfgang Blaube

    Der 1964 gebaute 901 ohne Bügel existiert im übrigen noch, er fährt in Amerika - ohne Dach notabene.

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    Schrittweise Vorstellung

    Durch die Siebzigerjahre drängte sich eine Cabriolet-Variante vor allem wegen drohender Sicherheitsvorschriften in den USA nicht auf, zumal auch die Konsumenten nicht danach schrieen.

    Doch trotz aller Unkenrufe starb der richtig offene Wagen nicht aus und so zeigte Porsche an der IAA 1981 erstmals nach vielen Jahren wieder ein Vollcabriolet und zwar auf der Basis des Porsche 911 Turbo.

    Porsche 911 Turbo Cabriolet Studie (1981) - mit Allradantrieb und offenem Cabriolet-Dach wurde an der IAA 1981 das Publikumsinteresse getestet (Techno Classica 2013)
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Zu verdanken hatte man die Initiative Porsche-Chef Peter W. Schutz, einem erklärten 911-und Cabriolet-Fan. Und es sollte sich zeigen, dass er einen guten Riecher hatte.

    Die Studie löste einiges an Euphorie aus und so stand dann  einige Monate später ein weitgehend seriennahes Porsche 911 SC Cabriolet auf dem Porsche-Stand des Genfer Autosalons 1982.

    Porsche 911 Cabrio (1982) - der offene 911-er war der Mittelpunkt des Porsche-Standes
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Und mit Beginn des Modelljahres 1983 kamen dann auch die Porsche-Kunden in den Genuss eines richtig offenen 911. Und sie bestellten, was das Zeug hielt. Schon bald stiegen die Lieferfristen auf über ein Jahr und der Anteil an der Produktion erreichte 35%.

    Durchdacht

    Natürlich hatte sich einiges getan seit den ersten Versuchen im Jahr 1964. Das Porsche 911 Cabriolet des Jahrgangs 1983 war dank neuer Material- und Schweisstechniken sowie dank moderner Berechnungsmethoden fast so torsionssteif wie die übrigen 911-Modelle.

    Porsche 911 SC Cabriolet (1983) - so sah die Serienversion aus
    © Copyright / Fotograf: Wolfgang Blaube

    Das Tüpfelchen auf dem “i” aber war die Verdeckkonstruktion Gerhard Schröders, der seit 1956 bei Porsche arbeitete und sich vorher seine Sporen u.a. bei der Carrosserie Worblaufen im Bernischen abverdient hatte. Sein Verdeckgestänge mit punktgeschweissten Pressblechteilen erlaubte ein kompakt zusammenfaltbares Dach, das dank der Festteile deutlich weniger flatterte als andere Konstruktionen. Das Heckfenster wies einen umgehenden Reissverschluss auf und konnte somit einzeln entfernt, aber auch einfach ersetzt werden.

    Porsche 911 SC Cabriolet (1983) - den SC mit 204 PS baute Porsche nur ein Jahr als Cabriolet
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Ganz in die Karosserie einklappen liess sich die Dachkonstruktion zwar nicht, aber mit einer aufgespannten Persenning sah das Paket trotzdem sehr hübsch aus. Und geschlossen war das Dach komplett wasserdicht und waschanlagenfest.

    Heel Porsche Fahrer Banner: Porsche Fahrer

    Elegant und unerreicht

    Die ersten 911 SC Cabriolets kamen ohne Spoiler und Firlefanz aus und sie wirkten damit wie aus einem Guss. Innen hatte man kaum Platz verloren, nur die hinteren Sitzlehnen standen etwas steiler. Offen wie geschlossen gefiel die hübsche Offen-Variante und sie wurde gerne in bunten Farben oder in Weiss mit schwarzem Dach bestellt.

    Wie gut die 911-Karosserie bereits in der Basis geworden war, konnte man an der geringen Gewichtszunahme ablesen, die das Cabriolet nur rund 10 kg schwerer machten als das Coupé.

    Auch im Winter

    Aber brauchte man wirklich einen offenen Porsche? Und taugte ein Cabriolet tatsächlich auch zum sportlich fahren? Diese Fragen stellte Götz Leyrer in seinem Test für “Auto Motor und Sport”. Und fuhr das neue Cabriolet im Wert von DM 64’500 im Schnee! Eine Jacke und eine Wollmütze machten das Fahren im offenen Porsche dank wirksamer, wenn auch prinzipbedingt drehzahlabhängiger Heizanlage auch bei kalten Temperaturen zum Vergnügen.

    6,3 Sekunden benötigte Leyrer für den Spurt von 0 auf 100 km/h, als Spitze wurden 234 km/h notiert, mehr als genug für ein Cabriolet. Gerade wegen diesem Spagat zwischen gemütlichem Tourer und schnellem Sportwagen sprach Leyrer von einem zwiespältigen Charakter, gestand dem 911 SC Cabriolet aber viele Qualitäten zu, mit denen man schliesslich erfolgreich gegen die ansonsten uniforme Langeweile im Autoalltag trotzen könne.

    Porsche 911 Carrera Cabriolet (1983) - als Testwagen im Einsatz
    © Archiv Automobil Revue

    Auch die Automobil Revue unterzog das neue Cabriolet - in der Schweiz CHF 58’900 teuer -  einem Test, die Redakteure hatten allerdings den Vorteil, den Wagen im heissen Sommer 1983 geniessen zu können. Ihre Messungen bestätigten die Wintervorgabe von AMS, sie notierten allerdings auch, dass der 911 auch in offener Form etwas für Routiniers sei, vor allem wenn der Grenzbereich aufgesucht würde. Ihr Resümee lass sich insgesamt aber sehr positiv: 
“Intensiver noch als beim Coupé und beim Targa fühlt sich der Fahrer des 911 Cabriolets mit seinem Auto hautnah verbunden, und das ist eine Faszination, der sich gerade Könner des Volants nur schwer entziehen können. Lang hat es gedauert, bis ein 911er Cabriolet erschienen ist, aber das Warten hat sich schliesslich doch noch gelohnt.”

    Porsche 911 SC Cabriolet (1983) - schlichte Form, zweckmässige Ausgestaltung
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Cruiser ...

    Während das erste Baujahr noch als 911 SC mit 204 PS gebaut wurde, doppelte Porsche schon bald mit der Carrera-Variante und 231 PS nach. Doch gerade für das Cabriolet bietet bereits die nur  2375 Mal hergestellte SC-Variante mehr als genug Vortrieb. Der luftgekühlte Sechszylinder-Boxermotor im Heck hat mit den 1,1 Tonnen wenig Mühe, stellt auch bei tiefen Drehzahlen genügend Drehmoment bereit, um locker aus jeder Kurve herauszubeschleunigen. Während der Wind angenehm um Gesicht und Nacken fächeln, gewöhnt man sich an die Besonderheiten des offenen Elfers, die für 911-Kenner natürlich altbekannt sind, also die aufrechte Sitzposition, stehende Pedale und ein langer Ganghebel.

    Porsche 911 SC Cabriolet (1983) - das Zündschloss liegt porsche-typisch links
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz
    FridayClassic20

    ... und Sportwagen

    1983 war der 911 bereits zwanzig Jahre auf dem Markt, ein wenig merkte man ihm damals schon sein Alter an, heute hat selbst der 911 SC den Oldtimer-Status. Trotzdem spürt man sofort die Sportwagen-Gene, vor allem dann, wenn der Motor ab 4000 Umdrehungen so richtig zu brüllen beginnt, das Wort “Kreischen” wäre wohl eher angebracht. Der 911 folgt Gasbefehlen sofort, fühlt sich in Kurven agil an, verwöhnt mit einer direkten Lenkung, die den Kontakt zur Strasse jederzeit herstellt. Die geringen Abmessungen, der 911 misst nur 4,29 Meter in der Länge und bescheidene 1,65 Meter in der Breite, erlauben es, auch engere Passstrassen mit viel Brio emporzuwedeln, der gefürchtete Grenzbereich ist weit oben angesiedelt, im Alltagsverkehr kaum je fühlbar.

    Porsche 911 SC Cabriolet (1983) - die berühmten Kotflügel mit den aufrecht stehenden Lampen
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Ja, das 911 SC Cabriolet ist ein echter Sportwagen und einer der als Cabriolet mindestens ebensoviel Spass macht wie als Coupé. Und selbst auf die Skier braucht man nicht zu verzichten, denn Porsche verkaufte damals eigens für das Verdeck konstruierte Skiträger. Der Verbrauch dürfte zwar mit den Dingern etwas ansteigen, doch selbst dann unter 15 Litern pro 100 km bleiben.

    Wir danken der Oldtimer Galerie Toffen für die Gelegenheit, den Porsche 911 SC als Cabriolet zu fahren. 

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    tr******:
    17.09.2015 (19:48)
    Dem Bericht kann ich nur zustimmen.Wir sind Ende August mit einem SC,einem 3,2Carrera Cabrio und einem 964 Cabrio 7 Tage durch die Alpen gefahren,12Pässe rauf und runter.Diese Zuffenhausener sind einfach ein geiler Untersatz für solche Unternehmungen.Kein Firlefanz ausreichen Power und zuverlässig.
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