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Bild (1/2): Bugatti Type 46 (1930) - im Schlumpf Museum (© Daniel Reinhard, 2006)
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    Die verschlungenen Wege eines Bugatti 49 von 1931 - Geschichten, wie wir sie suchen

    29. Dezember 2011
    Text:
    Daniel Reinhard
    Fotos:
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    Alte Autos schreiben ihre eigenen einmaligen Geschichte. Diese hier handelt von einem Bugatti, der im Osten Europas gefunden wurde.

    In der Nähe von Prag im Jahre 1964

    Man schreibt das Jahr 1964 und der Schauplatz ist die Stadt Beroun in der Nähe von Prag.

    Ein Schweizer Fotograf entdeckt zu seinem eigenen Erstauen am Strassenrand einmal nicht einen Ostblock-Wagen sondern einen echten Franzosen. Es handelt sich aber nicht um irgendeine französische Konstruktion, nein, ein veritabler Bugatti Type 49 aus den Dreissigerjahren ist da abgestellt. Ganz begeistert von dem Auto notiert sich der Auto-Liebhaber das Kennzeichen und macht sich auf die Suche nach dem Besitzer.

    Besitzer bereit für einen Tausch

    Nachdem er ihn schliesslich gefunden hat, wäre dieser nicht am Verkauf, aber durchaus an einem Tauschhandel interessiert. Hinter dem eisernen Vorhang kann er nämlich mit Geld nicht kaufen, was er begehrt, aber mit Hilfe aus dem Ausland sieht er eine Möglichkeit, wie er zu seinem Traumauto kommen könnte. Ein Opel Kombi soll es sein.

    Da trifft es sich gut, dass es ein Leichtes ist, in der Schweiz einen guten gebrauchten Opel aufzutreiben. So ist man sich schnell handelseinig.

    Wie aber soll der Opel in die kommunistische Tschechoslowakei ein-, und der Bugatti von dort ausgeführt werden?  Gesetzesfürchtig beantragt der Bugatti-Besitzer die Ausfuhr, der Schweizer Oldtimer-Liebhaber die Einfuhr. Es beginnt ein längerer Papierkrieg zwischen den beiden Handelspartnern und dem Zollamt.

    Zu spät - andere waren schneller

    Jäh unterbrochen wird der Handel durch einen Brief von Rob de la Rive Box, in welchem er mitteilt, dass sie - damit waren die Gebrüder Schlumpf gemeint - das Auto bereits erstanden hätten.

    Wo ist er heute?

    Leider verschwindet das Auto dann vom Radar, denn, obschon ein ähnliches Fahrzeug im Schlump-Museum steht, handelte es dabei nicht um den besagten Typ, sondern um einen viertürigen Typ 46 von 1930!

    Durch einen Zwischengas-Leser erhellt sich allerdings dann doch ein weiterer Teil der Geschichte. Bis ungefähr im Jahre 2005 (oder länger) stand der besagte Bugatti T49 von 1931 im Nationalen Technikmuseum in Prag. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2002.

    Bugatti Typ 49 von 1931 im Nationalen Technikmuseum von Prag

    Vermutlich war es Rob de la Rive Box damals gar nicht gelungen, das Fahrezug aus dem Land zu bringen und der angeblich bereits erfolgte Verkauf hatte gar nie stattgefunden.

    Wo das Auto allerdings heute steht, ist immer noch unklar.

    Geschichten gesucht!

    Beim erwähnten Schweizer Fotografen handelt es sich um den Vater des Erzählenden.

    Vielleicht haben Sie selber ähnliches erlebt, dann schreiben Sie uns doch Ihre Geschichte, am besten mit Bildern ergänzt! Die Marke des Fahrzeugs ist sekundär, es geht um die Geschichte oder die Legende!

    Alle 9 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    be******:
    22.03.2016
    Leider stimmt die Geschichte so nicht ganz. Fritz Schlumpf hat den Bugatti Typ 49, Chassis-Nummer 49210 in den 1960er Jahren erworben und in sein Museum nach Mulhouse transportieren lassen. 2002 wurde das Auto - zusammen mit anderen Bugatti mit tschechischer Geschichte - dem Technischen Museum in Prag für eine temporäre Ausstellung zur Verfügung gestellt. Nun steht der Bugatti wieder in Mulhouse. Sein erster Besitzer war Herr Zdenek Klika, Generalimporteur für MG und Jaguar SS in Prag, in der damals noch nicht kommunistischen Tschechoslowakei. In den frühen 1930-Jahren erhielt der Wagen das Auto eine neue Karosserie von Uhlik.
    Benny Graf-Saner, 4125 Riehen.
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