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Bild (1/12): Mercedes Benz W 196 (1954) - wiedervereinigt auf dem Nürburgring im Jahre 2011 (© Daniel Reinhard, 2011)
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    Mercedes Benz W 196 - Juan Manuel Fangios Siegerwagen vom GP Belgien in Spa 1954

    22. Juli 2011
    Text:
    Daniel Reinhard
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (36)
    Copyright Daimler AG 
    (13)
    Mercedes Benz 
    (6)
     
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    Der Argentinier Juan Manuel Fangio wäre vor kurzem 100 Jahre alt geworden. Nico Rosberg durfte im Vorfeld zum GP Deutschland Fangio`s W196, der Siegerwagen vom GP Belgien in Spa 1954, fahren. Der 650kg schwere 2,5-Liter-Monoposto wurde von einem Reihen-Achtzylinder mit Mittelabtrieb angetrieben. Der Motor entwickelte zu seinem damaligen Entwicklungsendstand im Sommer 1955 rund 280 PS, und beschleunigte den Monoposto auf satte 280km/h.

    Der W196 kam nach einer einjährigen Entwicklungspause von Mercedes Benz 1954, nach dem neuen Reglement von 2'500 ccm ohne Aufladung (oder 750ccm mit Kompressor). Fritz Nallinger und Rudolf Uhlenhaut von Mercedes Benz gaben dem 2,5-Liter-Saugmotor den Vorzug.

    Der Reihen-Achtzylinder wird in zwei Vierzylinderblöcke geteilt und gibt die Kraft in der Mitte ab, was eine grössere Verwindung des Motors über die extrem lange Kurbelwelle verhindert.

    Um die Drehzahlfestigkeit zu erhöhen, wurde auf Ventilfedern verzichtet und man setzte auf die aufwendige Desmodromik (Zwangssteuerung).

    Erstmals verwendete man im W196 eine Benzineinspritzung. Karlheinz Göschel, 1972 Nachfolger von Rudolf Uhlenhaut, entwickelte mit Bosch 1953/54 massgeblich die Einspritzanlage des W196.

    Natürlich konnte man keinen handelsüblichen Treibstoff verwenden. Die Brennräume wurden mit einem komplizierten, äusserst gefährlichen Gemisch gefüllt, welches derartig aggressiv war, dass nach jedem Einsatz die ganzen Leitungen und Brennräume mit „normalem“ Benzin durchgespült werden mussten. Heute besitzt (wie bereits ein einem Blog-Beitrag erwähnt) das Auto einen 3-Liter-Motor und kann mit handelsüblichem Sprit gefahren werden.

    Der Motor wurde um 53 Grad nach rechts geneigt und nach links versetzt eingebaut um den Fahrzeug-Schwerpunkt so tief wie möglich zu halten.
    Das 5-Gang Getriebe ist zwischen den Beinen des Piloten platziert, was die gespreizte Beinhaltung des Fahrers zur Folge hat, dazu ist es mit dem Differential verblockt. Alle Gänge, ausser dem Ersten, sind synchronisiert. Das Schaltschema war mehr als gewöhnungsbedürftig, erster Gang links hinten, zweiter Mitte hinten, dritter Mitte vorne, vierter rechts hinten, fünfter Gang rechts vorne, Rückwärtsgang links vorne. Fangio gelang es damit fast unterbruchsfrei zu schalten!

    Das Auto ist um einen Gitterrohrrahmen, dessen Rohrdurchmesser 20-25mm betragen, herum aufgebaut.

    Die Vorderräder sind an Doppelquerlenkern aufgehängt. Im Heck befindet sich eine Schwingachse.

    Der Mercedes ist vorn und hinten mit längs liegenden Drehstabfedern und hydraulischen Teleskopstossdämpfer sowie einem hydraulischen Lenkungsdämpfer ausgerüstet.

    Die grossen Trommelbremsen sind innenliegend, um die ungefederte Masse zu verringern.
     
    Einzigartig in der gesamten Formel 1 waren die zwei verschiedenen Karosserievarianten. Speziell für die Hochgeschwindigkeitskurse wie Monza, Silverstone oder Reims entwickelte man den „Streamliner“, eine Karosserievariante die zwar 50kg mehr auf die Waage brachte, jedoch dank verschalter Räder und strömungsoptimierter Gestaltung aerodynamisch viel effizienter war. Im Vorfeld zum GP Deutschland 2011 durfte Michael Schumacher diese Seltenheit auf der Nordschleife bewegen. 

    Juan Manuel Fangio wurde mit dem W196 1954 und 1955 Weltmeister. Halt, stimmt nicht ganz - der Argentinier nahm die Saison 54 mit einem Maserati in Angriff, da der Mercedes erst Mitte des Jahres fertig wurde. Neben Fangio starteten noch Hans Hermann und Karl Kling mit dem Silberpfeil.

    Technische Daten

    • Neukonstruktion, 1953/54 der Daimler-Benz-AG.
    • Verantwortlich: Dr. Ing. F Nallinger (Leitung), Dr. Ing. Scherenberg, Dipl.-Ing. Uhlenhaut, Obering. Kraus. Keine Verwandtschaft mit Touren- oder Sportwagen
    • Besonderheiten: Motor mit Daimler-Bosch-Benzineinspritzung, positive Ventilsteuerung, Achtzylinder in Linie in Form von zwei Vierzylindermotoren hintereinander, Abnahme des Antriebes in der Mitte, Motorblock fast liegend im Wagen. Bosch Magnet-Doppelzündung, Einplatten-Trockenkupplung, Fünfganggetriebe verblockt mit Hinterradantrieb, Porsche-Synchronisierung.
    • Fahrgestell: Räumlicher Gitterrohrrahmen, Rohre nur auf Zug oder Druck beansprucht. Vorderräder einzeln aufgehängt, Bremstrommeln innen, Uebertragung des Bremsmomentes durch schwingende Halbachsen. Hinten Eingelenk-Pendelachse unter Antriebshalbwellen, Längsführung durch Waage. Bremsen innenliegend. Torsionsstabfederung vorn und hinten.
    • Abmessungen (Werte von damals): Bohrung 76 mm, Hub 68,8 mm, Hubraum 2496 cm3, Höchstleistung geschätzt ca. 265 PS, Gewicht ohne Treibstoff  und Fahrer geschätzt 770 kg (Stromlinientyp), respektive 720 kg (unverschalter Typ), Radstand 235 cm, Verbrauch geschätzt 40 bis 45 Liter/100 km.
    • Produktion: Nur für Werkmannschaft.

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