Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Bild (1/1): Lamborghini Marzal 1967 - Seitenansicht auf geöffnete Elemente (© Tom Wood (RM Auctions), 2011)
Fotogalerie: Nur 1 von total 32 Fotos!
31 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

Markenseiten

Alles über Lamborghini

Aus dem Zeitschriftenarchiv

Suche nach ähnlichem Inhalt

Inserate

Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Lamborghini 400 GT (1965-1967)
Coupé, 320 PS, 3929 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Lamborghini Urraco Silhouette (1976-1979)
Targa, 260 PS, 2996 cm3
Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Lamborghini 350 GT (1964-1967)
Coupé, 280 PS, 3464 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Lamborghini Jalpa 3500 (1981-1985)
Targa, 255 PS, 3485 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Lamborghini Urraco P 200 (1974-1976)
Coupé, 182 PS, 1994 cm3
 
SC 62 Portrait:
 
Artikel drucken
Diese Funktion ist nur dann verfügbar, wenn Sie angemeldet sind.

  • Falls Sie einen Benutzernamen haben, melden Sie sich an (Login).
  • Ansonsten können Sie sich kostenlos registrieren!
  • Persönliches Archiv
    Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

    Sie haben Benutzername und Passwort?
    Dann melden Sie sich an (Login).

    Noch kein Benutzername?
    Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

    Lamborghini Marzal - Bertones innovativer Entwurf eines viersitzigen Sportwagens

    16. Mai 2011
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Tom Wood (RM Auctions) 
    (13)
    Petra Sagnak 
    (2)
    Archiv 
    (17)
     
    32 Fotogalerie
    Sie sehen 1 von 32 Fotos
    Weshalb nicht alle Fotos?

    Wie kann man alle Fotos sehen?

    31 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
    Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

    Am Genfer Autosalon von 1967 war der Lamborghini Marzal (P200), der in Zusammenarbeit von Lamborghini und Bertone entstanden war, eine Sensation. So viele neue Ideen und Komponenten hatten noch selten Eingang in ein Fahrzeug gefunden.

    Atemberaubendes Design von Marcello Gandini

    Der Lamborghini Marzal sah aus, wie kein Fahrzeug vorher. Grosse Glasflächen auf der Seite (und oben/vorne, insgesamt 4,5 Quadratmeter), lange  Flügeltüren, eine Bienenwabenverkleidung hinten und eine superflache Front prägten die futuristische Gesamterscheinung.

    Innen fanden sich vier zierliche Einzelsitze und ein Armaturenbrett, das das Bienenwabenmuster wiederholte. Ferruccio Lamborghini soll von den langen Flügeltüren mit den Fensterflächen oben und unten nicht begeistert gewesen sein, da dadurch die Beine einer Dame ständig und für alle im Blickfeld gewesen wären. Die wegen des grossen Sicherheitsglasanteils rund 33 kg schweren Türen hatten aber auch noch andere Nachteile, mussten sie doch durch einen aufwändigen Türmechanismus mit Spiralfedern und Stahlseilen am Zufallen gehindert werden. Etienne Cornil schrieb dazu in AR 14/1967, dass der Mechanismus an die Ideen eines Leonardo da Vinci erinnerten.

    Neuer Zweiliter-Reihensechszylinder

    Der Motor des Marzals war eine Neukonstruktion. Quer eingebaut lieferte der Reihensechszylinder mit drei Horizontal-Webervergasern 175 DIN-PS und war im Gegensatz zum Miura eher hinter als vor der Hinterachse montiert. Damit handelte es sich eigentlich beim Marzal um ein Heckmotor-Fahrzeug. Mit 1'310 kg Gewicht (mit 75 Liter Benzin im Tank vorne) hätte die Leistung für ordentliche Fahrleistungen ausgereicht. Die Gewichtsverteilung war dank der Einbauweise mit 2 bis 4 Personen an Bord fast ausgeglichen.

    Der Miura als Organspender

    Die ursprüngliche Idee bei der Entwicklung des Marzals war es gewesen, den Wagen mechanisch gleich auszurüsten wie den Miura und dazu einfach den Radstand etwas zu verlängern, so dass vier Leute statt zwei Platz gehabt hätten. Dieser Ansatz war aber so nicht umsetzbar. Der Motor wurde daher “halbiert” und zusätzlich nach vorne geneigt, um die Gewichtsbalance zu optimieren. Beim Chassis übernahm man die kastenartigen Konstruktionselemente des Miura, verlängerte den Radstand aber von 2,5 auf 2,62 Meter. Die Karosserie bestand vorwiegend aus Stahlblech, die Motorhaube war aus Aluminium. Die Magnesium-Räder von Campagnolo erinnerten wiederum an die Miura-Felgen.

    Fahrbar, aber auch nutzbar?

    Gegenüber anderen “Idea Cars” setzte sich der Marzal dadurch ab, dass er ein weitgehend funktionsfähiges Fahrzeug war. Zumindest war es Prinz Rainier von Monaco und seiner Gemahlin Grace Kelly möglich, anlässlich des GP Monaco am 7. Mai 1967 Demonstrationsrunden zu drehen.

    Etienne Cornil lobte in einem Artikel in der AR vom 11. Januar 1968 die sorgfältig durchdachte Kühlung des Fahrzeuges mittels Klimaanlage und acht im Innenraum verteilte und einstellbare Düsen. Auch die “Stossstangen” zeigten einen konstruktiv interessanten Lösungsansatz, wurden doch massive Gummiprallkissen verbaut, die Stösse dämpfen sollten.

    Vorgänger des Lamborghini Espada

    Lamborghini nahm die Idee des viersitzigen Sportwagens mit dem Espada ein Jahr später wieder auf. Während erste Prototypen noch Flügeltüren analog zum Marzal hatten, flossen  diese zugunsten eines konservativeren Ansatzes nicht in die Serienproduktion ein, genausowenig wie der Heck-/Mittelmotor. Der Espada, der immerhin einige Designelemente des Marzals erben durfte, blieb bis 1978 Teil des Lamborghini-Programmes

    Einmalig und zu kaufen

    Der einzige Prototyp Lamborghini Marzal wird an der RM Auction anlässlich des Concorso d’Eleganza Villa d’Este am 21. Mai 2011 versteigert und soll dort hoffentlich mindestens den Schätzpreis von € 1’000’000 bis 1’800’000 einbringen.

    Weitere Informationen

    Alle 32 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
    Quelle:

    Keine Kommentare

     
    Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  • Markenseiten

    Alles über Lamborghini

    Aus dem Zeitschriftenarchiv

    Suche nach ähnlichem Inhalt

    Inserate

    Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

    Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
    Lamborghini 400 GT (1965-1967)
    Coupé, 320 PS, 3929 cm3
    Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
    Lamborghini Urraco Silhouette (1976-1979)
    Targa, 260 PS, 2996 cm3
    Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
    Lamborghini 350 GT (1964-1967)
    Coupé, 280 PS, 3464 cm3
    Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
    Lamborghini Jalpa 3500 (1981-1985)
    Targa, 255 PS, 3485 cm3
    Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
    Lamborghini Urraco P 200 (1974-1976)
    Coupé, 182 PS, 1994 cm3