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    Auch die Oldtimer sind einen Besuch auf Malta wert

    Erstellt am 2016
    Text:
    Emanuel Zifreund
    Fotos:
    Emanuel Zifreund 
    (67)
     
    67 Fotogalerie

    Den Urlaub in wärmeren Gefilden zu verbringen und sich der Kultur und der Geschichte des Gastlandes zu widmen, war die Idee meiner Frau und somit der Ursprung dieser Geschichte. Das erklärt auch, warum ich nach einem unspektakulären Flug am nächsten Tag in einem Hotelzimmer auf Malta erwachte.

    Malta
    © Copyright / Fotograf: Emanuel Zifreund

    Phönizier, Karthager, Römer, Araber sowie die Johanniter-Ritter haben auf Malta sowie den Inseln Gozo und Comino ihre Spuren hinterlassen. Das Interesse an der strategisch interessanten Lage im Zentrum des Mittelmeer war zu allen Zeiten gross. Und ja, selbstverständlich habe ich mir all das wissbegierig angesehen, auch wenn ich mich mit dem wiederaufgeblühten Weinanbau auf der Insel, ebenfalls eine kulturelle Errungenschaft, etwas mehr beschäftigt habe.

    Allein der Umstand, dass hier die Autos, wie auf anderen Inseln gelegentlich auch, auf der linken Strassenseite fahren, überzeugte mich nicht wirklich. Einem Ausflug an die Nordspitze der Insel mit dem Ziel, das hoch gepriesene Nationale Aquarium Malta's zu besuchen, habe ich es zu verdanken, nach einigen Tagen endlich auch „meinem Thema“ fröhnen zu können.

    Überraschende Entdeckung

    Auf dem Weg zu dem architektonisch gelungen Gebäude, in dem sich alle Fischarten des Mittelmeeres tummeln, entdeckte ich völlig überraschend den unscheinbaren Eingang zu der „Classic Car Collection“, die Fensterfront kaum grösser als ein Einzelhandelsschaufenster, gelegen in einem riesigen Wohnblock mit zahllosen Eigentumswohnungen.

    Der blaue Bugatti vor dem Eingang weckte dann aber doch soviel Interesse, dass mich auch die zahllosen Spielzeugautos in dem kleinen Eingangsbereich nicht davon abhalten konnten, zu ergründen, was das Untergeschoss der Wohnanlage wohl zu bieten hat. Um es vorwegzunehmen: die Überraschung war perfekt, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall und sollte bei keinem Maltaurlaub fehlen.

    Viel Liebe zum Detail

    Aus dem Areal für einige Garagen, die der Projektplaner des Gebäudekomplexes zum Unterstellen seiner Fahrzeugsammlung nutzen wollte, entstand unter der Federführung seiner Frau ein mit viel Liebe zum Detail gestalteten Museum, das den Besucher in eine längst vergangene Zeit entführt.

    Der Empfang in Malta
    © Copyright / Fotograf: Emanuel Zifreund

    Das aus Aluminium gefertigte Albatross Speedboat, hinter dem sich eine Dame auf dem Bootssteg neben ihrem Fiat 500 mit geöffneten Sonnendach am Leben erfreut, begrüsst den Besucher in der untersten Ebene der fast 100 Exemplare umfassenden Sammlung. Unzählige Accessoires aus der jeweils zu den Exponaten passenden Zeit wecken vergessene Erinnerungen an ruhigere Zeiten.

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    Fribourg2020

    Von der Strasse direkt ins Museum

    Die letzten britischen Truppen zogen erst im Jahr 1979 von Malta ab und bis dahin hatten die Engländer genügend Zeit, auch ihre automobilen Spuren hinterlassen. Es ist daher nicht weiter verwunderlich, dass überwiegend rechts gelenkte Fahrzeuge zu sehen sind, was aber durchaus seinen Reiz hat. Einen NSU Prinz mit dem Lenkrad „auf der falschen Seite“ hatte ich bislang nicht gesehen, ebenso wenig wie einen Ford Anglia. Bei dem Triumph TR3 überraschte mich dies indes weniger.

    Ford Anglia (1964) - im Museum “Classic Car Collection” auf Malta
    © Copyright / Fotograf: Emanuel Zifreund

    Es ist beeindruckend wie viele der ausgestellten Fahrzeuge ihren Weg direkt von der Strasse in das „Car Museum“ gefunden haben. Speziell vor dem Hintergrund, dass die Hauptinsel gerade einmal 246 Quadratkilometer umfasst und nur knapp 400'000 Einwohner beherbergt. Vermutlich war Malta, heute das Land in der EU mit den geringsten Unfalltoten, schon früher ein sicheres Pflaster, und das nicht nur für Fussgänger.

    Raritäten zu erwerben

    So manchem Kleinfahrzeug, das heute noch am Strassenverkehr teilnimmt, sieht man an, dass es aus der Mitte des letzten Jahrhunderts stammt. Der Zustand der angekauften Fahrzeuge lässt sich gelegentlich nur mit dem Begriff „Restaurationsobjekt“ beschreiben. Wer sich mit der Restauration automobiler Raritäten beschäftigt, der weiss, wie aufwendig das schnell werden kann.

    Die Einzelanfertigung eines Stirnzahnrades für das Differential eines britischen Oldtimers führte so folgerichtig zu dem Entschluss, auf der Insel in den nächsten Jahren einen Betrieb auf die Beine zu stellen, der sich ausschliesslich mit der Restaurierung von Oldtimern beschäftigen soll. Um eine konstante Auslastung zu gewährleisten ist geplant, auch Fremdaufträge anzunehmen, also nicht nur für das Museum zu arbeiten. Man darf gespannt sein, was sich hier noch alles entwickeln wird. Oldtimer-Auktionen und Rennen, an denen der Sohn des Museumsbesitzers regelmässig teilnimmt, gibt es auf Malta ja schon. Auch das war mir neu.

    Panhard 24 BT (1967) - im Museum “Classic Car Collection” auf Malta
    © Copyright / Fotograf: Emanuel Zifreund

    Der Aufkauf kompletter Sammlungen ist oft finanziell interessanter als Autos einzeln zu erwerben, bringt aber auch den Erwerb von Exemplaren mit sich, die entweder schon im Bestand sind oder nicht ins Konzept passen. Und ebendiese werden dann wieder veräussert. Wer Interesse daran oder an weiteren Informationen zu der Sammlung hat, dem sei die Seite des Museums ans Herz gelegt. Sie suchen ein schönes Borgward Isabella Coupé oder einen rechts gelenkten Fiat 500 F in wirklich gutem Zustand? Beeilen Sie sich, noch sind diese und einige andere Fahrzeuge zu haben.

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    Ausflug in die Vergangenheit

    Ein Mercedes 190 SL, verschiedene Jaguarmodelle, aber auch amerikanische Fahrzeuge oder ausgefallene Alfas stehen einträchtig nebeneinander. Auffällig ist die hohe Anzahl von Kleinfahrzeugen, was sicher auch auf die schmalen Gassen und Strassen der Insel zurückzuführen ist. Moped-, Motorrad- und Rollerfans kommen ebenfalls auf ihre Kosten und die Schaufensterpuppe neben den Zweirädern präsentiert sich selbstverständlich in zeitgemässen Outfit.

    Alfa Romeo Giulietta Sprint Speciale (1960) - im Museum “Classic Car Collection” auf Malta
    © Copyright / Fotograf: Emanuel Zifreund

    Nebenan parkt eine Corvette zwischen einer Dukebox und Postern aus den Sechzigern. Der Flying Standard führt auf der Rücksitzbank einen passenden Picknickkorb mit, ein BMW 700 wartet in entsprechender Umgebung noch auf seine Restaurierung, hinter einem 1953er Austin unterhält sich eine Mutter mit ihrem Nachwuchs, schon der Kinderwagen daneben hat historischen Wert.

    BMW 700 (1961) - im Museum “Classic Car Collection” auf Malta
    © Copyright / Fotograf: Emanuel Zifreund

    Die Begeisterung, die das Museum bei seinen Besuchern weckt, liegt darin begründet, dass der Ausflug in die Vergangenheit für jeden etwas bietet. Selbst wer sich weniger für die automobilen Raritäten interessiert kommt so auf seine Kosten. Schliessen wir den kleinen kulturellen Bildungsexkurs mit der Information, dass die Inselgruppe 1964 in die Unabhängigkeit entlassen wurde, zunächst aber noch Mitglied des Commonwealth blieb und erst 1974 zur Republik wurde.

    Besuch lohnt sich

    Seit 2004 ist Malta Mitglied der EU, im Jahr 2008 wurde der Euro als offizielle Währung eingeführt. Wer hier einen Oldtimer erwirbt hat weder Probleme, mit der Fähre über Sizilien auf das Festland zu kommen, noch mit der Umrechnung in fremde Währungen. Und wer Malta ohne einen automobilen Neuerwerb verlässt, dem bleibt die Erinnerung an einen Museumsbesuch, der meist mit nicht nur einem Milchkaffee in der angeschlossenen gastfreundlichen Gastronomie endet.

    Bugatti Replica (von Teal?) - im Museum “Classic Car Collection” auf Malta
    © Copyright / Fotograf: Emanuel Zifreund

    Bei Preisen ab 450 € ab Flughafen Hamburg mit 5 Übernachtungen (als Beispiel) kann man sich diesen Ausflug durchaus einmal gönnen. Die kulinarischen Spezialitäten der Insel haben wir dabei noch gar nicht erwähnt, aber das wäre eine weitere, spannende Geschichte.

    Alle 67 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    ch******:
    19.04.2016 (19:40)
    Tolle Bilder aus einem mit viel Liebe zeitgenössisch eingerichteten und dekorierten Umfeld, auch wenn einige Jahreszahlen zu den Modellen danebenliegen!
    Super!
    kd******:
    19.04.2016 (18:28)
    Interessant der Wankel-Spider - allerdings erst von 1963.
    Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
    19.04.2016 (19:36)
    Völlig korrekt, 1956 wäre er schon sehr zukunftsweisend gewesen;-)
    Wir haben das Baujahr angepasst, vielen Dank für den Hinweis.
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