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Bild (1/3): Citroën BX 4 TC (1986) - er kam spät und war nicht so erfolgreich wie erhofft (© Daniel Reinhard, 2018)
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    Citroën BX 4 TC - familientaugliches Gruppe-B-Rallye-Auto mit Hydropneumatik

    1. März 2019
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
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    Rallye-Fans kennen die berühmten Gruppe-B-Autos aus dem “ff”, jene Autos die in den Jahren 1983 bis 1986 die grossen Siege und die Rallye-Weltmeisterschaft einheimsten, also Lancia 037 Rally, Audi Sport Quattro, Peugeot 205 Turbo 16 und Lancia Delta S4.

    Aber es gab noch viele weitere Gruppe-B-Rennwagen und sie hatten natürlich auch ein Strassen-Pendant, denn die Vorschrift, dass 200 Exemplare gebaut werden mussten, galt für alle, die mit einem Gruppe-B-Rennwagen antreten wollten. Und wer hätte schon 200 Rennwagen benötigt, den meisten reichte ein Dutzend.

    Citroën BX 4 TC (1986) - man erkennt die Unterschiede zum normalen BX von hinten nicht auf Anhieb
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Eines dieser Autos war der Citroën BX 4 TC. Er taucht in keiner Siegerliste auf und er verschwand fast klanglos von der internationalen Bühne, trotz riesiger Anstrengungen des Herstellers.

    Früh am Start

    Citroën war sogar einer der frühen Gruppe-B-Mitstreiter. Die ursprünglich eingesetzten Visa-Modelle entpuppten sich in der obersten Liga aber als stumpfe Wagen gegen Audi, Lancia, Opel und Co. und so entschied man sich in Paris, nochmals neu zu beginnen. Und man machte alles anders als die Konkurrenz.

    Citroën BX 16 TRS (1983) - die von Bertone gezeichnete Limousine ist nun auch in der Schweiz erhältlich, Preise zwischen 13'950 und 16'000 Franken - am Genfer Automobilsalon von 1983
    © Archiv Automobil Revue

    Als Basismodell wählte man den fünftürigen Citroën BX. Die Rallye-Strassenversion sollte zudem bezüglich Platzangebot und Nutzwert kaum schlechter ausfallen als andere Wagen in der Palette.

    Lange Entwicklungszeit

    Bereits 1983 liefen die ersten Prototypen auf BX-Basis, die aber nur die Silhouette mit dem Basismodell gemeinsam hatten. Allradantrieb war auch schon früh an Bord, Hydropneumatik genauso. Teamboss Guy Verrier wollte möglichst nahe an der Ausgangsbasis bleiben und soweit möglich PSA-Technik verwenden und so entschied man schliesslich für die Übernahme des BX-Grundaufbaus, musste den Vierzylindermotor aber längs anstatt quer einbauen, um den Allradantrieb zu ermöglichen. Dank Turboaufladung brachte es der 2143 cm3 grosse Motor, dessen Konzeption bis zu Simca und die Siebzigerjahren zurückging, mit Einspritzung und Aufladung auf 200 PS in der Strassenausführung.

    Citroën BX 4 TC (1986) - Vierzylindermotor mit Turbo, längs eingebaut
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Die Motorlage führte zu einer erhöhten Motorhaube und einer langen Nase mit entsprechend nach vorne verlagertem Schwerpunkt. Das Getriebe entlehnte man aus dem verblichenen SM. Auf ein zentrales Differential verzichtete man, dafür konnte der Heckantrieb per Hebelzug zu- oder abgeschaltet werden. Die Hydropneumatik wurden genauso von der Serie in den Rallyefahrzeug übernommen wie die hypersensitive Servolenkung aus dem CX.

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    Vorstellung im Herbst 1985

    Im September 1985 wurde die Strassenversion, die für etwa 240’000 Francs (damals ca. CHF 66’500 oder DM 70’000) 200 Mal verkauft werden sollte, der Presse vorgestellt.

    Citroën BX 4TC "Evolution" (1986) - Gruppe-B-Variante der von Bertone gestylten Limousine - Genfer Autosalon 1986
    © Archiv Automobil Revue

    Am Genfer Autosalon im März 1986 wurde der Wagen in der Rallye-Ausführung auch dem grossen Publikum gezeigt.

    Citroën BX 4 TC (1986) - die hinteren Türen sind stark hinausgebaut
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Auch die Ausführung für die Strasse verzichtete nicht auf breite Kunststoffkotflügelverbreiterungen und die Hauben bestanden ebenfalls aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Trotzdem war der Wagen 1280 kg schwer und mit prognostizierten 220 km/h Spitze nicht einmal besonders schnell.

    Rallye-Komfort für vier Personen

    Wer sich ins Innere der immer weissen Strassenversion des BX 4 TC setzen darf, den empfing eine interessante Mischung aus Wettbewerbsfahrzeug und Komfortlimousine. Während das Instrumentenbrett aussieht, als ob es direkt aus einem Rennwagen stammt, sind die meisten Bedienungselemente dem Serien-BX entlehnt.

    Citroën BX 4 TC (1986) - das Armaturenbrett kommt aus der Serie, die Instrumente sind speziell
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Bequeme Sitze mit gefälligen Polstern laden zu längeren Fahrten ein und auch hinten findet man genug Platz, um seine Beine zu verstauen. Dank Hydropneumatik kann die Bodenfreiheit auf drei verschiedenen Ebenen gewählt werden, der Allradantrieb wird durch einen Hebel links von der Mittelkonsole zugeschaltet. Sogar elektrische Fensterhaber gibt’s und einen Platz für das Radio.

    Nach dem Starten des rau laufenden Vierzylinders bleibt allerdings ein spürbarer Teil des Komforts auf der Strecke.

    Und auch geschmeidiges Gleiten ist im BX 4 TC nicht angesagt. Man spürt halt doch die Nähe zum Rennwagen, dafür versprechen die 200 PS rasante Fahrleistungen.

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    Schwierigkeiten im Rallye-Einsatz

    Der erste Einsatz für den BX 4 TC wurde damals auf die Rallye Monte Carlo im Januar 1986 geplant. Viel Zeit für Trainingsversuche blieb nicht, der Wagen war extrem spät fertiggeworden. Nur gerade fünf Tage habe man trainieren können, erklärte damals Werksfahrer Jean-Claude Andruet.

    Citroën BX - Ein Citroën BX Gruppe 4 wühlt sich ander Rallye Monte Carlo 1986 durch den Schnee
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Der Wagen war mit 1,1 Tonnen im Vergleich zur Konkurrenz schwer und keineswegs frei von Kinderkrankheiten. Immerhin erlaubte es die Die hydropneumatische Aufhängung dem Citroën-Service, das Auto in nur drei Minuten von Asphalt auf Schotter umzurüsten. Aber dies nützte wenig, Citroën musste die Waffen schon früh strecken. Andruet schied nach einigen guten Zeiten mit Unfall aus, Wambergue erlitt einen Aufhängungsschaden. Bei der Schweden-Rallye kam Andreut mit einigem Abstand auf Platz 6. Aber zu diesem Zeitpunkt war klar, dass mehr Entwicklungsarbeit nötig war.

    Nach einer verordneten Zwangspause kehrte Citroën BX 4 TC anlässlich der Akropolis-Rallye in die Meisterschaft zurück. Dort sah es anfänglich gut aus, denn Andruet konnte teilweise schneller fahren als Kankkunen im Peugeot 205 T16, schied aber schon in der dritten Sonderprüfung aus. Wambergue kam nicht einmal so weit, wiederum machte seine Aufhängung schlapp.

    Diese Enttäuschung bedeutete auch das Ende für den BX, der aufgrund seiner engen Verwandschaft zum Serienfahrzeug von Anfang an kaum eine Chance hatte gegen die Rennprototypen von Lancia, Peugeot oder Ford, die für nichts anderes konstruiert worden waren als für Rallye-Siege

    Kein Erfolg auf der Strasse …

    Der Citroën BX 4 TC überzeugte auch in der Strassenausführung mit 200 PS die Interessenten nicht, bis 1988 sollen höchstes 85 der geplanten 105 Strassenversionen verkauft worden sein.

    Citroën BX 4 TC (1986) - zu den in der Gruppe B sicherlich seltenen vier Türen kommt auch noch eine weit öffnende Heckklappe dazu
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Citroën wollte – ähnlich wie früher bei den Birotor-Autos – keine Garantieprobleme haben und kaufte so viele der Strassenfahrzeuge wie möglich zurück, so dass vermutlich kaum mehr als 30 bis 40 Autos auf freier Wildbahn überlebt haben dürften.

    … dafür Achtungserfolg auf der Salonbühne

    Eines der frühen Fahrgestelle – XL0012 – ging an Bertone. Offenbar waren die Italiener überzeugt, dass sich auch aus dem hässlichsten Entlein ein Schwan werden könne und sie entwarfen einen Sportwagen mit Kombiheck, den sie Zabrus nannten. 25’000 Arbeitsstunden sollen für das Show Car aufgewendet worden sein damals. Dazu gehörte das Hämmern der Karosserie über Holzformen, aber auch das Giessen spezieller Kunststoff-Scheiben, weil kein Glashersteller in der Lage gewesen war, diese herkömmlich zu formen.

    Citroën Zabrus Bertone (1987) - baut auf dem BX 4 TC auf
    © Zwischengas Archiv

    Innen wurde der Zabrus-Passagier von einem wohnlichen Leder-/Veloursinterieur empfangen, die Sitze liessen sich elektrisch vor- und rückwärtsschieben. Herkömmliche Instrumente waren nicht willkommen, modernste Computertechnik musste herhalten.

    Die Automobil Revue schrieb anlässlich der Präsentation am Genfer Autosalon 1987: Ausser der stark herausmodellierten Aussenform fallen an diesem Design-Prototyp vor allem die schräg nach oben öffnenden Türen (eine ähnliche Lösung wie beim seinerzeit ebenfalls bei Bertone entworfenen Lamborghini Countach) und die zum besseren Einstieg nach aussen schwenkenden Vordersitze auf. Der Zabrus ist in seiner ganzen Aufmachung ein typisches Bertone-Auto, das begeistert, ohne zu schockieren.”

    Unter der edlen Karosserie aber blieb die Mechanik des BX 4 TC unangetastet, womit das Luxusautomobil eine zwar renntaugliche, aber nicht umbedingt geräusch-komfortable Technik erhielt. Immerhin gab es eine Hydropneumatik, so dass auch der Zabrus mit gewünschtem Abstand zum Boden über die Strasse gleiten durfte.

    Ein AMS-Fahrbericht vom Sommer 1986 schloss mit folgenden Worten:
    “So erfüllt der Zabrus gleich zwei Funktionen für die Carrozzeria Bertone: Er ist Raum- und Traumvorschlag für automobile Voyeure und er wird als rollender Bauchladen der Bertone-Fähigkeiten dafür sorgen, daß es Nuccio auch weiterhin gut geht - wenigstens bis
1987, wenn das Haus das 75-jährige Bestehen feiert.”

    Citroën BX 4 TC (1986) - der Sturm kann kommen
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Wir danken der Elite Garage für die Gelegenheit, den raren Citroën BX 4 TC fotografieren zu können. Ein Artikel dazu erschien auch im Jahresmagazin 2019 .

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    ···
     
    Quelle:

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    xp******:
    09.03.2019 (12:05)
    UNTER: "Früh am Start - Citroën war sogar einer der frühen Gruppe-B-Mitstreiter. Die ursprünglich eingesetzten Via-Modelle entpuppten sich..."

    ICH GLAUBE es sollte VISA-Modelle heissen, welche die Gruppe-B-Homologation schafften (min. 200 Einheiten), dank der ursprünglichen Version "1000 Pistes".
    Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
    09.03.2019 (12:33)
    ja natürlich. Das "s" ging wohl gerade zum Boulanger, um ein Baguette zu holen ... ;-). Jetzt ist es zurück.. Danke für den Hinweis.
    sn******:
    05.03.2019 (10:19)
    Die Hydropneumatik lässt sich im BX in vier verschiedenen Höhen einstellen. Davon sind aber nur zwei zum normalen Fahren gedacht:
    Die normale Höhe bietet den höchsten Komfort. Zum befahren von unebenem Gelände lässt sich die Bodenfreiheit erhöhen mit der etwas höheren Stufe, die Federung ist etwas weniger komfortabel, Fahren kann man aber normal.
    In der höchsten und der tiefsten Stellung (z.B. für den Radwechsel gebraucht) ist keine Federung vorhanden.
    Die Hydropneumatik bietet weitere Vorteile wie den automatischen Niveauausgleich bei Beladung.
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