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Bild (1/1): Fiat Barchetta 103 Sport 1200 S (1957) - die italienische Herkunft lässt sich sofort erahnen (© Bruno von Rotz, 2014)
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    Fiat 1200 Barchetta (1957) - Fest für alle Sinne

    17. Juli 2014
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Balz Schreier 
    (31)
    Bruno von Rotz 
    (24)
    Chrysler-Fiat Group 
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    Archiv 
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    Es gibt Autos, die kauft man aus Überlegung und mit dem Kopf. Und dann gibt es solche, die kauft man mit dem Herzen, weil sie Emotionen auslösen und den Puls beschleunigen. Zu dieser zweiten Gruppe gehört der Fiat 1200 S Barchetta. Wobei, eigentlich ist es eine “Sie”, wie alle italienischen Autos. Eine Barchetta ist im Prinzip ein kleines Bötchen, und steht als Sammelbegriff für Autos, die typischerweise recht flach daher kommen und keine richtige Windschutzscheibe haben.

    Fiat Barchetta 103 Sport 1200 S (1957) - als Fahrer ist man der Umwelt praktisch voll ausgesetzt
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Aus Vernunftgründen besitzt eigentlich niemand eine Barchetta, denn der Wetterschutz ist meist minimal und ein Fahren ohne Rennfahrerbrille ist zumindest bei sportlichen Geschwindigkeiten wenig erspriesslich. Wenn es regnet, wird man nass, denn ein Verdeck kann bei einem Auto ohne Windschutzscheibenrahmen normalerweise nicht befestigt werden.

    Berühmte Barchettas feierten manchen Rennsieg, an der Mille Miglia oder auch bei der Targa Florio. Und diese Tradition steht dem Fiat 1200 S Barchetta ins Gesicht geschrieben. Schon im Stand sieht er aus wie ein Siegerauto für die 1000 Meilen von Brescia nach Rom und zurück.

    Fiat Barchetta 103 Sport 1200 S (1957) - der Einstieg würde auch ohne die tiefen Türen problemlos funktionieren
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Mittendrin und nicht nur dabei

    Auf das Öffnen der Türen kann man getrost verzichten, wenn man die Barchetta besteigen will. Locker das Bein über die niedrige Seitenlinie geschwungen, das zweite nachgezogen und dann in den Sitz rutschen und schon ist man bereit zum Losfahren, zumindest wenn man keine goliath’schen Dimensionen hat, denn die kompakte Barchetta ist eher für den kurzen David geschneidert. Dieser, am besten nennen wir ihn Davide, startet nun sogleich den Motor per Handzug unter dem Armaturenbrett und lässt eine melodische Vierzylindermelodie erklingen, die einem rechtsseitig vor dem Hinterrad montierten kleinen Auspuffstummel entweicht. Wunderbar. Mehr braucht es gar nicht.

    Fiat Barchetta 103 Sport 1200 S (1957) - seitlicher Auspuff - hier ertönt die Musik
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Die rechte Hand fällt auf den genau richtig angeordneten Schaltknauf, der das Wechseln der Gänge zum reinen Vergnügen macht. Vier sind es an der Zahl und der oberste ist schnell erreicht, denn trotz der nur gerade 53 PS, die bei 5300 U/min anliegen hat der 1221 cm3 grosse Motor keine Mühe, die 603 kg Leergewicht standesgemäss zu beschleunigen. Gut, jedes zusätzliche Kilogramm beim Fahrer wirken sich da natürlich schnell aus, aber für Davide ist das kein Problem.

    Fiat Barchetta 103 Sport 1200 S (1957) - einfach gehaltenes Cockpit mit allen wichtigen Informationen
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Barchetta-Fahren heisst verzichten ohne etwas zu vermissen. Zum genussvollen Fahren braucht man weder eine Servolenkung noch einen selbstrückstellenden Blinker. Die Rundumsicht ist total, also 360 Grad und damit ist man sicherer unterwegs als mit manchem modernen Nobelhobel.

    Der Motor aus dem 1200 TV

    Der Vierzylinder im Bug der Barchetta stammt vom Fiat 1200 Transformabile, genauso wie die meisten anderen technischen Komponenten, sprich ein Vierganggetriebe mit geräuscharmem 2. bis 4. Gang, vordere Einzelradaufhängung, hintere Starrachse und hydraulisch betätigte Trommelbremsen. Vorne dürfen es heute Scheibenbremsen sein.

    Fiat 1100 TV (1957) - werksintern als 103E bezeichnet, mit serienmässiger Zweifarbenlackierung, die diesem Modell vorbehalten war
    © Copyright / Fotograf: Chrysler-Fiat Group

    Der wassergekühlte Vierzlinder wies hängende Ventile und eine per Kette angetriebene seitliche Nockenwelle auf. Ein Fallstromvergaser von Weber sorgte für das richtige Luft-Benzin-Gemisch und insgesamt ein etwas höheres Drehmoment als beim Vorgänger. Dieser 1,2-Liter-Vierzylinder war nämlich eine bereits bewährte Konstruktion und  hatte mit etwas weniger Hubraum auch bereits im Vorgänger des 1200 Transformabile gedient, also im 1100 TV Transformabile, den man ab 1955 kaufen konnte.

    Fiat 1200 Transformabile (1957) - für Pärchen ideal
    © Copyright / Fotograf: Chrysler-Fiat Group

    Das Karosseriekleid des offenen Sportwagens hatte Fabio Luigi Rapi, damals Leiter der Karosserie-Entwicklung bei Fiat mit langem Seitenblick auf den amerikanischen Markt entworfen. Dies erklärte die Panorama-Frontscheibe, die Heckflossen und viele Details an Karosserie und Interieur.

    Fiat 1100-103 TV Trasformabile (1956) - noch mit 1100 ccm
    © Copyright / Fotograf: Chrysler-Fiat Group
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    SC73

    Der Umbau zur Barchetta

    Der Fiat 1100 TV Transformabile war genauso wie sein technisch und optisch ähnlicher Nachfolger 1200 Spyder / Transformabile selbsttragend gebaut und im Vergleich zur technisch identischen Limousine recht teuer, was den Absatz massgeblich beschränkte.

    Immerhin überlebten einige dieser offenen Fiat-Modelle aber die ersten Sturm- und Drangjahre und diente dann einem kreativen italienischen Karosseriebauer als Basis für seine Barchettas, von denen fünf Stück ins Leben gerufen wurden.

    Statt die gesamte Plattform des Fiat 1200 Spyders zu übernehmen wurde aber eine Rohrrahmen-Konstruktion vorgezogen, über die dann in Anlehnung an die Touring Superleggera-Bauweise Aluminiumbleche über ein Stahlrohrgestell gezogen wurden.

    Technisch aber orientierte man sich soweit wie möglich am Spenderfahrzeug.

    Fiat Barchetta 103 Sport 1200 S (1957) - das Blechkleid legt sich eng über die Mechanik
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Und das Ergebnis macht Laune und wirkt nach einer fast fünfjährigen Restaurierung wie aus einem Guss.

    Aus Spass an der Sache

    Was braucht man ein “f” auf der Flanke oder einen Touring-Superleggera-Schriftzug auf der Haube, wenn man sich in dieses Aluminium-Kunstwerk setzen darf? Spätestens, wenn man den Motor angeworfen hat, ist sowieso alles vergessen, was auf dem Papier steht, dann geht es nur noch um’s Fahren.

    Fiat Barchetta 103 Sport 1200 S (1957) - für die Landstrasse gedacht
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Und die Passanten goutieren den kleinen Flitzer sowieso, denn die knallrote Barchetta wirkt immer putzig und sympathisch. Vor allem wenn Davide drin sitzt.

    Wir danken der Firma allcarta für die Gelegenheit, im sportlichen Fiat 1200 S Barchetta Platz nehmen zu dürfen.

    Bonhams Chantilly 2019 Teil 2

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    ma******:
    31.07.2014 (14:22)
    Dieser Bericht liest sich wie eine Verkaufspräsentation und siehe da, in der neuesten Ausgabe von Swiss Classics finde ich das entsprechende Inserat! Für den stolzen Preis von Fr. 225'000.-- sollte eine dokumentierte Geschichte mit Renngeschichte veröffentlicht werden.
    Sieht so die künftige Zusammenarbeit zwischen Swiss Classics und Zwischengas aus?
    Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
    31.07.2014 (15:15)
    Nicht alle schönen Autos haben eine riesige Renngeschichte, sie können aber trotzdem Spass machen. Und - eine Restaurierung eines Aluminiumautos kostet immer viel Geld, egal von welcher Marke und von welchem Karossier der Wagen ursprünglich war.
    Ur******:
    22.07.2014 (18:35)
    Hübsches Auto, aber es wirft Fragen auf. Warum wird der Name des für die Fünferserie zuständigen Carrossiers nicht genannt? Warum gibt es kein einziges altes Foto?
    Ich würde mich sehr wundern, wenn das Auto in dieser Form vor 1990 überhaupt schon existiert hätte. Und auch wenn ich mich irren sollte, wünschte ich mir für Zwischengas zukünftig wieder etwas vermehrten historischen Tiefgang.
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