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Bild (1/1): NSU RO 80 Trapeze (1973) - interessanter Prototyp mit Nutzung der NSU-Ro80-Mechanik (© Archiv Automobil Revue)
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  • NSU RO 80 Trapeze von 1973 - sicherer Platz für vier Personen und Mittelmotor

    Erstellt am 13. September 2012
    Text:
    Bruno von Rotz
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    Die Herausforderung war komplex! Kann man ein Auto bauen, in dem vier Personen bequem sitzen können und der Motor trotzdem längs in der Mitte sitzt, zwecks optimaler Gewichtsverteilung? Die Bertone-Designer und Ingenieure knackten das Rätsel im Jahr 1973 und präsentierten den NSU Ro 80 Trapeze am Pariser Automobilsalon.

    Klein bauender längs eingebauter Mittel-Wankelmotor

    Die Antriebsmechanik des NSU Ro 80 bot dank ihrer kompakten Ausmasse beste Voraussetzungen für Raumökonomie, für die Mittelmotorautos normalerweise nicht berühmt sind, da sie wertvollen Platz in der Mitte des Fahrzeugs an die Technik statt an die Passagiere vergeben.
    Der Wankelmotor wurde längs eingebaut, eine auch bei Sportwagen angestrebte Einbauweise.

    Kompakte Ausmasse

    Mit 4,08 Metern Länge, 1,83 Metern Breite und gerade einmal 1,1 Metern Höhe war der Prototyp erstaunlich kompakt geraten. Zusammen mit dem immerhin 2,43 Meter grossen Radstand und der ungewöhnlichen Anordnung der vier Sitze konnte eine überdurchschnittliche Raumökonomie erreicht werden.

    Seitlich versetzte Passagiere

    Die Passagiere sassen im NSU Trapeze nicht wie üblich gerade hintereinander, sondern in Trapezform verschoben. Fahrer und Beifahrer nahmen dank Wegfalls von Kardan und Getriebetunnel zur Mitte verschobene Plätze ein, während die hinten sitzenden Mitfahrer nach aussen verschoben untergebracht wurden und so ihre Beine neben den Vordersitzen  ausstrecken konnten.

    Wie einfach der Einstieg für die vorne und hinten unterzubringenden Passagiere war, ist freilich nicht überliefert, doch dürfte die geringe Karosseriehöhe und die mittig angeordneten Vordersitze selbst dem Fahrer und Beifahrer einiges an Gelenkigkeit abverlangt haben.

    Aerodynamische Ausgestaltung

    Schon auf den ersten Blick offenbart die Studie, dass Aerodynamik eine hohe Priorität bei der Entwicklung hatte. Alleine schon die relativ geringe Querschnittsfläche sorgte für gute Voraussetzungen, aber auch beim Karosseriekleid wurde an der Luftführung gefeilt.

    Die Automobil Revue schrieb dazu  im Oktober 1973:
    “Ausser der ungewöhnlichen Lage der Sitze und dadurch leichterem Ein- und Ausstieg für die Fondpassagiere hat Bertone auch die Stromlinie studiert und eine Form gewählt, die Erinnerungen an die aerodynamischen Formen der Jaray-Autos aus den zwanziger Jahren wachruft.“

    Das Design des NSU Trapeze erinnert in Ansätzen an den Lancia Stratos, von welchem der Mittelmotor-Viersitzer die grosse Frontscheibe, die Silhouette und die kurzen Übergänge übernahm.

    Sicherheitsorientiert

    Der Zeit voraus war Bertone auch bezüglich Sicherheitskriterien. Die Automobil Revue meinte in ihrer Würdigung des Prototyps im Jahr 1973:
    “Der «Trapeze» diente auch als Basis für die Ueberlegungen zur technischen Sicherheit, so für den Seitenschutz, der im vorliegenden Fall für die Vordersitze allerdings leichter zu verwirklichen ist als für die Fondpassagiere. In seiner Verlautbarung nimmt Bertone auch zu den amerikanischen ESV-Plänen Stellung, die er als wertvolle Herausforderung an die Techniker ansieht.”

    Tatsächlich schrieb Bertone in den Presseunterlagen:

    “Der weite Raum zwischen Vordersitz und Seitentür stellt auch ein wirksames Schutzelement im Fall von Seitenstössen dar und bietet daher den Fahrgästen ein höheres Mass an Sicherheit.

    In diesem Sinn konnte Bertone beim «Trapeze» auch einige Lösungen auf rein ästhetischer Ebene entwerfen, die eben den seitlichen Schutz betreffen und die technisch und funktionell bereits entwickelt werden. Wir sind nämlich der Ansicht, dass die strenge Vorschrift des amerikanische DOT hinsichtlich der Sicherheit -  nach einer selbstverständlichen, anfänglichen Sackgasse, in der wir uns vielleicht schon jetzt befinden - eine hervorragende Anregung für den "Designer" werden kann, um die vielen vorgesehenen Lösungen auch ästhetisch zu entwickeln, die - wenn sie auch einerseits den gerechten Sicherheitserfordernissen entsprechen - andererseits das grosse Publikum nicht wenig verwirrt haben.

    Die konkrete Erprobung und Kontrolle der sicheren Lösungen ist eine wirtschaftlich schwierige und bindende Aufgabe, die heute nur von den grossen Konzernen durch ihre grossartigen Forschungsabteilungen erfüllt werden kann.”

    Weder die innovative Sitzanordnung noch die Idee, einen Wankelmotor in der Mitte des Fahrzeugs anzuordnen, schafften es je in die Serienfertigung. Der um das Auto herumlaufende Stossfänger jedoch war später an verschiedenen Produktionsautomobilen in den unterschiedlichsten Ausführungen zu sehen.

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