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Bild (1/1): Alfa Romeo 2000 Spider (1981) - letzter heckgetriebener Alfa auf der IAA von 1981 (© Archiv Automobil Revue)
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Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Porsche 944 (1982-1983)
Coupé, 163 PS, 2449 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Porsche 944 (1984-1987)
Coupé, 163 PS, 2449 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Porsche 944 (1989)
Coupé, 165 PS, 2649 cm3
Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Ferrari F40 (1991)
Coupé, 479 PS, 2916 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Porsche 944 S (1986-1988)
Coupé, 190 PS, 2449 cm3
 
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  • Die Internationale Automobilausstellung in Frankfurt von 1981 bis 1989

    Erstellt am 20. September 2015
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Opel / General Motors 
    (1)
    Volkswagen / Werk 
    (1)
    Daimler AG 
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    Die Achtzigerjahre schienen es nicht gut mit dem Automobil zu meinen. Nationenübergreifend würden politische Parteien gegründet, die als “Grüne” der Individualmobilität an den Kragen wollten. Dabei hatte man noch nie bessere und sauberere Automobile produziert. Der Katalysator begann sich Mitte der Achtzigerjahre durchzusetzen, die Fahrzeughersteller trieben ihre Ingenieure zu Höchstleistungen an, um Autos zu entwickeln, die weniger verbrauchten und unschädlichere Abgase produzierten.

    Dabei gab es durchaus auch andere Probleme, etwa die ansteckende Krankheit Aids oder grosse Hungerkatastrophen. Die Unterhaltungsindustrie kümmerte dies freilich kaum. Im Fernsehen liessen Magnum oder die Drogendetektive von Miami Vice die Reifen durchdrehen, auch in Dallas oder “Hart aber herzlich” spielten Autos eine wichtige Rolle. Im Film Flashdance fuhr der Verführer natürlich einen Porsche, im Streifen Blues Brothers wurden zig Polizeiautos bei einer Verfolgungsjagd geopfert.

    Im Kassettenradio, das langsam dem mobilen CD-Player auch im Auto weichen musste, lief Depeche Mode, Falco, George Michael, Michael Jackson oder Madonna.

    Am Abend konnte man die Vielfalt des sich entwickelnden Privatfernsehens, von Pro-7 bis MTV geniessen oder sich mit Computerspielen auf Gamekonsolen von Nintendo oder Atari unterhalten.

    Den Schlusspunkt der Achtzigerjahre aber setzte der Mauerfall in Berlin am 9. November 1989, aber da war die bis anhin erfolgreichste IAA bereits Geschichte. 

    1981 - schwierige Zeiten und sonnige Cabriolets

    Hohe Benzinpreise und eine schnell wachsende Umwelt-Sensibilisierung trieben die Autohersteller zum Schritt nach vorne. Orchestriert durch eine Initiative des Ministeriums für Forschung und Technologie in Bonn wurde das Projekt “Auto 2000” ins Leben gerufen, das Millionen-Subventionen versprach und einige interessante Zukunftsautos mit Gegenwartsbezug schuf. VW entwickelte einen wenig attraktiven Schrägheck-Kompaktwagen in Golf-Grässe, Audi einen Über-100 mit cw-Wert 0,288, Mercedes-Benz eine Schrägheck-S-Klasse und Opel den Tech 1. BMW und Porsche zogen sich zurück, das Unicar holperte. Interessant waren die Forschungsautos allemal, da sie nicht auf Show sondern auf Umsetzbarkeit ausgerichtet waren.

    Unicar Auto 2000 (1981) - Rückzug - IAA 1981
    © Archiv Automobil Revue

    Die deutsche Automobilindustrie zeigte sich in Frankfurt an der 49. IAA gedämpft optimistisch, die wirtschaftliche Talsohle schien man, nachdem die Produktion von 1979 auf 1980 um 10% zurückgegangen war, hinter sich gelassen zu haben. Die hohen Treibstoffpreise und die knappe Kapitaldecke der meisten Anbieter liessen allerdings keine grossen Sprünge zu, es wurde vor allem modellgepflegt.

    Mercedes-Benz 500 SEC (1981) - die neuen S-Klasse-Coupés 380 SEC und 500 SEC sind Publikumsmagneten - IAA 1981
    © Archiv Automobil Revue

    So zogen dann vor allem die wenigen Neuheiten die Zuschauer fast magisch an, etwas die Mercedes-Benz 380 SEC und 500 SEC, die neuen S-Klasse-Coupés im eleganten Kleid Bruno Saccos.

    Sparsamere Naturen schauten sich den erstmals gezeigten Steilheck-Polo von Volkswagen genauer an, Sportwagenfreunde den Porsche 944, der nun endlich mit einem “richigen” Porsche-Motor daherkam.

    Porsche 944 (1981) - an der Internationalen Automobilausstellung ( IAA) in Frankfurt von 1981
    © Archiv Automobil Revue

    BMW präsentierte die 5-er-Reihe, Ford den Fiesta XR 2.

    Renault 9 (1981) - Premiere in Frankfurt - IAA 1981
    © Archiv Automobil Revue

    Auch die Ausländer hatten nur wenig Neues anzupreisen. Immerhin konnte der Renault 9 seine Premiere feiern, Talbot zeigte mit dem Tagora SX die stärkste französische Serienlimousine. Den Range Rover gab es nun auch ab Werk als Viertürer, die Japaner zeigten neue Modelle und verbesserte Varianten.

    Trotz der düsteren Stimmung gab es dann aber in Frankfurt auch noch eine sonnige Seite zu sehen, nämlich die der sich anbahnenden Cabriolet-Welle.  So zeigten etwa Opel und Ford Cabriolets im Vorserienstadium für die Modelle Ascona und Escort, De Tomaso präsentierte einen offenen Longchamps,  Bitter einen SC mit Cabrioletverdeck.

    Porsche 911 Turbo 4x4 Cabriolet (1981) - mit dieser Studie wollte Porsche das Publikumsinteresse testen - IAA 1981
    © Archiv Automobil Revue

    Der Knüller aber stand auf dem Porsche-Stand, denn dort gab es einen vierradangetriebenen 911 Turbo als Cabriolet zu bewundern und ob der vielen Interessenten war es wohl schnell klar, dass ein Serien-Cabriolet auf 911-er-Basis nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen würde.

    Ob sich ob der begrenzten Neuheiten da die von einer Autozeitschrift errechneten 40 km lohnten, die ein Messebesucher, der alle Stände sehen wollte, abzulaufen hatte, war wohl dann doch fraglich.

    1983 - Leistungswettkampf

    So richtig optimistisch war die Stimmung auch im Jahr 1983 nicht, als die Tore der IAA in Frankfurt öffneten. Der Leistungswettkampf aber war voll im Gange.

    Porsche 959 (1983) - der Prototyp, der hier noch Gruppe B hiess - an der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt 1983
    © Archiv Automobil Revue

    Porsche zeigte die Studie “Gruppe B 911”, aus dem schliesslich der 959 werden sollte. Mercedes-Benz präsentierte den schnellsten Baby-Benz namens 190E 2.3-16, der bereits im Vorfeld für Rekorde gesorgt hatte. Und Auto stellte den Sport Quattro auf den Stand, ein 200’000 DM teures Vollblut-Coupé als Basis für zukünftige Rallye-Erfolge.

    Bei BMW schliesslich fand man den legendären M1-Motor neuerdings im M635 CSI Coupé, 286 PS stark und 255 km/h schnell, für vergleichsweise bescheidene 90’000 DM.

    VW Golf (1983) - in unterschiedlichen Farben auf dem Messestand der IAA 1983
    © Copyright / Fotograf: Volkswagen / Werk

    Die meisten Zuschauer interessierten sich aber natürlich auch für den neuen Golf II, der die Nachfolge des Wolfsburger Bestellers übernehmen sollte. Allerdings gab es auf dem Stand von VW noch eine besondere Spezialität namens Passat Variant Tetra, einen vierradangetriebenen Kombi, der für 1984 erwartet wurde.

    Fiat Regatta (1983) - die Stufenheckvariante des Ritmo - an der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt 1983
    © Archiv Automobil Revue

    Die Importmarken zeigten in Frankfurt einige Neuheiten, aber vor allem Autos, die bereits anderswo ihre Premiere gefeiert hatten, etwa den Alfa Romeo 33, den Lancia Delta HF, den Fiat Regata  oder den überarbeiteten Aston Martin Lagonda.

    Ferrari brachte weder den erwarteten 288 GTO noch das Mondial Cabriolet nach Deutschland, während Lamborghini zum wiederholten Male den Countach zeigte. Renault hatte immerhin den Fuegto mit Turbomotor vorzuweisen, die Neuheitenausbeute bei den Franzosen war ansonsten vergleichsweise dünn.

    Nissan Silvia (1983) - ein sehr sportliches Modell von Nissan - an der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt 1983
    © Archiv Automobil Revue

    Für mehr Spannung sorgten da die Japaner, die unter anderem den Nissan Silvia und den komplett überarbeitten Toyota Celica Supra ausstellten.

    Toyota Celica Supra (1983) - mit Sechszylinder und Klappscheinwerfern - an der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt 1983
    © Archiv Automobil Revue

    Viel Beachtung fanden in Frankfurt neben der zunehmenden Azahl allradgetriebener und offener Fahrzeuge (u.a. wurden der serienmässige Ford Escort als Cabriolet gezeigt und das Saab 900 Cabriolet vorgestellt) die Karosserieveredler, die längst nicht mehr nur Spoiler und Felgen präsentieren konnten, sondern komplett neu gebaute Autos, wie den Zender Vision I oder den Mittelmotorsportwagen von Speed + Sound mit Chevrolet-V8-Motor. Begeisterung löste der kleine Opel Corsa als Cabriolet von Irmscher oder der Auto Quattro mit versenkbarem Dach von Treser. Wenn die Grossserienhersteller auch immer mehr zu uniformen Automobilen neigten, die Tuner würden’s schon richten.

    Speed + Sport (1983) - noch namenslos stand der Mittelmotorsportwagen mit Gitterrohrrahmen aus Aluminium und Chevrolet 5,4-Liter-Motor da (später hiess er dann Kodiak F1) - IAA 1983
    © Archiv Automobil Revue

    Dass sich die Technik stetig weiterentwickelte und getreu dem IAA-Motto des Jahres “Computer und Elektronik“ zeigte der Peugeot 505, dessen Bordcomputer bereits zehn verschiedene Warnmitteilungen aussprechen konnte.

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    1985 - Sauberkeit und Vierradvormarsch

    Mehr Freude und zukunftsgerichtete Innovationskraft hatte man in Frankfurt schon lange nicht mehr gesehen als bei der 51. IAA im September 1985. Wo man hinschaute, konnte man interessante technische Lösungen oder kreative Formgebungen sehen. Studien wie der Mazda MX-03, der Nissan Mid 4, der MG Mittelmotorsportwagen auf Basis des Metro 6R4 oder der Peugeot Vera Profil zeigten, dass die Autoindustrie nicht stehen geblieben war.

    MG EX-E (1985) - Sportwagen-Studie der Austin-Rover-Gruppe, basierend auf der Plattform des Rallye-Metro 6R4 - Spitze 275 km/h trotz nur 250 PS - IAA 1985
    © Archiv Automobil Revue

    Aber auch seriennahe Studien wie der Lancia Thema Station Wagon oder der Porsche 959 bewiesen, dass man wieder an die Zukunft glaubte.
    Audi zeigte den vollverzinkten Audi 100, BMW die 3-er-Varianten M3, 325 iX und 325i Cabriolet. Bei Ford begeisterten der Ford RS 200 und der Sierra RS Cosworth, bei Opel der Kadett Rallye 4x4.

    Ford Sierra RS Cosworth (1985) - Motortuning durch Cosworth, Getriebe von Borg-Warner - IAA 1985
    © Archiv Automobil Revue

    Mercedes zeigte mit dem 300 TE 4-Matic, wie sich die Sindelfinger einen intelligenten Vierradantrieb vorstellten.

    Allradantrieb gab es auch bei Volkswagen in Form des Golf Syncro, für leistungshungrige Kleinwagenkäufer stellten die Wolfsburger den Polo als Coupé G40 auf den Stand.