Opel Rekord L im (historischen) Grosstest

Erstellt am 15. Juni 1962
, Leselänge 11min
Text:
Ing. Joachim Fischer / Ing. Christian Bartsch
Fotos:
GM Corporation / Opel 
3
Archiv 
38

Zusammenfassung

Der Opel Rekord L konnte auf voller Linie überzeugen. Die Leistung, der Komfort und der gute Preis passten zusammen, was den Wagen unter anderem auch für Familien interessant machte. Kein Wunder wurde dieser Rüsselsheimer als Familienreisekutsche bezeichnet... Dieser Bericht vereint den Originalwortlaut des damaligen “Grosstests” der Motor-Rundschau mit historischem Bildmaterial und der Verkaufsliteratur aus der Zeit.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Der Rekord “L”...
  • Motor Vierzylinder, Viertakter, o.h.v., Reihenmotor, Wasserkühlung
  • Getriebe Viergang, vollsynchronisiert
  • Strassenlage
  • Federung
  • Bremsen
  • Ausstattung
  • Bereits gut abgedeckt aus der folgenden Dauer-Wunsch-Liste
  • Unsere speziellen Wünsche...
  • Kurz und bündig (zusammengefasst
  • Auf Mark und Pfennig
  • Fahrleistungen und weitere Messungen
  • Technische Daten

Geschätzte Lesedauer: 11min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Es ist schon so oft gesagt worden, aber das sind nun einmal seit eh und je die markanten Merkmale des Opel Rekord: ein grundsolider Wagen mit einer Selbstverständlichkeit auch bis in das Detail konstruiert und gefertigt, ohne Überraschungen, fern ieder revolutionären Tendenz. Ein Wagen für Fünf und grosses Gepäck, bequem im Einstieg und im Sitzen, auch für die Oma, denn er ist genügend hoch, aussen, innen und in den Sitzen. ...aber ist etwas besonderes. Obwohl er noch keine 8000,- DM kostet, bietet dieser 1,7-Liter-Rekord Dinge, die noch nicht so selbstverständlich sind: den sehr elastischen und sportlichen 60-PS-Motor, wie er im Coupe eingebaut ist, ein Viergang-Getriebe, Einzelsessel vorn mit jederzeit verstellbaren Rückenlehnen und dazu Scheibenwascher, Lichthupe, Rückfahrleuchten, Tankschloss und die Heizung mit im Grundpreis. Durch die 60 PS und die vier Gänge ist der viertürige „L" sogar dem 3-Gang-Opel-Coupe und anderen im Temperament überlegen. Der „unsportliche" Opel rückt damit der „schnellen" Konkurrenz verdächtig nahe:

 
11min
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Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von su******
07.07.2020 (08:34)
Antworten
Schöner Artikel! Danke
von dr******
24.06.2020 (20:30)
Antworten
Schöner Artikel, da werden Erinnerungen wach. Ich habe mal Anfang der 90ger für meine damalige Freundin einen P2 vom Schrott gerettet.

Der Wagen war eine abgebrochene Restauration, zwar rollfähig, aber ansonsten zerlegt.

Anfangs hatten wir nur die Karosserie mitgenommen, da der Verkäufer über den Verbleib der demontierten Teile selbst nicht mehr Bescheid wusste. Aber er versprach alles nachzuliefern. Das war natürlich riskant, da ein Nachkauf der fehlenden Teile den Zeitwert des Wagens um ein Mehrfaches überschritten hätte. Andererseits war aber die Karosserie perfekt und die daran ausgeführten Arbeiten professionell.

Aber der Verkäufer hielt Wort. Nach und nach trudelten Teile ein. Mal eine neuwertige Sitzgarnitur (!!!), mal ein Karton mit diversen Tütchen, die aufgearbeitete Radbremszylinder enthielten.Und und und....

Es war eine Freude, das Auto nach und nach wieder zusammen zu bauen.

Wir hatten viele schöne Ausfahrten mit dem Wagen.

Leider wurde die Freundin aber nicht meine Frau, unsere Wege trennten sich irgendwann und ich habe auch den P2 aus den Augen verloren.

Aber ich bin im Herzen Schrauber geblieben und auch markentreu.

Heute besitze und pflege ich 3 Fahrzeuge, die die letzten in der Opel Tradition -Frontmotor längs und Heckantrieb - sind. Omega B. Aber das sind Youngtimer. Ich fahre sie sehr gerne, weil sie diese unaufdringliche Lässigkeit der Rekord Serie übernommen haben.

Besonders meinen 97er Caravan (X20XEV Maschine, Automatik) fahre ich extrem gerne. Der hat noch dieses weiche plüschige.

Opel vollzog die Abkehr von der Rekord Charakteristik erst im Modelljahr 2000. Der Facer ist vergleichsweise bretthart. Modern. Präzise.

Ich habe beide, und beide haben ihren Reiz. Der Facer lässt sich zwar präzise um jede Kurve cirkelen, dafür tut mir nach 5 Stunden der Hintern weh.

Daher nehme ich auf Langstrecke lieber den Vorfacer. Der steht noch voll in der Tradition der klassischen Rekord Modelle.

Beste Grüße

Rolf
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