Die Perfektion – Borgward Isabella Hansamatic im (historischen) Test

Erstellt am 13. September 2022
, Leselänge 11min
Text:
Olaf von Fersen
Fotos:
Automobil-Illustrierte 
7
Archiv 
8
Borgward Isabella TS de Luxe (1959) - als zweitürige Limousine mit Luxus-Anspruch
Borgward Isabella TS (1958) - als zweitürige Limousine
Borgward Isabella (1958) - als dunkle zweitürige Limousine in Normalausführung
Borgward Isabella TS (1959) - zweitürige Limousine
Borgward Isabella (1958) - Blick in den Heckbereich der Limousine
Borgward Isabella (1958) - mit LIegesitzen
Bild von Partner Württembergische

Zusammenfassung

Borgwards Mittelklasse galt als ausgereifte, zuverlässige und obendrein ungemein hübsche Konstruktion ohne nennenswerte Schwächen. Mit dem neuen, konzerneigenen Automatikgetriebe kam die Isabella der Vollkommenheit ein weiteres Stückchen näher. Dieser Artikel gibt einen Testbericht aus der "Automobil Illustrierte" von 1960 im Original-Wortlaut wieder und erklärt die Funktionsweise der "Hansamatic" im Detail.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Vorurteile
  • Halb- oder vollautomatisch nach Wahl
  • Bei 50 km/h Rückwärtsgang einschalten
  • Die 60-PS-Isabella
  • Technische Daten und Testergebnisse

Geschätzte Lesedauer: 11min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Wenn sie so dasteht, sieht sie genau so aus wie ihre Tausende von Schwestern, die unsere Straßen bevölkern. Kein Unbefangener käme auf den Gedanken, unter ihrem Elfenbeinlack könnte sich eine wirkliche Sensation verbergen. Davon kündet nur der dezente Schriftzug auf dem Heckfenster: "Hansamatic". Also keine "gewöhnliche Isabella". Dieses Auto ist in der Tat ungewöhnlich, denn man braucht, wenn man es fährt, weder zu kuppeln noch zu schalten. Man fährt damit also ganz "untechnisch". Nicht die Maschine diktiert dem Fahrer, was er zu tun hat –, die Verhältnisse haben sich hier umgekehrt. Das hansamatische Fahren ist eine erholsame Angelegenheit, und ich möchte ganz kühn noch folgendes behaupten: mit diesem Auto fährt der Normalverbraucher besser, sicherer für sich und andere und nicht zuletzt auch billiger. Wieso, darauf soll Ihnen dieser Testbericht eine Antwort zu geben versuchen.

 
11min
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Bilder zu diesem Artikel

Borgward Isabella TS de Luxe (1959) - als zweitürige Limousine mit Luxus-Anspruch
Borgward Isabella TS (1958) - als zweitürige Limousine
Borgward Isabella (1958) - als dunkle zweitürige Limousine in Normalausführung
Borgward Isabella TS (1959) - zweitürige Limousine
Borgward Isabella (1958) - Blick in den Heckbereich der Limousine
Borgward Isabella (1958) - mit LIegesitzen
Quelle:
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von he******
20.09.2022 (10:40)
Antworten
Ein sehr interessanter Artikel über das Hobbs Getriebe. Mir war nicht bekannt, dass die heutigen automatischen Doppelkupplungsgetriebe schon vor mehr als 60 Jahren einen Vorläufer hatten, der anscheinend auch gut funktionierte und das Fahren angenehmer und sparsamer machte. Der Aufpreis war natürlich nicht ganz unbeträchtlich in Bezug auf den Fahrzeugpreis, aber ein Schiebedach war im Vergleich auch nicht ganz billig. Trotzdem schade, dass nicht mehr Fahrzeuge der 1960er bis 2000er Jahre damit ausgestattet wurden.
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