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Bild (1/1): Ferrari Testarossa und Alpina-BMW B10 Biturbo (1989) - mit breiten Michelin-Reifen (© Daniel Reinhard, 1989)
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    Limousine besser als Supersportwagen? Alpina-BMW B10 Biturbo gegen Ferrari Testarossa

    14. August 2014
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (22)
    BMW AG 
    (38)
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    Dies waren noch Zeiten, da reichten 360 PS, um als Alpine-BMW B10 Biturbo die schnellste Serienlimousine der Welt zu sein! Und der stärkste Ferrari, das Modell Testarossa, konnte mit 390 PS auch kaum mehr bieten.

    Ferrari Testarossa und Alpina-BMW B10 Biturbo (1989) - wer ist der Schnellere?
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Wettkampf der Konzepte

    Eine (relativ) unauffällige Limousine hatte Burkard Bovensiepen, der Lenker des eigenständigen Fahrzeugherstellers in Buchloe, auf die Beine gestellt. Als Basis diente ein BMW 535i der Baureihe E34 und damit die dritte Generation des Fünfers.

    BMW 530i (1992) - mit acht Zylindern
    © Copyright / Fotograf: BMW AG

    Mittels zweier wassergekühlter Garrett-Turboladern steigerte er die Leistung von 211 auf 360 PS und das Drehmoment von knapp 300 Nm auf 520 Nm, die allerdings nur bei hohem Sauerstoffgehalt der Luft realisiert werden konnten. Ein Dampfrad im Innern erlaubte die Einstellung des Ladedrucks zwischen 0,6 und 0,8 Bar. Natürlich verfügte der B10 Biturbo, wie Bovensiepen seinen Überflieger nannte, über alle typischen Alpina-Goodies, verlor aber, und auch dies entspricht der Tradition des Hauses, kaum etwas von seiner Alltagstauglichkeit. Im Gegenteil.

    Dass bei soviel Leistungszuwachs allerdings eine gehörige Menge Ingenieurarbeit in das Auto floss, ist leicht nachzuvollziehen.

    Dem unauffälligen BMW, der ohne Kriegsbemalung und Heckspoiler als normaler Vertreter-Dienstwagen durchgegangen wäre, setzte der Ferrari Testarossa Supersportwagen-Optik und -Akustik entgegen. Zwei Leute und minimale Mengen von Gepäck konnten transportiert werden. Incognito unterwegs sein konnte man in der fast zwei Meter breiten Ferrari-Flunder allerdings nicht.

    Ferrari Testarossa (1984) - er war eines der breitesten Autos seiner Zeit
    © Zwischengas Archiv

    1984 wurde der Testarossa als Nachfolger des erfolgreichen Ferrari 512 Berlinetta Boxers präsentiert. Konstruktiv orientierte sich der Zweiplätzer am Vorgänger, optisch aber setzten Designer Fioravanti und Pininfarina Zeichen und schufen einen Meilenstein, der bis weit in die Neunzigerjahre viele Nachahmer beeinflusste.

    Der längs eingebaute V12 mit 4932 cm3 entwickelte 390 PS bei zivilen 6000 Umdrehungen, deutlich mehr als das, was sein Vorgänger Berlinetta Boxer tatsächlich geschafft hatte. Selbst die Aerodynamik war mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0.36 besser als bei der Konkurrenz.

    Auf der Geraden

    Ferrari Testarossa und Alpina-BMW B10 Biturbo (1989) - zwei völlig unterschiedliche Designsprachen
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    293 km/h gestand die Zeitschrift “sport auto”, die 1989 den Testarossa mit dem B10 Biturbo verglich, dem Ferrari zu, “nur” 288 km/h schaffte gemäss den damaligen Messungen der Alpina. 1:0 für den Ferrari.

    Allerdings hatte die Limousine beim Beschleunigen bis Tempo 160 km/h die Nase vorne, für den Sprint von 0 auf 100 km/h nahm der Fünfsitzer mit 5,2 Sekunden dem Supersportwagen sogar eine halbe Sekunde ab, was nicht zuletzt dank des gut schaltbaren Getrag-Getriebe und der Tatsache, dass nur einmal geschaltet werden musste bis 100 km/h, möglich war.

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    Und in den Kurven?

    Ferrari Testarossa und Alpina-BMW B10 Biturbo (1989) - handlich zu fahren auf Landstrassen
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Da das Leergewicht der beiden unterschiedlichen Kontrahenten mit 1695 kg für den Alpina und 1670 kg für den Ferrari erstaunlich nah beieinander lag, waren von daher auch ähnliche Voraussetzungen für gute Fahreigenschaften gegeben, die sich bei der Limousine mit Frontmotor und Heckantrieb natürlich etwas handzahmer anfühlten als beim Mittelmotor-Ferrari. Gut lagen sie beide, aber der Ferrari benötigte wegen seiner ausladenden Dimensionen mehr Fahrbahn.

    Ferrari Testarossa (1989) - die Strasse darf lieber ein wenig breiter sein
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Die Limousine als Sieger?

    Michl Koch, der den sport-auto-Bericht damals schrieb, konnte dem B10 Biturbo einiges abgewinnen. “Stark und schnell, dabei doch kultiviert und sicher; zielgenau zu lenken, traumhaft zu bremsen, ganz einfach wie ein sehr, sehr gutes Auto”, liess er den Cheftester erzählen.

    Ferrari Testarossa und Alpina-BMW B10 Biturbo (1989) - er lässt sich einfach nicht abschütteln
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Dass die meisten Beobachter des Fahrvergleichs den Ferrari vorgezogen hätten, weil er halt viel mehr Optik bot, liess ihn kalt. Vor allem auch, weil man den Alpina für DM 143’000 oder CHF 125’000 erhielt, während der Testarossa mit DM 268’000 oder CHF 245’000 in der Preisliste stand.

    SC73

    Und 25 Jahre später?

    Seit dem einmaligen Vergleich, für den übrigens Ferrari keinen Testwagen offerieren wollte, so dass man einen Testarossa beim Autovermieter organisieren musste, sind fast 25 Jahre vergangen. Insgesamt 507 Exemplare wurden bis 1994 gebaut. Der teurere Ferrari war dagegen ein fast schon populäres Modell mit Produktionszahlen, die deutlich im vierstelligen Bereich lagen. Entsprechend umfangreich ist heute denn auch das Angebot auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

    Testarossa-Modelle der späten Achtzigerjahre werden heute für rund Euro 54’000 oder CHF 65’000 gehandelt, während man für einen Alpina-BMW B10 Biturbo rund Euro 25’000 bis 30’000 oder CHF 30’000 bis 35’000 ausgeben muss, wenn man denn einen findet. Da scheint der damals günstigere Preis sich also auch im halbierten Gebrauchtwagenwert niederzuschlagen, allerdings haben die gehandelten Alpinas typischerweise Laufleistungen von über 200’000 km aufzuweisen, während der Median beim Testarossa eher bei 50’000 km oder weniger liegt.

    Ferrari Testarossa und Alpina-BMW B10 Biturbo (1989) - Limousine versus Sportwagen
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Wer sich also 1989 einen Alpina zulegte, hat pro km weniger als 50 Cent/Rappen abgeschrieben, während der Ferrari-Besitzer rund zwei Euro/Franken pro zurückgelegten Kilometer los wurde. Kaum jemand bewegt einen Testarossa im Alltag, aber einen B10 Biturbo kann man auch heute noch jeden Tag fahren. Nur, die neugierigen Buben an der Strasse werden sich kaum je ihre Nasen an der Seitenscheibe plattdrücken wie sie es beim Ferrari noch heute tun.

    Weitere Informationen

    • Sport Auto 1/1990, ab Seite 4: Bi mal Daumen - Vergleich Alpina B10 Biturbo und Ferrari Testarossa

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    gu******:
    23.11.2016 (17:10)
    der Alpina
    gu******:
    19.08.2014 (17:34)
    natürlich der B10 Bi Turbo,war von Falz in Essen.Es war soweit ich es noch weiß die Nummer 148 oder 248.
    In Alpina Blau.
    Gruß Günni
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