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Bild (1/1): Audi Quattro - Hannu Mikkola auf Slicks bei der Rallye Monte Carlo 1982 (© Zwischengas Archiv)
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    Rallye Monte Carlo 1982 - Rallye Monte Carlo zur Fünzigsten

    21. Januar 2011
    Text:
    Bernhard Brägger
    Fotos:
    Archiv 
    (4)
     
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    Für das Jubiläum, 50-mal Rallye Monte-Carlo, liess sich das Organisationskomitee unter dem Präsidium von Michel Boeri einiges einfallen. Nach rund 1‘400 Kilometer Anfahrt aus acht Startorten, treffen praktisch alle 299 Gestarteten am 17. Januar im savoyischen Badeort Aix-les-Bains ein. Kaum zu beschreiben das organisierte Chaos: Materiallager, Reifen- und Felgenstapel, Transportlastwagen, Assistenzfahrzeuge, Wohnwagen, die Rallyewagen selber und ein ungeheure Masse Neugieriger. Ein Reklamewahn erster Güte und als der Sponsor Röhrls – der Tabakmulti Rothmans -  kurz vor Start Filmaufnahmen ansagt, filmen die Filmer ohne Röhrl, die Fotografen knipsen ohne Röhrl und die Journalisten schreiben ohne Röhrl. Röhrl ist Profi genug, um zu wissen, dass er ohne Sponsor seinen Beruf, seine Leidenschaft nicht ausüben-, nicht ausleben kann. Trotzdem schafft er sich gegenüber dem arroganten Zigarettenverkäufer eine respekterheischende Distanz. In der meditativen Vorbereitungsphase lässt er die Medienkonferenz platzen. Das macht für mich den Röhrl so sympathisch, nicht nur wegen seinem absoluten Rekord in der Chartreuse: 25 Minuten und 42 Sekunden – ein Schnitt von 102,7 km/h. Unglaublich. 

    Ab 20.25 beginnt der sportliche Teil. 34 Spezialprüfungen sind geplant. Die bisher grösste Anzahl. Die sportlichen Kilometer haben sich in den letzten Jahren ständig erhöht. 1963 150 Kilometer, jetzt 726 km. All die bekannten Pässe wie Granier, Garcinets, Bleine, Turini, Porte, Corobin, Espréaux, Madone stehen ebenso im Mittelpunkt des Geschehens, wie die Strecken Pont des Miolans, Trigance oder St. Michel-les-Portes. Fast unbemerkt haben sich neue Wagenkategorien ins Reglement eingeschlichen, die Gruppen N, A und B. Weil aber noch niemand mit solchen Fahrzeugen am Start ist und die alten Gruppen 2 und 4 noch zugelassen sind, liefern sie auch keinen Gesprächsstoff – noch nicht.

    Wenig Sinn für das Jubiläum zeigen die Werke. Zwei Opel Ascona 400 mit Röhrl/Geistdörfer und Kleint/Wanger, drei Audi mit Mouton/Pons, Mikkola/Hertz und Cinotto/Radaelli und fertig ist die Herrlichkeit. Fünf echte Werkswagen – eine magere Sache. Die Porsches von Thérier/Vial, Fréquelin/Fauchille und Waldegaard/Thorszelius sind keine echten Werkswagen – von Andruet/“Biche“ auf einem Ferrari 308 GTB ganz zu schweigen. Fiat, Lancia, Ford und Talbot glänzen durch Abwesenheit. Projektphase nennen dies die Manager. Dramaturgisch verläuft die Jubiläumsrallye einfallslos, auch wenn die eine oder andere Episode kurzfristig für Aufsehen sorgt. Jochi Kleint landet im Graben, Waldegard fährt im Rückwärtsgang durchs Ziel der letzten SP. Er hat nur noch einen funktionierenden Gang – den Rückwärtsgang. In Sichtweite des Fürstentums gibt er auf. Michèle Mouton knallt den Audi auf der SP Pont des Miolans nach St. Auban fürchterlich gegen eine Mauer. Fabrizia Pons erleidet einen Schock. Die Ambulanz fährt vor. Schnee fehlt, Nebel fehlt, kein Eis und ab Beginn gibt es keinen Wechsel an der Spitze.

    Röhrl sitzt für trockene Strassen im richtigen Auto und kann die Angriffe der allradangetrieben Audis problemlos parieren. Die Porsches und Renaults sind Statisten Nach 8 Stunden und 20 Minuten Fahrzeit auf abgesperrten Strassen legt Geistdörfer seine Aufschriebe zur Seite. Der Grundstein zu Röhrls zweitem Weltmeistertitel ist gesetzt. Mikkola/Hertz auf Audi Quattro benötigen beinahe fünf Minuten länger

    P.S. Nebst dem sportlichen Teil der Jubiläumsrallye gibt es auch einen gesellschaftlichen. Absoluter Abschluss der Festlichkeiten ist das Diner de Gala in Monte-Carlo Sporting Club. Strenge Torhüter verhindern das Eindringen artfremder, nach Benzin, Öl und Schweiss stinkender Rallyefahrer. Robe de soir, Smoking oder dunkler Strassenanzug müssen scheinbar im Reisegepäck mitgeführt werden. Ob die Herren vom Sporting Club noch nie etwas vom Leistungsgewicht moderner Rallyewagen gehört haben? Da können doch Amateure nicht noch Edeltextilien mitführen! So bleiben wir alle draussen – hier geht es auch ohne uns. Vive la différence!

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