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Nelson Piquet nach dreissig Jahren wieder im Brabham BT 49
Daniel Reinhard - 05.12.2011 |
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1981 holte sich der Brasilianer Nelson Piquet den Weltmeistertitel für das Brabham Team von Bernie Ecclestone. Am Sonntag durfte der 59-jährige und 23-fache GP-Sieger noch einmal im Brabham BT49 Platz nehmen und 4 Demo-Runden anlässlich des GP von Brasilien drehen.
Der noch immer im Besitz von Bernie Ecclestone befindliche BT49 wurde aus Zürich für rund Fr. 15`000.— eingeflogen. Der Luzerner Fredy Kumschik betreut das Auto, welches durch den Spanier Joaquin Folch in der historischen F1-Meisterschaft eingesetzt wird. Nelsons Overall und Helm wurden extra für diesen Termin noch einmal neu angefertigt.
Voller Emotionen und mit Tränen in den Augen stieg er aus dem Auto. Seine Meinung zur Konstruktion des Südafrikaners Gordon Murray ist sehr positiv. Er meint dass es wohl eines der besten F1-Autos überhaupt sei. Extrem leicht zu fahren, da der Mittelpunkt der Aerodynamik direkt unter dem Popo sitze und man das Auto genau spüren könne, sei der Brabham, meinte Nelson. Eigentlich ist der BT 49 ein „Wing-Car“, sogar ein Schürzenauto jedoch in einer abgespeckten Version, da die auf der Fahrbahn aufliegenden Schürzen 1981 bereits der Vergangenheit angehörten. Die Power sei gegenüber dem späteren BMW Turbo Motor (bis 1200 PS) leicht zu beherrschen, war Piquets Meinung zum BT 49, aber der montierte Ford Cosworth DFV habe mit ca. 500 PS ja auch nur knapp die Hälfte der Leistung des BMW-Triebwerks.
Da sich Piquet nie von seinem Unfall, mit schwersten Beinverletzungen, im Training zum Indy 500 (1992) erholt hat, musste die Pedalerie so verändert werden, dass er mit seinem fast steifen Fussgelenk, die Kupplung vom Becken aus bedienen konnte. Nelson Piquet wurde von seiner Frau Viviane und allen seinen Kindern - bei bisher drei oder vier Frauen summieren sich die ganz tüchtig - begleitet.









