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Bild (1/1): Ford Taunus 1.6 XL Coupé (1974) - Industriedesign - rechtwinklige Taunus-Architektur (© Michael Keller für ricardo.ch, 2015)
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    Ford Taunus 1.6 XL Coupé - glänzend in Form

    28. März 2016
    Text:
    Stefan Fritschi
    Fotos:
    Michael Keller für ricardo.ch 
    (8)
    Besitzer 
    (1)
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    Simone und Marco Gunzenhauser aus Volketswil (bei Zürich) sind nicht unbedingt das, was man sich unter Oldtimerliebhabern vorstellt. Oder besser gesagt: Sie waren es nicht, heute sind sie es nämlich. Das Interesse für Antiquitätengeschäfte oder Brockenhäuser war zwar vorhanden, aber kaum für Oldies.

    Ford Taunus 1.6 XL Coupé (1974) - Elegante Linienführung
    © Copyright / Fotograf: Michael Keller für ricardo.ch

    Jetzt fahren Simone und Marco nicht nur einen wunderschönen, leuchtend grünen Ford Taunus 1.6 XL von 1974, sondern nennen auch einen Ford Granada 2.6 als Coupé von 1976 ihr Eigen. Dazu kamen die passenden Prospekte, Ersatzteile und diverse Utensilien von anno dazumal. Sogar Modellautos wurden komplett zerlegt und innen wie aussen genau der Originalausstattung nachempfunden. Schliesslich folgte das erste Oldie- Treffen, man traf sich mit Gleichgesinnten, und mittlerweile sind Gunzenhausers aus der sogenannten «Szene» - was man auch immer darunter verstehen mag – nicht mehr wegzudenken.

    Die Sache mit dem verflossenen Freund

    Und wie kam dieser Wandel? «Wenn Sie das unbedingt wissen wollen, erzähle ich es», sagt Simone nach einigem Zögern. Die Geschichte geht so: Sie hatte im Alter von 17 Jahren einen Freund, war schwer verliebt. Er fuhr ein rotes Taunus Coupé, einen GXL mit Vinyldach. Der Freund ist längst vergessen, das Auto, mit dem er sie zum Date abholte, aber nicht.

    Ford Taunus Coupé (1971) - in voller Fahrt
    © Zwischengas Archiv

    Irgendwann reifte der Entschluss, den schönen Erinnerungen etwas Handfestes entgegenzusetzen, ein Taunus Coupé musste her. Simone und Marco suchten nichts Perfektes, sondern einfach ein Auto, mit dem sie ein bisschen «rumrotzen» und Spass haben konnten. Dazu durfte es sogar eine mattschwarze Ratte sein. Originalität spielte keine Rolle, Hauptsache günstig.

    Originalität wird plötzlich ganz wichtig

    2012 fand sich in einem Online-Auktionshaus in Deutschland ein als «liebevoll restauriert» angepriesenes Exemplar zum günstigen Tarif von 5000 Euro. Zwar nur ein XL und mit dem kleinen 1.6-l-Motor, aber der Rest stimmte. Leider fingen die Probleme bei der Überführung in die Schweiz schon an. Auf der Autobahn ging mehrmals der Motor aus. Der Abschleppdienst anerbot sich, das Auto bis zum Zoll zu bringen, wo es von einem zwischenzeitlich organisierten Transporter in Empfang genommen und direkt in eine Werkstatt gebracht wurde.

    Dort wurde viel Pfusch entdeckt. Unter anderem liess sich die Motorhaube wegen eines gerissenen Bowdenzugs nicht öffnen, während sie beim Verkaufsgespräch noch offen war. Die Elektrik war verbastelt, Kühlwasser war so gut wie keines vorhanden, und viele Teile stammten aus anderen Modellen. Zum Beispiel waren Capri-Felgen in falschen Dimensionen montiert.

    Ford Taunus 1600 GT Coupé (1971) - 1576 cm3, 88 PS
    © Zwischengas Archiv

    Originalität? War doch nicht so wichtig. Oder doch? Allmählich fand ein Gesinnungswandel statt. Der Garagist besorgte die richtigen Teile, und innerhalb von gut drei Wochen wurde der Taunus, der ansonsten über eine hervorragende, für 70er-Jahre-Ford nicht selbstverständliche, Karosseriesubstanz und gute Technik verfügte, so hergerichtet, dass das Prädikat «liebevoll restauriert» einigermassen zutraf. Jetzt war er plötzlich zu schade zum «Rumrotzen», und Gunzenhausers waren zu Originalitätsfanatikern und Ford-Fans mutiert. Der einzige Wermutstropfen ist die fehlende Fusspumpe für die Scheibenwischwaschanlage, welche sie bei ihren früheren Taunus-Erlebnissen noch lebhaft in Erinnerung hatte. Diese gab es nur bei frühen Modellen und wurde im Rahmen des Facelifts einem konventionellen Schalter geopfert.

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    Brot-und-Butter-Schönheit

    Autoricardo.ch und die Automobil Revue lobten (Ende 2014) einen Wettbewerb aus, bei dem die Nutzer ab-stimmen und ihren Lieblingsoldtimer aussuchen konnten. Hauptgewinn: Ein Fotoshooting mit Michael Keller im alten Sulzer-Areal in Winterthur. Prompt holte der grüne Taunus den ersten Platz und durfte sich in ganzer Schönheit vor der Kamera präsentieren.

    Ford Taunus 1.6 XL Coupé (1974) - Fastback und Aluräder suggerieren Sportwagen
    © Copyright / Fotograf: Michael Keller für ricardo.ch

    Kurze Typengeschichte

    Der Typ TC ersetzte in England den Cortina (TC heisst Taunus-Cortina) und war zwar ein Allerweltsauto, aber ein sportlich-elegantes: mit charakteristischer Knudsen-Nase, die damals die meisten Ford trugen und dem angedeuteten Hüftschwung im Heck.


    Der 1974er-Taunus stammt aus der mittleren Bauphase der TC-Reihe, die im September 1970 lanciert wurde. Anfangs waren Kühlergrill und Fensterrahmen noch üppig verchromt, und das Cockpit hatte reichlich amerikanisches Flair.

    Ford Taunus GXL (1974) - Silhouette
    © Zwischengas Archiv

    Das Fotoauto trägt zwar immer noch die frühe, nicht begradigte Blechkarosserie, doch der Chromanteil ist stark zurückgegangen, und das Armaturenbrett nun geradlinig und funktionell geworden. Schwarz macht sich überall breit. Dazu das zeitgeistige Vinyldach, das mit dem Grasgrün einen starken Kontrast bildet.

    Ford Taunus (1976) - neu karossiertes Mittelklassemodell - Genfer Autosalon 1976
    © Archiv Automobil Revue

    Die Designtrends in den 70er-Jahren veränderten sich zunehmend in Richtung Sachlichkeit. Denn mit dem grossen Facelifi von 1976 wurde aufgeräumt, die Knudsen-Nase musste schlichten Flächen und Kanten weichen, das elegante Coupé verschwand ganz aus dem Verkaufsprogramm. Ab da hatten die deutschen Ford bereits das «Zeichen der Vernunft» im Kühler: die Ford-Pflaume.

    Ford Sierra XR4i (1983) - mit attraktiven Niederprofil-Reifen von Pirelli (P6)
    © Zwischengas Archiv

    1982 wurde dann auch die Typenbezeichnung «Taunus» begraben, denn der Nachfolger hörte auf den Namen «Sierra», der zwar immer noch konventionell angetrieben wurde, aber trotzdem komplett neu konstruiert wurde, nur die Motoren wurden (teilweise) übernommen. Rund 1,1 Millionen Taunus TC waren gebaut worden, heute sieht man sie nur noch selten auf der Strasse.

    Alle 34 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    mo******:
    30.03.2016 (11:37)
    Warum kommt ihr nicht in den Ford-Club of Switzerland? Ist eine lustige Truppe mit Ford Modellen aus allen Zeiten, vom T bis zu Youngtimern. Präsident ist Hanspeter Heiniger, aus Mosnang (hanspeter.heiniger@gmx.ch). Ich mache das Klubheft (mondli@bluewin.ch).
    ma******:
    29.03.2016 (11:31)
    Durfte damals, als ich den Lernfahrausweis hatte, mit dem gelben, vinilbedachten Ford Taunus Coupé 2000 V6 GXL meines Vaters herumkurven. Ein wunderschönes Auto, das allerdings auch seine Macken hatte. Der Geradeauslauf war katastrophal und in den Kurven habe ich immer Blut geschwitzt, so schwammig war das Fahrwerk. Optisch war das Auto jedoch eine Augenpracht!
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