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Bugatti T101C-X – Der Tod ist schwer zu überleben

Erstellt im Jahr 2021
, Leselänge 10min
Text:
Karl Ludvigsen (Übersetzung Paul Krüger)
Fotos:
Daniel Reinhard 
1
Virgil Exner, Jr. / Ludvigsen Partners 
11
Virgil Exner, Jr. 
8
Ludvigsen Partners 
3
Bonhams 
2
Courtesy of RM Sotheby's 
1
RM Auction Darin Schnabel 
1
Dodge Public Relations 
1
Mike Maez - Courtesy Gooding & Co 
1
RM Auctions 
1
Archiv 
5

Zusammenfassung

Mitte der Sechzigerjahre wollte der ehemalige Chrysler-Chefstylist Virgil Exner die Marke Bugatti wiederbeleben, doch mit der Idee kam er 25 Jahre zu früh. Sein hübsch-hässliches Einzelstück wurde zum letzten fertiggestellten Bugatti der klassischen Ära.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Alter Wein in neuen Schläuchen
  • Fünf Hufeisen im Oval
  • Ex to the C
  • Selbstständigkeit mit dem Sohn
  • Exner kauf einen halben Bugatti
  • Entworfen in Michigan, gebaut in Turin
  • Premiere in Turin

Geschätzte Lesedauer: 10min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Nach dem zweiten Weltkrieg blickte Bugatti einer ungewissen Zukunft entgegen. Der Tod von Firmengründer Ettore lag noch keine zwei Monate zurück, als sich am 23. Oktober 1947 die Tore des 34. "Salon de l‘Automobile" in Paris öffneten. Dort zeigte Bugatti Motor und Fahrgestell des neuen Vierzylindermodells Typ 73 sowie einen daraus abgeleiteten dohc-Rennmotor mit 1,5 Litern Hubraum, die heimlich während der deutschen Besatzungszeit in Molsheim entwickelt worden waren. Zur geplanten Serienfertigung kam es jedoch nicht. Obwohl Ettores Sohn Roland (sein älterer Bruder Jean war 1939 bei einer Testfahrt tödlich verunglückt) das offizielle Oberhaupt von Bugatti war, leitete nach dem Tod des Patrons zunächst der ehemalige Rennfahrer Pierre Marco, der bereits 30 Jahre für Ettore gearbeitet hatte, die Geschäfte in Molsheim. Unter seiner Leitung widmete sich Bugatti mehr dem Erhalt und der Instandsetzung der bereits produzierten Bugatti-Automobile sowie der Wartung der Bugatti-Triebwagen, die in Frankreich noch bis 1958 in Betrieb bleiben sollten. Für den angestrebten Neuanfang im Autobau initiierte er die Konstruktion eines neuen Modells auf Basis des erfolgreichen Typ 57.

 
10min
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Geschätzte Lesedauer: 10min

Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von ar******
26.06.2021 (10:36)
Antworten
In Virgil Exners Entwürfen finden sich viele Designelemente, die später der Stutz Blackhawk und die Stutz Limousine wiederholte: Der buchstäblich herausragende Kühlergrill, die angedeuteten Kotflügellinien des Duesenberg, die herausgezogenen Kotflügelspitzen. War der Stutz ein Entwurf von Exner, oder hat man nur bei ihm abgeschaut?
Antwort von fl******
26.06.2021 (17:58)
In den späteren 60er Jahren kam dann auch noch der Ford Ingenieur Semon Bunkie Knudsen dazu. Die zerklüftete Front bei vielen Fahrzeugen des Ford Konzerns (exemplarisch Mercury Cyclone 1970) ging auf seine Entwürfe zurück, vielleicht inspiriert von Exner.
Antwort von 19******
30.08.2021 (22:06)
Der Stutz Blackhawk III ist ein Exner Entwurf.
von vi******
25.06.2021 (16:36)
Antworten
Was für eine wunderschöne Geschichte und ein fantastisches Auto. Respekt.
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