Zuverlässig, komfortabel, selbstverständlich – Opel Kapitän 56 im (historischen) Test

Erstellt am 1. Dezember 1955
, Leselänge 11min
Text:
Joachim Fischer
Fotos:
Archiv Opel / General Motors 
1
Archiv 
10

Zusammenfassung

Der Opel Kapitän 56 erfüllte alle Kriterien - komfortabel, elastisch im Fahrverhalten und solide verarbeitet. Doch ein so hoher Standard verleitet auch zu Kritik auf hohem Niveau. Dieser Artikel gibt den Test der Zeitschrift Motor-Rundschau aus dem Jahr 1955 im Wortlaut wieder, wo der Kapitän ausgiebig auf Stärken und Schwächen geprüft wurde.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Bewertung
  • Kennzeichnung: Opel “Kapitän 56” 2.5 L
  • Prüfung

Geschätzte Lesedauer: 11min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Die selbsttragende Ganzstahl-Karosserie, die heute im europäischen Autobau fast etwas Selbstverständliches ist, hat den Vorzug hoher Stabilität bei mäßigem Gewicht und gibt die Möglichkeit einer großräumigen Gestaltung. Hier hat Opel, beginnend bereits vor rund 20 Jahren, Pionierarbeit geleistet, und die 1954 völlig neu gestaltete selbsttragende Karosserie des „Kapitän" zeigte die Auswertung der großen Erfahrungen. Für 1956 wurde diese Karosserie durch Detailänderungen besonders schön und „flüssig“ in der Linie und bekam ein noch freieres Blickfeld für alle Insassen. Der „Kapitän“ gehört nicht nur zu den beachtetsten und größten „Europäern" mit bester Innenraum-Ausnutzung, sondern ist durch den zuverlässigen und ausgereiften 2,5-Liter- Sechszylinder-OHV-Kurzhubmotor auch sehr schnell und temperamentvoll und für einen Wagen üblicher Konzeption (mit weit vorgebautem Motor und starrer Hinterachse) straßenfest. Hier bewähren sich die raumsparenden 13"-Räder, die eine tiefe Schwerpunktlage ergeben.

 
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Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von fr******
27.04.2021 (16:42)
Antworten
Das Bild des Interieurs sieht nicht aus als es aus einem Opel Kapitän stammt?
von Ru******
04.05.2021 (09:21)
Antworten
Zu kleiner Tank (schon für damals lächerliche 45 L), auch a.W. kein 4-Gg.-Getriebe, für bergigere Regionen unerläßlich, läppische 6-Volt-Anlage, schlechte/schwache Bremse ohne Verstärker, völlig haltlose Sitzbank vorne, usw.. Es gibt vieles, was an einem Kapitän der Ponton-Ära kritisiert werden muß, selbstverständlich unter zeitgenössischen Gesichtspunkten. Aber es ist ein Modell, bei dem sehr viel zeitliches Flair seiner Bauzeit herüberkommt. Jedoch werden im Moment die 50er Jahre Liebhaber bereits wieder weniger und die Preise fangen deswegen sogar zu fallen an. Vielleicht sollte man sich gerade deshalb mal danach umsehen....
von ch******
04.05.2021 (12:20)
Antworten
Wunderbar diese alten Berichte. Es wird darauf hingewiesen, dass der Wagen "straßenfest" ist. Sehr beruhigend. Entsprechend dem Boot, dass wasserfest ist. Und das Gewicht: 1230kg, nur 100kg mehr als ein aktueller Polo. Später gab es für den Kapitän zur 3-Gangschaltung einen Overdrive, womit Opel dem Wunsch nach einem Schongang nachkam.
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