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Bild (1/1): MG EX234 Prototyp (1965) - er hätte die Nachfolge von B und Midget antreten sollen (© Bonhams, 2016)
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    Der nie gebaute Nachfolger des MG B mit Pininfarina-Karosserie (EX234)

    7. Juni 2016
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bonhams 
    (22)
    Courtesy Bonhams 
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    Bereits 1964 begannen die MG-Ingenieure über einen Nachfolger des MG B nachzudenken, gerade einmal zwei Jahre nach der Lancierung des Sportwagens.

    MG B (1962) - präsentiert vor dem neusten britischen Airliner, der Vickers VC10
    © Zwischengas Archiv

    Man hoffte, gleichzeitig den B modernisieren und den Midget, für den man Healey Lizenzgebühren bezahlte, ablösen zu können.

    Endlich Einzelradaufhängung

    Es gab gute Gründe, warum man schon früh über einen Ersatz für den MG B nachdachte. Die eigentlich bereits beim B geplante Einzelradaufhängung war dem Rotstift zum Opfer gefallen, wurde aber immer mehr zum Standard bei den Sportwagenbauern.

    MG B (1962) - Durchsichtsszeichnung - Blick auf die selbsttragende Konstruktion des Bs
    © Zwischengas Archiv

    Entsprechend sollte der Nachfolger des MG B, intern EX234 von Anfang an mit modernster Aufhängungstechnik ausgerüstet werden. Den Trends im eigenen Hause zufolge bedeutete dies die Verwendung der Hydroelastic, wie man sie zum Beispiel auch im Austin 1100 antraf. Ergänzt wurden die Einzelradaufhängungen durch Scheibenbremsen von Lokheed und einen 1275 cm3 grossen A-Serie-Motor samt Getriebe.

    MG EX234 Prototyp (1965) - im Prototyp werkelt eine 1,275-Liter-Maschine, eine 1,8-Liter-Version war aber auch vorgesehen
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Verpackt in einen Plattformrahmen sandte man das Technikpaket nach Italien, wo sich Pininfarina um die Karossierung kümmern sollte.

    Leichter und geräumiger

    Bei Pininfarina entstand ein leichtgewichtiger offener Sportwagen, der über ein überraschend generöses Passagierabteil und ein elegant wirkendes Stoffdach verfügte.

    MG EX234 Prototyp (1965) - viel Platz im Interieur und geschmackvolle Sitze, das Lenkrad wurde vermutlich nachträglich ersetzt und stammt vom TR7
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Dem Stil der Zeit folgenden, sass die Gürtellinie tief, die Räder waren verhältnismässig klein (12 Zoll).

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    Italienische Züge

    Optisch orientierte sich Pininfarina bei der Gestaltung des MG EX234 an Arbeiten, die zum Alfa Romeo Spider, zum Fiat 124 Spider und zum Fiat Dino Spider führten.

    MG EX234 Prototyp (1965) - Heckgestaltung mit Reminiszenzen an den Fiat Dino Spider
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Die Ähnlichkeit des Hecks mit dem Dino Spider ist frappant, vorne erinnern die versenkten Scheinwerfer an Alfa Romeo, aber natürlich auch an den MG B. Mit dem Kühlergrill wurde dezent auf das MG-(B)-Erbe hingewiesen.

    Das vorgesehene Coupé

    Pininfarina gestaltete gleichzeitig das Cabriolet und das Coupé, realisiert wurde aber nur ein - wandelbarer - Prototyp, der auf der linken Seite der Cabriolet-Variante entsprach, während rechts Ornamente für das Coupé, “GT” genannt, angebracht waren.

    MG EX234 Prototyp (1965) - mit dem Hardtop sollte gezeigt werden, wie ein Coupé ausgesehen hätte
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Ein attraktiv ausstaffiertes Hardtop sollte, dem aber die notwendigen Befestigungspunkte fehlten, sollte das Aussehen des Coupés vorwegnehmen. Es muss aber wohl gesagt sein, dass der MG B GT mit Hecktüre, wie er schliesslich entstand, hübscher, wenn auch nicht ganz so luftig, war.

    Von Anfang an überzeugend

    Kaum war der Wagen fertiggestellt und nach Grossbritannien ausgeliefert, wurde er ersten Tests unterzogen. Neben anderen drehte kein Geringerer als Formel-1-Rennfahrer John Surthees am Lenkrad. Die Ergebnisse überzeugten, die Strassenlage liess sich mit den besten Konkurrenten der Klasse vergleichen.

    MG EX234 Prototyp (1965) - wirkt flach und breit
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Gröbere Probleme traten mit dem Prototyp nicht auf. Man hätte ihn eigentlich für die Produktion vorbereiten können und hätte den Käufern ab ca. 1967/1968 einen deutlich komfortableren, geräumigeren und übersichtlicheren Sportwagen verkaufen können.

    Andere Prioritäten

    Doch im Strudel der fortwährenden Übernahmen, die von der BMC schliesslich zu British Leyland führten, waren andere Projekte wichtiger als die Ablösung des MG B und Midget, zumal diese beiden Fahrzeuge durchaus mit Gewinn zu bauen und verkaufen waren.

    Das eigentlich durchaus reife MG-Projekt, das bis dahin (inflationsbereinigt) Kosten im hohen sechsstelligen Euro-Bereich verursacht hatte, wurde gestoppt, der Prototyp wanderte in einen Abstellraum, wo er bis 1977 wartete, bis ihn der Sammler Syd Beer kaufen konnte, der ihm allerdings über die Jahre kaum Auslauf gab, so dass der Meilenstand auch heute noch dreistellig anzeigt werden kann.

    MG EX234 Prototyp (1965) - historisches Bild, aufgenommen bei einem Clubtreffen in Winterthur in der Schweiz im Jahr 1977
    © Copyright / Fotograf: Courtesy Bonhams

    Jetzt soll der Prototyp an der Bonhams-Versteigerung anlässlich des Goodwood Festival of Speed am 24. Juni 2016 einen neuen Besitzer finden.  Moderate £ 35’000 bis 45’000 (€ 44’000 bis 57’000 oder CHF 56’000 bis 84’000) werden als Schätzpreis für den unrestaurierten und vermutlich bis auf das Lenkrad (TR7) komplett originalen Prototypen genannt.

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    ka******:
    14.06.2016 (14:15)
    Pininnfarina und Italianita vom feinsten. Moderne Linien und liebevolle Details, zeitgemässer, grosszügiger Glaspavillion. MG-Morris war aber bereits am finanziellen Abgrund angekommen und die neuen US-Crash-Settings verlangten nach «4-mph-krack-less». Wahrscheinlich entschieden sie sich deshalb für die wenig charmante Gummiboot-Variante mit der hatten sie quasi zwei Fliegen in einem Schlag. Oder drei, wenn das Rückrüsten dazu gezählt wird.
    so******:
    14.06.2016 (11:48)
    Zu hohe Windschutzscheibe. Kleines Motörchen, kein OD. Nicht würdig den B abzulösen!
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