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AR-Zeitung Nr. 39 / 1952 vom 10.Sep.1952 - Seite 1

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Textauszug von dieser Seite (Leseprobe):

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... Fragen allgemeiner verkehrspolitischer Natur beiseite, die an dieser Stelle schon ausführlich und allseitig erörtert worden sind. «Das Automobil muSs neue Opfer bringen» Ohne die im erwähnten Bericht entwickelten Gedanken und die dort veröffentlichten Zahlen einer kritischen Würdigung zu unterwerfen, möchten wir nachstehende Konklusion daraus wiedergeben: «Das Hauptproblem für die Bahnen wie für den Staat und wahrscheinlich auch das Hauptstück einer Verkehrskoordination ohne gesetzlichen Dirigismus ist das Prinzip der Eigenwirtschaftlichkeit des Strassenverkehrs oder genauer' des Motorfahrzeugverkehrs... Wird dieses Prinzip auf den motorisierten Strassenverkehr angewendet, so muss das Automobil vermehrte Lasten auf sich nehmen. Das ist nach unserer Auffassung der einzuschlagende Weg... Auf Grund von Untersuchungen, die nach verschiedenen Methoden unternommen wurden, hat sich ergeben, dass das Automobil die Strassenkosten, die es verursacht, heute nicht voll deckt. Als motorfahrzeugbedingte Strassenkosten müssen heute und für die Zukunft 150 Mill. Franken angenommen werden. Ueberlässt man der Strassenrechnung die Hälfte der Benzinund Dieselöl-Zolleinnahmen und selbstverständlich die kantonalen Motorfahrzeuggebühren, so verbleibt ein ungedeckter Betrag von 45 Mill. Franken im Jahr. Für diesen Betrag muss sich der Bund zusätzliche Einnahmen verschaffen ...


Quelle:

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