Fiat 1400 - Die Sensation aus Turin

Erstellt am 1. März 1982
, Leselänge 7min
Text:
Halwart Schrader
Fotos:
Archiv 
83

Zusammenfassung

Der 1400 markierte für Fiat den Beginn der fahrgestellosen Wagen. Die Idee kam Chefkonstrukteur Dante Giacosa bereits in den Dreissigerjahren. Mit etwas Know-How von Chrysler und Budd wurde die Idee dann 1950 Realität. Auch beim Design war der 1400 von amerikanischen Einflüssen geprägt, wie etwa an der breiten Heckscheibe ersichtlich. Obwohl das Auto zu dieser Zeit als gross galt, musste wegen der italienischen Kraftfahrzeugsteuer auf den Sechszylinder verzichtet werden. Dieser Artikel schildert die Geschichte des Fiat 1400, erklärt die Modellentwicklung und weist auf Besonderheiten hin. Über 80 historische Aufnahmen und Beispiele der damaligen Verkaufsliteratur zeigen Schönheit und Konstruktionsfinessen des Wagens.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Der "Grosse" kommt
  • Beflügelt durch Know-How aus den USA
  • Positive Resonanz trotz Verspätung
  • Des "Grossen" kleines Herz
  • Torpedo Polizia
  • Das Ende des 1400
  • Die Modellentwicklung des Fiat 1400
  • Die Modellentwicklung des Fiat 1900

Geschätzte Lesedauer: 7min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Als Fiat im Frühjahr 1950 auf dem Genfer Salon den 1400 präsentierte, stellte dies den Beginn einer neuen Ära in Turin dar. Die Italiener hatten zur kompromißlosen Pontonform gefunden. Auf dem Genfer Automobilsalon im März des Jahres 1950 präsentierte das Haus Fiat eine Sensation - den neuen „Großen“ vom Typ 1400. Dieser Wagen durfte als erste echte Neukonstruktion der Marke Fiat nach dem Kriege gelten. Im Jahr seiner eigentlichen Fertigstellung, 1949, wurde der 1400 intern als Jubiläumsmodell gefeiert, denn Fiat war 50 Jahre alt geworden. Im Werk hieß der 1400 immer nur „Tipo 101“, und seine Geburtsstunde hatte bereits im Sommer 1944 geschlagen. Als Prototyp - wenn auch noch nicht fahrbereit - stand der 101 Ende 1946 auf den Rädern. Chefkonstrukteur Dante Giacosa hatte bei ihm seine Vorstellungen vom fahrgestellosen Wagen verwirklichen können, die er schon in den dreißiger Jahren entwickelt hatte, und somit ergab sich auch ein niedriges Wagengewicht. Erstmals wurde Giacosas Handschrift auch beim Karosseriedesign sichtbar - der 101 trug in der Tat den ersten von ihm selbst geschaffenen Aufbau.

 
7min
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Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von Ru******
05.08.2020 (01:14)
Antworten
Unser FIAT 1900 A hatte nicht nur ein an sich für die 50er Jahre schon sensationelles 5-Gg.-Getriebe, sondern dieses auch noch als Halbautomatik! Dazu eine von innen zu bedienende Antenne, Bernsteinlenkrad und -knöpfe, Radio(!) mit toll geformtem Lautsprecher, usw.. Und das 1900 Granluce-Coupé meines Freundes setzt dem ganzen noch die Krone auf! Der FIAT 1400 war dagegen in Italien ein Massenartikel und ganz und gar nicht selten! Eben "nur" der große Bruder des 1100er. Komisch, daß sich der 1400 mit seiner im Unterschied zum 1900 so einfachen Aufmachung nicht besser im Rest Europas durchsetzen konnte. Aber das lag auch am in der ersten Hälfte der 50er noch fehlenden Händlernetz.
von mo******
20.07.2020 (18:03)
Antworten
Gemäss mir vorliegenden Unterlagen (Automobil Revue Katalog, Edizione Domus "Tutte le Fiat" und www.zuckerfabrik24.de) hat der Fiat 1400 eine Starrachse mit Schraubenfedern, geführt von Viertelelliptik-Blattfedern als Längslenker und einem "Seitenstabilisator" (ist da ein Panhardstab gemeint?). Halbelliptik-Blattfedern hat er jedenfalls nicht.
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