Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
69
Galerie NK HTGT - Hockenheim Historic 2011
46
Galerie FIA Lurani Formel Junior - Hockenheim Historic 2011
37
Galerie Race History on Track - Renngeschichte - Hockenheim Historic 2011
40
Galerie Youngtimer Touring Car Challenge - Hockenheim Historic 2011
41
Galerie Kampf der Zwerge - Hockenheim Historic 2011
23
Galerie Super Sports Cup - Hockenheim Historic 2011

Multimedia

Aus dem Zeitschriftenarchiv

Suche nach ähnlichem Inhalt

Inserate

Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Ford (USA) Thunderbird (1955-1957)
Cabriolet, 193 PS, 4785 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Ford (USA) Thunderbird (1964-1965)
Coupé, 300 PS, 6391 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Ford (USA) GPW (1941-1949)
Geländewagen, 60 PS, 2199 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Ford (USA) Thunderbird (1974)
Coupé, 226 PS, 7428 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Ford (USA) Thunderbird (1970)
Coupé, 360 PS, 6798 cm3
 
 
Oldtimermesse St. Gallen: Oldtimermesse St. Gallen 2016
Artikel drucken
Diese Funktion ist nur dann verfügbar, wenn Sie angemeldet sind.

  • Falls Sie einen Benutzernamen haben, melden Sie sich an (Login).
  • Ansonsten können Sie sich kostenlos registrieren!
  • Persönliches Archiv
    Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

    Sie haben Benutzername und Passwort?
    Dann melden Sie sich an (Login).

    Noch kein Benutzername?
    Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

    Hockenheim Historic 2011 - packende Rennkämpfe zwischen Zwergen und Hubraumriesen

    18. April 2011
    Text:
    Fotos:
    Bruno von Rotz 
    (74)
    Hutter/Mallepell 
    (6)
     
    80 Fotogalerie

    Die “Zwerge” waren fast die Grössten! Auf jeden Fall war das Fahrzeugfeld der “Kleinen” das Grösste am diesjährigen Hockenheim Historic - in Memorial of Jim Clark. Über 60 Mini, Fiat Abarth, Steyr-Puch, NSU TT stürzten sich in den beiden Gleichmässigkeitsprüfungen auf die Strecke, ergänzt unter anderem durch Austin-Healey Sprite, Triumph Spitfire und den Abarth 850 TC von Leo Aumüller. Und die Kleinen boten beste Unterhaltung, als gelte es nicht der Gleichmässigste, sondern der Schnellste zu sein. Erfahrene Hasen wissen allerdings, dass man am gleichmässigsten ist, wenn man am Limit fährt. Allerdings schaden dabei dann natürlich Überholmanöver und die gelegentlichen Ausrutscher.

    Ford GT 40 unangefochten an der Spitze

    Aus Holland war die NK HTGT, die holländische Meisterschaft für historische Tourenwagen und Gran Turismo zu Besuch am Hockenheimring und bot einiges für das Auto und das Ohr. Georg Stummeyer liess mit seinem überlegenen Ford GT 40 bei beiden Rennen nichts anbrennen und überrundete einen erheblichen Anteil des auch nicht langsam fahrenden Feldes. Er profitierte auch vom Pech des Corvette-Fahrers Michiel Campagne, der im ersten Lauf von ganz hinten starten musste und sich bis auf Platz drei hervorkämpfte. Dieses fabelhafte Ergebnis verdankte er nicht zuletzt der Chevrolet Corvette Grand Sport von 1963, einem sogenannten “Continuation Car” der sagenumwobenen Fünfer-Serie, die Duntov im Jahre 1962 initiierte. Michiel Campagne liess die Corvette driften, dass es eine Freude war, frei nach dem Motto, was brauche ich ein Lenkrad, wenn ich ein Gaspedal habe. Die Meute der Lotus Elan hielt bei diesem Treiben aber erstaunlich gut mit und beendete das erste Rennen auf den Rängen 2, 4 und 5, das zweite auf den Plätzen 3, 4 und 5, weil Michiel die Grand Sport auf den zweiten Rang fahren konnte. Im Feld der NK HTGT fanden sich viele Leckerbissen, erwähnt werden sollten der Iso A3C von 1965, der TVR Griffith 200, der leider nur im ersten Rennen antrat oder etwa die Alpine A 110 von 1965. Wunderschöne Autos mit guten Soundqualitäten.

    Rad-an-Rad-Kämpfe in der Formel Junior

    Spannend waren wie immer die Formel Junior Rennen, auch wenn man schon knappere Ankünfte erlebt hat und Pierre Tonetti die beiden Läufe sicher gewann. Dahinter aber gab es eifriges Platztauschen und ab und zu einen Ausflug in den Kies zu vermelden.

    Das grosse Feld, das sich aufteilt in unterschiedliche Fahrzeugkonzepte (Front-Motor, Mittelmotor mit Trommelbremsen, Mittelmotor mit Scheibenbremsen) war wie immer bunt durchmischt und wies auch seltene Fahrzeugtypen wie den Jolus, den Lightning Envoyette oder den Dagrada auf. Der Zieleinlauf war auf den Plätzen Eins und Zwei in beiden Läufen identisch, Pierre Tonetti entschied die Rennen mit seinem Brabham BT6 von 1963 vor John Fryda auf Lotus 22 für sich. Dahinter folgte im ersten Lauf Urs Eberhardt auf Lotus 27 und im zweiten Lauf Jens Rauschen im Lotus 22. Die Rundenzeiten der besten Formel-Junior-Fahrer waren übrigens schneller als Georg Stummeyer auf dem Ford GT 40.

    Kampf zwischen Kraft und Leichtigkeit

    Im Super Sports Cup traten wie immer die grossvolumigen CAN-AM-Fahrzeuge wie Lola T222 und McLaren M8F mit Motoren über acht Liter Hubraum gegen die 2-Liter-Leichtgewichte wie Chevron B19 oder Mach 76S an.

    Gewonnen wurden aber beide Läufe sozusagen von einem Kompromiss der beiden Konzepte, nämlich vom Lola T292 DFV mit einem Dreiliter-Motor, gefahren durch Michele Liguori. Er nahm dem Zweiten, Timo Scheibner, auf dem grossvolumigen Lola T222 pro Runde drei und mehr Sekunden ab. Dritter wurde in beiden Läufen Silvio Kalb auf dem March 76S von 1976 mit Zweiliter-Motor. Die grossen CAN-AM-Sportwagen waren mit ihrer deutlichen Intonation einmal mehr eine Freude für die Ohren und mit ihren grossen Ansaugtüten auch für das Auge.

    McLaren-Sieg in der Formel 1

    Nicht nur in Shanghai, sondern auch am Hockenheimring gewann ein McLaren das Formel-1-Rennen. In der historischen Formel 1 war es aber ein MP4/1B-6, gefahren durch Bobby Verdon-Roe, der den Sieg heraufuhr, gefolgt vom Arrows A4 von Steve Hartley und dem Wolf WR 1-2, pilotiert durch Peter Wünsch.

    Aufholjagd in der historische Formel 2

    Das erste Rennen konnte Martin Stretton noch klar für sich entscheiden, doch beim zweiten Lauf erwischte er auf seinem March 742 den Start nicht optimal und musste sich dann vom sechsten auf den zweiten Platz vorkämpfen. Matthew Watts übernahm dankend den Siegespodestplatz im zweiten Rennen. Hans Peter aus der Schweiz, der mit seinem Ralt RT1 im ersten Rennen Vierter wurde, konnte sich im zweiten Rennen auf den dritten Platz verbessern.

    David gegen Goliath und das Publikum

    Ein weiteres Highlight war die Youngtimer Touring Car Challenge, die aus den Niederlande am Hockenheimring auf Besuch war. Pole-Position-Inhaber Daniel Schrey konnte bei beiden Starts seinen Vorteil nicht nutzen und musste die verlorenen Plätze wieder wettmachen, was ihm aber dank der grosszügig vorhandenen Leistung auch gelang, so dass er bei der Endabrechnung mit seinem Porsche 911 jeweils zuoberst auf dem Treppchen stand.

    Das Feld der YTCC ist ausserordentlich vielfältig und man findet von den zu erwartenden BMW M3 (E30), über Ford Escort RS 2000 bis zu Porsche 944, Renault-Alpine A310, VW Golf GTI, Toyota Celica, Rover Vitesse SD1, Opel Ascona B, Ferrari Mondial oder Fiat 128 Coupé bis zum Trabant 601 ein breites Spektrum an Fahrzeugen, die zusammen unterhaltsamen Rennsport bieten. Und wenn der Trabant jeweils einige Meter später in die Sachskurve bremste und sich dabei einen BMW oder einen VW Golf GTI schnappte, dann jubelte das Publikum begeistert.

    Spannend waren die viele Zweikämpfe, die über unterschiedlichste Fahrzeugkonzepte und Zeitalter hinweg tobten. Der Ford Escort RS 1600 auf dem dritten Platz des ersten Rennen ist ein Beweis für das ausgeglichene Feld, aber auch der BMW 635 CSI, der sich erfolgreich durch ein Porsche-Rudel kämpfte. Das Publikum zollte den beherzten Kämpfe viel Beifall, nicht zuletzt, weil hier halt auch Fahrzeuge gegeneinander fuhren, die man selber noch kannte oder gar mal gefahren hatte.

    Historische Renntransporter erinnern an alte Zeiten

    Zwischen den Rennläufen des nicht überfrachteten Programmes blieb genug Zeit, sich das Fahrerlager und insbesondere die Ausstellung der historischen Renntransporter anzuschauen. Der Fiat 642 RN 2 Bartoletti-Transporter mit dem Ferrari 250 Testarossa war sicher der Hauptanziehungspunkt der Ausstellung, aber auch dem Opel Blitz, der in Porsche-Diensten stand fand weitläufige Bewunderung. Wie immer war das ganze Fahrerlager zugänglich und Fahrer und Mechaniker immer zu einem Schwatz bereit.

    Wetterglück und Renngeschichte auf der Rennstrecke

    Die Veranstaltung profitierte vom trockenen April-Wetter, auch wenn der Wind und vorüberziehende Wolkenfelder das Thermometer nicht allzuhoch klettern liess.

    Für die Rennfahrzeuge war dies aber ideal. So drehten denn auch einige Preziosen aus der Renngeschichte, angefangen bei Alfa Romeo P3 oder ERA B Type Voiturette bis zum Ferrari 312B3, nebst vielen anderen geschichtlich interessanten Formel- und Rennfahrzeugen, ihre Runden jeweils nach dem Mittag.

    Ergänzt wurde das Hockenheim-Historic-Programm noch durch weitere Serien, die weniger dem historischen als dem aktuellen Rennsport verpflichtet waren und dem Publikum wiederum unterschiedlichste Fahrzeugkonzepte näherbrachten.

    Die Design-Hochschule Pforzheim zeichnete die schönsten Fahrzeuge in verschiedenen Kategorien aus. Als Sieger wurden der Ferrari-Transporter, der Chevron B16 von Leo Schiewek, der Ferrari 312B3 von Leopold Hrobsky und der Iso A3C von Pieter Boel. Mit dieser Selektion läss es sich leben.

    In memoriam Jim Clark

    Nicht vergessen gehen sollte bei all der Renn-Action natürlich der Namensgeber der Veranstaltung: Jim Clark, verstorben am 7. April 1971 in Hockenheim. Ihm zu Ehren fand auf dem Dach des Boxengebäudes eine Ausstellung mit vielen Erinnerungsstücken, zusammengetragen von Jürg Mallepell, statt.

    Alle 80 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    gi******:
    13.05.2015 (21:14)
    Kleiner Tippfehler: Jim Clark ist nicht 1971, sondern 1968 umgekommen.
    Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  • Multimedia

    Aus dem Zeitschriftenarchiv

    Suche nach ähnlichem Inhalt

    Inserate

    Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Ford (USA) Thunderbird (1955-1957)
    Cabriolet, 193 PS, 4785 cm3
    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Ford (USA) Thunderbird (1964-1965)
    Coupé, 300 PS, 6391 cm3
    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Ford (USA) GPW (1941-1949)
    Geländewagen, 60 PS, 2199 cm3
    Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
    Ford (USA) Thunderbird (1974)
    Coupé, 226 PS, 7428 cm3
    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Ford (USA) Thunderbird (1970)
    Coupé, 360 PS, 6798 cm3