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Bild (1/15): Rennstrecken-Feeling, Luftaufnahme (© Lignières Historique, 2014)
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Marcel Fässler und Abarth 
als Höhepunkte des zweiten Lignières Historique

3. Juli 2014
Text:
Laurent Missbauer
Fotos:
Laurent Missbauer 
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Lignières Historique 
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Rundstrecken-Feeling in der Schweiz, das gibt es! Und echte Rennen auch! Am 1. Juli haben die Organisatoren des Lignières Historique angekündigt, dass mehr als 200 Rennfahrer an der Veranstaltung vom kommenden 14. bis 17. August für spektakulären historischen Motorsport sorgen werden.

Der Rundkurs von Lignières im Jahr 1969
© Copyright / Fotograf: Archiv Lignières Historique

Einige Rennfahrer werden nur Demofahrten machen – das war schon letztes Jahr für das 1. Lignières Historique der Fall – , andere – darunter Audi-Werksfahrer Marcel Fässler, dreifacher Sieger der 24 Stunden von Le Mans (2011, 2012 und 2014) – werden echte Rennen mit Zeitnahme bestreiten! Und das wird das grosse Highlight des zweiten Lignières Historique sein.

Marcel Fässler in Lignieres
© Copyright / Fotograf: Lignières Historique

Die Sensation könnte nicht perfekter sein! Marcel Fässler, Endurance-Weltmeister von 2012, wird am Lignières Historique von Freitag bis Sonntag mit einem historischen Van Diemen Ford 1992 von ACD-Motorsport am Start stehen. Charly Croset, ACD-Motorsport Team-Manager, wird in Lignières für die historischen Formel-Ford-Rennen verantwortlich sein.

Sein Team bestreitet erfolgreich die HistoRacing-Serie in Frankreich, wo mehr als 25 Kent-Formel Ford bei jedem Rennen dabei sind. Dass Marcel Fässler einen Formel Ford in Lignières fahren wird, ist aber nicht nur eine gute Geschichte. Dies hat auch eine historische Bedeutung. Marcel Fässler stieg ja 1992 erstmals in einen Formel Ford-Monoposto – in Lignières. Fotos bestätigen dies.

Marcel Fässler mit einem Formel Ford in Lignières am 21.08.1992
© Copyright / Fotograf: Lignières Historique

Marcel Fässler ist nicht die einzige Motorsport-Grösse, die in der Vergangenheit in Lignières gefahren ist. Die kleine Rennstrecke im Kanton Neuenburg empfang schon F1-Weltmeister Graham Hill, Rallye-Weltmeister Carlos Sainz – er fuhr 1989, also vor exakt 25 Jahren, den Repsol Brun-Porsche 962 zusammen mit Walter Brun und Jesus Pareja in Lignières – Clay Regazzoni, Neel Jani, Sébastien Buemi und natürlich Jo Siffert.

Tony Staub, Lignières Historique OK-Chef, zeigte an der Pressekonferenz eine Reportage, die 1964 das Schweizer Fernsehen in Lignières an der Vorstellung des neuen F1-Brabham BT11-BRM von Siffert drehte.

Jo Siffert fuhr mehrmals in Lignières
© Copyright / Fotograf: Firestone-Archiv - Laurent Missbauer

Das diesjährige Lignières Historique wird auch den 50. Geburtstag des Ausbaus der Rennstrecke feiern. Nach diesem Ausbau im Jahr 1964 entwickelte sich Lignières zum Mekka des Schweizer Motorsports. Zehntausende von Zuschauern erlebten an den Wochenenden Rennsport «live», für einmal auf einer Schweizer Rundstrecke.

Dieses Feeling lässt Lignières Historique wieder aufleben – und erzählt die eine oder andere Geschichte dazu. Eine davon heisst Abarth. Carlo Abarth kam höchst persönlich nach Lignières, um seine Abarth-Prototypen in der Schweiz vorzustellen.

Carlo Abarth in Lignières
© Copyright / Fotograf: Archiv Lignières Historique

Am Automobilsalon Genf 1964 feierte der Ur-Abarth 695 seine Weltpremiere und heute, 50 Jahre später, wird seine Neuinterpretation, der 695 Biposto, vom kommenden 14. bis 17. August seine Schweizer-Premiere in Lignières haben. Zumindest die fahrende Schweizer-Premiere, da dieser schnellste und leistungsstärkste Abarth 500 - 190 PS, 997 kg und 0-100 km/h in 5,9 Sekunden - schon am Automobilsalon Genf 2014 als Weltpremiere vorgestellt wurde.

Der Ur-Abarth 695 feierte seine Weltpremiere am Automobilsalon Genf 1964
© Copyright / Fotograf: Werk/Abarth

«Der 695 Biposto ist derzeit das erste strassenzugelassene Fahrzeug in seinem Segment, das ein gerade verzahntes Getriebe sowie ein selbst-sperrendes Differential aus dem Rennsport verbaut hat. Wir werden aber nach Lignières nicht nur den Abarth 695 Biposto bringen, sondern auch fünf seltene Abarth aus der Sammlung von Engelbert Möll», erklärte Zwischengas Alex Orsi, Abarth Schweiz Brand Manager. Der Solothurner Engelbert Möll ist einer der grössten Abarth-Sammler der Welt. Seine Kollektion verzeichnet über 30 Abarth-Raritäten.

Mehrere Abarth-Raritäten sollen in Lignières gezeigt werden
© Copyright / Fotograf: Abarth Suisse

Dass Abarth, nach Goodwood und Le Mans Classic, diese Ehre an dem Lignières Historique machen wird, hat Tony Staub besonders gefreut. Das Lignières Historique verkauft sich ja ab dieses Jahr als «International Historic Racing Festival» und möchte gern ein kleines Goodwood Festival of Speed oder ein kleines Le Mans Classic werden.

Rennstrecken-Feeling, Luftaufnahme
© Copyright / Fotograf: Lignières Historique

«Nachdem wir das erste Lignières Historique vom 5. bis 7. Juli 2013 organisierten, wählten wir dieses Jahr das Datum vom 14. bis 17. August, um eine Terminüberschneidung mit dem jede zwei Jahren durchgeführten Le Mans Classic zu vermeiden.

Das Lignières Historique soll auch internationale Teilnehmer ziehen. Und viele Schweizer fahren sowieso jedes Jahr zur Le Mans Classic.
Unsere Veranstaltung wird so 2015 wieder Anfang Juli stattfinden. Mitte August ist auch ein fixes Datum vom beliebten historischen Altbüron-Bergrennen, das ebenfalls jede zwei Jahre stattfindet.

Nach 2013, wird die Bergprüfung Altbüron im Jahr 2015 wieder Mitte August organisiert. Mit unserem International Historic Racing Festival in Lignières möchten wir jedes Jahr eine von diesen zwei Lücken füllen», so Lignières-OK-Chef Tony Staub Zwischengas.com gegenüber.

Lignières Historique 2013 - Luftaufnahme
© Copyright / Fotograf: Lignières Historique

Und noch etwas: Lignières Historique lädt in diesem Jahr zum ersten Swiss Classic Jumble ein. Nach englischem Vorbild findet vor der Toren des Circuits ein Auto-, Moto- und Teilemarkt für alle statt. Privatpersonen können sich genauso einschreiben wie Händler, Clubs und Garagisten.

Fahrzeuge an der Lignières Historique-Pressekonferenz vom 1. Juli 2014
© Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer

Zum Ersten, zum Zweiten, und… zum Dritten! Am Samstagabend wird auf der Rennstrecke eine Auktion stattfinden. Das Ziel: ein Schnäppchen, aber auf hohem Niveau! Einige der Auktionsfahrzeuge sind bereits bekannt, einige davon werden vorher sogar auf der Strecke in Rennbetrieb zu sehen sein. Ein interessantes Detail: Die Auktion «à la Lignières» ist so unkompliziert, dass sie auch für Privatpersonen interessant ist. Wer also immer einen Old- oder Youngtimer, eine historische Maschine oder wertvolle Teile in der Garage hortet: Die Auktion hat noch Platz für Einlieferungen.

Rolf Uhlmann, der Verantwortliche für diese Auktion – RT Auctions Switzerland www.rt-auctions.com –, zeigte Dienstag an der Lignières Historique-Presse-Konferenz verschiedene Autos, die am 16. August versteigert werden, darunter ein wunderschöner Aston Martin DB4.

Ein Aston Martin mit passendem James Bond's Kennzeichen und ein Alvis DKC 731
© Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer

Für diese Presse-Konferenz brachte nach Lignières Citroën-Spezialist José Dula einen sehr originalen Citroën DS 19 von 1964. Diese in einem ausserordentlich sehr guten Zustand Göttin aus Südfrankreich wird auch an dieser Lignières Historique-Auktion vom 16. August versteigert. Wer immer ein Auto, einen Youngtimer oder Oldtimer hat, dem er verkaufen möchte: An der Lignières Racing Versteigerung von RT Auctions – RT soll für Rolf (Uhlmann) und Tony (Staub) stehen –  ist es möglich.

Dasselbe gilt für Sammlungen und Automobilia, für Bücher, seltene Ersatzteile und Zubehör. Die eingelieferten Fahrzeuge und Auktions-Gegenstände werden während dem Lignières Historique auf dem Renngelände ausgestellt.

José Dula mit seinem Citroën DS 19 von 1964
© Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer

Es gibt Filme, die muss man einfach gesehen haben – ob Rennfahrer oder nicht. Einer davon heisst «Rush». Die Geschichte von Niki Lauda und James Hunt blickt tief in die Seele von zwei Menschen, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Lignières Historique zeigt den Film «Rush» am Samstagabend im einmaligen Ambiente der einzigen Schweizer Rundstrecke!

Standbild aus dem Film RUSH
© Copyright / Fotograf: Universal Pictures

Der Grand Prix Bern feiert in diesem Jahr doppelt: 1934 fand das erste Rundstreckenrennen in Bern statt. 1954, genau 20 Jahre später, fuhren die Boliden zum letzten Mal in Grand Prix Formation durch den Bremgartenwald. Eine Jubiläumsfahrt von rund 50 Oldtimern führt am Samstag, 16. August, von Bern über Aarberg und Le Landeron nach Lignières, wo die Fahrzeuge am Sonntag zwei Demo-Läufe bestreiten werden.

Zu einem Racing Festival gehört auch ein Concours d’Elégance. Rund um das Hotel Beau-Rivage in Neuenburg treffen am Donnerstag, 14. August, von 11 bis 18 Uhr rund 50 Fahrzeuge ein, die vom Publikum bestaunt und von einer Fach-Jury beurteilt werden. Speziell: In Anlehnung an das Lignières Historique ist auch eine Kategorie «historische Rennfahrzeuge» ausgeschrieben. Einige besondere Rennfahrzeuge werden am Freitag in Biel (Zentralplatz) und in Neuenburg (Hotel Beau-Rivage) ausgestellt. Ein Teil der Rennfahrzeuge, Maschinen und Seitenwagen absolviert die technische Abnahme ebenfalls im Zentrum der beiden Städte.

Wer sein Eintritts-Ticket für das historische Racing Festival schon heute kauft, profitiert dreifach: Parkplatz gratis, Programmheft gratis und ein Getränkegutschein. Zudem können ab sofort Plätze im «Racing Camping» reserviert werden. Der Platz für Zelte und Wohnmobile befindet sich nur drei Gehminuten vom Circuit entfernt. Und noch eine gute Nachricht: TCS Mitglieder erhalten vor Ort einen Konsumations-Gutschein im Wert von 5.- Franken.

Weitere Informationen (inkl. Anmeldungen und Bestellungen) sind auf der Website der Veranstaltung zu finden.

Unser Bericht vom ersten Liginières Historique vermittelt die Stimmung und zeigt fast alle Autos, die 2013 starteten.

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