Argonaut – 1000 PS und der Griff nach den Sternen Ende der Fünfzigerjahre

Erstellt am 16. April 2020
, Leselänge 9min
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Archiv 
7

Zusammenfassung

Schon immer gab es Visionäre mit grossen Ideen, die das Automobil vorwärtstrieben und neue Entwicklungen anstiessen. Ende der Fünfzigerjahre sollte mit dem Argonaut nicht weniger als das vollkommene Auto gebaut werden, über 1000 PS stark und bis zu 400 km/h schnell. Verkauft werden sollte es nur an die Würdigen und es wurde konzeptionell an nichts gespart, um das hochgesteckte Ziel zu erreichen. Trotzdem ging der Argonaut wieder vergessen. Dieser Bericht erzählt die kurze Geschichte der amerikanischen Argonaut-Modelle und illustriert sie nicht nur mit Abbildungen von damals, sondern auch mit einer umfangreichen Sammlung an Originalunterlagen, darunter Verkaufsprospekte, Pressemitteilungen und Briefwechsel.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Überzeugende PR-Arbeit
  • Jenseits von allem, was existierte
  • Nur für ausgewählte Kunden
  • Alles vom Feinsten
  • Der “Smoke” - viel Rauch für viel Geld
  • Jenseits des Machbaren?
  • Geheimniskrämerei
  • Nicht das Werk eines Phantasten
  • Ende ohne Happy-End

Geschätzte Lesedauer: 9min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

1000 PS und bis 400 km/h sollte der Argonaut erreichen und dies um das Jahr 1960. Hinter der “Argonaut Motor Machine Corporation”, deren Hauptquartier im Hanna Gebäude in Cleveland (Ohio, USA) untergebracht war, stand der visionäre Unternehmer Richard S. Luntz. Dieser rief 1956 eine Gruppe von Ingenieuren zusammen, um das ultimative Automobil zu entwickeln. Es wurde derartig gross gedacht, dass der Begriff “Automobil” nicht mehr ausreichte, man nannte den Wagen schliesslich “Motor Machine”. Das Briefing war offensichtlich kurz: Baut mir das beste Auto der Welt, schneller und komfortabler als alle anderen. Es gab weder eine kommerzielle Deadline noch jegliche Einschränkungen der Kreativität.

 
9min
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Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von Reiffan
16.06.2020 (19:12)
Antworten
Meine Primarlehrerin sagte vor über 50 Jahren schon: " Zerst liefere, denn lafere"
Will heissen: Bevor man vollmundige Lobgesänge auf sich selber anstimmt, soll man zuerst Leistung bringen...
Solche grössenwahnsinnige Fantasieautos gab es immer mal wieder, allesamt nie Realität geworden.
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