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Bild (1/1): Ferrari 400 Superamerica LWB Coupé Aerodinamico Pininfarina (1962) - als Lot 163 für USD 4,4 Millionen verkauft an der RM/Sotheby's Versteigerung in Amelia Island 2016 (© Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's, 2016)
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    RM/Sotheby’s Amelia Island 2016 - von der Pferdekutsche bis zum fast neuen Supersportwagen

    13. März 2016
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Darin Schnabel - Courtesy RM Sotheby's 
    (42)
    Greg Keysar - Courtesy RM Sotheby's 
    (11)
    Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's 
    (9)
    Robin Adams - Courtesy RM Sotheby's 
    (8)
    Drew Shipley - Courtesy RM Sotheby's 
    (5)
    Corey Silvia - Courtesy RM Sotheby's 
    (5)
    Theo Civitello - Courtesy RM Sotheby's 
    (4)
    Motorcar Studios - Courtesy RM Sotheby's 
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    Glenn Zanotti - Courtesy RM Sotheby's 
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    Tom Gidden - Courtesy RM Sotheby's 
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    Patrick Ernzen - Courtesy RM Sotheby's 
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    Jeff Yardis - Courtesy RM Sotheby's 
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    Trace Taylor - Courtesy RM Sotheby's 
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    2015 - Courtesy RM Sotheby's 
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    Gary Kessler - Courtesy RM Sotheby's 
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    Scott McGuigan - Courtesy RM Sotheby's 
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    Calvin Miller - Courtesy RM Sotheby's 
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    Phil Greatorex - Courtesy RM Sotheby's 
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    Michael Ford - Courtesy RM Sotheby's 
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    Juan Rivas - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    Karissa Hosek - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    Jeremy Cliff - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    Joshua Rainey - Courtesy RM Sotheby's 
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    Alexis Goure - Courtesy RM Sotheby's 
    (1)
    Erik Fuller 2015, All Rights Reserved - Courtesy RM Sotheby's 
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    Pepper Yandell - Courtesy RM Sotheby's 
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    Als letzte der grossen drei Versteigerungsfirmen stieg RM/Sotheby’s am 12. März 2016 in Amelia Island ins Rennen um Verkaufsquoten und Preisrekorde. 93 Automobile (ein moderner Ford GT war noch vor Auktionsbeginn zurückgezogen worden) im Wert von gegen USD 60 Millionen wurden angeboten, im Schnitt wurden also pro Fahrzeug über USD 600’000 erwartet. 44% der Lots wurde ohne Mindestpreis aufgerufen, richtige Schnäppchen gab es aber trotzdem nur wenige.

    Alfa Romeo Giulia Sprint GTA Stradale by Bertone (1965) - als Lot 173 angeboten an der RM/Sotheby's Versteigerung in Amelia Island am 12. März 2016
    © Copyright / Fotograf: Glenn Zanotti - Courtesy RM Sotheby's

    Mit einer Verkaufsquote von 87% schlug sich RM/Sotheby sehr gut, die Verkaufssumme betrug schliesslich USD 38,4 Millionen (EUR 34,6 Millionen, CHF 37,6 Millionen), die Gebote erreichten im Schnitt 93% des mittleren Schätzwerts, ein überdurchschnittliches Ergebnis.

    Tour de France Ferrari nicht verkauft

    Alle Augen waren am 12. März 2016 vor allem auf ein Fahrzeug gerichtet, den Ferrari 250 GT Berlinetta “Tour de France” von 1957. Zum ersten Mal seit 41 Jahren kam Chassis 0619 GT auf den Markt. Der Wagen wurde komplett restauriert und hat eine wirklich eindrückliche Renngeschichte mit Teilnahmen an der Tour de France (sic!), an der Coppa Intereuropa Monza und vielen anderen Anlässen in den Jahren 1958 bis 1960.

    Ferrari 250 GT Berlinetta 'Tour de France' (1957) - als Lot 174 angeboten an der RM/Sotheby's Versteigerung in Amelia Island am 12. März 2016
    © Copyright / Fotograf: Darin Schnabel - Courtesy RM Sotheby's

    Einen Schätzpreis nannte RM/Sotheby’s für den Ferrari im Vorfeld nicht, aber offensichtlich lagen die Erwartungen sehr hoch. Bis USD 4,25 Millionen boten interessierte Käufer, doch dies reicht nicht für den Zuschlag, der Wagen blieb unverkauft.

    Ferrari 365 GTS/4 Daytona Spider (1973) - als Lot 166 angeboten an der RM/Sotheby's Versteigerung in Amelia Island am 12. März 2016
    © Copyright / Fotograf: Erik Fuller - Courtesy RM Sotheby's

    Er teilte dieses Schicksal mit dem Ferrari 365 GTS/4 Daytona Spider von 1973, der Gebote bis USD 2,1 Millionen anlockte, damit aber unter dem Schätzwert von USD 2,5 bis 3 Millionen blieb.

    Rolls-Royce 40:50 HP Silver Ghost Tourer by Lawton (1911) - als Lot 141 angeboten an der RM/Sotheby's Versteigerung in Amelia Island am 12. März 2016
    © Copyright / Fotograf: Darin Schnabel - Courtesy RM Sotheby's

    Ebenfalls ohne neuen Besitzer blieben der Rolls-Royce 40/50 HP Silver Ghost Tourer von 1911 (Höchstgebot USD 2,1 Millionen), der Bugatti Type 30 Tourer von 1925 (USD 400’000), der Avion Voisin C14 Lumineuse von 1927 (USD 650’000), der einzigartige Bentley 8-Litre Tourer von 1931 (USD 850’000), der Auburn Twelve Salon Phaeton von 1936 (USD 650’000), der Bugatti 57 Stelvio von 1936 (USD 650’000), der Mercedes-Benz 540K Cabriolet A von 1939 (USD 2,8 Millionen, knapp unter dem unteren Schätzwert von USD 3 Millionen), der Mercedes-Benz 300 SL Roadster von 1957 (USD 950’000, 50’000 unter dem unteren Schätzwert), sowie zwei Porsche 911 Turbo Modelle (USD 245’000, 250’000).

    Schon die Liste der unverkauften Autos zeigt, dass vor allem die mit 27 Autos vertretenen Vorkriegsjahrgänge auf weniger Interesse stiessen als die später gebauten Autos. Dieses Schicksal teilte allerdings die Pferdkutsche names Silsby Fourth Size Horse-Drawn Steam Pumper von 1894, betrug hier doch das Höchstgebot 107 Prozent des mittleren Schätzwerts.

    Silsby Fourth Size Horse-Drawn Steam Pumper (1894) - als Lot 185 angeboten an der RM/Sotheby's Versteigerung in Amelia Island am 12. März 2016
    © Copyright / Fotograf: Michael Ford - Courtesy RM Sotheby's

    Überraschungen am Anfang und am Ende

    Für einmal war es nicht Max Girardo, der den Hammer schwang, sondern der Chef der Weinabteilung. Dieser machte seinen Job aber sehr gut, auch wenn er ein wenig wie eine Kopie von Girardo wirkte und sogar dessen Floskeln nachahmte. Die Versteigerung begann beim ersten “richtigen” Automobil gleich mit einem Paukenschlag, denn das London Taxi von 2004 wurde vür 187% des mittleren Schätzwerts zugeschlagen und kostete USD 77’000 statt der erwarteten USD 35’000 bis 40’000.

    Peel P50 (1964) - als Lot 198 angeboten an der RM/Sotheby's Versteigerung in Amelia Island am 12. März 2016
    © Copyright / Fotograf: Greg Keysar - Courtesy RM Sotheby's

    Und am Schluss, nach über vier Stunden, sorgte das kleinste Auto, ein Peel P50 von 1964, für ein ähnlich gutes Ergebnis, als er für USD 176’000 (EUR 158’400, CHF 172’480) in einen neue (kleine) Garage fand, beim 1,83-fachen des Estimates.

    Angebote von Zwischengas-Spezialisten
     

    Wertvoller Ferrari 400 Superamerica

    Fast ein Drittel der Lots erzielten Verkaufspreis auf Höhe des mittleren Schätzwerts oder darüber.

    Ferrari 400 Superamerica LWB Coupé Aerodinamico Pininfarina (1962) - als Lot 163 für USD 4,4 Millionen verkauft an der RM/Sotheby's Versteigerung in Amelia Island 2016
    © Copyright / Fotograf: Patrick Ernzen - Courtesy RM/Sotheby's

    Dazu gehörte auch der Ferrari 400 Superamerica LWB als Coupé Aerodinamico von Pininfarina aus dem Jahr 1962, der für USD 4,4 Millionen (EUR 3,96 Millionen, CHF 4,31 Millionen) statt der geschätzten USD 2,7 bis 3,3 Millionen verkauft werden konnte.

    Bentley R-Type Continental Fastback Sports Saloon by H.J. Mulliner (1954) - als Lot 147 angeboten an der RM/Sotheby's Versteigerung in Amelia Island am 12. März 2016
    © Copyright / Fotograf: Jeremy Cliff - Courtesy RM Sotheby's

    Auch der Bentley R-Type Continental als Fastback Sport Saloon von 1954 erzielte mit USD 1,815 Millionen (EUR 1,63 Millionen, CHF 1,78 Millionen) ein sehr eindrückliches Resultat.

    Günstige Gelegenheiten

    Es waren vor allem die Fahrzeuge mit Baujahren vor dem Krieg, die deutlich unter den Erwartungen weggingen. Ein Delage D8 C Cabriolet mit Karosserie von Chapron aus dem Jahr 1930 wurde für USD 160’000 zugeschlagen, 49% vom Schätzwert. Auch ein Stanley Model E20 Runabout von 1909 enttäuschte mit einem Verkaufspreis von USD 49’500, genauso wie der spezielle Ford Model 18 Edsel Speedster von 1932, der den neuen Besitzer USD 770’000 kostete.