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Audi A8 D2 Coupé – ist das Kunst oder kann das weg?

Erstellt am 19. Juni 2020
, Leselänge 6min
Text:
Sven Jürisch
Fotos:
Audi AG 
28
iVM / Archiv 
3
Sven Jürisch 
1

Audi, Mitte der 90er-Jahre: Es regieren der Sparzwang und der unbedingte Wille, die VW-Tochter nach ganz oben zu bringen. Dorthin, wo die Schecks der Kunden genauso üppig sind wie die Aufpreislisten. Mit dem Audi A8 aus Aluminium gelingt den Ingolstädtern endlich mehr als ein Achtungserfolg. Der Nachfolger des Audi V8 kommt gut an bei den Reichen und Schönen, doch er ist ein wenig bieder. Was fehlt, ist ein Coupé für die grosse, weite Welt von Monaco bis St. Tropez.

Entwicklung als Chefsache

Die Konkurrenz fährt unterdessen mit dem Mercedes-Benz CL Coupé und dem BMW 8er elegante Luxusgleiter auf.

BMW 850i (1992) - die "Konkurrenz" von BMW und Mercedes-Benz zum Audi A8 D2 Coupé
Copyright / Fotograf: Sven Jürisch

Ein Missstand, der 1995 auch dem Chef der IVM (Ingenieurleistungen für Verfahrenstechnik und Maschinenbau) auffällt – das Unternehmen ist in Rufweite des Audi-Werkes Neckarsulm angesiedelt und spezialisiert auf den Prototypenbau.

Sein Firmenchef hat einen guten Draht zu Audi-Boss Franz-Josef Paefgen, und als er diesem von der Idee zu einem Oberklassecoupé vorschwärmt, sieht er die Chance, IVM durch Aufbau eine funktionsfähigen Komplettfahrzeuges für höhere Aufgabe in der Industrie zu empfehlen. Dass das Projekt auch eine Herzensangelegenheit von Paefgen ist, kommt dabei nicht ungelegen.

Anfang 1997 ist es vollbracht: Das Audi A8 Coupé feiert seine Premiere auf dem 67.Genfer Automobil-Salon. Nicht jedoch bei Audi, wo man fürchtet, der Beau könnte zu sehr von den eigenen Modellen ablenken, sondern auf dem wenig besuchten IVM-Stand.

Audi A8 Coupé auf dem IVM-Stand am Genfer Autosalon 1997 (© AR)

Die Automobil Revue stösst trotzdem auf das Einzelstück und berichtet:
“Hochgradigen Luxus verspricht der Prototyp eines Audi-A8-Coupés der deutschen, sonst eher im Hintergrund wirkenden Entwicklungsfirma IVM Engineering. Infolge Wegfalls  der B-Säule mussten unter anderem die Schweller und die Dachseitenrahmen gegenüber der Limousine verstärkt werden. Was nun so locker und elegant gelöst aussieht, bedurfte also umfassender Anstrengungen seitens der Ingenieure. Die bis ins Detail ausgefeilte Zweitürkarosserie könnte man sich sehr wohl als Vorläufer einer in die Serie einfliessenden Variante des vollständig aus Aluminium gefertigten A8 vorstellen.”

Prototyp aus Aluminium

Wie die Limousine des A8 besteht auch das Coupé aus Aluminium. Die Verarbeitung dieses Werkstoffes bei einem Prototyp setzte ein hohes Maß an handwerklichem Können voraus. Vor allem der Verlust der Festigkeit durch das Weglassen der B-Säule war ein problem, dem IVM begegnen musste. Unabdingbar war dabei das Beibehalten der von Audi ursprünglich für dieses Modell vorgesehenen Space Frame Bauweise.

Audi A8 Coupé (1997) - Audi Space Frame
Copyright / Fotograf: Audi AG

IVM realisierte die Umsetzung durch umfangreiche Änderungen am Schweller und an den Anbindungen der A- und C-Säule. Zu den Modifikationen gehörten auch die neuen Dachseitenrahmen mit gebogenen Strangenpressprofilen, die noch einmal zusätzlich verstärkt wurden. Entsprechend der neuen Dachseitenrahmen wurde auch das Alu-Dachblech neu gefertigt, indem dieses über ein einteiliges Werkzeug streckgezogen wurde.

Ebenfalls komplett neu konstruiert wurden die um rund 10 Zentimeter verlängerten Türen, der um fünf Zentimeter längere Heckdeckel und die C-Säulen, sodaß am Ende von der ursprünglichen Audi A8 Limousine gerade einmal der Vorderwagen unangetastet blieb.

Audi A8 Coupé (1997) - das Coupé wirkt deutlich filigraner
Copyright / Fotograf: Audi AG

Die neue Kontur machte auch eine neue Verglasung notwendig. Der auf Einzelanfertigungen spezialisierte Schweizer Glashersteller Trösch schuf neben den rahmenlosen Türscheiben, die sich beim Schließen der Tür um drei Zentimeter absenken, auch die neue Front- und Heckscheibe.

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Edel mit Bentley-Leder

Wer in das Innere des A8 blickt, erfährt, was man sich bei Audi bereits 1997 unter dem Begriff Luxus vorstellte. Ähnlich wie im BMW der 8er Reihe sorgen zwei elektrisch verstellbare Gurtintegralsitze für sicheren Komfort. IVM profitierte dabei vom großen Audi-Baukasten und modifizierte die im Serieneinsatz erprobten Gurtintegralsitze aus dem Audi Cabriolet. Diese wurde den Bedürfnissen in dem Audi A8 Coupé angepasst. So verfügen die Sitze nun über eine üppigere Polsterung und eine komplett elektrifizierte Verstellung, bei der sogar eine Memory- und EasyEntry Funktion integriert wurde.

Audi A8 Coupé (1997) - Integralsitze
Copyright / Fotograf: Audi AG

Bezogen wurden sie, wie auch der restliche Innenraum, mit Leder aus dem Hause Bentley. Sicher auch eine Hommage an Audi Chef Paefgen, der dem britischen Haus sehr zugetan war.

Dass die Qualität selbst die der Serienprodukte von Audi aus jener Zeit übertraf, war Ansporn für den Fahrzeughersteller in Sachen Verarbeitung sich noch weiter zu fokussieren. Ergänzt wurde die aufwändige Ausstattung um eine spezielle Konsole für die Bedienung der elektrischen Fensterheber im Fond, ein AEG Autotelefon und ein mit Leder bezogener Dachhimmel.

Technik von der Stange

Als Antrieb griff IVM dabei auf Bewährtes zurück. Der bewährte 4,2-Liter-V8-Vierventiler mit 300 PS musste es richten. Von der Limousine übernahm das Coupé auch den Allradantrieb „quattro“ mitsamt dem elektronisch gesteuert Automatikgetriebe vom Hauslieferanten ZF, die Lenkung und das Fahrwerk, sowie die gesamte Elektrik.

Audi A8 Coupé (1997) - Technik wie in der Limousine
Copyright / Fotograf: Audi AG

Ein Aspekt der vor allem Kosten einsparte, denn durch den guten Kontakt zum Hersteller konnte IVM mit einfachen Mitteln auf die Serienkomponenten des bewährten A8 zurückgreifen. Man orderte schlicht einen kompletten A8 aus dem Versuch bei Audi.

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Luftiger Innenraum

Bei der Sitzprobe fällt sofort auf, wie großzügig und gut verarbeitet der Innenraum wirkt. Die Sitzposition auf den Vordersitzen ist äußerst entspannt; hinten mangelt es coupé-typisch etwas an Innenraumhöhe. Doch auch die Fondpassagiere dürften ihre Freude an dem Entwurf haben – denn spätestens, wenn alle vier rahmenlosen Seitenscheiben nach unten surren, weht der Hauch der großen, weiten Welt durch das Coupé und man hat Gelegenheit mit dem staunenden Publikum auf Tuchfüllung zu gehen.

Audi A8 Coupé (1997) - gelungene Umwandlung zum Coupé
Copyright / Fotograf: Audi AG

Das Einzelstück vermittelt den Insassen auf Anhieb das Oberklassen-Coupé-Gefühl, was vor allem an der fehlenden B-Säule und dem unveränderten Radstand des Audi A8 liegt. Seien Beitrag hierzu leistet auch das edle Leder, dass sich nach 20 Jahre noch immer so weich anfühlt, wie am ersten Tag.

Dass die Fahrleistungen und die Fahrdynamik eher im Komfortbereich anzusiedeln sind, unterstützt die Anmutung dieses Luxusliners nur noch. Als S8 mit knüppelhartem Fahrwerk und dem sooft bei Audi zu dieser Zeit anzutreffenden spitzen Ansprechverhalten auf Gaspedalbewegungen wäre dieses Coupé nur halb so reizvoll.

Negativentscheid aus Kalkül

Dass das A8 Coupé nach einem weiteren Auftritt auf der IAA 1997 dann doch nicht gebaut wurde, lag – wie so oft – an den kühlen Rechnern der Finanzetage. Vor die Alternative gestellt, ob man bei Audi lieber das Coupé oder eine Langversion des A8 zur Erweiterung des Portfolios auf Band legen wollte, entschied man sich für den langen A8. Zu schwierig erschien dem Marketing der Absatz des mindestens 100.000 DM teuren Fahrzeugs im Umfeld der biederen Modellreihen Audi A3 bis Audi A6.

Audi war noch nicht reif für den glamourösen Auftritt in der Oberklasse. Das Einzelstück der IVM erlebte in der Folgezeit noch einige Auftritte auf kleineren Präsentationen, bevor es in einem lichtlosen Kellerraum bei der IVM auf Jahre eingesperrt wurde.

Auferstanden aus Ruinen

Reichlich lädiert, erblickte der Beau erst im Frühjahr 2015 – wohl bei einer Aufräumauktion – wieder das Licht. Natürlich warf man das elegante Coupé nicht weg. Eine neue Heckscheibe, diverse Lackier- und Spenglerstunden, sowie reichlich Detailarbeit der Mitarbeiter der Audi Tradition liessen ihn zu seiner Wiederauferstehung in alter Schönheit erstrahlen.

Audi A8 Coupé (1997) - als Coupé wirkt der A8 deutlich filigraner und leichter
Copyright / Fotograf: Audi AG

Und der erste Auftritt auf dem Werksgelände in Ingolstadt endete mit der allgegenwärtigen Frage vieler vorbeieilender Audianer: Warum haben wir den denn nie gebaut?

Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von jr******
20.06.2020 (20:50)
Antworten
Das wäre ein echter Coup gewesen. Wenig elegantere Coupés gesehen.
Die Kostenfrage kann ich nachvollziehen, aber spätestens mit dem Nachfolger hätte man nachlegen können. Den Ingolstädtern fehlt bis heute ein Coupé größer als A5 (den A7 lass ich nicht gelten!).
von ag******
21.06.2020 (14:05)
Antworten
Ich bin sicher, das wäre heute ein gesuchter Klassiker, optisch aus heutiger Sicht viel gelungener als seine potentiellen Wettbewerber von BMW und Mercedes, auch wegen der geringen Stückzahlen, was wiederum für die Entscheidung von Audi spricht, den Wagen doch nicht zu bauen.
von dj******
22.06.2020 (15:22)
Antworten
Ja, das hätte ein tolles Fahrzeug gegeben - schade (aber verständlich) hat's nicht geklappt mit der Serienproduktion. Heute ist's ja eher anders herum: Da widr für praktisch jede noch so kleine vermeintliche Nische ein eigener Typ produziert mit teilweise sehr fragwürdigen Ergebnissen. Aber offenbar findet sich immer irgendwer, der so was kauft.
von Thomas S.
23.06.2020 (07:16)
Antworten
Ja, ein elegantes Fahrzeug...
man sollte aber die Gene von VW als Massenhersteller nicht vergessen. Bis auf wenige zufällige Ausnahmen (frühe quattro..) taugen Audis nicht als Sammlerstücke.
Antwort von ru******
23.06.2020 (13:20)
.....das stimmt so nicht. Das Audi 100 S Coupé ist zwar nur ein FIAT Dino Coupé für etwas ärmere Menschen, aber die letzten drei, vier Jahre ist es i.Verh. sehr teuer geworden. Für das, was es darstellt, eigentlich unlogisch teuer. Zur Zeit sogar so teurer wie z.B. das frühe BMW 2800 CS Coupé mit viel stärkerem 6-Zylinder oder wie das durch seine Hardtopbauweise und mit SSD viel offenere und ebenfalls 6-zylindrige Mercedes /8-Coupé.
von is******
23.06.2020 (08:28)
Antworten
eigentlich vernichtende Aussage für VW und Audi , trifft jedoch für sämtlich andere Billigmarken auch zu...
von an******
23.06.2020 (08:50)
Antworten
Kann weg. Die Proportionen des Autos stimmen nicht. Für ein zweitüriges Coupé viel zu lang. Von der Seite am besten zu erkennen.
von is******
23.06.2020 (09:24)
Antworten
aber das C 140 Coupe von Benz war keinesfalls schöner ...
Antwort von fo******
23.06.2020 (10:30)
Stimmt. Als die W140-Limousine auf den Markt kam, war mein Vater schnell dafür bekannt, dass er dieses Fahrzeug für "potthässlich" hielt. Als dann das Coupe kam, sah er es sich an und meinte: "Da sieht man erst, was die Limousine für ein schönes Auto ist."
von Ru******
23.06.2020 (10:02)
Antworten
Der 8er BMW ist ja eine Generation älter als dieser Audi und der 8er zeigte eindrücklich, daß es für Luxuscoupés bereits in den 90er Jahren keinen Markt mehr gab. Die Stückzahlen des BMW sind geradezu lächerlich gewesen. Auch der große Mercedes CL (ab ´99) zeigte, wie wenig er verkauft werden konnte. Audi reagierte einfach nur auf die Marktverhältnisse. Obendrein war in den 90ern in der Luxusklasse ein Coupé, das formal dermaßen nah an der Limousine klebt, trotz Hardtopbauweise, überhaupt kein Aushängeschild mehr. Front und Heck quasi überhaupt nicht zu verändern, das ist sehr langweilig. Somit kann ich in der Summe gut nachvollziehen, warum die Entscheidung gegen das Coupé gefallen war.
von al******
23.06.2020 (15:19)
Antworten
Nicht für meinen Geldbeutel, aber schade, dass es nicht gebaut wurde.
Wäre m. E. ein optischer Klassiker wie der 500 SEC geworden.
von tw******
23.06.2020 (18:53)
Antworten
Natürlich letztlich alles Geschmackssache, aber wenn AUDI überhaupt mal ein ansprechendes Auto baute, dann war es der Audi A5 als Coupe, zumindest von der Seite und hinten.
Antwort von ru******
24.06.2020 (14:29)
...in Sachen ansprechend wie schon weiter oben erwähnt: Audi 100 S Coupé Bj.69 bis 76, heute sehr (zu) teuer. Auch nett ist übrigens das Audi Coupé (ohne weiteren Namen, technisch ein Audi 80/90 B3/B4) der Jahre ´88 bis ´95 (oder ´94?), als Coupé S2 Quattro und mit Abstrichen als 2.8E Quattro (oder nur Frontantr.) hat es heute bereits eine erwähnenswerte Fangemeinde!
von qu******
23.06.2020 (22:13)
Antworten
An tw,
Natürlich alles Geschmackssache. Den Rest des Kommentars einfach vergessen.
Antwort von tw******
24.06.2020 (14:49)
Mehr ist dazu nicht eingefallen, auch aus Bayern?
von de******
24.06.2020 (14:43)
Antworten
Er wäre etwas spät gekommen, denn eigentlich wäre er ein Konkurrent zum BMW 6er und Mercedes S-Klasse coupé geworden. BMW 850 und Mercedes SL sind sportlicher.
von tw******
24.06.2020 (14:48)
Antworten
Ja, ru*******, aber im Zentrum stand ja hier nicht der deutsche Geschmack, sondern ob die eingsngs genannte Wanne Kunst ist, ei deutig NEIN, im Grunde scheitern alle Audi-Modelle schon sti,istisch an ihrem proletenhaft anmutenden Menschenfresser- Kühlergrill. Das hat mit gutem Stil gar nichts zu tun, dass sind nur die behaupteten "dicken Eier" im Gewand einer Karosserie. Gute Autos bauten die Italiener bis in die 80er Jahre, aber doch nicht Audi aus dem Lande Bayern, da geht es doch nicht um Geschmack, sondern Imponiergehabe.
Antwort von ru******
26.06.2020 (09:03)
....ich verstehe nicht: Menschenfresser-Kühlergrill haben diese meine aufgeführten, alten Audis überhaupt nicht, das ist ein Attribut neuer Modelle und da ist Audi bei weitem nicht alleine. Selbst ein kleiner Ford Fiesta reißt das Maul viel zu weit auf heutzutage und hat dabei doch nichts zu sagen. Dieses A8 Coupé ist stilistisch eben gar nicht übertríeben und menschenfressend, sonder eher zu bieder und zu brav für die Klasse ausgefallen. Auch war es wie von de***** richtig bemerkt, eindeutig für den Markt zu spät dran. Und zu Bayern kann ich noch schreiben, daß es auch BMW dort gibt, die immer sehr filigran und völlig ohne Imponiergehabe daherkamen, z.B. E9 Coupé, Nachfolger 6er Coupé, E30 3er, E32 7er, etc.. Und wenn ein Bundesland in vielen Fragen die Nummer eins in D. ist, dann hat es ganz selbstverständlich die Legitimität zwar bewußt, aber nicht arrogant, aufzutreten. Wenn im Vergleich das Land NRW auch meint, etwas sein zu müssen, dann können alle Nicht-NRW´ler nur herzlich über deren vorletzten und letzten Plätze in so vielen Fragen lachen.

Also, es gibt eigentlich keinen deutschen Geschmack, sondern regional einen durchaus unterschiedlichen. Es heißt nicht umsonst Gelsenkirchener Barock (Ford) oder schwäbische Perfektion (Porsche)....
von qu******
24.06.2020 (15:11)
Antworten
Also derartige Kommentare sind einfach primitiv, da lässt sich offenbar mal wieder ein Audi-Hasser aus. Einfach billig und unsachlich.
Viel Spaß weiterhin tw
Antwort von tw******
26.06.2020 (10:39)
Armutszeugnis! Euer Ehren, mit geistiger Substanz stehen Sie auf Kriegsfuß? Was Primitivität ist, zeigen Sie leider.
von tw******
26.06.2020 (10:43)
Antworten
ru*******, danke für Ihren Bmühu gsversuch, aber Sie haben es ychon zutreffend erkannt, ...ich verstehe nicht oder wollen Sie auch gar nicht? Intellektuell handelt es sich nur um eine mittelschwere Aufgabe.
von dp******
28.06.2020 (19:32)
Antworten
Ein schönes Oberklasse Coupé. Leider nicht in Serie gefertigt. Aber Danke für den Bericht.
von de******
29.06.2020 (23:23)
Antworten
Sehr eindrucksvoller Prototypenbau! - dass das hintere Fenster versenkbar ist, ist kaum zu glauben., die C-Säule großartig im Auslauf, das Heck wirkt eleganter, als bei der Limo. Die Proportionen einschließlich des "zu langen" Radstands wirken viel großzügiger, als bei der Limousine. Das Sitzgefühl wird vermutlich wie bei der Limo durch die zu schräge A-Säule beeinträchtigt.
Antwort von ru******
30.06.2020 (08:45)
es ist interessant, daß es immer wieder Leserbriefe gibt, die rein gar keinen Bezug auf vorangegangene Veröffentlichungen nehmen und wieder "von vorne" anfangen. Und in den 90ern war eine Hardtopbauweise seit ewigen Zeiten schon bekannt und nur noch eine kleine Fingerübung.
von Cr******
17.11.2020 (09:17)
Antworten
Dieses wundervolle Auto vereint alle Coupé-Eigenschaften:
grandiose Technik, begehrenswertes Design, fantastische Fahreigenschaften usw.

Leider auch - wie immer bei Coupés: zu teuer und von sehr geringem Gebrauchswert...
von Po******
17.11.2020 (20:54)
Antworten
Ein V8 war schon immer toll, der A8 noch besser. Trotzdem das Coupe scheint mir in der A8 Karosserie gefangen zu sein. Aber sicher eine echte Alternative zur Konkurrenz!
von di******
18.11.2020 (12:41)
Antworten
Coupes sind bei Daimler, Porsche und BMW zu Hause um bei den Deutschen Herstellern mit guter Tradition zu bleiben. Bei Audi muss ich mir bei einem durchaus hübschen Coupe den Wackeldackel hinten auf der Hutablage immer dazu denken - oder vielleicht die umhäkelte Klopapierrolle ?
Selbst das Quattrocoupe eine Nummer kleiner war zwar technisch gut gemacht aber optisch eher von Lego abgeschaut. Also Schuster bleib bei deinem Leisten und gut.
von vi******
09.06.2021 (11:32)
Antworten
Ein in seinen Proportionen fast perfekter Granturismo. Insbesondere die durch die Anschrägung noch gedrungenere, bei der ohnehin relativ niedrigen Bauhöhe des D2 noch wirksamere Dachlinie, lassen die Studie zu einem ganz großen Wurf werden. Der Verlauf der Dachpartie erinnert, ohne blasphemisch erscheinen zu wollen, ein wenig an den 250 Europa GT. Insgesamt war der D2 meiner Meinung nach nicht nur aufgrund der Spaceframe-Technologie, sondern insbesondere durch das schlichte, unaufdringliche Design neben der erstklassigen Verarbeitungsqualität eine Audi-Ikone. Ich hatte vor 25 Jahren einen und habe das Glück gehabt, gerade wieder einen fast neuwertigen S8 D2 finden und erwerben zu dürfen. Ein ganz feines Auto, insbesondere im heutigen Straßenbild.
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