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Bild (1/1): Autobleu Coupé (1954) - Aufnahme aus dem Verkaufsprospekt (© Zwischengas Archiv)
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    Autobleu - französische Sportwagenrarität aus den Fünfzigerjahren

    Erstellt am 14. November 2011
    Text:
    Bruno von Rotz
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    Wie Enzmann in der Schweiz, Siata in Italien, Dannenhauer & Stauss und viel später Bitter in Deutschland, oder auch Alpine in Frankreich war Autobleu ein Kleinserienhersteller, der auf Basis von Gross-Serien-Limousinen-Technik-Komponenten einen individuellen Sportwagen baute.

    Auch die Geschichte der Firma Autobleu hat Ähnlichkeiten mit Alpine, Abarth oder Siata. Doch heute kennt kaum jemand mehr den Namen.

    Begonnen mit Tuning-Zubehör

    Maurice Mestivier und Roger Lepeytre gründeten die Firma Autobleu im Jahre 1950. Mit dem Bau von Tuning-Komponenten, die es Renault-4CV-Besitzern ermöglichte, ihre Autos schneller zu machen, verdienten sie gutes Geld, und fühlten sich bald zu Höherem berufen.

    Sportwagen mit Design von Ghia

    1953 stellte Autobleu ein Coupé auf der Basis des Renault 4CV vor. Das Design stammte von Ghia, produziert wurde zuerst bei Figoni, später bei Chapron. Schon 1955 gesellte sich ein Cabriolet zum Coupé, dieses sollte aber eine Rarität bleiben. Zwischen 1953 und 1958 sollen 81 Fahrzeuge hergestellt worden sein, dann wurde die Autoproduktion eingestellt.

    Stahl und Aluminium

    Das Chassis des hübschen Coupés besass einen Stahlrahmen und wurde mit Aluminium-Panels verstärkt. Die Karosserie bestand aus Blech, das über ein Stahlgerippe gezogen wurde. 3,75 Meter lang war das Fahrzeug, die Breite betrug 1,47 Meter, die Höhe 1, 34 Meter.

    Leistungsgesteigerte Technik vom Renault 4 CV

    Für Motor, Getriebe, Aufhängungsteile und wietere technische Komponenten griff man auf den wohlbekannten und verbreiteten Renault 4 CV zurück und steigerte die Leistungsfähigkeit mit den bereits vorhandenen Tuning-Komponenten. 25 PS bei 4’800 U/Min waren die Ausbeute aus den 747 cm3 Hubraum. Der wassergekühlte Motor war natürlich im Heck montiert. Damit lagen 115 km/h Höchstgeschwindigkeit drin.

    Teures Vergnügen

    Der Preis wurde 1954 in Frankreich mit Francs 995’000 (Stichtag 1. Juni 1954) angegeben, in der Schweiz musste ein Käufer 1956 CHF 13’400 hinblättern, das war mehr als dreimal soviel, wie ein Basis-Renault 4CV kostete (CHF 4’950).  Selbst der noble Renault Frégate war günstiger zu haben.

    Die Karosserie wurde in vier Farbtönen geliefert (noir, gris, beige, amandine), das Dach konnte gleichfarbig oder kontrastfarbig (bleu, grenat, vert) bestellt werden.

    Entsprechend dem Preis war die Innenausstattung luxuriös und vollständig. Zu Aufpreisen erhältlich war ein Lederinterieur, verschiedene Radiomodelle, Weisswandreifen, Drehzahlmesser oder eine Uhr.

    Evolution dank Renault Dauphine

    Später (ca. 1957) kombinierte man die Autobleu-Karosserie auch mit der Mechanik des Renault Dauphine. Mit 845 cm3 konnten jetzt 32 PS an die Hinterachse übertragen werden.

    Einzelstück Frégate Autobleu aus dem Jahre 1955

    Ein Einzelstück blieb das ausnehmend hübsche Autobleu Frégate Abarth Coupé mit Frontmotor, 1’993 cm3 Hubraum und Vierganggetriebe. Das Design stammte von Boano, die Höchstgeschwindigkeit betrug gemäss damaligen Angaben 170 km/h.

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