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Bild (1/5): Fiat Ritmo 75 CL (1981) - sympathisches Gesicht (© Daniel Reinhard, 2019)
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Limousine, dreitürig, 75 PS, 1465 cm3
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Fiat Ritmo 75 (1978-1982)
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Fiat Ritmo 60 (1978-1982)
Limousine, fünftürig, 60 PS, 1108 cm3
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Fiat Ritmo Super (1981-1982)
Limousine, fünftürig, 60 PS, 1465 cm3
 
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    Fiat Ritmo 75 CL – unkonventioneller Anti-Golf aus Turin

    Erstellt am 18. Dezember 2019
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
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    Als Speerspitze einer umfassenden Autopaletten-Erneuerung lancierte Fiat im Frühling 1978 den Ritmo, der sich in einem durchaus bereits gut besetzten Konkurrenzumfeld mit VW Golf, Opel Kadett, Simca Horizon oder Renault 14 behaupten musste. Ein individuelles Aussehen und eine durchdachte Konstruktion sollten dies ermöglichen. Ob es gelang?

    Fiat Ritmo 75 CL (1981) - charakteristische Stahlräder
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Lange Vorbereitungszeit

    Bereits 1973 begannen die Entwicklungsarbeiten am intern “X 1/38” genannten Ritmo. Das Pflichtenheft verlangte ein maximal vier Meter langes, leises Auto mit variablem (und grossem) Innenraum, geringem Luftwiderstand, tiefem Benzinverbrauch, wartungsfreundlicher Natur und grösstmöglicher aktiver und passiver Sicherheit. Die Ölkrise beeinflusste die Entwicklung genauso wie die Ankunft neuer Konkurrenten wie der VW Golf.

    Fiat Ritmo (1978) - Styling-Zentrum; Formstudie X 1/38 "Ritmo"
    © Archiv Automobil Revue

    1200 Personen umfasste die Entwicklungsmannschaft, die neben Ingenieuren und Technikern natürlich auch Stylisten, Innenraumdesigner, Produktionsspezialisten und Marketingfachleute umfasste.

    Mit dem Pflichtenheft war praktisch eine Schräghecklimousine mit Frontantrieb vordefiniert. Vorbilder gab es mit dem Fiat 127 und 128 (sowie früheren Autobianchi-Modellen) auch im Konzern selber. Von den Fiat-Typen 127 und 128 stammte dann auch ein Grossteil der Technik.

    Bruch mit Konventionen

    Obwohl der Ritmo durchaus den damals gängigen Vorstellungen einer Hecklappen-Kompaktlimousine entsprach, beschritt Fiat in vielen Bereichen neue Wege. Auffallend waren etwa die umfassenden Stossfänger aus Kunststoff, die nicht nur Feinberührungen bis 6 km/h unbeschadet überstanden, sondern auch Scheinwerfer und Blinkerleuchten schützten und günstig zu produzieren/ersetzen waren.

    Die Aerodynamik waren den Entwicklern wichtig. Nachdem erste Modellstudien im Windkanal einen cW-Wert von 0,37 erreicht hatten, war für die Serienversion (mit Spiegeln, usw.) höchstens 0,45 zu erwarten. Also wurde viel Feinarbeit geleistet und der cW-Wert schliesslich für das fertige Fahrzeug auf 0,38 gedrückt. Spätere Nachmessungen der deutschen Zeitschrift “Stern” kamen dann allerdings auf 0,44!

    Fiat Ritmo (1978) - Vibrationsspektrum-Analyse beim Ritmo (Projekt X 1/38)
    © Archiv Automobil Revue

    Um den Wagen sicher zu machen, griff man auf die Hilfe des Computers zurück, führte umfangreiche Festigkeitsberechnungen durch, die auch der Geräuscharmut dienten.

    Viel Gewicht wurde auch auf eine effiziente Produktion gelegt. Erstmals wurde die “Robogate”-Anlage eingesetzt, bei der portalangeordnete Roboter ihre Operationen ausführten.

    Fiat warb damals mit “handgebaut durch Roboter” und es gab sogar kunstvoll produzierte Werbevideos dazu.

    Fiat Ritmo (1978) - Prototypen-Test des Ritmo, der damals noch X 1/38 hiess
    © Archiv Automobil Revue

    70 Prototypen legten 1,5 Millionen Testkilometer zurück, um den Erfolg sicherzustellen.

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    Funktion vor Design

    “Von einem Triumpf des Designs” sprach damals der Verkaufsprospekt des Ritmos. Tatsächlich konnte man dem Ritmo eine gehörige Portion Individualität nicht absprechen. “Alles, was die Form des Ritmo ausmacht, ist funktionsbezogen. Die Funktionalität des Ritmo ist Ausdruck seiner markanten Schönheit”, erklärte die Verkaufsliteratur weiter.

    Fiat Ritmo (1978) - Nachfolger des Fiat 128, aber mit Schrägheck und Heckklappe
    © Copyright / Fotograf: Fiat / FCA Group / Werk

    Verantwortlich für die Gestaltung war das Fiat Centro Stile in Turin, als Designer wird Sergio Sartorelli genannt, der für Giampaolo Boano arbeitete. Jener wurde damals zitiert mit:
    „Bei seiner Entwicklung haben wir grundsätzlich nicht darauf geschielt, was unsere Konkurrenten bereits anbieten.“

    Neben den bereits erwähnten ungewöhnlichen Stossfängern, die bis weit in die Wagenflanke hochreichten, waren die runden Frontscheinwerfer, der asymmetrische und in den vorderen Stossfänger integrierte Kühllufteinlass, die runden Türgriffe, die sechseckige Heckscheibe, die einseitig montierte Luftzufuhr für Heizung/Lüftung sowie die bei den teureren Ausführungen mitgelieferten ungewöhnlich gezeichneten Stahlfelgen Erkennungsmerkmale des Ritmo.

    Ob man das Ergebnis als schön empfang, war wohl schon damals weitgehend Geschmacksache. Verwechseln konnte man den ersten Ritmo jedenfalls mit keinem anderen Auto.

    Fiat Ritmo 75 CL (1981) - viel Kunststoff, aber auch angenehme Stoffe und Teppiche
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Auch innen ging Fiat teilweise ungewöhnliche Wege. So bestanden die Türinnenverkleidungen aus einem Stück Kunststoff und auf der Beifahrerseite gab es einen Halter für eine Trinkflasche. Die Schalter für Nebenfunktionen waren genauso ungewöhnlich. Ansonsten stellte ein Ritmo den Fahrer kaum vor unlösbare Aufgaben, alles war am ergonomisch sinnvollen Platz angeordnet.

    Konventionelle Technik

    Einen quer eingebauten Vierzylinder, Einzelradaufhängungen rundum und eine gemischte Bremsanlage mit Scheiben (vorne) und Trommeln (hinten) hatte auch die Konkurrenz. Fiat konnte die Erfahrungen aus den Modellen 127 und 128 nutzen und verbaute rundum McPherson-Federbeine, hinten zusätzlich mit einer Querblattfeder ergänzt, die auch als Stabilisator wirkte. Eine Zahnstangenlenkung mit wartungsfreien Gelenken war genauso an Bord, wie ein Bremskraftregler und zwei Bremskreise.

    Fiat Ritmo (1978) - Durchsichtszeichnung
    © Archiv Automobil Revue

    Als Motoren gab es zunächst 1,1-, 1,3- und 1,5-Liter-Vierzylinder. Der anfänglich stärkste Motor wies 1498 cm3 auf und leistete 75 DIN-PS bei 5800 Umdrehungen. Er verfügte über einen Leichtmetallzylinderkopf und eine obenliegende Nockenwelle, die über einen Zahnriemen angesteuert wurde. Der 1,5-Liter war serienmässig mit einem Fünfganggetriebe mit langem fünften Spargang gekoppelt. Das Werk versprach 160 km/h Spitze.

    Fribourg2020

    Fast Auto des Jahres geworden

    Die Anstrengungen zahlten sich aus, der neue Ritmo wurde nach seiner Vorstellung auf dem Turiner Autosalon im Frühling 1978 von der Presse stark beachtet, was sicherlich auch durch ein entsprechendes Werbebudget von Fiat unterstützt wurde.

    Fiat Ritmo (1979) - Werbung - der Ritmo behalt Sie wie rohe Eier
    © Zwischengas Archiv

    Zudem wäre der neue Ritmo 1979 fast zum “Auto des Jahres” gewählt worden, doch wurde er sozusagen auf den letzten Metern noch vom Simca-Chrysler Horizon ausgebremst.

    Weitgehend positives Testecho

    Alle Autozeitschriften aber auch allgemeinere Magazine und Tageszeitungen berichteten über den neuen Fiat, beim Test wurde hierzulande vor allem das stärkste Modell 75 CL ins Zentrum gestellt.

    Auto-Motor-und-Sport-Redakteur berichtete im zweiten Heft im Jahr 1979 über seine Erfahrungen mit dem DM 12’090 teuren Ritmo 75 CL, der mit grosszügiger Serienausstattung glänzte und kaum echte Schwächen offenbarte. Allerdings mochte der Fiat auch nicht mit echten Stärken zu gefallen. So wurde die Heizung kritisiert, das Fehlen einer zweiten Scheibenwischer-Geschwindigkeit, eine teilweise unbefriedigende Ergonomie (“Fehlgriffe möglich”), nicht standfeste Bremsen, eine nur befriedigende Verarbeitungsqualität, Schwächen im Komfort bei kurzen Fahrbahnunebenheiten und höchstens klassenübliche Fahrleistungen.

    Fiat Ritmo (1978) - bei Testfahrten
    © Archiv Automobil Revue

    Allerdings konnte der Ritmo durch deutlich bessere Platzverhältnisse als der Golf überzeugen, er war vergleichsweise genügsam und ein insgesamt durchaus attraktives Paket. Walter Perino, Chef des Deutschland-Imports, jedenfalls war von den Eigenschaften überzeugt und sagte mit 40’000 verkauften Wagen für das Jahr 1979 ein neues Fiat-Spitzenmodell voraus.

    Auch die ADAC Motorwelt nahm sich des neuen Fiats an und setzte die Schlagzeile “Ein neuer Rhythmus macht noch keinen Hit”. Man sah den Ritmo zwar als gutes Auto, aber nicht als Ansnahmeerscheinung:
    “Unterm Strich präsentiert sich der Ritmo nicht als Vorreiter, der eine neue Epoche einleitet - dazu bietet er weder neue noch richtungsweisende Merkmale. Trotzdem ist er in seiner Klasse ein sehr ernstzunehmender Konkurrent - auch wenn es den Italienern noch nicht ganz gelungen ist, mit ihrem neuen Rhythmus gleich einen Hit zu landen.”

    Fiat Ritmo (1978) - bei Probefahrten
    © Archiv Automobil Revue

    In der Schweiz wurde der CHF 12’390 teure Ritmo 75 CL deutlich freundlicher aufgenommen, obschon es auch hier nicht an Kritik fehlte. Der “Schweizer” Ritmo lief deutlich besser als der von AMS getestete Wagen, der Spurt von 0 auf 100 km/h wurden in guten 12,8 Sekunden absolviert, als Spitze 159 km/h notiert. Als fahrsicher und komfortabel wurde der Fünftürer beschrieben, auch die Platzverhältnisse und die Ausstattung überzeugten.

    “Im gesamten betrachtet ist der neue Fiat Ritmo ein guter Wurf. Sein Innenraum ist gross und dank Heckklappe sowie umklappbarer Fondbank vielseitig verwendbar. Die nicht alltägliche Karosserieform beurteilen wir als ansprechend. Der Ritmo ist ein recht temperamentvoller oder rassiger und dabei genügsamer Wagen. Mit seinen günstigen Preisen wird der Fiat Ritmo zu den wichtigsten Wagen seiner Klasse. Soviel lässt sich schon heute voraussagen”, fasste das AR-Test-Team seine Eindrücke zusammen.

    Ziemlich dauerhaft

    Dabei beliess es die Automobil Revue aber nicht. Man prüfte einen Ritmo 75 CL auch über 100’000 km und während drei Jahren! Die Ergebnisse wurden Mitte 1982 publiziert und sie stellten dem Ritmo ingesamt ein gutes Zeugnis aus. 31 Rappen kostete die Nutzung des Ritmo über die gesamte Dauertestdistanz und zwar inklusive Abschreibungen, kein schlechtes Ergebnis!

    Drei Reifensätze reichten und an Reparaturen war nur wenig nötig. Zwar litt die Karosserie über drei Jahre schon ein wenig, aber Durchrostungen waren keine verzeichnet worden. Gut überstand auch das Interieur die lange Strecke. Der Verbrauch pendelte sich insgesamt bei 8,9 Litern Super pro 100 Kilometer ein, die Extremwerte lagen bei 6,4 und 12,3 Litern. Am Schluss beschleunigte der Ritmo sogar noch etwas besser als zu Beginn der drei Jahre, auch die Höchstgeschwindigkeit lag immer noch auf derselben Ebene.

    “Der Fiat Ritmo gehört, nach unseren Erfahrungen über 100’000 Kilometer, zu den dauerhaften und robusten Fahrzeugen der Kompaktwagenklasse. Er absolvierte die angepeilte Kilometerleistung ohne grosse Probleme und hat uns selten im Stich gelassen. Die finanziellen Aufwendungen pro gefahrenen Kilometer halten sich mit knapp 31 Rappen in bescheidenem Rahmen, was nicht zuletzt auch auf den günstigen Benzinverbrauch zurückzuführen ist”, lautete das AR-Fazit nach drei Jahren.

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    Eine Rarität

    Trotz offensichtlich guter Qualitäten und umfangreich angepriesenen Langzeiteigenschaften haben nur wenige Fiat Ritmo der ersten Generation überlebt. Einen dieser frühen Wagen, die es in den Farben Rot, Grün, Weiss, Grau und Orange sowie Metallic-Farbtönen Grün, Hellblau, Kupfer und Aluminium zu kaufen gab, heute noch im Strassenverkehr zu erblicken, dürfte ein ähnlich seltenes Erlebnis sein, wie einen Lamborghini Miura vorbeifahren zu sehen, oder gar noch seltener.

    Fiat Ritmo 75 CL (1981) - rund 160 km/h schnell damals
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Doch einige wenige Fahrzeuge haben überlebt und ein 1980 erstmals zugelassener bis heute unrestaurierter Ritmo 75 CL in der Farbe “Arancio Messico” mit nur 92’000 km auf dem Tacho stand zur Probefahrt bereit.

    Fiat Ritmo 75 CL (1981) - gehörte zu den flotten Fegern auf den damaligen Strassen
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Gestartet wird der 1,5-Liter-Motor mit dem Zündschlüssel links vom Lenkrad. Der Choke-Hebel ist rechts zur Mitte hin montiert, sollte aber bei kaltem Motor auf jeden Fall gezogen werden. Der sehr “kunststoffige” Schalthebel liegt gut zur Hand, das Getriebe lässt sich ordentlich exakt schalten. An der Synchronisierung gibt’s nichts auszusetzen und auch die Kupplung greift sicher.

    Fiat Ritmo 75 CL (1981) - fährt der Abendsonne entgegen
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Ein Rundumblick offenbart nach aussen nur geringe tote Winkel, nach innen dafür viel Kunststoff und sich angenehm anfühlende Sitzpolster und Teppiche.

    Fiat Ritmo 75 CL (1981) - kompakte Ausmasse, aber 1,4 Meter hoch
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Das Handbuch muss nicht studiert werden, alles ist logisch angeordnet. Das Fahren bereitet keinerlei Probleme und der Wagen fühlt sich handlich und berechenbar an. Das Kurvenverhalten (Reifengrösse 165/70-13) wirkt sicher, genauso wie die Bremswirkung. Ein Alltagseinsatz wäre auch heute noch ohne Einschränkungen möglich, nur auf eine Klimaanlage muss typischerweise verzichtet werden und auf die heute üblicherweise vorhandenen elektronischen Helferlein natürlich auch.

    Fiat Ritmo 75 CL (1981) - wurde damals durchaus als wohnlich empfunden
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Die Fahrleistungen reichen locker aus, um immer noch zu den Schnelleren in der Stadt oder auf der Landstrasse zu gehören. Das Einparken des nur 3,94 Meter langen und 1,65 Meter breiten Wagen ist ein wahres Vergnügen.

    Man versteht sofort, dass der Ritmo damals viele Freunde fanden. Heute ist die frühe Version, gerade in Orange, ein echter Hingucker, denn die speziellen Designattribute wirken heute noch reizvoller als damals. Und beim Fahren macht der kompakte Fiat jede Menge Spass, bevormundet nicht und zeigt ehrlich, wie es ihm geht und wie er sich fühlt.

    Evolution und Variation

    Fiat sah gerade die Andersartigkeit des Designs damals als nicht so dringend an und sorgte bei der Modellpflege im Oktober 1982 dafür, dass der in einigen Märkten “Strada” genannte Drei- oder Fünftürer deu