Abarth am Lignières-Historique 2014:
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Abarth am Lignières-Historique 2014:

Zwischengas Blog


Die Bedeutung der Rückleuchte für das Fahrzeug-Design (Quiz)?

Bruno von Rotz - 31.01.2012

Quiz 4 - Rückleuchten-Design

Waren bei frühen Automobilen noch gar keine Rückleuchten vorhanden, gehörten sie schon bald zur Standard-Ausrüstung. Es dauerte aber noch eine Weile, bis die Fahrzeuggestalter die Heckleuchten als Design-Attribut erkannten und schätzen lernten.

In den Fünfzigerjahren und später aber gewannen die Heckleuchten immer mehr an Bedeutung und bis heute hat sich das nicht geändert, das eigentliche Leuchten ist dabei schon fast zur Nebensächlichkeit geworden. Manches Fahrzeugheck wird erst durch die Leuchteinheiten geprägt und unterscheidbar gemacht.

Nun sind aber unsere Leser dran! Im neuen Quiz geht es darum, Fahrzeugheckpartien und Heckleuchten zu erkennen und dem richtigen Fahrzeugtyp (und Jahrgang) zuzuordnen.

Es gibt wiederum nichts zu gewinnen, ausser Ehre, Ruhm oder die Gewissheit, wirklich ein Experte zu sein. Primär soll es aber Spass machen und Gelegenheit geben, Entwicklungen des Heckleuchten-Designs nochmals gezielt zu betrachten und sich an Fahrzeuge von anno dazumal zu erinnern. Wir haben es uns nicht leicht gemacht und von rund vorselektierten dreissig Heckleuchten zehn ausgewählt, die zu erkennen sind.

Einfach mal probieren! Hier geht’s zum Quiz ...

Tags: Quiz, Design, Making Of



Der Vater der Lifestyle-Kombis

Bruno von Rotz - 30.01.2012

Mercedes-Benz T-Modell von 1979

Kombis oder Stationswagen waren bis in die Siebzigerjahre Nutzfahrzeuge für den Handwerker und zur Not einmal Familientransporter. Meist war die Ausstattung karg und optisch machten die meisten dieser Transport-Limousinen wenig her. Vor dem Luxushotel konnte man damit nicht vorfahren und auf dem Golfplatz genausowenig, obschon ein grosser und nach oben offener Kofferraum gerade für die sperrigen Golf-Utensilien praktisch gewesen wäre.

Mercedes-Benz erkannte auf Basis von Marktforschungsergebnissen diese Nische und entwickelte mit der Baureihe W 123 auch einen Kombi, intern S 123 genannt. 1977 wurde der luxuriöse Stationswagen als 230 T, 250 T und 280 TE lanciert und ab 1978 verkauft. Dem Erfolg im Markt zuträglich waren sicher auch Auftritte in Fernsehserien wie “Hart aber herzlich” und diversen Kinofilmen.

Mercedes-Benz behauptete in einer Anzeige Ende der Siebzigerjahre, den Markt für derartige Allzweckfahrzeuge glattweg verdoppelt zu haben. Und seither erleben Lifestyle-Kombis einen Siegeszug und bei mancher Baureihe ist der Kombi die beliebteste und am meisten verkaufte Fahrzeuggattung. Was wäre geworden, wenn Mercedes-Benz in den Siebzigerjahren nicht den Mut gehabt hätte, den 123-er entsprechend zu lancieren?

Dass der S 123 inzwischen auch ein beliebter Oldtimer-Klassiker geworden ist, versteht sich von selbst.

Tags: Pioniere, beliebte Klassiker, Praktikabilität



Das Cabrio ist tot, wie lange lebt der Targa?

Bruno von Rotz - 29.01.2012

Jensen-Healey von 1974

Die Tage des Cabrios schienen in den Siebzigerjahren gezählt zu sein. So dachten zumindest die Autokäufer und damit auch die Fahrzeughersteller. Die Stückzahlen gingen immer weiter zurück und Neuerscheinungen in Form echter Cabriolets konnten an einer Hand abgezählt werden - eine Ausnahme war das  (oben abgebildete) Jensen-Healey Cabriolet oder der 1971 vorgestellte Mercedes-Benz SL der Baureihe R107. 

Targa-Cabrio-Konstruktionen der Siebzigerjahre - Porsche 911 Targe, Fiat X1/9 und Opel Kadett Aero

Neue offene Fahrzeuge waren meist Targa-Konstruktionen mit festem Überrollbügel, wie sie Porsche beim 911 und auch beim 914 anwandte. Auch der Fiat X 1/9 und der Opel Kadett Aero bedienten sich dieser Bauweise. Hersteller wie BMW, Porsche oder Opel hatten schon länger kein Vollcabrio mehr im Programm, die Käufer mussten sich zwischen betagten Konstruktionen à la VW Käfer, Triumph Spitfire, Alfa oder Fiat Spider und einigen anderen wenigen Modellen entscheiden, wenn sie sich denn den Wind voll um die Ohren wehen lassen wollten.

Den Voll-Cabrios ging der Ruf mangelnder Sicherheit voraus und es ging das Gerücht um, die Amerikaner würden das Cabrio deshalb demnächst verbieten. Beides war falsch, wie Dr. Ulrich Seiffert von Volkswagen in einem Bericht der ADAC Motorwelt im Jahre 1977 ausführte. Tatsächlich waren die Crash-Bedingungen für Cabrios gleich wie die der der Limousinen, Überrolltests waren nicht verlangt und das einzige, was allenfalls dem Cabrio gefährlich werden konnte, war ein europäischer Gesetzesvorschlag, der den oberen Anlenkpunkt des Gurts auf einer bestimmten Höhe vorzuschreiben drohte. Tatsächlich hätte dieses Gesetz nur mit einer Bügel- oder Säulenkonstruktion erfüllt werden können, offensichtlich trat es aber nie in Kraft. Der VW Golf kam trotzdem mit Bügel, auch um den gestiegenden Sicherheitsansprüchen der Käufer zu entsprechen.

Es sollte bis Ende der Achtzigerjahre dauern, bis ein neuer Cabrio-Boom mit bügellosen, vollständig geöffneten Fahrzeugen wie dem Mazda MX5 oder dem BMW 3-er-Cabrio (E30) initiiert wurde und darauffolgend eine richtige Cabrio-Schwemme ausgelöst wurde. Und es dauerte noch viel länger, bis Volkswagen dem Erfolgsmodell VW Golf-Cabrio den aufgepflanzten Bügel wieder abnahm ...

Tags: Cabriolets, Gesetze, Sicherheit, Entwicklungen



Autos an der Wand

Daniel Reinhard - 28.01.2012

Kompletter Austin Healey Sprite an der Decke eines Restaurants

Welche Alternativen gibt es eigentlich, unsere Autos zu hegen und pflegen, wenn einmal der Moment gekommen ist, an dem wir damit nicht mehr am Verkehr teilnehmen dürfen?

Mehrere Gründe könnten dazu führen. Ob der zukünftige Sprit unseren Motoren nicht mehr mundet, ob wir regulatorisch von der Strasse verbannt werden, oder ob Elektro-Autos uns komplett verdrängen, wer weiss was da noch so alles kommen mag!

Jaguar D-Type als Kunstobjekt an der Wand

Man könnte zum Beispiel eine kunstvoll gefertigte Skulptur, oder gar das ganze Auto an die Decke oder Wand hängen. Wird das Auto dazu noch halbiert, kann es sogar in zwei Zimmern genossen werden.

Citroën 2 CV an der Wand eines Restaurants

Die drei Bildbeispiele zeigen die verschiedenen Möglichkeiten wie den Jaguar D-Type als Skulptur (Louwman-Museum, Den Haag), den Austin Healey Sprite an der Decke (Restaurant Pop, Heidelberg) und den Citroën 2CV (Deux-Chevaux) an der Wand (Restaurant Benno, Wien)

Austin Healey Sprite an der Decke eines Restaurants

Tags: Bilder (fast) ohne Worte



Der fliegende Lamborghini Countach

Daniel Reinhard - 27.01.2012

Lamborghini Countach von 1988 in der Luft

Nicht nur die Red-Bull-Stiere haben Flügel. Valentino Balboni liess seinen Stier schon 1988 fliegen, lange vor Red Bull. Aber jetzt mal alles der Reihe nach.

Valentino Balboni heisst der Mann mit Lotto-Sechser inklusive Zusatzzahl, ohne dabei auch nur eine müde Mark gewonnen zu haben. 40 Jahre lang genoss er einen Beruf, von dem rund 99,68% der Männer nur träumen können. Er war der Testfahrer von Lamborghini. Eines Tages in den späten 60er Jahren wurde er nach der Schule vom Dorfpfarrer im Cinquecento nach Sant`Agata mitgeschleppt. Der Geistliche wollte Balboni vom Flipperkasten fernhalten und zeigte ihm unbewusst die Geburtsstätte des Lamborghini Miura. Anstelle mit dem Pfarrer Kaffee zu trinken, klebte Valentino am Zaun der Lamborghini Fabrik. Bald gewährte man dem jungen Balboni Einlass und der junge Mann half sogleich beim Abladen der Miura-Karossen mit. Und schon eine Woche später ging er täglich im Werk ein und aus.
Der 21.4.1968 war sein erster offizieller Arbeitstag, aber natürlich nicht gleich als Testfahrer. Er wurde als Lehrling eingestellt und so machte er auch die Jobs eines Lehrlings. Aber die Freundschaft zum damaligen

Testfahrer Bob Wallace brachte ihn dem Lottogewinn immer näher. Mit dem Miura SV im Herbst 1973 war es dann soweit, Balboni übernahm Bobs Job als Testfahrer.

Dass er richtig gut autofahren kann, konnte ich selbst miterleben. So kam es zur Geschichte mit dem fliegenden Countach. Bei Standbildern auf einer Brücke kam mir die Idee, das Auto einmal richtig in der Luft zu fotografieren. Er sagte sofort zu und zeigte dem Stier das rote Tuch. Doch das Auto hob sich nur etwas zäh aus der Federung, die Räder jedoch krallten sich noch immer am Boden fest. Erst beim dritten Versuch hat es dann geklappt. Der Countach verlor für einen kurzen Moment die Bodenhaftung, kurz darauf - bei der Landung - aber auch die untere Frontverschalung. Egal, das Bild war im Kasten.

Mittlerweile gibt es sogar ein Sondermodell vom Gallardo LP 550-2 „Valentino Balboni“. Lamborghini widmete das Modell seinem heute pensionierten, aber nicht vergessenen Testfahrer - für 40 Jahre treue Dienste. 

Mehr über den Lamborghini Countach und vor allem viele noch nie gezeigte Bilder des spektakulären Sportwagens finden sich in einem lesenswerten Artikel auf Zwischengas .

Tags: Sportwagen einst und jetzt, Momente, Lamborghini



Da haut es einen doch glatt vom Hocker!

Daniel Reinhard - 26.01.2012

da haut es sogar den Bauern vom Hocker ...

Autos vergangener Jahre und Tage widerspiegeln die Wirtschaftsleistung bezüglich Design und Formgestaltung. Erst war das Aussehen rein konstruktiv bedingt, doch später wurde die Optik immer mehr zum Modetrend, was bis heute, trotz des Windkanals, so geblieben ist.

Für die meisten unter uns werden beim Anblick historischer Autos Kindheitsträume wach. Es kommt oft soweit, dass man beim Anblick eines Bugatti 35B, eines MG K3 oder eines Maserati 8C 3000 schlichtweg vom Hocker gerissen wird!

Abartig schön sind sie nicht nur in ihrer Form, auch der Sound des 6- oder 8-Zylinders, oftmals aufgeladen mit Hilfe eines singenden Kompressors, lässt niemanden ruhig sitzen. Sogar einen in seine Arbeit vertieften Bauer auf dem Urner Boden riss es da beim Klausenrennen 2006 förmlich vom Hocker, oder besser vom Boden ...

Tags: Bilder (fast) ohne Worte



La Appia - als Lancia noch Lancia war ...

Bruno von Rotz - 25.01.2012

Lancia Appia Serie 2 Cabriolet von 1957

Als mir diese Bilder aus einem Verkaufsprospekt des Jahres 1957 in die Finger gerieten, musste ich wehmütig über die glorreiche Vergangenheit von Lancia nachdenken. Lancia, eine Marke mit Tradition und immer wieder bahnbrechenden Fahrzeugen, aber auch mit eleganten und aufsehenerregenden Designs. Und eine Marke, die immer wieder hübsche Coupés und Cabriolets hervorbrachte, wie zum Beispiel das Lancia Appia Cabriolet, das hier als Serie-2-Version gezeigt wird.

Lancia Appia Serie 2 Cabriolet von 1957

Es trug eine Karosserie von Vignale und war mit demselben Vierzylindermotor mit 1’090 cm3 ausgerüstet wie die Limousine. 53 PS lieferte das kleine Aggregat bei 5’200 U/Min im Cabriolet, nachdem es über einen Starterknopf gestartet worden war. Vier Gänge, wovon drei synchronisiert, übernahmen die Kraftübertragung. Formlich und technisch klassisch ausgebildet, sprach das hübsche Cabriolet nicht zuletzt auch die Damenwelt an. Zumindest wird dies in den gezeigten Werksaufnahmen suggeriert. Zwei Originalprospekte in Englisch und in Französisch warten im Zwischengas-Archiv auf interessierte Leser! Das rote Auto (oben) zierte übrigens die Frontseite des englischen, das blaue Auto prangte auf dem französischen Prospekt ...

Lancia Appia Serie 2 Cabriolet von 1957

Tags: Vergessene Fahrzeuge, Raritäten, Bilder (fast) ohne Worte



Es gibt auch schnelle Wohnwagen-Gespanne!

Bruno von Rotz - 24.01.2012

Brabham F2 zieht Wohnwagen um die Nordschleife des Nürburgrings im Jahr 1970

Da waren kein Photoshop oder andere Fototricks beteiligt. Tatsächlich zog 1970 Rolf Stommelen mit dem Brabham Formel-2-Rennwagen einen Wohnwagen um die Nürburgring-Nordschleife - mit Geschwindigkeiten über 200 km/h. Der Wohnwagen-Hersteller wollte damit die Güte seiner Produkte aufzeigen und natürlich auch etwas aufbringen, über das die Fachpresse, wie die ADAC Motorwelt, berichten konnte.

Überhaupt wurde schon vor 40 Jahren viel für die Gespann-Sicherheit unternommen, wie das zweite Bild vom Schleudertest einer ganzen Horde von schnellen Zugfahrzeug-Anhänger-Kombinationen beweist.

Wohnwagen-Gespanne bei der Schleuderprüfung im Jahr 1970

Tags: Bilder (fast) ohne Worte



Über die Relativität des Oldtimer-Begriffes

Bruno von Rotz - 23.01.2012

BMW 507 und sehr früher Oldtimer treffen sich im Jahre 1958

Das Bild, gefunden auf dem Titelblatt eines Heftes “ADAC Motorwelt” aus dem Jahre 1958, regt zu Gedanken über die Relativität des “Oldtimerbegriffes” an.

Die blonde Dame im brandneuen und topmodernen BMW 507 blickt hinüber zur Besatzung eines rund 50 Jahre älteren Wagens aus der ersten Periode des Automobilbaues, wahrlich ein Oldtimer.

Gute 50 Jahre später ist für uns natürlich auch der 507ner zum edlen Oldtimer-Klassiker gereift, Fahrzeuge aus der Zeit vor 1900 sehen wir kaum mehr und wenn, dann auf einer Demonstrationsfahrt bei einem Anlass oder im Museum.

Bereits gestehen wir die Autos, die 1982 gebaut wurden, den Oldtimer-Status zu, also Fahrzeugen wie dem frühen VW Golf oder dem Mercedes 190E, welche vielleicht eben gerade aus dem Alltagsverkehr verschwunden sind. Und der eine oder andere mag sich fragen, ob ein Tesla, ein Fisker oder ein Dacia Logan wohl zum Oldtimer gereift sein wird, wenn wir dann das Jahr 2042 schreiben werden.

Man kann sich dies schwer vorstellen aus heutiger Perspektive, aber genauso irreal erschien das vermutlich auch unseren Vorfahren, sofern sie überhaupt über derartige Fragen nachdachten. Für die Dame auf dem Bild jedenfalls dürfte wohl der potentielle Zukunftsstatus Oldtimer für den BMW 507 das geringste ihrer Probleme gewesen sein ...

Tags: Bilder (fast) ohne Worte, Oldtimerstatus



Porsche kaput

Bruno von Rotz - 22.01.2012

Porsche 911 an der Targa Florio

Emotionen und die Bevorzugung der “Heimteams” gibt oder gab es nicht nur im Fussball, auch der Automobil-Rennsport war/ist nicht ganz davor gefeit.

Das gezeigte Bild stammt von der Targa Florio und ein sizilianischer Fan wünschte sich wohl den damals dominierenden Porsche ein schnelles Ende, damit seine eigenen Idole (Ferrari?) siegreich sein konnten?

Tags: Historische Rennen, Bilder (fast) ohne Worte


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