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Amphicar 1961-1964 - für Kapitäne zu Land und zu Wasser

Erstellt am 3. März 2010
, Leselänge 3min
Text:
Roger Gloor
Fotos:
Archiv 
1

Zusammenfassung

Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Amphicar. Zwischen 1961 und 1964 wurdne 3'878 Schimmwagen verkauft, also Autos, die sowohl im Wasser wie auch auf dem Land fahren konnten. Nicht zuletzt aus regulatorischen Gründen blieben diese "Hybrid"-Fahrzeuge eine Randerscheinung

Geschätzte Lesedauer: 3min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Anlässlich des Genfer Salons 1964 stiessen AR-Redaktoren auf dem Quai du Mont-Blanc der Rhonestadt an Bord eines Amphicars «in See». Die Wasservögel machten eiligst Platz, und das ebenso perplexe Publikum machte sich Gedanken über diese neue Dimension automobiler Fortbewegung. Hanns Trippel hatte sich mit seinen Amphibien-Konstruktionen sehr verdient gemacht, sodass ihm die deutsche Wehrmacht 1941 die Bugatti-Werkanlagen in Molsheim anvertraute. Nach dem Krieg und drei Jahren Gefangenschaft entwarf Trippel ein winziges Flügeltürencoupé, baute 1951/52 unter eigener Marke diese Kleinwagenkonstruktion, die 1953/54 zum französischen Marathon mutierte, worauf 1957/58 die deutsche Marke Condor folgte. Der im US-Auftrag entwickelte Amphicar wurde ab Ende 1961 von den Deutschen Waggon- und Maschinenfabriken GmbH in Berlin hergestellt, einem Zweig der Quandt-Gruppe. Die selbsttragende Cabriokarosserie ruhte auf einem Längsträger-Rohrrahmen, und der im Heck eingebaute Motor aus dem Triumph Herald trieb wahlweise zwei Wasserschrauben an (Spitze 110/10 km/h). Bis 1964 entstanden angeblich 3878 Amphicar; es gab sie auch später noch ab Lager.

 
3min
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Quelle:
von 24******
12.01.2021 (12:10)
Antworten
Hanns Trippel war eine überaus schillernde Persönlichkeit.
Ein Visionär und Bastler.
Seine "Konstruktionen" waren alle Basteleien. So ist zu lesen, dass Trippel während des 2. WK 1.000 Schwimmwagen produziert hat. Das kann aber niemals stimmen. Vielleicht hat er kosten und Material für 1.000 Wagen verbraucht. Aber mehr nicht.
In der Internierung als Profiteur des NS-Systems (Gefangenschaft ist etwas anderes) hat er Fritz Kiehn von der Zigarettenpapierfabrik Efka kennen gelernt, seine Tochter geheiratet, und von Kiehn die Tuttlinger Chiron-Werke für seine Basteleien zur Verfügung gestellt bekommen, der völlige Mißerfolg hat Ehe und Freundschaft beendet.
Auch der Amphicar war weit von einer Produktionsreife entfernt. Nicht mal Quandt hat es mit viel Geld geschafft das Ding vernünftig auf die Räder zu stellen.
Nur mal so knapp aus der Hand.
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