Vom Kaiserwagen zum neuen 600 – Mercedes-Benz 600 im (historischen) Vergleich

Erstellt im Jahr 1963
, Leselänge 9min
Text:
Hans-Günther Wolf
Fotos:
Daimler AG 
85
Archiv Reinhard / Max Pichler 
4
hobby 
3
Archiv 
19

Zusammenfassung

Der "Grosse Mercedes" oder heute die S-Klasse war schon immer ein Ausblick auf die Zukunft des Automobils. Wer wissen will, was in fünf Jahren in der Mittelklasse und etwas später auch in Kleinwagen verbaut sein wird, der muss sich nur jeweils die neueste Generation der S-Klasse anschauen. 1963 tat die Zeitschrift ‘hobby’ genau dies und testete den "Grossen Mercedes”, schaute aber auch noch zurück zu den Vorgängern vor dem Krieg. Dieser Artikel gibt den damaligen Wortlaut des Testberichts wieder und zeigt den Mercedes-Benz 600 und dessen Vorgänger auf vielen historischen Bildern.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Kein Nachahmer
  • 1963: Komfort hoch drei
  • Braucht keine Superlativen, um überlegen zu sein
  • Staatskarossen von Mercedes, Rolls-Royce und Cadillac im Vergleich
  • Rennschiff
  • Echt cool
  • Vorgeschmack der Zukunft
  • 1930: Des Kaisers schönste Kutsche
  • 1937: Für Könige und Diktatoren
  • Direkter Vergleich der technischen Daten

Geschätzte Lesedauer: 9min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Vor genau 33 Jahren bestaunten unsere Väter ein Auto, das „Großer Mercedes“ hieß und allen Autofans von Anno dazumal als ein Nonplusultra des Automobilbaues von 1930 erschien. An dieses Ereignis wurden wir zwangsläufig erinnert, als wir zum ersten Male Gelegenheit hatten, den „Großen Mercedes“ des Jahrgangs 1963 zu fahren. Wir wären aber keine hobby-Tester, wenn wir es nur bei der Erinnerung belassen hätten, statt die gute Gelegenheit beim Schopfe zu fassen, den „Kaiserwagen“ von 1930 und dazu auch gleich den berühmten „Großen Mercedes“ von 1937 für ein paar Stunden aus dem Daimler-Benz- Museum zu entführen.

 
9min
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Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von pl******
30.11.2020 (08:54)
Antworten
Interessant, dass sich die königlichen Häupter im Fond offensichtlich auch für aktuelle Discomusik interessierten. So steck doch im Schacht unter dem Telefon eine Musikkassette von John Travoltas "Saturday Night Fever"
von ka******
01.12.2020 (09:01)
Antworten
Hallo,
einige Bilder des 600er eingangs des Artikels sind seinerzeit vor Schloß Monrepos bei Ludwigsburg entstanden.
Da mußte der Fotograph mit seiner Ausrüstung nicht so weit "reisen" und beim schrägen Photo mit dem 600er in Kurvenfahrt saß damals Karl Kling am Steuer.
Also wieder ein interessanter Bericht.
Interessant wäre auch mal ein ausführlicher Beitrag über den den Großen Mercedes W 150.
Ich weiß, daß diese Baureihe wegen ihrer überwiegenden Verwendung im III. Reich eher stiefmütterlich behandelt wird aber technisch dürfte der W 150 zu seiner Zeit und auch noch nach dem Krieg führend gewesen sein.
Allein sein Fahrwerk mit der De Dion Hinterachse war hervorragend.
Immerhin waren die Leute bei Mercedes als der firmeneigene W 150 vor Jahren restauriert worden war und in Untertürkheim auf der Versuchsstrecke gefahren wurde ziemlich beeindruckt.
von Strich 8
01.12.2020 (09:07)
Antworten
Erratum ad Bild 20: Links neben dem W100 steht kein Patent-Dreirad. Wie man an den vier Rädern erkennen kann, ist es der Daimler Stahlradwagen aus dem Jahre 1889.
Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
01.12.2020 (09:13)
Danke für den Hinweis, wir haben das sofort entsprechend korrigiert.
von hu******
01.12.2020 (11:33)
Antworten
Ich kann mich an einen Artikel erinnern -erschienen ebenfalls in der Hobby-Zeitschrift-, in dem man Fangio überreden konnte, den 600er zu bewegen. Besonders in Erinnerung blieb mir die Begeisterung von Fangio für den Wagen, sowie die Begeisterung der Redakteure über die Genialität von Fangio, wie er den 600er über eine Serpentinenstrecke jagte. Es war ein kurzweiliger Artikel über die Symbiose eines Traumautos mit einer Rennfahrerlegende.
Antwort von ch******
01.12.2020 (11:50)
Ich kann mich an diesen Hobby Artikel auch erinnern, der offensichtlich nicht nur bei mir einen entsprechenden Eindruck hinterlassen hat. Es war ein silberner 600er. Ich meine mich auch an ein "dynamisches Kurvenfoto" auf dem Cover zu erinnern.
von ne******
01.12.2020 (15:09)
Antworten
Beim Runterladen als PdF steht da plötzlich "Publiziert im Jahre 1963 auf zwischengas.com". Entweder ist also Zwischen nicht 10 Jahre alt, sondern bereits 57!. Oder sollte das besser heißen: "Publiziert im Jahre 1963 in HOBBY"?

Martin Schröder
Antwort vom Zwischengas Team (Redaktion)
02.12.2020 (11:27)
Danke für den Hinweis, das wird in den nächsten Tagen korrigiert sein.
von ni******
01.12.2020 (19:58)
Antworten
In Sachen Klimaanlage finde ich den Artikel von damals übertrieben. Wenn MB so gute Klimaanlagen gebaut hat, wieso hat sie dann bis ca. 1980 in dem 450 SEL 6.9 und auch anderen Modellen eine Chrysler Klimaautomatik verbaut? Ich denke, den Amis konnte damals in Sachen Klima keiner das Wasser reichen. Ausserdem war es glaube ich Cadillac im Jahr 1964 mit der ersten Klimaautomatik auf dem Markt, der auch funktionierte.
Aber die MB 600 finde ich als einen der schönsten und besten Autos die MB je gebaut hat.
von is******
02.12.2020 (15:33)
Antworten
vor mehr als 20 Jahren durfte ich mal in einen dunkelroten 600 er reinsitzen und diverse Hebelchen anfassen, bedienen und einfach fühlen, dieses Velour , diese Haptik, wie alles perfekt funktionierte , alles noch im Originalzustand..., Das hat mir unglaublich Eindruck gemacht, das ist viel mehr als ein RR Silver Shadow, und kein nachfolgender Benz konnte diese Aura wiedergeben meiner Meinung, nicht einmal der Maybach von 2010 oder so...
von Ru******
02.12.2020 (17:57)
Antworten
Ich finde es interessant, daß der anno ´63 neue 600 trotz aller Größe nicht noch protziger wurde als der formal damals schon vier Jahre alte 300 SEL, sondern sogar eher Gegenteiliges der Fall war. Man sieht bereits deutlich, daß der viel profanere, aber eben sehr elegante W108 nicht mehr weit entfernt war. Und Eleganz hat ganz natürlich immer seinen Ursprung in Frankreich, in diesem Falle namens Paul Bracq.
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