Hotchkiss-Grégoire – Leichtgewicht und Aerodynamikwunder, aber 20 Jahre zu früh

Erstellt am 27. September 2020
, Leselänge 11min
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Archiv Gerhard Schütz 
1
Archiv 
77

Zusammenfassung

Man kann kaum glauben, dass der Hotchkiss-Grégoire, ursprünglich Grégoire R oder Grégoire 2 Litres genannt, aus dem Jahr 1947 stammt. Er setzte auf Konstruktionsideen, die andere Marken teilweise erst 20 oder 50 Jahre später in die Praxis umsetzten. Aber er kam wohl ein paar Jahrzehnte zu früh, vor allem aber war er zu progressiv und zu teuer für die damalige Kundschaft. Dieser Artikel erzählt die Geschichte des Grégoire 2 Litres und seiner Produktionsversion Hotchkiss-Grégoire, sowie der Vorgänger und Nachfolger. Über 60 seltene Fotos, die teilweise seit Jahrzehnten nicht mehr oder überhaupt noch nie publiziert wurden, zeigen die Modellentwicklung und Details, die spärliche Verkaufsliteratur wirft einen Blick auf die kommerziellen Aspekte.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Der Frontantriebs-Pionier
  • Vom Tracta zum Grégoire R
  • Weiterentwicklung bewährter Rezepte
  • Aerodynamik grossgeschrieben
  • Vorstellung 1947 am Pariser Autosalon
  • Vereinbarung mit Hotchkiss
  • Am Lenkrad
  • Verfeinerungen und Verbesserungen?
  • Zu teuer
  • In Varianten
  • Kein Produktionserfolg
  • Nachfolger als Sportwagen unter eigenem Namen
  • Langes Entwicklerleben

Geschätzte Lesedauer: 11min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Man kann kaum glauben, dass der Hotchkiss-Grégoire, ursprünglich Grégoire R oder Grégoire 2 Litres genannt, aus dem Jahr 1947 stammt. Den vorne und mit Frontantrieb gekoppelten wassergekühlten Vierzylinder-Boxermotor fand man Jahrzehnte später im Alfa Romeo Alfasud von 1971 und im Citroën GS von 1970 wieder, die Alubauweise wurde 50 Jahre später beim Audi A2 oder A8 wieder angewandt. Und das waren nur zwei Aspekte des Grégoire, die der Zeit weit voraus waren. Dabei war er nur die logische Folge von Endwicklungen, die bereits in den Zwanzigerjahren ihren Anfang nahmen. Jean Albert Grégoire wurde am 7. Juli 1899 in Paris geboren. 1917 wurde er französischer Meister über 100 Meter und er schloss das Studium der Rechtswissenschaften an der berühmten “Ecole Polytechnique” ab. Schon früh fühlte er sich zum Automobil hingezogen.

 
11min
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Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von ta******
28.09.2020 (16:47)
Antworten
Umfassend recherchierter Beitrag über einen der interessantesten Unbekannten der Auto- Technik- Geschichte. Und: Es zeigt sich auch hier, wieder, dass die Schweizer Automobil Revue einen breiten Horizont hatte wie damals keine deutsche Autozeitschrift. Die Bilder sind ein Fundus sondergleichen. Kurz: Einer der besten je bei ZG erschienen Beiträge. Zu Grégoire finden sich auch einige
Informationen in "Technik im Gespräch" Front- Bericht zur Geschichte des Frontantriebs.
von da******
29.09.2020 (08:38)
Antworten
Ich besitze den (vermutlich) einzigen Hotchkiss Grégoire in der Schweiz, was die Tester damals sagten, kann ich nur bestätigen, das Fahrzeug hat eine hervorragende Strassenlage und ist dabei auch sehr komfortabel. Schade hat Hotchkiss sehr viel falsch gemacht, beim Erscheinen 1952 war die Form schon sehr antiquiert, die Türen noch mit Holz und das riesige tragende Alugussteil konnte nicht in der erforderlichen Präzision produziert werden, dazu ein nur teilsynchronisiertes Getriebe. Aber trotzdem ein sehr faszinierendes Auto.
von ar******
29.09.2020 (11:52)
Antworten
Vor wenigen Wochen habe ich mit mir gehadert, ob ich einen in Belgien angebotenen Hochtkiss-Gregoire kaufen soll - bis mir dann jemand die Entscheidung abnahm. Durch diesen hervorragenden Artikel ist mir jetzt bewusst geworden, was ich verpasst habe - aber auch, dass ich mit meinem Bauchgefühl da etwas besonderes vor mir zu haben richtig lag.
von Volker aus Ratingen
29.09.2020 (16:12)
Antworten
Der Grégoire Sport ist zum Hinknien schön. Werden die gehandelt ?
Antwort von ar******
30.09.2020 (13:12)
Auf der Retromobile 2015 wurde von Artcurial ein sehr originaler Gregoire Sport für Euro 113.240 versteigert. Das Auto war 50 Jahre lang im Besitz einer Familie.
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