Audi A8 Coupé – ist das Kunst oder kann das weg?
Zusammenfassung
1997 stand, wenig beachtet, ein elegantes Audi-Oberklassen-Coupé auf dem Genfer Autosalon, später im Jahr zeigte man ihn auch auf der IAA. Auf der Basis des Alu-A8 war es entstanden und es wirkte überaus stimmig und wertig. Trotzdem fiel der Serienentscheid negativ aus. Schade, denn heute fände gerade diese Variante sicherlich als Klassiker begeisterte Käufer. Dieser Bericht erzählt die Geschichte des Audi A8 Coupé und zeigt es auf vielen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Entwicklung als Chefsache
- Prototyp aus Aluminium
- Edel mit Bentley-Leder
- Technik von der Stange
- Luftiger Innenraum
- Negativentscheid aus Kalkül
- Auferstanden aus Ruinen
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Audi, Mitte der 90er-Jahre: Es regieren der Sparzwang und der unbedingte Wille, die VW-Tochter nach ganz oben zu bringen. Dorthin, wo die Schecks der Kunden genauso üppig sind wie die Aufpreislisten. Mit dem Audi A8 aus Aluminium gelingt den Ingolstädtern endlich mehr als ein Achtungserfolg. Der Nachfolger des Audi V8 kommt gut an bei den Reichen und Schönen, doch er ist ein wenig bieder. Was fehlt, ist ein Coupé für die grosse, weite Welt von Monaco bis St. Tropez. Die Konkurrenz fährt unterdessen mit dem Mercedes-Benz CL Coupé und dem BMW 8er elegante Luxusgleiter auf. Ein Missstand, der 1995 auch dem Chef der IVM (Ingenieurleistungen für Verfahrenstechnik und Maschinenbau) auffällt – das Unternehmen ist in Rufweite des Audi-Werkes Neckarsulm angesiedelt und spezialisiert auf den Prototypenbau.
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