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SwissClassics Nr 72
Bild (1/4): Ferrari 308 GTS (1980) - Der Detektiv Thomas Magnum nutzte verschiedene 308-Modelle in der bekannten Fernsehserie als Einsatzfahrzeuge (© Zwischengas Archiv)
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    Ferrari 308 GTB/GTS - unterwegs wie einst Detektiv Thomas Magnum auf Hawaii

    13. Februar 2011
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
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    Als die Fernsehmacher einen offenen Sportwagen für den zu lancierenden Serien-Detektiv Thomas Magnum suchten, klopften sie zuerst bei Porsche an. Doch die Zuffenhausner konnten oder wollten keinen offenen Porsche 928 liefern, denn ein solcher figurierte nicht im Flottenprogramm. Also schwenkte man um zum Ferrari 308 GTS. Ein Glücksgriff für Ferrari, denn der noch junge Sportwagen erreichte damit eine ungeahnte Popularität.

    Ferrari 308 GTS (1979) - lief über 240 km/h
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Dass der Footballer Tom Selleck kaum Platz hatte im knapp geschnittenen Italiener, schien niemanden zu stören. Dabei sind die Platzverhältnisse im offenen Auto noch besser als beim Nachfolger 348, in welchen die Konstrukteure aus Modena den Motor dann längs statt quer wie beim 308 einbauten.

    Ferrari 308 GTS (1980) - Der Detektiv Thomas Magnum nutzte verschiedene 308-Modelle in der bekannten Fernsehserie als Einsatzfahrzeuge
    © Zwischengas Archiv

    Zu Anfang aus Plastik!

    Vielen Leuten ist es nicht mehr bekannt, dass der Ferrari 308, der übrigens von Anfang an das aufbäumende Pferd auf der Haube tragen durfte, ursprünglich mit einem Polyesterkleid auf den Markt kam. Eine Kunststoffkarosserie liess sich schneller fabrizieren und verlangte nur nach geringem Werkzeugeinsatz, daher griffen die Italiener zum ungewöhnlichen Material. Heute erreichen gerade diese “Vetroresina”-Modelle, knapp 800 wurden gebaut, die höchsten Preise, denn sie sind leichter als die späteren Stahlblech-Fahrzeuge und der Motor schöpfte sein Benzin aus vier grossvolumigen Weber-Doppelvergasern.

    Ferrari 308 (1980) - US-Modelle GTB und GTS friedlich vereint
    © Zwischengas Archiv

    Aber auch die späteren Vergaser-GTB (für Berlinetta) und -GTS (für Spider) boten vor 30 Jahren gute Fahrleistungen und beschleunigten in rund 6.5 Sekunden von 0 bis 100 km/h. Bei der Höchstgeschwindigkeit war bei rund 250 km/h Schluss. Dass man damit heute kaum mehr eine flotte Diesel-Familienlimousine abhängen kann, kann man dem springenden Pferd aus Modena nicht ankreiden. Vor rund 30 Jahren gehörte man mit einem Vergaser-308 zu den schnellsten.

    Ferrari 308 GTS (1979) - Heckansicht einer amerikanischen Version
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Mit der Umstellung von Vergasern auf Einspritzung schwand allerdings dieses Leistungsplus und man musste sich schon fast vor einem VW Golf GTI für weniger als einen Viertel des Preises in Acht nehmen. Erst mit der Einführung der Vierventil-Zylinderköpfe konnten wieder standesgemässe Fahrleistungen garantiert werden.

    Verkaufserfolg

    Nach rund 12’000 Exemplaren wurde der Ferrari 308 durch den 328 ersetzt, der als sanfte Weiterentwicklung ohne Quantensprünge auf den Markt kam. Mit dieser Stückzahl war der 308 ein Verkaufserfolg und entsprechend ist auch die Ersatzteilsituation auch heute noch als zumindest ausreichend zu betrachten, wenn gewisse Teile auch fast mit Gold aufgewogen werden müssen.

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    Kompakt bis klein

    Wenn man in den schnittig gezeichneten Italiener steigt, fällt auf, wie klein alles ist. Selbst die Sitze scheinen für kleine Menschen gebaut zu sein und die Kopfstützen reichen, wenn man 1.80 Meter oder grösser ist, kaum bis zum Nacken. Kippschalter und Lenkrad verbreiten bestes Sportwagen-Feeling, nur die Lufteinlässe aus dem Fiat-Teileregal mahnen an den Grosserien-Besitzer von Ferrari. Das Getriebe schaltet sich, wenn es warmgelaufen ist, mit guter Präzision und ohne störende Geräusche. Bis das Öl annähernd Betriebstemperatur erreicht hat, verzichten Ferraristi auf die Nutzung des schwach synchronisierten zweiten Ganges. Der erste Gang liegt links hinten, das sind sich Fahrer von rennsportnahen Automobilen aber schon gewöhnt. Die Pedalerie erfordert keinen übermenschlichen Kraftaufwand. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings die etwas frosch-artige Sitzposition im Auto, aber damit kann man sich arrangieren.

    Ferrari 308 GTB (1976) - Interieur Fahrerseite
    © Zwischengas Archiv

    Beste akustische Unterhaltung

    Speziell das Targa-Modell GTS bietet dafür beste akustische Unterhaltung und sogar die Sicht ist wegen der raffinierten Lamellen in den hinteren Fenstern für ein Targa-Modell rundherum gut. Das Dach lässt sich in wenigen Sekunden demontieren, etwas Zeit erfordert höchstens das Anbringen der Schutzdecke für das Dach. Das Auto ist handlich zu fahren, die aus heutiger Sicht schmalen und ballon-artigen (Michelin-) Reifen melden den herannahenden Grenzbereich früh. Ein Benzinverbrauch von 14 bis 20 Liter pro 100 km sollte man schon einkalkulieren, beherzte Gangweise fordern einen Expresszuschlag.

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    Nichts für Leute mit schmalem Budget

    Die Unterhaltskosten eines 308 GTB/GTS liegen leicht über denen der früheren 6-Zylinder-Modelle (Dino 246 GT/GTS), aber klar unterhalb von 12-Zylinder-Ferraris. Trotzdem ist das Auto nichts für schmale Budgets, unerwartete Reparaturen können das Konto schon mal um grössere vier- oder gar fünfstellige Frankenbeträge erleichtern. Aber der Klang des herrlichen Motors bei der nächsten Ausfahrt entschädigt dafür sicher. 

    Ferrari 308 GTS (1979) - sportliche Kabine
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Ach ja, ein Schnauzbart, Dauerwellen und Hawaiihemd sind nicht nötig, um den 308 GTS zu geniessen. Aber eine Ray Ban Sonnenbrille macht sich sicher gut.

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