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Bild (1/1): BMW M535i (1980) - unterwegs im E12 (© BMW AG, 1980)
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BMW M 535i (E12) (1979-1981)
Limousine, viertürig, 218 PS, 3453 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
BMW M 5 (E34) (1988-1991)
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BMW 503 (1956-1959)
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BMW 503 (1956-1959)
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    BMW M5 und seine Vorläufer - Supersportwagen für die Familie

    18. Dezember 2015
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    BMW AG 
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    Bruno von Rotz 
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    Im Jahr 2014 feierte der BMW M5 seinen dreissigsten Geburtstag, doch seine Wurzeln reichen noch deutlich weiter zurück, denn bereits 1979 betrat der BMW M535i als erste Limousine der BMW Motorsport GmbH die Bühne. Bis heute gelten diese schnellen viertürigen Limousinen der Fünferreihe mit dem “M” im Namen als Massstab in ihrer Klasse.

    BMW M5 (2015) - zusammen mti seinen Vorgängern
    © Copyright / Fotograf: BMW AG

    Der Beginn - grosser Motor in der kompakten E12-Limousine

    Im September 1972 führte BMW die erste 5-er-Limousine der Baureihe E12 ein. Schon früh begann die BMW Motorsport GmbH auf Kundenwunsch leistungsgesteigerte Versionen mit grösseren Hubräumen anzubieten, im Jahr 1979 aber erschien dann die erste in grösseren Stückzahlen gefertigte Variante namens M535i als gelungenes Baukastenprodukt. Motor (3453 cm3, 218 PS) und Bremsanlage stammten vom 635 CSI Coupé, das Fünfganggetriebe aus dem Zubehörprogramm. Dazu kamen Recaro-Schalensitze und ein Lederlenkrad wie man es auch im M1 verbaute.

    BMW M 535i (1980) - die schnellste 5-er-Variante bis anhin (Baureihe E12)
    © Zwischengas Archiv

    Die 1415 kg schwere Limousine beschleunigte im Test der Automobil Revue Ende 1980 in 7.2 Sekunden von 0 bis 100 km/h, die Spitzengeschwindigkeit wurde mit 217 km/h registriert. 11.2 bis 17.3 Liter Superbenzin flossen pro 100 km im Testbetrieb durch die Bosch-L-Jetronic, im Schnitt waren es 14,1 Liter. Die Limousine überzeugte als durch sportwagenmässige Fahrleistungen und hohe Fahrsicherheit. Ein gelungener Einstand, der aber nur rund zwei Jahre lange gebaut wurde und mit 1650 produzierten Exemplaren selten geblieben ist. Das Spoilerpaket kostete übrigens Aufpreis, man konnte den M535i auch fast in serienmässiger Optik haben.

    Die Fortsetzung - verbesserte Aerodynamik mit dem E28

    Mit der Ersatz der Baureihe E12 durch den Nachfolger E28 im Jahr 1981 entstand vorerst ein Vakuum, dessen Grund nicht zuletzt auch in der Energiekrise der frühen Achtzigerjahre zu suchen war. Nicht umsonst geriet der E28 unwesentlich kompakter und sogar leichter als sein Vorgänger.

    BMW M535i (1984) - sportliche Variante der Baureihe E28
    © Copyright / Fotograf: BMW AG

    Es sollte bis 1984 dauern, dass wieder eine M-Version angeboten wurde. Als Motor wurde nun eine 3430 cm3 grosse Variante des Reihensechszylinders eingesetzt. der es im ECE-Trimm auf 218, im Schweizer AGV-Setup auf 204 und mit Katalysator auf 185 PS brachte. Wiederum gehörten (diesmal) dezente Spoiler und Aluräder sowie ein sportlich aufgemachtes Interieur zum M-Paket. Die AGV-Version schaffte den Sprint von 0 bis 100 km/h in 7,6, die Katalysator-Version in 8,5 Sekunden. 223 km/h respektve 215 km/h wurden in der Schweiz als Höchstgeschwindigkeit gemessen, die ECE-Variante schaffte 237 km/h, während die Sprint-Werte ungefähr dem Vorgänger entsprachen. Wer aber wirklich auf sportliche Fahrleistungen aus war, der wählte ab 1985 den M5. 

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    Die Steigerung - M1-Motor für den E28 - die erste M5-Generation

    Als die Ingenieure der BMW Motorsport GmbH 1984 mit der Entwicklung des BMW M5 für die Baureihe E28 begannen, griffen sie auf die Antriebstechnologie des zwischen 1978 und 1981 produzierten Supersportwagens BMW M1 zurück. Dessen 3,5-Liter- Reihen-Sechszylinder kam bereits im BMW M635 CSi zum Einsatz, der auf der IAA 1983 seine Weltpremiere feierte.

    BMW M5 E28 (1984) - bei der Vorstellung
    © Copyright / Fotograf: BMW AG

    Dank jetzt zwei oben liegender Nockenwellen und sechs Einzeldrosselklappen leistete der Vierventil-Motor mit 210 kW/286 PS inzwischen neun Pferdestärken mehr als noch im BMW M1. Da sich das BMW 6er Coupé und die 5er Limousine eine gemeinsame Plattform teilten, stellten sich die Ingenieure der BMW Motorsport GmbH die Frage: Warum den leistungsstarken Vierventiler nicht auch in die obere Mittelklasse von BMW implantieren? Gesagt, getan: Die Arbeiten am Projekt BMW M5 konnten beginnen.

    Die Markteinführung im Sommer 1985 begründete ein neues Segment von Hochleistungs-Limousinen. Warum man in so kürzer Zeit gleich zwei verschiedenen Sportlimousinen (M535i und M5) präsentierte, muss man sich sicherlich rückwirkend fragen. Allerdings geriet der M5 deutlich teurer als der M535i und gleichzeitig überraschenderweise weniger auffällig, ein veritabler Wolf im Schafspelz. Lediglich die größere Rad-Reifen-Kombination, die leichte Tieferlegung der Karosserie und je ein dezentes Typenschild im Kühlergrill sowie auf dem Kofferraumdeckel unterschieden ihn von seinen Serienbrüdern.

    BMW M5 (1985) - Hochleistungslimousine mt 286 PS starkem 4-Ventil-Sechszylinder-Aggregat - Genfer Automobilsalon 1985
    © Archiv Automobil Revue

    Mit dem Starten des Motors legte der BMW M5 aber jegliche Zurückhaltung ab: 6,5 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h lauteten die für die damalige Zeit geradezu unvorstellbaren Eckdaten.

    Die Automobil Revue beschleunigte den in der Schweiz vorerst nicht erhältlichen M5 sogar noch vehementer: 6.3 Sekunden reichten für den Standardsprint, als Spitzengeschwindigkeit wurden 246 km/h notiert, als Durchschnittstestverbrauch 15 Liter pro 100 km. Bei konstanter Vollbeschleunigung genehmigte sich die 1490 kg schwere Limousine 41 Liter pro 100 km.

    “Der BMW M 5 ist ein eindrückliches Beispiel dafür, dass leistungsmässig weit überlegene Autos auf jede Art von «Show Tuning» getrost verzichten können. Ihre Stärken bleiben dem Betrachter weitgehend verborgen, und gerade das macht sie für Leute, denen Protz ein Greuel ist, ausserordentlich begehrenswert”, lautete das Fazit der AR-Tester.

    BMW M5 E28 (1985) - das klassische Cockpit der ersten Generation
    © Copyright / Fotograf: BMW AG

    Ein Sportfahrwerk, das Sperrdifferenzial an der Hinterachse und die Bremsanlage mit verstärkten und vergrößerten Scheiben rundum wurden dem hohen fahrdynamischen Potenzial des Fahrzeugs gerecht. Hinzu kamen Michelin TRX-Reifen in der Dimension 220/55 VR 390, deren besondere Konstruktion den Mantel auch bei Druckverlust auf der Felge halten half und als Vorläufer der späteren Run-Flat-Reifen gelten darf.
    Rund 2200 in Handarbeit gefertigte BMW M5 der ersten Generation verliessen bis zum Produktionsstopp zum Ende des Jahres 1987 die Hallen der BMW Motorsport GmbH in München. Der erste M5 blieb also eine Rarität.

    Mehr Leistung und Kombiheck für die zweite Generation

    Der im August 1988 präsentierte BMW M5 der zweiten Generation (Baureihe E34) setzte die Erfolgsgeschichte fast nahtlos fort. Aus dem weiterentwickelten Sechszylinder-Triebwerk mit nun 3535 Kubikzentimeter Hubraum und Katalysator-Abgasreinigung schöpfte das neue Modell 232 kW/315 PS. Damit ließ sich der Sprint aus dem Stand auf Landstrassentempo 100 km/h in nur 6,3 Sekunden erledigen. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei abgeregelten 250 km/h.

    BMW M5 E34 (1988) - die zweite Generation des M5
    © Copyright / Fotograf: BMW AG

    Ganz so schnell schaffte es allerdings der Testwagen, den die Automobil Revue im Frühling 1990 erhielt, nicht. Aber 6,6 Sekunden für den Standardsprint waren immer noch beeindruckend. Der Gesamttestverbrauch lag bei 13,7 Litern pro 100 km, der Neue war als rund 10% sparsamer als sein Vorgänger.

    “Der BMW M5 ist zweifellos kein Auto für kühle Rechner oder für Exhibitionisten. Das Resultat der Kombination eines komfortablen Reisewagens von hohem Gebrauchswert und eines ausgesprochenen Hochleistungstriebwerks mit rennsportlicher Vergangenheit ist jedoch bemerkenswert und bisher einmalig. Er bietet nämlich das Temperament und die Fahreigenschaften eines Sportwagens, ohne im Strassenbild als solcher in Erscheinung zu treten. Gekonntes Understatement war allerdings noch nie billig, und da macht auch diese exklusive Sportlimousine keine Ausnahme”, schloss das Test-Team den Bericht damals ab.

    Tatsächlich gab gab sich das Topmodell im Auftritt sehr zurückhaltend. Die „M5“-Logos an Front und Heck, dickere Auspuffendrohre und eine 20-Millimeter-Tieferlegung  an viel mehr war der „Über-Fünfer“ von aussen nicht zu erkennen. Wäre da nicht die 17-Zoll-Bereifung gewesen, die erstmals serienmäßig bei einem BMW verbaut wurde. Im Innenraum waren die Unterschiede zur Großserie dank Sportsitzen vorn und den deutlich ausgeformten Einzelsitzen der Rückbank schon deutlicher.

    BMW M5 (1994) - Tacho bis 300 km/h
    © Copyright / Fotograf: BMW AG

    Nach 8079 gebauten Exemplaren erhielt der BMW M5 Ende 1991 ein umfangreiches Motoren-Update. Der Hubraum wuchs auf 3,8 Liter, die Leistung stieg auf 250 kW/340 PS. Damit knackte die Limousine im Standardsprint die Sechs-Sekunden-Marke (0–100 km/h: 5,9 Sekunden). Unverändert bei 250 km/h bereitete die Motorelektronik dem Vortrieb ein Ende. Zudem verfügte der BMW M5 jetzt über das Adaptive M Fahrwerk, basierend auf der Elektronischen Dämpfer Control EDC. Kunden, die sich ein noch agileres Handling wünschten, bot BMW ein „Nürburgring-Fahrwerkspaket“ aus stärker dimensioniertem hinterem Stabilisator, breiten 255/40-Reifen auf der Hinterachse, einer Servotronic Sportlenkung und vor allem einer zuschaltbaren sportlichen Auslegung der Dämpfkraftverstellung an.

    BMW M5 E34 (1992) - ab 1992 auch als Kombi erhältlich
    © Copyright / Fotograf: BMW AG

    Wer mehr Praxisnutzen suchte, der wurde wneig später bei der Touring-Variante des M5 fündig. Ebenfalls in aufwendiger Handarbeit hergestellt, entsprachen Technik und Fahrleistungen dieses Power-Kombis weitestgehend der Limousine. Im Zuge der stetigen Modelloptimierung erhielt der BMW M5 1994 unter anderem ein manuelles 6-Gang-Schaltgetriebe sowie eine zu jener Zeit geradezu revolutionäre “Compound”-Bremsanlage. Die Mehrkomponenten-Scheibe mit Gleitlagerung konnte sich bei Erwärmung frei ausdehnen. Die Vorteile: kein Rubbeln durch thermisch deformierte Scheiben, höhere Lebensdauer und geringeres Gewicht. Rund 12.000 Exemplare - darunter knapp 900 Touring Modelle - des BMW M5 wurden zwischen 1988 und 1995 abgesetzt.

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    Die dritte Generation verzichtet auf den Reihen-Sechszylinder

    Nach drei Jahren Pause ging im Herbst 1998 die dritte Generation des BMW M5 (Baureihe E39) an den Start. Unter der Haube arbeitete erstmals aber kein Reihensechser mehr, sondern ein 4,9-Liter grosser V8-Motor. Dieser entwickelte eine Leistung von 294 kW/400 PS. Mit Designdetails wie den markant geformten Aussenspiegelgehäusen und den Doppelendrohrpaaren orientierte sich der neue M5 optisch deutlich an dem drei Jahre zuvor erschienenen BMW M Roadster auf Z3 Basis und dem eng verwandten BMW M Coupé.

    BMW M5 (1998) - E39S mit V8-Motor
    © Copyright / Fotograf: BMW AG

    Vom BMW M3 übernahm die Hochleistungs-Limousine nicht nur das kennfeldgesteuerte Doppel-VANOS und den hydraulischen Ventilspielausgleich, sondern auch die Quasi-Trockensumpfschmierung, bei der eine Druck- und zwei Saugpumpen auch bei extremen fahrdynamischen Manövern die optimale Ölversorgung des Motors gewährleisteten. Zudem sorgte ein mechanisches Sperrdifferenzial mit einem Sperrwert von 25 Prozent für erhöhte Traktion. Und die nackten Zahlen unterstrichen das zur Verfügung stehende Dynamikpotenzial: 0–100 km/h in 5,3 Sekunden, elektrisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Als besonders eindrucksvoll erwies sich auch die Durchzugskraft des V8-Aggregats. Dank des maximalen Drehmoments von 500 Nm benötigte der BMW M5 für den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im vierten Gang lediglich 4,8 Sekunden. Um die schiere Motorkraft sicher im Zaum zu halten, kamen die Compound-Bremsscheiben, die in der Vorgängergeneration an der Vorderachse debütiert hatten, jetzt rundum zum Einsatz.

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    Bis zum Frühjahr 2003 entschieden sich rund 20’500 Kunden für einen BMW M5 mit V8-Triebwerk. Die dritte Generation der Hochleistungs-Limousine war damit die bis dahin meistverkaufte M5-Variante.

    Die vierte Generation mit Hochdrehzahl-V10

    Die nächste Generation (E60/61) brachte die besten Voraussetzungen mit, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Mit zehn Zylindern unter der Haube setzte die vierte BMW M5 Generation einen neuen Massstab in der Antriebstechnologie im Segment der Hochleistungs-Limousinen. Mit fünf Litern Hubraum, 507 PS Leistung und 520 Newtonmeter Drehmoment war der M5 zugleich das stärkste Serienmodell in der gesamten BMW Modellfamilie. Mit seiner spezifischen Leistung von über 100 PS pro Liter Hubraum lag das Saugertriebwerk auf Rennsport-Niveau.

    BMW M5 (2005) - E60 mit 7-Gang-SMG
    © Copyright / Fotograf: BMW AG

    Der Zehnzylinder-Motor des BMW M5 war serienmäßig mit dem sequenziellen M-Getriebe  (SMG) mit sieben Gängen gekoppelt. Der Sprint von null auf 100 km/h ließ sich damit auf Wunsch in nur 4,7 Sekunden absolvieren. Nach 15 Sekunden zeigte die Tachonadel 200 km/h an, bevor bei Tempo 250 die Elektronik abregelte.

    BMW M5 (2005) - der V10-Motor des E60 M5
    © Copyright / Fotograf: BMW AG

    Um die volle Motorleistung abzurufen, war zunächst ein kurzer Druck auf die sogenannte Power-Taste in der Mittelkonsole nötig. Denn als Grundeinstellung gab die Motorelektronik nach dem Starten des Motors in einer eher komfortbetonten Abstimmung nur 400 PS Motorleistung frei.

    2007 wurde die M5 Modellfamilie wieder um eine Kombivariante erweitert. Der BMW M5 Touring erreichte trotz seines Mehrgewichts von 100 Kilogramm ein ähnlich hohes fahrdynamisches Niveau wie die Limousine, was auch die Zeit von 4,8 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h unterstrich.

    BMW M5 (1985) - von der ersten Baureihe E28S bis zum E60 von 2005
    © Copyright / Fotograf: BMW AG

    20’548 Einheiten des BMW M5 der vierten Generation verkaufte BMW bis zum Sommer 2010, gerade einmal 1025 davon waren Kombiversionen. Damit übertraf der Zehnzylinder-Sportler die Produktionszahlen seines Vorgängers knapp.

    Rückkehr zum V8-Motor für die fünfte Generation

    Der 2011 eingeführte BMW M5 der Baureihe F10, der wieder ausschliesslich als Limousine angeboten wird, verfügte wieder über einen V8-Motor. Dank M TwinPower Turbo Technologie leistet das 4,4-Liter-Triebwerk 412 kW/560 PS. In Kombination mit dem 7-Gang M-Doppelkupplungsgetriebe, dem aktiven M-Differenzial an der Hinterachse und der modellspezifischen, mit Motorsport-Know-how präzise auf die Leistungscharakteristik abgestimmten Fahrwerkstechnik garantiert das hochdrehende Triebwerk überragend dynamische Fahrleistungen.

    BMW M5 (2015) - Baureihe F10
    © Copyright / Fotograf: BMW AG

    Für eine weitere Steigerung der Performance-Eigenschaften steht seit der jüngsten Modellpflege im Sommer 2013 das Competition Paket als Sonderausstattung zur Verfügung. Dieses enthält verschiedene Fahrwerks- und Antriebsmodifikationen sowie eine Leistungssteigerung des V8- Hochdrehzahlmotors auf 423 kW/575 PS. Der Sprint von null auf 100 km/h beispielsweise lässt sich damit in 4,3 statt 4,4 Sekunden absolvieren. Die auch mit Competition Paket bei 250 km/h elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit lässt sich durch das optionale M Driver’s Package auf 305 km/h anheben. Ab März 2013 waren zudem besonders standfeste und leistungsstarke M Carbon-Keramik-Bremsen optional verfügbar.

    Und zum 30. Geburtstag präsentierte BMW eine Jubiläumsvariante mit 600 PS, die in sage und schreibe 3.9 Sekunden von 0 bis 100 km/h sprintete. Und dabei wird es wohl nicht bleiben ....

    SC73

    Vergleich der M5- und Vorläufer-Versionen

    Typ Baureihe Jahr von Jahr bis ccm PS MTyp
    kg Länge cm Breite cm 0-100 km/h Vmax Prod. Preis CHF Preis DM
    M535i E12/1S 1979 1981 3453 218 R6 1391 462 169 7.2 228 1650 39950  
    M535i E28 1984 1987 3430 218 R6 1414 460.5 171 7.2 237 10335 43000 53100
    M5 E28S 1985 1987 3453 286 R6 24V 1430 462 170 6.5 245 2145 n.e. 80750
    M5 E34S 1988 1992 3535 315 R6 24V 1670 472 175 6.3 250 8079 90800  
    M5 E34/5S 1992 1995 3795 340 R6 24V 1650 472 175 5.9 250 3910    
    M5 E39S 1998 2003 4941 400 V8 32V 1795 478.4 180 5.3 250 20482    
    M5 E60/E61 2005 2010 4999 507 V10 40V 1855 485.5 184.6 4.7 250 20548    
    M5 F10 2011   4395 560 V8 32V 1945 491 189.1 4.3 315      

     

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