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Bild (1/39): Impressionen von der Veranstaltung "Indianapolis in Oerlikon 2012" - das Feld der Indycars (© Daniel Reinhard, 2012)
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Bildergalerie - Indycars an der Veranstaltung “Indianapolis in Oerlikon” 2012
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Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Ford (USA) V8 DeLuxe Modell 48 (1935)
Roadster, 90 PS, 3624 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Lotus Elise (2000-2001)
Cabriolet, 120 PS, 1796 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Lotus Elan (1989-1993)
Cabriolet, 158 PS, 1588 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Lotus Elite (1957-1963)
Coupé, 83 PS, 1216 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Lotus Elite (503) (1974-1980)
Coupé, 160 PS, 1973 cm3
 
 
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    Heisse Rennwagen auf Betonoval - Indianapolis Rennbahn Oerlikon 2012

    25. Juli 2012
    Text:
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (57)
    Balz Schreier 
    (18)
    Bruno von Rotz 
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    Wenn grossvolumige Motoren in Oerlikon aufheulen und intensives auf- und abschwellendes Summen und Dröhnen ertönt, dann ist auf der offenen Rennbahn bei Zürich “Indianapolis in Oerlikon” angesagt. Normalerweise finden an dieser Stätte Rennfahrrad-Veranstaltungen statt, aber einmal im Jahr werden zwischen Velorennen ausgewählte Rennwagen für Demonstrationsfahrten eingeladen, die auf grösstes Publikumsinteresse stossen.

    Geschätzte 6’000 Zuschauer verfolgten 2012 verschiedene Fahrzeugklassen, angefangen bei Motorrädern und Gespannen, über Monoposto-Formelrennwagen bis zu zweisitzigen Sportwagen. Als Leckerbissen waren Indianapolis-Fahrzeuge angekündigt worden.

    Oerlikon und Indianapolis im Vergleich

    Der Vergleich zwischen der Rennbahn Oerlikon mit dem legendären Oval von Indianapolis ist interessant: Während in Oerlikon zwei 180-Grad-Steillwandkurven mit 44.5 Grad Neigung und eine Streckenlänge von 333,3 Metern vor allem auf die Rennfahrerräder mit einer Geschwindigkeit von um 60 km/h ausgerichtet ist, erlaubt das rund 4’000 Meter lange Oval des Indianapolis Speedways mit vier um etwas über neun Grad geneigten Steilkurven, von denen jede rund 122 Meter lang ist, Geschwindigkeiten von weit über 350 km/h.

    Während in Oerlikon einige Tausend Zuschauer der Rennaktion zuschauen können, kann die Rennstrecke von Indianapolis rund 300’000 Zuschauer beherbergen, wahrhaft gigantische Dimensionen. In Indianapolis bestand die Oberfläche bis 1935 aus Ziegelsteinen, welche nach und nach mit Asphalt überdeckt wurden. Die offene - und damit dem Wetter ausgesetzte - Rennbahn von Oerlikon, die im Jahr 2012 das hundertjährige Bestehen feiert, besteht aus Beton: Die 1912 erbaute Spannbeton-Konstruktion war die erste dieser Art weltweit!

    Rennwagen zum Anfassen

    Die kleinen Dimensionen in der offenen Rennbahn von Oerlikon schafft grosse Intimität. Fast im Meter-Abstand zu den Zuschauern an der oberen Streckenbegrenzung rasen die Rennwagen vorbei, Geräusch- und Duftemissionen der historischen Fahrzeuge können unmittelbar genossen werden. Im Innern des Ovals stehen die Fahrzeuge während der Pausen zur Erkundung bereit, die Fahrer/Besitzer geben freizügig Auskunft. Nirgends sonst kann historischer Rennsport so unmittelbar und derart unterhaltend genossen werden. 

    Indycars auf der Rennbahn

    Als Besonderheit für die zehnte Austragung von “Indianapolis” haben die Organisatoren rund um Georg Kaufmann ein Fahrzeugfeld mit Indy-Fahrzeugen aufgetrieben. Zwar dürfte nur eine Minderheit der Wagen wirklich je im berühmten Oval gefahren sein, die amerikanischen Rennwagen brachten aber auf jeden Fall viel “american spirit” nach Oerlikon. Das Publikum jedenfalls zeigte sich von den ungewohnten Rennfahrzeugen wie Buick Indianapolis Indy Race von 1930, Nash 480 Aeropower von 1930, Stutz DV 32 Racer von 1930 Buick “Bulldog” von 1933, Ford Ermer Special V8 von 1935 und Miller Sprintcar von 1937 begeistert.

    Der Ford Ermer Special V8 von 1935

    Sprintcar-Rennen waren und sind in den USA sehr beliebt. Während am Anfang üblicherweise auf Pferderennbahnen gestartet wurde, kamen später auch Schotter- und Asphaltrennen dazu. In Eigenregie bauten rennbegeisterte Amerikaner Specials, die sich besonders für diese Wettkämpfe eigneten.

    Ein Beispiel dafür ist der Ford Ermer Special V8 von 1935, der bis 1955 aktiv war in verschiedenen Serien und manchen Sieg einfuhr. Aufgebaut auf einem 26-er Essex-Chassis und ausgerüstet mit einer Ford Truck Vorderachse und einer Halibrand-Quick-Change-Hinterachse, die das Auswechseln der Übersetzung in Minuten erlaubte, zählt der Ford-Special auf die Kraft des Flathead V8. Dank Fenton-Alu-Zylinderkopf und einer Verdichtung von 8,7:1 entwickelt der Veteran rund 150 PS aus 4’080 cm3. Zusammen mit den 745 kg Gewicht des kompakten Rennwagens sorgt der starke Motor für tüchtige Fahrleistungen. Gebremst wird mit einem Handhebel (keine Fussbremse), der via Hydraulik auf alle vier Räder wirkt. Der konkurrenzfähige Rennwagen blieb bis vor kurzem im Ermer-Familienbesitz und wurde vom Sohn des Erbauers vor rund 12 Jahren restauriert und danach im historischen Rennsport eingesetzt.

    Maserati, Bugatti, Alfa Romeo, Jaguar, ....

    Das Fahrzeugfeld bot Gelegenheit, manch’ legendären Rennwagen wiederzusehen. Grand-Prix-Seriensieger wie der Bugatti T35B oder Maserati 8CM und 250F spulten genauso ihre Runden ab, wie Morgan Threewheeler, ein Alfa Romeo 6C, ein Amilcar oder ein Lotus 23. Ob ein- oder zweisitzig unterwegs, es wurde tüchtig Gas gegeben, sehr zur Freude des Publikums. Das Fahren auf dem engen Oval birgt einige Tücken! In den Kurven wird das Fahrzeug auf den Boden gepresst und folgt beinahe stur seiner Bahn, am  Kurvenausgang aber flacht die Strecke ab und die üblichen Fliehkräfte beginnen zu wirken. Es heisst also aufpassen und nicht zu schnell aus der Kurve zu kommen.

    Das lange Warten auf die Bratwurst

    Wer sich zwischen den Demonstrationsläufen eine Zwischenverpflegung gönnen wollte, wurde urplötzlich auf Langsamkeit gepolt. Die Warteschlagen reichten fast bis zur Hälfte des “Infields” und mancher wartete wohl 30 Minuten, bis er zu seiner Bratwurst kam. Verpassen musste er deswegen nichts, denn unterdessen kreisten die Rennfahrer weiterhin um ihn herum, die ganze Gegend mit herrlichen historischen Renntönen beschallend.

    Gemeldete Fahrzeuge (nur Rennwagen)

    Nr Fahrzeug (Marke/Typ) Jahr Kategorie Kommentare
    21 Morgan Three Wheeler 1930 Gespann 1'300 cm3, 100 PS, Teilnahme an vielen Berg-und Rundstreckenennen im In- und Ausland.
    22 Morgan Three Wheeler Aero Super Sports 1929 Gespann 1'100 cm3, 50 PS, Teilnahme an vielen Veranstaltungen
    30 Buick Indianapolis Indi Racer 1930 Racing-Indy 3'800 cm3, 140 PS, div. Einsätze in USA + Südamerika. 3 x Klausenrennen Memorial, 2 x GP Bern. Unzählige Bergrennen Europa.
    31 Nash 480 Aeropower 1930 Racing-Indy 4'600 cm3, 120PS, Fahrzeug wurde 1930 nach Argentinien exportiert. 2005 vom jetzigen Fahrer erworben.
    32 Stutz DV32 Racer 1930 Racing-Indy 5'277 cm3, Twin Cam, 155 PS, gebaut in Indianapolis für argentinischen Boxer Luis Angel Firpo.
    33 Buick "Bulldog" 1933 Racing-Indy 4'300 cm3, 125 PS, Import aus USA
    34 Ford Ermer Special V8 "Big Car" 1935 Racing-Indy 4'080 cm3, 150 PS, Spezialist für Amerikanische Fahrzeuge.Seit 2004 mit verschiedenen US-Rennfahrzeugen an Bergrennen und Rundstrecken unterwegs. Authentisch restauriertes Fahrzeug.
    35 Miller Sprintcar 1937 Racing-Indy 3'300 cm3, 90 PS, Fahrzeug wurde 1937 für einen Privatmann gebaut und als Sprintcar eingesetzt.
    40 Amilcar CG Kompressor 1927 Racing-Monoposto 1'110 cm3, über 100 PS, diverse Renneinsätze mit historischen Fahrzeugen im In- und Ausland.
    41 MG K1 Monoposto 1931 Racing-Monoposto 1'275 cm3, ca. 120 PS, Monoposto
    42 Alvis Grenfell 1932 Racing-Monoposto 2'511 cm3, 140 PS, Teilnahme an zahlreichen Rennen in UK sowie vielen anderen Events im In- und Ausland, 2. Oldtimer GP Nürburgring 2007.
    43 Maserati 8 CM 1933 Racing-Monoposto 2'992 cm3, ca. 250 PS, bis 1935 in CH-Rennstall (Ecurie Braillard). 1937 nach Ungarn verkauft. Im aktiven Renneinsatz bis 1961. Ende September 2012 erscheint ein Buch über dieses Fahrzeug.
    44 Maserati 250 F 1956 Racing-Monoposto 2'493 cm3, 270 PS, Teilnahme an vielen Berg- und Rundstreckenennen im In- und Ausland.
    45 Lotus 59 Formel 2 1969 Racing-Monoposto 1'600 cm3, 260 PS, 1998 + 2004 Eurpameister der Euro F2 Trophy. 1969 fuhren Jochen Rindt und Graham Hill mit einem solchen Lotus.
    46 March 703 1970 Racing-Monoposto 1'600 cm3, ca. 200 PS, Fahrzeug seit 1970 in der Schweiz.
    47 Formel Renault 2003 Racing-Monoposto 2'000 cm3, 198 PS, Fahrzeug aus der Nachwuchsformel Renault (weltweit).
    48 Cooper F1 1965 Racing-Monoposto 1'500 cm3, 8 Zylinder, 190 PS, 1965 Werks-Wagen für Jochen Rindt.
    49 Sauber C1 1970 Racing-Monoposto 1'000 cm3, 130 PS, einer der zwei erstgebauten Sauber. CH-Sportwagenmeister 1974 mit Fritz Hürzeler. Seit 1989 im Besitz des jetzigen Fahrers.
    50 Alfa Romeo 6C 1500 Sport 1928 Racing-Monoposto 1'750 cm3, ca. 75 PS, 1. Inverkehrssetzung 1932, Barker Karrosserie. Aktive Rennbeteiligung im In- und Ausland (nicht anwesend)
    51 Bugatti T35B 1929 Racing 2'300 cm3, ca. 130 PS, Fahrzeug bis 1933 im aktiven Renneinsatz in Frankreich. In den 60er-Jahren restauriert. Seit 2001 in der Schweiz.
    52 Riley Nine Monaco Special 1928 Racing 1'084 cm3, 46 PS, Fahrzeug wurde anfangs der Siebzigerjahre umgebaut und in GB eingesetzt
    53 Alfa Romeo 6C 1750 Grand Sport 1931 Racing 1'750 cm3, ca. 90 PS, 3 x Klausenrennen
    54 Riley Speed Adelphi 1936 Racing 1'762 cm3, 140 PS, Einsätze an hist. Rally's und Bergrennen national und international.
    55 Alvis Speed 25 1936 Racing 3'600 cm3, 150 PS, Karosserie 2006 neu aufgebaut, Chassis ex Fahrzeug Polizei Liverpool
    56 Jaguar C-Type 1963 Racing 3'400 cm3, 200 PS
    57 Lotus 23-S-126 Prototyp Bi-Place 1963 Racing 1'600 cm3, ca. 200 PS, Fahrzeug ist im Originalzustand und wurde von diversen namhaften Rennfahrern gefahren
    58 Swallow Doretti Shapecraft 1954 Racing 2'000 cm3, 120 PS, Fahrzeug ist ein Einzelstück. 1962 bei Shapecraft in GB auf Semi-Stromliniencarrosserie umgebaut.

     

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